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BeitragVerfasst: 12.02.2018, 16:08 
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Registriert: 03.01.2013, 11:55
Beiträge: 604
Wohnort: 297 m über dem Meer
Zitat:
Ich stelle fest, dass der StAp immer mehr mit Angst arbeitet


Werter Wolf, nicht nur Sie!

Was bleibt ihm denn übrig, als zu drohen?

Macht JLS das nicht, drehen ihm die „Gebietskirchenpräsidenten“ den Geldhahn zu und das war es dann mit Zürich, dem Sitz der so genannten NAK International.

Wobei Zürich – so die Meinung eines mir näher bekannten „höheren“ Amtsträgers von Seiten der Gebietskirchenpräsidenten seinerzeit wohl sehr bewusst als „Finanzzentrale“ auserkoren wurde. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt :(

JLS und seine Kirche kann junge bis mittelalte Menschen nicht mehr ins so genannte Bockshorn jagen. Diese schlafen lieber aus, wenn mal wieder so eine „Übertragung“ (kennt man eigentlich nur aus dem medizinischen Bereich) angesagt ist.

Das gesamte Getue und Gehabe (Einmarsch der sowieso anwesenden und der eingeladenen Amtsträger) erinnert doch so an de Kölsche Klüngel, Eingangslied und nun sind se alle da. Auf Kosten des jeweiligen Gebietskirchenpräsidenten, der hier im Süden auch gerne mal Menschen aus ganz weit entfernten Ländern einlädt. Die können dann weder Deutsch/Englisch/Französisch oder Spanisch. Übersetzer hat die NAK ja, manche sind sehr gut (englisch/deutsch), manche sind freundlich ausgesagt, nicht so gut.

So, das war jetzt ein gedanklicher Ausflug, den ich mir bitte erlauben darf. Zurück zum Thema „Stammapostel und Angst“:

Es bleiben die älteren und alten Menschen, die JLS und Konsorten ja so vermeintlich noch „an die Kirche“ binden will (muss?).

Aber Pustekuchen. Ich kenne mittlerweile viele dieser Älteren, die sagen das hier: „Dieser Angst verbreitende Herr hat keine Ahnung, predigt aber genau darüber. Floskeln, Angst einflößen, das ist dann wohl sehr bald nicht mehr meine NAK.“

Gruss aus dem tief verschneiten Süden,
Heinrich

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Wer will, dass die Kirche bleibt, kann nicht wollen, dass sie so bleibt, wie sie ist!


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BeitragVerfasst: 13.02.2018, 02:01 
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Registriert: 03.12.2017, 23:07
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guten Abend/ guten Morgen Heinrich,
deine Wetterberichte bringen mir immer ein Schmunzeln :P und deine Beiträge zum Nachdenken.
So äußere ich meine Antwort zu deinem vorhergehenden Beitrag:

Angst verbreitete die NAK immer in ihren Predigten. Immer, immer, immer. Und immer führte es zum bedingungslosen Gehorsam. Gehorsam zu dem, was vom Altar kam. Drohungen, noch aus der Bischoff´s Aera von vielen älteren Gottesdienern ermutigt übernommen wurde, zwangen die Gläubigen, so auch mich, in die Knie. Vom Altar kam selten die Auslegung des "Wortes" aus der Bibel --- sehr wenige konnten es, z.B. auch unser Apostel, aber das meiste bezog sich auf seltsame Gleichnisse/ Vergleiche, die unser Alltagsleben bestimmen sollten, und wenn nicht, dann!!! --- kam die Drohung.

Aus was besteht denn heute ein 1 1/2 bis 3 stündiger Gottesdienst? --- So, wie ich es mehrfach lese,
aus Chor und Orchester, ja, auch Gebet, ein wenig Predigt --- Verzögerung durch Übersetzung,
Abendmahl, was sich auch hinzieht, und zum Schluß noch eine bestätigende Predigt, wie selig es doch ist, unter das Wort Gottes zu kommen. ( ich fragte mich damals: wo war denn das Wort?)
Nun, ich war im Gottesdienst, ab nach Hause.

