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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 06.11.2017, 09:50 
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Registriert: 04.04.2011, 08:55
Beiträge: 27
Pagan hat geschrieben:
Wer oder was ist Gott?

Gerade eben wieder stellte sich in einem Gespräch zu Dritt heraus, dass wenn zwei Christen über die Wesenseigenschaften Gottes sprechen, dann kristallieren sich mindestens drei verschiedene "Götter" heraus.
Mir stellt sich in dem Zusammenhang die Frage, ob Gott denn gewisse "Grund-Attribute" haben muss wie beispielsweise übernatürlich, ewig, personal, unwandelbar, Schöpfer (von allem), allmächtig, allwissend und allgütig?

Welche Wesenseigenschaften, welche Attribute würdet ihr als unabdingbar für den christlichen Gott erwähnen?


Wenn alle Christen Jesus glauben würden, dass er als Orientierungshilfe gekommen ist, wie Gott ist, wirkt und Sünden vergibt, wäre längst klar, also seit 2000 Jahren, wer oder was Gott ist.

Wer ist wahrer Gott: Der Vater im Himmel, der Gott aller Menschen ist und sich gelebte Liebe und Barmherzigkeit unter all seinen Geschöpfen wünscht.

Wie ist dieser Gott: Jesus diente hier als vertrauenswürdige Orientierungshilfe. Der Vater und er sind 1:1 wer Jesus sah, hörte erkannte (nachher las was er tat und lehrte, erkennt wie der Vater wann wie reagiert)

Wo ist dieser 1 Gott? Wenn wir Liebe leben ist er in uns und lässt uns in seinem Sinn wirken. Dann sind wir geistlich verbunden (eins mit ihm und Jesus, dem einzigen glaubwürdigen "Sprachrohr" des Schöpfergottes einzigen Mittler zwischen dem einen Gott und Menschen.

Für Christen damals war der Vater Jesus allein wahrer, glaubwürdiger Gott. Seine Wesensmerkmale decken sich klar mit denjenigen von Jesus während seiner ca. 3jährigen Gottesoffenbarungszeit. Warum? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wie der Menschensohn, so der Himmlische Vater.

Die Evangelien geben Aufschluss, wie Gott ist, was er will und wie er wem Sünden vergibt und wie er Sünde nachhaltig aus der Welt schaffen will. Durch Aufklärung und Anleitung damit aufzuhören. Prävention betrieb Jesus mit der Aufzeigung, was für Gedanken zu meiden sind. GEDANKENHYGIENE ist sehr hilfreich jene Liebe zu leben, die mit Gott versöhnt, verbindet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 06.11.2017, 09:51 
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Registriert: 07.07.2011, 09:52
Beiträge: 336
chorus hat geschrieben:
Magdalena unternahm allerdings nicht den Versuch mich des Themas zu verweisen, sondern gleich des ganzen Forums.

Lieber chorus,

ich wollte Dich nicht des Forums verweisen, das steht mir wirklich nicht zu. Ich hatte nur darauf hingewiesen, dass es sich um ein Forum für christlichen Dialog und Austausch handelt, wo eigentlich solche Fragen wie die Deinen überflüssig wären.

Aber ich habe zugegebenermaßen wieder ziemlich heftig reagiert - da hast Du Recht, das ist die alte NAK-Natur, man hat dort nicht gelernt, ruhig und cool mit entgegengesetzten Meinungen umzugehen. Wir hatten ja als aus Gnaden Erwählte immer Recht. Es tut mir leid, vielleicht schaffe ich es noch, mich zu ändern bzw. zu bessern. Wollen tue ich schon, aber am Vollbringen fehlt es doch oft noch sehr, leider! :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 06.11.2017, 11:19 
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Registriert: 12.04.2016, 09:23
Beiträge: 53
centaurea hat geschrieben:
Aber hier nochmals ein anregender Artikel von 2005:
centaurea hat geschrieben:
Interessanter Artikel in "Die Welt" von Robert Spaemann (2005): "Der Gottesbeweis"
Ich las Spaemanns Büchlein "Der letzte Gottesbeweis" vor vielleicht 10 Jahren (der verlinkte Artikel ist widerspiegelt das weitgehend). Irgendwo kommt auch Spaemann darin, soweit ich mich erinnere, zum Schluss, dass sämtliche bisherigen "Gottesbeweise" allein deswegen keine Beweise sein können, weil sie logische Zirkel seien. Darum geht Spaemann in diesem seinem "letzten Gottesbeweis" einen anderen Weg und nimmt die Grammatik zu Hilfe, um damit angeblich Gott zu beweisen. Basis seiner Überlegungen dabei ist, dass das Futurum exactum denknotwenig immer mit dem Präsens in Verbindung steht, was bedeutet (Zitat aus verlinktem Artikel) "Von etwas sagen, es sei jetzt, ist gleichbedeutend damit zu sagen, es sei in Zukunft gewesen. In diesem Sinne ist jede Wahrheit ewig. ... Das Gegenwärtige bleibt als Vergangenheit des künftig Gegenwärtigen immer wirklich."

