Das Entrücken von Gläubigen

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Lebensmut27
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Das Entrücken von Gläubigen

#1 Beitrag von Lebensmut27 » 13.11.2017, 14:38

Hallo liebes Forum.

Seit geraumer zeit beschäftige ich mich mit dem gedanken dass die Psychiartrie ein ort der entfernung vom lebensraum darstellt. Immer denk ich dass das leben mich weg drangsalieren möchte und die menschen mich als lästig und unausstehlich empfinden.

Ich denke dauernd dass die wahrheit meiner medis ist, dass man mich ausschleichen möchte. Und mir nur noch wenig lebenszeit eingeräumt wird. Deswegem trau ich mich nicht meine gedankenwelt anzupacken und denke dass das leben angezählt ist. Ist die psychiartrie ein ort um menschen von ihren gefühlen und ihren willen zu entbinden?

Ich denke auch oft daran dass bald die drangsalistenzeit kommen soll wobei vorher der tod des entrückten in kauf genommen wird. Ich empfinde mein leben wie sterberate. Meine gefühle werden hässlich gemalt damit die menschen meine eigene verstandene schönheit nicht erkennen sollen denn das würde gegen meinen lebensplan widerstossen.

Deswegen ist es auch unerwünscht das leben in die hand zu nehmen weil das gegen die gerade und sichere linie dee psychiartrie verstösst. So betrachte ich zur zeit mein leben. Glaubt ihr dass das die wahrheit ist oder bilde ich mir auf die medis zu viel ein???

Fragen über fragen.

Gruss
Lebensmut tut immer gut!

Brombär
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Registriert: 28.11.2007, 00:15

Re: Das Entrücken von Gläubigen

#2 Beitrag von Brombär » 14.11.2017, 10:28

Lieber Lebensmut,

dein Bericht hinterlässt bei mir den Eindruck, dass dir eine Menge ungelöster Fragen durch den Kopf gehen und daher eine Konzentration auf Wesentliches erschwert ist. (Das geht mir auch manchmal so) Was aber momentan erkennbar ist, sind deine Bedenken in die Mediziner.

Also ich bin da sicher, dass die dir nicht ans Leben wollen. Wäre das so, wären sie bald arbeitslos 8)  Du schreibst: Ich denke, dass das Leben angezählt ist. Ja, lieber Lebensmut, das dürfte stimmen. Angezählt ab dem ersten Atemzug und das gilt für alle und jeden. Wieviel Anteil deiner Lebenserwartung aber deiner Krankheit geschuldet ist, solltest du mit einem Psychologen besprechen.

Du schreibst u.a.: Deswegen ist es auch unerwünscht das Leben in die Hand zu nehmen, weil das gegen die gerade und sichere Linie der Psychiatrie verstößt.

Da dürftest du ebenfalls Recht haben. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Menschen in starke Depression kommen können, bei denen sie zum Suizid neigen. Hier können einfühlsame Mediziner tatsächlich helfen, wenn gleich ein psychisch Belasteter das oft nicht glauben kann. Genau deshalb richtet sich die Psychiatrie gegen die Sehnsucht der Selbsttötung.

Lieber Lebensmut, diese derzeit grauen Novembertage sind nicht förderlich für belastete Menschen, deshalb rate ich dir, dich vermehrt mit einfühlsamen Menschen und guter Literatur zu beschäftigen.

Ich wünsche von Herzen alles Gute. Bleib uns treu, lieber Lebensmut, du bist uns wichtig, auch wenn es schwer fällt, in deine tiefste Empfindungswelt einzutauchen.

Herzlich
Brombär
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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