Angst, glaube ich, haben mittlerweile viele Amtsträger, gestaffelt von oben bis unten: ja, auch Jean Luc,
sie haben Angst vor der Entdeckung der Unwahrheit der NAKI.

Und weil Karneval ist, statt Wetterbericht, heute doch bei strahlendem Sonnenschein ein paar Schneeflocken, zitiere ich Heinrich Heine:

... den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen ...

hatikwa


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BeitragVerfasst: 16.02.2018, 15:39 
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Beiträge: 792
Ganz einfach:
Wenn ein neuapostolisches Geschwist (oder alle anderen Weltmenschen) ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt, kann das im Sinne des neuapostolischen Apostolates als böse ausgelegt werden.

Das Böse wird in weiten Teilen eine Auslegungssache bleiben.

Wenn der gute neuapostolische Bezirksapostolizist Bockmist baut, hat das nichts mit böse zu tun, da er ja ein Vertreter Gottes auf Erden ist :lol:

Für aktive NAKoliken ist die Frage "Was ist das Böse" aus meiner Sicht eine viel verwirrendere Frage, als für den größeren Rest der Welt,

findet Boris

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Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.


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BeitragVerfasst: 19.02.2018, 14:53 
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Registriert: 06.11.2013, 20:38
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Ich habe in diesem Thread nicht alle Beiträge ausführlich gelesen. Daher bitte ich um Verzeihung, wenn ich aus Versehen jemanden "zitieren" sollte.

Grundsätzlich, glaube ich, ist das Böse nichts absolutes.
Vielleicht kann ein Teil einer Definition sein:
Das Böse ist auch ein Prozess. Ein Teilprozess meiner Entwicklung und Entscheidungen. Entscheidungen, die mich zuvor eine Wahl haben treffen lassen. Als böse könnte man bezeichnen, wenn ich bei dieser Wahl wissentlich zu Ungunsten meines/r Nächsten entschieden habe, ohne Rücksichtnahme auf die Folgen für ihn/sie.

Gut, Böse und Wahrheit in eine allgemeingültige Definition zu bringen halte ich für schwierig.
Menschen, die so etwas versuchen, fallen allzu schnell selbst in die Rolle des Bösen oder Lügners, da jeder Mensch von Gott mit seiner eigenen Wahrnehmung ausgestattet ist ...

In religiösen und politischen Betrachtungen ist man oft energisch mit sogenannten Wahrheiten unterwegs. Die stellen sich aber immer wieder nur aus einer bestimmten Blickrichtung als Wahrheit heraus.

Es ist aber auch so bequem, für diese ewigen Fragen endlich Antworten zu finden.
Unser "Betriebssystem" möchte alle Eindrücke und Informationen abspeichern. Das Unterbewusstsein ist im Dauerbetrieb. Fragen wie: Woher komme ich, Wohin gehe ich, Was ist Wahrheit ..., lassen sich aufgrund ihrer unklaren Definition (bzw. fehlender Antworten) nicht eindeutig abspeichern. Das versetzt uns in einen gewissen Unruhezustand.

Wenn wir eine Quelle entdecken, die uns Antworten liefert, brauchen wir ihr nur vertrauen und empfinden innere Sicherheit. Die empfundene Sicherheit ist umso größer, je weniger wir hinterfragen. Wir wollen die eigentliche oder andere Wahrheit gar nicht wissen.

Also:
Was lässt sich noch zur Definition des Bösen sagen. Vielleicht findet sich auch noch etwas, was nicht nur aus der Bibel oder von irgendwelchen Predigern stammt?


LG Boris

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BeitragVerfasst: 19.02.2018, 14:56 
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Registriert: 06.11.2013, 20:38
Beiträge: 792
Teufel und Hölle wurden eigentlich auch nur als Bilder zum Verständnis kreiert.
Daraus hat man dann im Verlauf tatsächlich Existierendes gezaubert und verkündet.

LG Boris

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