Gemeindehelfer……ernannt

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Heinrich
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#11 Beitrag von Heinrich » 08.02.2018, 14:01

Werte(r) W/E.

Das mit dem Organisationsteam in Ihrer Gemeinde hört sich ja alles super an. Hätte ich auch manchmal gern, wenigstens in Ansätzen.

Aber wie bitte verträgt sich das alles mit diesem Satz in Ihrem Mail-Abspann: „Es ist vollbracht - der NAK Kirchenaustritt"?

Fragt sich ehrlich,
Heinrich
In der Kirche halten zurzeit nicht wenige ihren eigenen Vogel für den Heiligen Geist.
(Ludwig Schick, Erzbischoff Bamberg)

Knotter
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#12 Beitrag von Knotter » 08.02.2018, 14:16

Lieber Heinrich,

da müssen sie unter dem Text mal auf den Link klicken. Der Text ist nur eine Kopie.

LG

fridolin
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#13 Beitrag von fridolin » 08.02.2018, 16:11

Gemeindefeste und -ausflüge, Jahresrückblicke, Oster- und Weihnachtsbrunchs, Adventsandachten, karitative Projekte und zahlreiche andere Themen planen und organisieren wir gemeinsam.
Überall wo man uns braucht, sind wir da!
Die wandelbare NAK bot in alter Zeit nur das versprechen auf ein vollkommenes Seelenheil an.
In heutiger Zeit ist auch der irdische Rundum-Unterhaltungsservice und Spaßfaktor dazu gekommen, der vorher verpönt war :D

MisterBean
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#14 Beitrag von MisterBean » 08.02.2018, 17:41

fridolin hat geschrieben: Beim Altardienst mitmachen, auffüllen der Abendmahlskelche, aufschlagen der Bibel, bisher eine heilige Männerdomäne. :D
Ist dem weiblichen weibliche Geschlecht beim diesem speziellen Altardienst nun auch Zugang gewährt?
Traf gestern jemand aus meiner früheren Heimat-Gemeinde (als die NAK noch meine Heimat war) und fragte gleich nach den Gemeindehelfern.
Also dort (süddt. Großstadtgemeinde mit Feinstaubproblematik) gibt es deren 4, paritätische Geschlechterverteilung und unterschiedliche Altersklassen. Man ist wohl zufrieden ("freundlicher als die Diakone (lach)").

Ich spekuliere mal: Die Zeiten, in denen Diakone in den kleinen Landgemeinden den 2. Priester ersetzen mussten was das "Mitdienen" und die "Familienbesuche" anging, sind ja vorbei, weil solche Gemeinden längst profaniert wurden. Es erschloß sich mir als Betroffenem ohnehin nie, warum für das Aufstecken der Liedtafeln und das Polieren der Abendmahlskelche eine geistliche Ordination vonnöten sein sollte.
Vielleicht passt sich die NAK auch hier dem großen Bruder RKK an: Mesner/Küster - Diakon - Priester.
Dann könnte das Diakonenamt aufgewertet werden, indem es alles macht, was der Priester auch macht, außer Taufen und Sündenvergebung.

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Heinrich
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#15 Beitrag von Heinrich » 08.02.2018, 19:55

Also dort (süddt. Großstadtgemeinde mit Feinstaubproblematik)
MisterBean,

als ich diese Ortsbeschreibung las, fiel mir spontan dieser Text von Wolle Kriwanek ein ***smile**

Was isch los, sag?
Was isch los?
Reggi reggi reggi reggi reggi Di uff na sag!
Reggi reggi reggi reggi reggi Di uff na sag mers!
Reggi reggi reggi reggi reggi Di uff na sag mers!

Übrigens: Die damalige CD mit genau diesem Text habe ich mal einem meiner erlebten/ertragenen Vorsteher geschenkt – er ist danach wie man so sagt „vor Wut durch die Decke gegangen“.

Herzliche Grüße,
Heinrich
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W/E
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#16 Beitrag von W/E » 08.02.2018, 23:19

Aber wie bitte verträgt sich das alles mit diesem Satz in Ihrem Mail-Abspann: „Es ist vollbracht - der NAK Kirchenaustritt"? Fragt sich ehrlich,
Es war einmal der Bruder der zusammen mit seinem Vorsteher die Idee umgesetzt hatte.
Zumindest sehr großen Anteil hatte, dass dieses Orga-Team entstanden ist.
Dann gab es einen größeren Knatsch, bei dem der Bruder das Handtuch geschmissen hat und dann eben nicht mehr in der Gemeinde auftauchte.
Dann hat er sich in den Wohnortbezirk überweisen lassen, um dort ebenfalls keine Aktivitäten oder GD Besuch zu tätigen.
Im Dezember hat er dann den schon seit langen notwendigen Schritt des NAK Kirchenaustrittes vollzogen.

In seinem Wohnort steht noch eine Kirche, die vor 28 Jahren gebaut wurde, dort gibt es vieles was durch Ihn angebracht, eingerichtet wurde. Er war dort Diakon, der einzige Diakon der in der neuen Kirche jemals einen Sonntagmorgen GD ohne Abendmahl gehalten hat, Abendmahl mit austeilen jahrelang, einen eigenen "Priesterbezirk" führte und der "Mädchen" für Alles war. Ja das Flötenorchester gegründet, darf nicht vergessen werden.
Nur zu Jugend GD durfte er selten, denn es brachte ja Jemanden der alles organisierte.
Der Dank dafür wird ihm Ewig nach schleichen, aber vermutlich nie erreichen, denn er hat ja einfach aus persönlichen
Gründen sein Amt nieder gelegt.
Vorher durfte unter seinem Vorsteher, Bez. Vorsteher (der Br. des jetzigen AP) beim AP Hepp in München zum Rapport
antreten, denn der Bruder hielt einfach nicht den Mund und sagte schon in jungen Jahren die Dinge, die nicht in Ordnung
waren und die gab es schon vor 28 J.

