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 Betreff des Beitrags: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 20.03.2017, 06:04 
Joseph Smith behauptete, dass im Jahr 1823 ihm ein Engel erschien, der ihn zu Goldenen Platten zeigte, die er mit der Macht Gottes übersetzen sollte, wenn die Zeit dafür reif wäre. Vier Jahre später war es dann soweit! Smith nahm, so die Aussage von ihm und der Mormonenkirche, die Goldplatten, die bestimmt ne Menge gewogen haben musste, und übersetzte das Buch Mormon mit Hilfe des "Urim und Tuminns" (Sehersteine), welches mit Unterstützung von Martin Harris, einem reichen Farmer gedruckt wurde. Im Vorwort des Buches Mormon geben Harris, Oliver Cowdery (Couisin und Schreiber von Joseph Smith), sowie David Whittmer ihr "Zeugnis", dass sie die Platten sahen und berührten. Acht weitere Zeugen, darunter viele Familienmitglieder von Joseph Smith, gaben ebenfalls so ein "Zeugnis" ab. Der Inhalt des Buches Mormon ist kurz wie folgt:

Zitat:
Ein Prophet mit Namen Lehe warnte die Israeliten Jerusalems vor der bevorstehenden Zerstörung und Gefangenschaft, aber da diese nicht hörten, floh Lehi mit Frau und den Kindern Nephi, Laman und Lemuel, sowie deren Frauen über das große Meer, und kamen mit Hilfe eines von Gott geschickten Kompasses, des Liahona, der nur funktionierte, wenn Glauben an Bord war, ins spätere Amerika (unklar, ob Nord-Mittel-oder Südamerika). Dort gründeten sie Siedlungen, und spalteten sich in die (guten) Nephiten, und die (bösen) Lamaniten, die wegen ihrer Bosheit von Gott, so das Buch Mormon, mit dunklerer Hautfarbe bestraft wurden. Dann, kurz nach seinem Tod und vor der Auferstehung, erschien Jesus Christus beiden Völkern, und sorgte durch seine Lehren für einen 200 Jahre dauernden Frieden, bis die Lamaniten sich von Gott abwandten, und gegen die Nephiten kämpften, die sie in einer großen letzten Schlacht besiegten. Moroni, der letze der Überlebenden (sehe ich einmal von den drei unsterblichen Nephiten ab) beendete die von seinem vater Mormon begonnenen Aufzeichnungen, und vergrub sie in dem Hügel, in dem später Smith die Platten gefunden haben will. Im Jahr 1830 wurde es als Buch Mormon veröffentlicht.


Was denkt Ihr darüber? Wie glaubt Ihr, ist der Stellenwert des Buches Mormon bei Mormonen heute? Und, welche archäologischen Beweise gibt es für das Buch Mormon?


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 20.03.2017, 06:43 
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Beiträge: 392
Rassismus religiös begründet? Gibt es immer wieder. Aber so deutlich, dunkle hautfarbe als strafe Gottes? Das ist ja spannend. gibt es tatsächlich Menschen die das glauben? Gibt es Mormonen, die nicht der weißen rasse angehören?
Sind die nephiten die biblischen nephilim? Laut Bibel wären ja diese nephilim die bösen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 20.03.2017, 13:14 
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Beiträge: 766
Es gibt einige Kirchengründer, denen würde man heutzutage eine psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung empfehlen. Manche würden gar eine Zwangseinweisung bekommen.

Aus meiner Sicht gehört dieser Mensch dazu.
Immer wieder werden unsichere Zeiten und Notlagen der Menschen ausgenutzt. So kann man sogar mit solchen Räuberpistolen Nachfolger einsammeln und Geld und Macht erlangen.

Meinung von Boris

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Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 20.03.2017, 17:16 
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Beiträge: 392
Mir "gefallen" ganz besonders die kirchengeünder, die sich von ihrer Kirche abspalteten u d selberwiecwr eine hierarchische Kirche aufbauen u s von Ohren Gefolgsleuten gehorsam einfordern den zu leisten sie selber i. Ihrer ursprungskirche nicht geleistet haben. Immer eifrig bemühten Splitter aus dem Auge des Bruders zu ziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 21.03.2017, 00:56 
glasperle hat geschrieben:
Rassismus religiös begründet? Gibt es immer wieder. Aber so deutlich, dunkle hautfarbe als strafe Gottes? Das ist ja spannend. gibt es tatsächlich Menschen die das glauben? Gibt es Mormonen, die nicht der weißen rasse angehören?
Sind die nephiten die biblischen nephilim? Laut Bibel wären ja diese nephilim die bösen?