Mir hat sich nie erschlossen, wie Spaemann aus diesem Faktum des Futur II zu schliessen vermochte, dass es Gott geben müsse. Ihm selbst scheint es wohl ähnlich ergangen zu sein, trifft er doch Annahmen, die grundlegend falsch sind, so z.B. dann, wenn er behauptet, dass die Wirklichkeit im Erinnertwerden liegt, und wenn die Erinnerung nicht mehr ist, verschwinde auch das Vergangene. Dem ist gegenzuhalten, dass Fakten nicht Fakten sind, weil sich jemand sich an sie erinnert, sondern weil es geschehen ist. Fakten müssen in keiner Erinnerung, keinem Bewusstsein gespeichert sein, um Fakten zu sein. Wenn ein Vogel im Urwald tot vom Baum fällt, ist das ein Fakt, egal ob es jemand mit Erinnerungvermögen wahrgenommen hat oder nicht.

Ach ja, wenn ich vorstehend schreibe, "angeblich Gott zu beweisen", dann nicht zuletzt deswegen, weil Spaemann selbst schon im Vorwort den hochtrabenden Anspruch aus dem Titel gründlich relativiert und nur noch von einem Argument schreibt, womit er zeigen könne, dass der Gottglaube vernünftig sei.

Persönlich bekam ich nie auch nur andeutungsweise den Eindruck, dass das Spaemann mit seinem Geschwurbel gelungen ist.

_________________
Niemand glaubt, dass die Bibel meint, was sie sagt. Jeder ist stets davon überzeugt, dass sie sagt, was er meint.(George Bernard Shaw)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 06.11.2017, 12:39 
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Registriert: 04.11.2016, 19:08
Beiträge: 6
Pagan hat geschrieben:
Wer oder was ist Gott?

Gerade eben wieder stellte sich in einem Gespräch zu Dritt heraus, dass wenn zwei Christen über die Wesenseigenschaften Gottes sprechen, dann kristallieren sich mindestens drei verschiedene "Götter" heraus.
Mir stellt sich in dem Zusammenhang die Frage, ob Gott denn gewisse "Grund-Attribute" haben muss wie beispielsweise übernatürlich, ewig, personal, unwandelbar, Schöpfer (von allem), allmächtig, allwissend und allgütig?

Welche Wesenseigenschaften, welche Attribute würdet ihr als unabdingbar für den christlichen Gott erwähnen?


"Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, seinen Gruß!"

Hab vor einige Zeit ne Bibelstudium gemacht, sehr wunderbare Sachen gelernt. Der Plan und die Gnade Gottes sind wunderschön.
Hier sind paar Bibelstellen mit Antworten auf die Frage "Wer ist Gott", natürlich kann man noch viel mehr über Gott schreiben, aber dafür sollte ich dann die ganze Bibel zitieren.

Gott laut Joh.1:1 ist gleich Wort=Licht=Leben
Laut 2.Mo.3:14 "Ich bin der Ich bin", dh Gott ist ein Selbstexistierrendes Wesen. Von niemandem erschaffen, von niemandem geboren.
Laut 1.Mo.1:1, Hebr. 3:4 Gott=Schoepfer
Laut 1.Joh.4:16 Gott=Liebe
Laut Joh.4:24 Gott=Geist(2.Petr.1:21 Gott=Heilige Geist)
Laut Amos3:7 Gott ist derjenige der die Prophezeiungen gibt.
Laut Joh 19:30 Gott erfüllt die Prophezeiungen die er gegeben hat.

2Kor 1:2
Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 06.11.2017, 13:47 
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Registriert: 17.11.2014, 15:41
Beiträge: 200
WOW Freund_Gottes :) :)

Wie haben sie das denn geschafft :wink:

Ich bin sein Kind und er mein Vater :wink: Manchmal ermahnt er mich und ich bäume mich auf.
Manch mal liebt er mich, aber ich ihn nicht, aber IMMER will er das Beste für mich :D und ich begreife es nicht oder oft nicht....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 06.11.2017, 14:41 
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Registriert: 20.05.2016, 10:03
Beiträge: 357
Wer oder was ist Gott?

