Machen "Segenslinien" mitunter nicht doch Sinn?

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Lulo
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Re: Machen "Segenslinien" mitunter nicht doch Sinn?

#11 Beitrag von Lulo » 01.08.2018, 13:49

Heinrich hat geschrieben:
31.07.2018, 12:47
Da sind wir ja schon mindestens zu zweit - scrollen Sie bitte mal etwas zurück.
Willkommen im Club, Heinrich. Es ist schlimm, dass die Kirche den Familien ihre Väter und Ehemänner genommen hat. Für das Versprechen, für ihre Arbeit in der Kirche einmal ewigen Lohn zu empfangen, haben viele Amtsträger einen hohen Preis zahlen müssen. Ich habe selbst gesehen, wie distanziert z. B. ein Vater-Kind-Verhältnis sein kann, wenn die Familie keine Priorität hat. Das Traurige daran ist, dass genau diese Väter sich im Alter verwundert die Augen reiben und nicht verstehen können, warum sich manche Dinge so entwickelt haben und nicht anders. Das war wohl nichts mit der Segenslinie. Tja, wie naiv kann man sein, sich darauf zu verlassen, dass der Herr schon für alles sorgen wird, obwohl man selbst nichts dazu beitragen hat? Das grenzt schon an Dummheit.

LG
Lulo
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gläubiger
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Re: Machen "Segenslinien" mitunter nicht doch Sinn?

#12 Beitrag von gläubiger » 01.08.2018, 20:48

Ich freue mich, welche Ansichten und Erfahrungen dieses Thema hervorbringt. Auch die Meinung von centaurea finde ich sehr interessant.
Ich gebe dennoch einen Hinweis: Wer mein Eingangsposting genau liest, wird verstehen, dass ich in keiner Weise ein Freund von Segenslinien bin. Da das System NAK aber einer inzestuösen, linientreuen Art mit Nachfolgern = Stiefelleckern und z.B. Schwiegersöhnchen umgeht, die eindeutig unterqualifiziert sind, ist es im Zweifel immer noch das kleinere Übel! Ich beschränke meine Aussagen hiermit auf BEZAHLTE Amtsträger und ausdrücklich nicht ehrenamtlich tätige AT!

Einen guten Abend wünscht

Gläubiger
Zuletzt geändert von gläubiger am 02.08.2018, 00:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Heinrich
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Re: Machen "Segenslinien" mitunter nicht doch Sinn?

#13 Beitrag von Heinrich » 01.08.2018, 21:18

Sollte wohl heissen:

Ich freue mich, welche Ansichten und Erfahrungen dieses meines Threads so mit sich bringt. Auch die Meinung von centaurea finde ich sehr interessant.

Mensch, werter Mit-Forie Gläubiger, es ist zwar sehr warm in Deutschland, aber vollständige Sätze sollte man trotzdem formulieren können - nicht?

Uns allen eine gute und stressfreie Restwoche,
Heinrich
Glaubwürdigkeit ist ein sensibles Gut. Sie wieder herzustellen, wird schwierig. Einfach mal sehen, was passiert. Nichts halb zu tun ist edler Geister Art.

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gläubiger
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Re: Machen "Segenslinien" mitunter nicht doch Sinn?

#14 Beitrag von gläubiger » 02.08.2018, 00:17

Ja' Heinrich. Danke.

Hab mein Posting editiert und werde künftig nicht mehr vom Smartphone mit Autokorrektur posten.

Ach ja... und ich befinde mich nicht im heissen Deutschland, ich bin in kälteren Gefilden des Planeten im Urlaub.

Es grüßt

Gläubiger
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centaurea
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Re: Machen "Segenslinien" mitunter nicht doch Sinn?

#15 Beitrag von centaurea » 02.08.2018, 05:59

Na ja, ich würde mal nicht päpstlicher als Papst Heinrich der VIII. sein. 😎

Schönen Urlaub noch!

Centaurea


(geschrieben von meinem Smartphone und korrigiert am Rechner ;-))

MisterBean
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Re: Machen "Segenslinien" mitunter nicht doch Sinn?

#16 Beitrag von MisterBean » 02.08.2018, 12:40

Na ja, ich würde mal nicht päbstlicher als Pabst Heinrich der VIII. sein.
Lieber centaurea,

ich empfehle zukünftig ein römisch(-katholisch)es Smartphone, damit der Pabst nicht zum Pabiertiger wird :wink:

Eigentlich wollte ich mich zum Thema inhaltlich nicht äußern - ich mag auch keinen Quark - aber dann fiel mir die erste "Segenslinie" ein, die kaum mehr als ein Gedankenstrich war:

nach Jesu Kreuzigung schlossen sich Teile seiner Familie der Jerusalemer Gemeinde an, nachdem das innerfamiliäre Verhältnis zu seinen Lebzeiten, gelinde gesagt, als distanziert bezeichnet werden konnte. Ein paar Jahre später wurde dann sein Bruder Jakobus Vorsteher der Gemeinde in Jerusalem - weil Petrus' Flucht vor Herodes Agrippa die Planstelle frei machte.

Das wars dann aber auch schon mit der Macht der Genetik. Von den anderen damaligen Aposteln ist ebenfalls kein dynastisches Bewusstsein überliefert. Die waren mit der Verbreitung des Evangeliums Christi, mit dem Erhalt ihrer Autorität in den Gemeinden und mit Richtungsstreitigkeiten innerhalb der Apostelschar vollauf beschäftigt.

Außerdem erwarteten sie stündlich das Erscheinen des Christus, wozu also die Nachfolge im Amt regeln? Das mag heute anders sein, da die Predigten des Apostelats mit deren Tun und Lassen wenig Gemeinsamkeiten aufweist.

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