Die Mormonen glaubten das, bis 1978 eine "neue Offenbarung" von Spencer W. Kimball (damals Mormonenpräsident)/Mormonenprophet) kam, der es farbigen Männern erlaubte, das mormonische Priestertum zu bekommen. Dem vorausgegangen waren diverse Prozesse der US-Bürgerrechtsbewegung gegen die Mormonenkirche wegen Diskriminierung, die die Kirche viel Geld und noch mehr ihres Ansehens gekostet hätte, sowie die Tatsache, dass die Führung der Mormonen in Brasilien gerade einen Tempel haben bauen lassen, und zu spät bemerkten, dass die meisten Brasilianer negroides Blut in sich tragen. Für Mormonen damals galt ein Tropfen farbiges Blut schon als Hinderungsgrund.
Ja, es gab Mormonen, die Afroamerikaner oder Afrikaner waren, aber meist hatten sie nicht das Priestertum, mit wenigen Ausnahmen:
Aus meinem Manuskript:

Zitat:
Abel, Elijah, war der einzige farbige Mann von dem bekannt war, dass ihm das Priestertum übertragen wurde .... er wurde am 3. März 1836 zum Ältesten ordiniert und am 4. April 1841 zum Siebziger. Hier wurde eine Ausnahme der generellen Regel gemacht im Zusammenhang mit farbigen Menschen und der Kirche...." (Andrew Jenson, L.D.S. Biographical Encyclopedia, Band 3, S.577)
Zitatquelle: http://www.mormonismus-online.de/index. ... .htm&nav=6
Wer war dieser Elijah Abel, und warum wurde er ordiniert?
Geboren am 25. Juni des Jahres 1810 in Maryland (Washington County)schloss er sich den Mormonen an, und erledigte für Joseph Smith, dem er lebenslange Treue als dessen Leibdiener erwies, viele, teilweise wichtige Aufgaben. Am 3.März 1836 wurde er zum Ältesten ordiniert, und am 4. April 181 zum Siebziger, als Belohnung für seine emsige Tätigkeit bei der Errichtung des Nauvoo- Tempels. Er erfüllte Missionen für die Mormonen (Werbung neuer Mitglieder) und verstarb an den Folgen einer Erfrierung und aufgrund des hohen Alters am 25. Dezember 1884 in Salt Lake City. (Deseret News, 26. Dez. 1884)
Sein Enkel, Eugene Bums, der im Alter von nur 24 Jahren verstarb, erhielt diesen Nachruf, der mehr als beschämend und entlarvend war:
„Eugene Burns, farbig, starb letzte Woche... Er war 24 Jahre alt und sollte an dem Tage, als seine Beerdigung stattfand, verheiratet worden sein. ...Auf Bitten der Familie leitete Rev. D. A. Brown, Pastor der Ersten Baptistenkirche, den Gottesdienst. Auf seine Anmerkungen des Beileids und des Mitgefühls für seine hinterbliebenen Freunde, die sich versammelt hatten, folgend machte Patriarch Miner, Präsident eines der Siebzigerkollegien der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage einige Bemerkungen. Im Verlauf der Ausführungen erklärte er im Wesentlichen, dass alles, WAS JE VON DIESEM TOTEN MANN EXISTIERTE, IN DEM SARG VOR DEM ALTAR LÄGE. DIE SEELE WÄRE VERDAMMT.
Er sagte ferner, dass ein ÄTHIOPIER DEN STAND DER ERHÖHUNG NICHT ERREICHEN KÖNNTE, DER NOTWENDIG WÄRE, UM IN DEN HIMMEL EINZUTRETEN. SEINE SEELE WAR VOR SEINER GEBURT VERDAMMT. Die Bemerkungen des Patriarchs verursachten Furcht und Bestürzung unter den Zuhörern und beschleunigten ein kirchliches Handgemenge. Rev. Mr. Brown antwortete auf die Bemerkungen des Patriarchen...
Burns war ein Enkel ABELS, des Leibdieners Josephs des Propheten. ABEL WAR EIN NEGER und den Bemerkungen von Patriarch Miner gemäß der EINZIGE SEINER RASSE, DER JE ERFOLGREICH WAR, EINTRITT INNERHALB DER PERLENREICHEN PFORTEN ZU ERLANGEN. Der Grund, warum er so erfolgreich war, dieses Kunststück zustande zu bringen, war seine LOYALITÄT UND DER DIENST FÜR JOSEPH DEN PROPHETEN, und sein Glaube, dass die Mormonenreligion, die einzige ist, die es je gegeben hat...(...)
'Ich wiederhole: Die Wahrheit muss gesagt werden', fuhr der gealterte Mann in einer merkwürdigen Lobrede fort. Er zitterte und bebte in den Wehen starker Erregung. 'Ich bin Präsident eines Siebzigerkollegiums der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich bin hier, um Zeugnis abzulegen, NICHT für den Mann, der tot ist, sondern für seinen GROSSVATER ABEL...'Ich kann mich nicht davon enthalten, von den AUSSERGEWÖHNLICHEN EIGENSCHAFTEN ABELS zu sprechen, dem Leibdiener Josephs, des Propheten. Seine LOYALITÄT zum Propheten war WUNDERVOLL. Er stand ihm ständig zur Seite, bis der Prophet entrückt wurde. Er glaubte bedingungslos an den Mormonenglauben und wurde für diesen Glauben belohnt. WEGEN SEINER DIENSTE FÜR DEN PROPHETEN UND FÜR SEINEN GLAUBEN AN UNSERE RELIGION WURDE ER IN DIE ORDNUNG DES MELCHISEDEKISCHEN PRIESTERTUMS ERHOBEN. ER WAR DER EINZIGE FARBIGE, DER JE LEBTE, DER ZU DIESER ORDNUNG GEHÖRTE...
Abel, der Leibdiener des Propheten, glaubte an Joseph Smith als einen Propheten und an die Dispensation der Letzten Tage. Daher WURDE er ERHÖHT, und so weit es bekannt ist, IST ER DER EINZIGE SEINER RASSE, DER JE DIE BEDINGUNGEN SEINER KNECHTSCHAFT ÜBERWAND...
(...) Mr. Brown erhob sich sofort und verkündete, dass in der Bibel keine solchen Lehren existieren. Als Widerlegung der Behauptungen des Patriarchen verlas er mehrere ausgewählte Bibelstellen, womit er Beispiele zitierte, bei denen Männer mit schwarzer Haut errettet worden sind. Er versuchte, die Gefühle zu beruhigen, die durch die Bemerkungen des Patriarchen hoch gekommen waren. Er bot den Freunden des Toten Gewissheiten der Hoffnung und Erlösung.
Bischof N. A. Empey versuchte dann, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen, um Mr. Brown zu entgegnen. Ihm wurde das Vorrecht zu sprechen von denen verweigert, die für den Gottesdienst verantwortlich waren. Burns' Familienangehörige sind Mormonen, obwohl von dem jungen Mann gesagt wird, dass er sich nie der Kirche anschloss.― (The Salt Lake Tribune, 1. Nov. 1903) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Neger- ... tertum.htm