Wer oder was ist Gott? Wie ist er? Sechs Persönlichkeitszüge von Gott...


Wie ist Gott? - Man kann ihm begegnen.

Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, mit all seinen Details, ihm kann man begegnen. Er sagt uns, wie er ist, aber noch mehr als das. Er sucht eine Beziehung zu uns, so dass wir ihn persönlich kennen lernen können. Wir können ihn nicht nur irgendwann kennen lernen, sondern wir können ihn jetzt kennen lernen.


„Ich, der Herr, sage: Ein Weiser soll nicht stolz sein auf seine Weisheit, der Starke nicht auf seine Stärke und ein Reicher nicht auf seinen Reichtum. Nein, Grund zum Stolz hat nur, wer mich erkennt und begreift, dass ich der Herr bin. Ich bin barmherzig und sorge auf der Erde für Recht und Gerechtigkeit. Wer dies verstanden hat, an dem habe ich, der Herr, Gefallen.“ (Jeremia 9,23-24)


Wie ist Gott? - Er ist nahbar.

Gott lädt uns ein, mit ihm zu reden und ihm mitzuteilen, was uns bewegt. Dabei müssen wir uns keine großen Gedanken machen, bevor wir mit ihm reden. Wir müssen im Gespräch mit ihm auch gar nicht höflich, theologisch korrekt oder heilig sein. Es liegt einfach in seiner Natur, dass er uns lieb hat und uns annimmt, wenn wir zu ihm kommen.


„Der Herr ist denen nahe, die zu ihm beten und es ehrlich meinen.“ (Psalm 145,18)


Wie ist Gott? - Er ist kreativ.

Alles was wir herstellen entsteht aus Material und Gedanken, die es vorher schon gab. Gott spricht nur ein Wort und plopp ist es da, egal ob das Galaxien, verschiedene Lebensformen oder Antworten auf die Alltagsprobleme sind. Gott ist kreativ für uns. Er will, dass wir wissen, dass er diese Macht hat und uns auf ihn verlassen.


„Wie groß ist unser Herr und wie gewaltig seine Macht! Unermesslich ist seine Weisheit.“ (Psalm 147,5)



„Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen. Ich schaue hinauf zu den Bergen - woher kann ich Hilfe erwarten?“ (Psalm 121,1-2)


Wie ist Gott? - Er vergibt.

Wir machen Dinge nach unserem eigenen Sinn und nicht nach Gottes Sinn. Das trennt uns von ihm (Sünde = Trennung). Gott sieht das und er weiß das. Gott geht nicht einfach über solche Dinge hinweg, denn sie machen uns und die Welt kaputt. Gott zieht zur Rechenschaft. Jesus hat die Strafe bezahlt indem er am Kreuz starb. Am dritten Tag ist Jesus auferstanden und bietet jedem die Vergebung an, der mit ihm lebt.


„ Gott spricht nämlich jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. ... Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen.” (Römer 3,22-25)


Wie ist Gott? - Er ist ehrlich.

So wie eine aufrichtige Person mitteilt, was sie über uns denkt, so sagt auch Gott klar, was ihn bewegt; nur mit dem Unterschied, dass er immer ehrlich ist. Alles was er über sich oder uns sagt ist zuverlässig. Ja, zuverlässiger als unsere Gefühle, Gedanken und Vorbehalte. Auf Gott kann man sich verlassen. Er meint, was er sagt. Was er verspricht, das hält er. Wir können ihn beim Wort nehmen.


„Im Leben eines Menschen wird es hell, wenn er anfängt, dein Wort zu verstehen. Dein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das meinen Weg erleuchtet“ (Psalm 119,130+105)


Wie ist Gott? - Er kann.

Kann man immer richtig liegen? 100%? Gott kann! Seine Weisheit ist unerschöpflich. Er hat das ganze Universum geschaffen. Er weiß, wie alles funktioniert. Wir müssen ihm nicht sagen, wie es richtig geht, ihm Ratschläge erteilen oder ihn zu etwas überreden. Gott wird ohnehin das Beste machen, weil seine Motive rein sind und er auch in der Lage ist, seine Gedanken umzusetzen. Wenn wir ihm vertrauen, wird er uns nicht fallen lassen, noch hintergehen. Wir können uns auf ihn verlassen, immer und überall.