Im Prinzip hätte der Kirchenaustritt schon vor 20 Jahren erfolgen sollen, aber da war ich eben noch nicht vollkommen bereit, jetzt schon.

Ich hoffe für Sie, lieber Heinrich ist damit die Frage geklärt und wir können unbeschwert in die Zukunft schauen.
Es dürfen aber auch weiterhin Fragen gestellt werden:

Liebe Grüße
W/E

P.S. Übrigens müssten Sie den Vorsteher gut kennen, er hat den Kirchentag in München organisiert.
Wenn Du in Lebenskampf Müde und Matt, Sorgen und Kummer ... gehe zu Jesus (Gott), denn er mit Dir ist. Ruhe Zufügen beim ihm im Gebet.

Hatikwa
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#17 Beitrag von Hatikwa » 08.02.2018, 23:51

lieber W/E,
dein Bericht über deine Erlebnisse in der NAKI, sind schlechter ais "in jedem Kaninchen/ oder Taubenzüchter Verein" --- diesen Vergleich gebraucht häufig der Volksmund.

Was mich wieder beim Lesen deines Berichtes so aufregt ist: was hat diese Organisation NAKI mit religiösem Glauben zu tun? Nämlich NICHTS !!! Begründungen brauche ich nicht zu nennen, die nennst du selbst. --- Und was wird nun mit dir geschehen, nachdem du diesem Verein NAKI den Rücken kehrst?
NICHTS!!! Trenne dich von diesem täuschenden Glauben und werde ein freier Mensch.
Religiös zu sein, genügt der Glaube an den "Einzigen", Gott.

herzlichst --- hatikwa

W/E
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#18 Beitrag von W/E » 09.02.2018, 10:23

Hatikwa hat geschrieben:Trenne dich von diesem täuschenden Glauben und werde ein freier Mensch.
Religiös zu sein, genügt der Glaube an den "Einzigen", Gott. hatikwa
Ich bin ein freier Mensch, ich glaube an Gott!

Dennoch muss man auch niederschreiben was man erlebt hat, vor allem um andere "NAKI" Menschen die Augen zu öffnen.
Die Menschen in der NAK sind nach wie vor Blind und Taub, sie können oder wollen nicht begreifen, was dort ab geht,
schimpfen aber hinter vorgehaltener Hand oder in ihrer Küche über das System.
Ein Freund aus der Gemeinde F schimpf oft über das System, dennoch will oder kann er sich nicht trennen, noch nicht mal der Mut den Verantwortlichen die Meinung über die Missstände zu sagen.

In meiner Wohnortgemeinde gäbe es einen Vorsteher, der aufgrund einer persönlichen Situation zurück trat, ich kenne ihn seit der Jungendzeit und er sagte vor kurzem: das was sich in dem Bezirk gegen ihn abspielt ist Terror, er konnte sich ein derartiges Verhalten von Mitschriften vorher nicht vorstellen.

Nochmals ich bin Frei in Gott und meistere auch ohne NAK mein Leben.
Wenn Du in Lebenskampf Müde und Matt, Sorgen und Kummer ... gehe zu Jesus (Gott), denn er mit Dir ist. Ruhe Zufügen beim ihm im Gebet.

Hatikwa
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#19 Beitrag von Hatikwa » 09.02.2018, 13:52

guten Tag W/E, mir gefällt was du schreibst.
Hier in meinem Lebensumfeld, einer Großstadt, kenne ich keinen Neuapostolischen.
Dadurch habe ich auch keine Gelegenheit für Aussprachen.
Meine Aversion gilt am meisten der KL, die sich immer noch erfolgreich als exclusiv verkaufen,
und immer noch von den Gläubigen eine gehorsame Nachfolge einfordern.
Ich bedauere diese Gläubigen, die trotz Wissen, trotz Zweifel, trotz Erniedrigungen, sich nicht aus dieser Sekte lösen können. Und ich bedauere jeden als Erfolg verbuchten erneuten Menschenfang seitens der NAKI. --- schönen Tag --- hatikwa

Boris
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Re: Gemeindehelfer……ernannt

#20 Beitrag von Boris » 16.02.2018, 15:14

W/E hat geschrieben:...
Die Menschen in der NAK sind nach wie vor Blind und Taub, sie können oder wollen nicht begreifen, was dort ab geht,
schimpfen aber hinter vorgehaltener Hand oder in ihrer Küche über das System.
Ein Freund aus der Gemeinde F schimpf oft über das System, dennoch will oder kann er sich nicht trennen, noch nicht mal der Mut den Verantwortlichen die Meinung über die Missstände zu sagen.
...
Wer in einem Elternhaus mit Prügeln großgezogen wurde, wird das als normal ansehen.
Es gehört schon ein gewisser äußerer Einfluss dazu, eine andere Sichtweise zu entwickeln.
Selbstverständlich entwickelt sich das bei jedem wieder etwas anders, grundsätzlich sind die Funktionsweisen aber gleich,

findet Boris.

Lasst uns für die blinden Schafe in der NAK beten :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

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