Die Nephitren, so das Buch Mormon, stammen von dem Sohn Lehis, Nephi ab, der der "Gute" in der Geschichte war. Denn, er tötete einen Menschen auf Befehl Gottes, um in den Besitz der Goldenen Platten zu kommen, die damals Laban gehörten, einem im Buch Mormon beschriebenen fiesen Typen, um den Mord zu rechtfertigen. Ein Grund übrigens, warum Mormonen einen Mord unter bestimmten Umständen rechtfertigten. Brigham Young, der Nachfolger von Joseph Smith, nannte es das "Gesetz der Blütsühne", welches allerdings auf Joseph Smith zurückgeht, und den Daniten die Rechtfertigung für Mord, Brandschatzung und Betrug an Nichtmormonen und abtrünnigen Mormonen gab (dazu später mehr in einem eigenen Thema).


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 21.03.2017, 01:03 
Boris hat geschrieben:
Es gibt einige Kirchengründer, denen würde man heutzutage eine psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung empfehlen. Manche würden gar eine Zwangseinweisung bekommen.

Aus meiner Sicht gehört dieser Mensch dazu.
Immer wieder werden unsichere Zeiten und Notlagen der Menschen ausgenutzt. So kann man sogar mit solchen Räuberpistolen Nachfolger einsammeln und Geld und Macht erlangen.

Meinung von Boris


Joseph Smith und Donald Trump haben Gemeinsamkeiten, und von Letzterem nimmt man an, dass er ein Narzist und psychisch gestört sei. Hier einige Aussagen von Joseph Smith über sich selbst. Möge jede/r sich ein eigenes Urteil bilden:

Zitat:
„Ich bin ein Jurist; ich bin ein großer Jurist und begreife Himmel, Erde und Hölle, um Wissen hervorzubringen, das sämtliche Juristen, Ärzte und andere große Körperschaften abdecken wird.― (History of the Church, Bd. 5, S. 289)

„Engagiert keine Juristen oder bezahlt sie für ihr Wissen, denn ich habe gelernt, dass sie nichts wissen. Ich weiß mehr als sie alle.― (History of the Church, Bd.5, S. 467)

„Ich bekämpfe die Irrtümer aller Zeiten; ich stoße auf die Gewalt von Pöbelhaufen; ich werde mit den Verhandlungen der exekutiven Autorität fertig; ich zerschlage den gordischen Knoten der Mächte und ich löse mathematische Probleme der Universitäten mit diamantenechter Wahrheit; und Gott ist der „Mann zu meiner Rechten―. (History of the Church, Bd. 6, S. 78)