„Ich weiß: Keiner wird scheitern, der auf dich hofft; wer aber treulos ist und dich leichtfertig verlässt, der wird zu Fall kommen.“ (Psalm 25,3)

Quelle: https://www.duentscheidest.com/artikel/werist.html

_________________
Dunkelheit kann nicht Dunkelheit vertreiben, nur Licht kann das. Hass kann nicht Hass vertrieben, nur Liebe kann das.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 07.11.2017, 10:04 
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Registriert: 04.11.2016, 19:08
Beiträge: 6
Martha hat geschrieben:
WOW Freund_Gottes :) :)

Wie haben sie das denn geschafft :wink:

Ich bin sein Kind und er mein Vater :wink: Manchmal ermahnt er mich und ich bäume mich auf.
Manch mal liebt er mich, aber ich ihn nicht, aber IMMER will er das Beste für mich :D und ich begreife es nicht oder oft nicht....



Man soll sich jeden Tag mit Bibel befassen, und forschen. (laut

Psalm 1
1 Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, 2 sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! 3 Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.)

Als glaubige man muss Tag und Nacht an das Gesetz Gottes nachdenken, was wir nicht verstehen sollen wir fragen, was wir nicht wissen sollen wir lernen, lernen von derjenige der laut Joh.3:31-34, alles von Himmel gesehen und gehört hat, wie Jesus gesagt hat.

Röm 15:33 Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 08.11.2017, 22:18 
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Registriert: 08.11.2013, 11:28
Beiträge: 74
werte Foris,
obwohl ich an Gott und Seinen Sohn glaube, die hier gestellte Frage kann ich im wissenschaftlichen Sinn nicht beantworten. Für mich ist Gott ein "Wesen" welches über jeder noch so hohen Intelligenz, noch so großer Weisheit, noch so tiefer Liebe eines Menschen steht. Er ist von uns völlig unabhängig, aber Er kennt jeden einzelnen von uns bis ins kleinste. Er verdient unser absolutes Vertrauen.

Zum Leidwesen von Albert, h.e. und anderen erlaube ich mir nochmals Max Planck zu zitieren: (Religion und Naturwissenschaft, Abschrift seines Vortrags Mai 1937)
"Es ist gewiß nicht verwunderlich, daß die Entdeckung dieses Gesetzes, des so genannten Prinzips der kleinsten Wirkung, nach welchem später auch das elementare Wirkungsquantum seinen Namen bekommen hat, seinen Urheber Leibniz ...ebenso wie Maupertuis .... in helle Begeisterung versetzt hat, da diese Forscher darin das greifbare Zeichen für das Walten einer höheren, die Natur allmächtig beherrschenden Vernunft gefunden zu haben glaubten."
Der Nobelpreisträger spricht hier also von der Existenz einer allmächtigen Vernunft, aufgrund von naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Weiter sagt er :
".... wenn wir Gott außer seiner Allmacht und Allwissenheit auch noch die Attribute der Güte und der Liebe zuschreiben, so gewährt die Zuflucht zu ihm dem trostsuchenden Menschen ein erhöhtes Maß sicheren Glücksgefühls. Gegen diese Vorstellung läßt sich vom Standpunkt der Naturwissenschaft nicht das Mindeste einwenden..."
Anmerkung für Albert und h.e.: er hat nicht von einem christlichen Gott gesprochen.
Für mich bemerkenswert ist die Schlussfolgerung Plancks, dass aufgrund der von Menschen völlig unabhängigen, experimentell nachweisbaren Naturkonstanten es einen Schöpfer dieser unveränderlichen (physikalischen) Gesetze geben muss.

_________________
Sverdrup


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 09.11.2017, 00:18 
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Registriert: 17.10.2011, 11:42
Beiträge: 393
Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht (D. Bonhoeffer)

_________________
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer oder was ist Gott?
BeitragVerfasst: 09.11.2017, 10:07 
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Registriert: 12.12.2013, 09:16
Beiträge: 12
"Er verdient unser absolutes Vertrauen."

Auf was oder in was sollte ich da vertrauen?
Was ich von dem Schöpfer dieser unveränderlichen (physikalischen) Gesetzte weiß und kenne, ist die Schöpfung selbst mit den vier Jahreszeiten.
Sie sind immer wiederkehrend und ich genieße dankbar ihre Vorzüge.
Bei den Gefahren, die wohl jede Jahreszeit mit sich bringen kann, kann ich dem Schöpfergott nicht "vertrauen", da muss ich auf der Hut sein und mich schützen.
Ich muss kein bedeutender Physiker sein, oder ihn zu Rate ziehen, um darin das greifbare Zeichen für das Walten einer höheren, die Natur allmächtig beherrschenden Vernunft zu finden.
Wenn ich im Herbste die Früchte ernte, ist das ein "greifbares "Zeichen. Wenn mir in dem selben Herbst ein Baum auf den Köpf fällt, ist das ebenso "greifbar".
Das ist völlig unabhängig von meinem Vertrauen.


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