„Wenn sie einen bartlosen Jungen möchten, der die ganze Welt verprügelt, werde ich auf den Gipfel des Berges steigen und wie ein Hahn krähen: Ich werde sie immer schlagen… Ich habe mehr, von dem ich prahlen kann, als jeder andere Mensch. Ich bin der einzige Mensch, der je in der Lage gewesen ist, eine ganze Kirche zusammenzuhalten seit den Tagen Adams. Eine große Mehrheit des Ganzen hat an meiner Seite gestanden. Weder Paulus, Johannes, Petrus noch Jesus konnten es. Ich prahle damit, dass kein Mensch je ein solches Werk zustande gebracht hat wie ich; die Jünger Jesu rannten von Ihm weg, aber die Heiligen der Letzten Tage rannten bisher noch nie von mir weg. (History of the Church, vol. 6, pp. 408-9) Zitatquellen: http://www.josephsmith.de.tl/Josephs-Prahlerei.htm


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 21.03.2017, 13:30 
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Registriert: 06.11.2013, 20:38
Beiträge: 766
glasperle hat geschrieben:
Mir "gefallen" ganz besonders die kirchengeünder, die sich von ihrer Kirche abspalteten u d selberwiecwr eine hierarchische Kirche aufbauen u s von Ohren Gefolgsleuten gehorsam einfordern den zu leisten sie selber i. Ihrer ursprungskirche nicht geleistet haben. Immer eifrig bemühten Splitter aus dem Auge des Bruders zu ziehen.

Genau :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 21.03.2017, 13:33 
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Beiträge: 766
Gerlinde hat geschrieben:
… Ich habe mehr, von dem ich prahlen kann, als jeder andere Mensch. Ich bin der einzige Mensch, der je in der Lage gewesen ist, eine ganze Kirche zusammenzuhalten seit den Tagen Adams. ...

Eigentlich müsste er sich als Gott versuchen zu etablieren ... :roll: :lol:

LG Boris

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 Betreff des Beitrags: Re: Thema 2: Das Buch Mormon
BeitragVerfasst: 23.03.2017, 02:11 
Boris hat geschrieben:
Gerlinde hat geschrieben:
… Ich habe mehr, von dem ich prahlen kann, als jeder andere Mensch. Ich bin der einzige Mensch, der je in der Lage gewesen ist, eine ganze Kirche zusammenzuhalten seit den Tagen Adams. ...

Eigentlich müsste er sich als Gott versuchen zu etablieren ... :roll: :lol:

LG Boris


Du wirst lachen, aber er und seine Anhänger haben das schon getan! Ich zitiere:

Zitat:
„Joseph Smith, der Prophet und Seher des Herrn, hat mehr für die Errettung der Menschen in dieser Welt getan als irgendein Mensch, der je auf Erden gelebt hat - Jesus allein ausgenommen." (Lehre und Bündnisse 135:3)

"Der Tag wird kommen meine Damen und Herren, ob sie zur Kirche gehören oder nicht, wo sie zu (Joseph Smith) aufsehen werden, wie zu einem Gott." (Heber C. Kimball, Journal of Discourses, 5:88)

"Kein Mann und keine Frau wird jemals in dieser Dispensation in das celestiale Reich Gottes eintreten, ohne die Zustimmung von Joseph Smith ... jeder Mann und jede Frau müssen das Zertifikat von Joseph Smith jr. haben, als Pass für ihr Eintreten in die Wohnungen, wo Gott und Christus sind." (Brigham Young, Journal of Discourses, vol. 7, S. 289 ,1869)

"Ich möchte jetzt meine Heilige Schrift liefern – Wer auch immer bekennt, dass Joseph Smith von Gott gesandt wurde… dessen Geist ist von Gott; und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Gott Joseph Smith gesandt hat und das ewige Evangelium ihm und durch ihn offenbart hat, ist vom Anti-Christen…" (Brigham Young, Journal of Discourses, vol. 8, S. 176)


Kurze Erklärungen zu den Quellen:

Lehre und Bündnisse: Früher "Buch der Gebote". Eine Sammlung von Offenbarungen die meist von Joseph Smith stammen. Zusätze sind von Lorenzo Snow (Ende der Polygamie) und Brigham Young (Auszug aus Nauvoo/Illinois)

Journal of Discourses: Sammlung von Ansprachen, die Kirchenführer der Mormonen (Propheten und Apostel vor allem) im Tabernakel zu Salt Lake City und anderswo gehalten haben.

Wenn ein Mensch sich selbst zu einem gottähnlichen Wesen hochstilisiert, oder von den Anhängern dazu gemacht wird, sollten alle Alarmglocken bimmeln, und einem sagen, dass da was nicht stimmen kann!


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