Was ist eigentlich „das Böse“

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Heinrich
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#21 Beitrag von Heinrich » 12.02.2018, 16:08

Ich stelle fest, dass der StAp immer mehr mit Angst arbeitet
Werter Wolf, nicht nur Sie!

Was bleibt ihm denn übrig, als zu drohen?

Macht JLS das nicht, drehen ihm die „Gebietskirchenpräsidenten“ den Geldhahn zu und das war es dann mit Zürich, dem Sitz der so genannten NAK International.

Wobei Zürich – so die Meinung eines mir näher bekannten „höheren“ Amtsträgers von Seiten der Gebietskirchenpräsidenten seinerzeit wohl sehr bewusst als „Finanzzentrale“ auserkoren wurde. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt :(

JLS und seine Kirche kann junge bis mittelalte Menschen nicht mehr ins so genannte Bockshorn jagen. Diese schlafen lieber aus, wenn mal wieder so eine „Übertragung“ (kennt man eigentlich nur aus dem medizinischen Bereich) angesagt ist.

Das gesamte Getue und Gehabe (Einmarsch der sowieso anwesenden und der eingeladenen Amtsträger) erinnert doch so an de Kölsche Klüngel, Eingangslied und nun sind se alle da. Auf Kosten des jeweiligen Gebietskirchenpräsidenten, der hier im Süden auch gerne mal Menschen aus ganz weit entfernten Ländern einlädt. Die können dann weder Deutsch/Englisch/Französisch oder Spanisch. Übersetzer hat die NAK ja, manche sind sehr gut (englisch/deutsch), manche sind freundlich ausgesagt, nicht so gut.

So, das war jetzt ein gedanklicher Ausflug, den ich mir bitte erlauben darf. Zurück zum Thema „Stammapostel und Angst“:

Es bleiben die älteren und alten Menschen, die JLS und Konsorten ja so vermeintlich noch „an die Kirche“ binden will (muss?).

Aber Pustekuchen. Ich kenne mittlerweile viele dieser Älteren, die sagen das hier: „Dieser Angst verbreitende Herr hat keine Ahnung, predigt aber genau darüber. Floskeln, Angst einflößen, das ist dann wohl sehr bald nicht mehr meine NAK.“

Gruss aus dem tief verschneiten Süden,
Heinrich
Glaubwürdigkeit ist ein sensibles Gut. Sie wieder herzustellen, wird schwierig. Einfach mal sehen, was passiert. Nichts halb zu tun ist edler Geister Art.

Hatikwa
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#22 Beitrag von Hatikwa » 13.02.2018, 02:01

guten Abend/ guten Morgen Heinrich,
deine Wetterberichte bringen mir immer ein Schmunzeln :P und deine Beiträge zum Nachdenken.
So äußere ich meine Antwort zu deinem vorhergehenden Beitrag:

Angst verbreitete die NAK immer in ihren Predigten. Immer, immer, immer. Und immer führte es zum bedingungslosen Gehorsam. Gehorsam zu dem, was vom Altar kam. Drohungen, noch aus der Bischoff´s Aera von vielen älteren Gottesdienern ermutigt übernommen wurde, zwangen die Gläubigen, so auch mich, in die Knie. Vom Altar kam selten die Auslegung des "Wortes" aus der Bibel --- sehr wenige konnten es, z.B. auch unser Apostel, aber das meiste bezog sich auf seltsame Gleichnisse/ Vergleiche, die unser Alltagsleben bestimmen sollten, und wenn nicht, dann!!! --- kam die Drohung.

Aus was besteht denn heute ein 1 1/2 bis 3 stündiger Gottesdienst? --- So, wie ich es mehrfach lese,
aus Chor und Orchester, ja, auch Gebet, ein wenig Predigt --- Verzögerung durch Übersetzung,
Abendmahl, was sich auch hinzieht, und zum Schluß noch eine bestätigende Predigt, wie selig es doch ist, unter das Wort Gottes zu kommen. ( ich fragte mich damals: wo war denn das Wort?)
Nun, ich war im Gottesdienst, ab nach Hause.

Angst, glaube ich, haben mittlerweile viele Amtsträger, gestaffelt von oben bis unten: ja, auch Jean Luc,
sie haben Angst vor der Entdeckung der Unwahrheit der NAKI.

Und weil Karneval ist, statt Wetterbericht, heute doch bei strahlendem Sonnenschein ein paar Schneeflocken, zitiere ich Heinrich Heine:

... den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen ...

hatikwa

Boris
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#23 Beitrag von Boris » 16.02.2018, 15:39

Ganz einfach:
Wenn ein neuapostolisches Geschwist (oder alle anderen Weltmenschen) ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt, kann das im Sinne des neuapostolischen Apostolates als böse ausgelegt werden.

Das Böse wird in weiten Teilen eine Auslegungssache bleiben.

Wenn der gute neuapostolische Bezirksapostolizist Bockmist baut, hat das nichts mit böse zu tun, da er ja ein Vertreter Gottes auf Erden ist :lol:

Für aktive NAKoliken ist die Frage "Was ist das Böse" aus meiner Sicht eine viel verwirrendere Frage, als für den größeren Rest der Welt,

findet Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Boris
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#24 Beitrag von Boris » 19.02.2018, 14:53

Ich habe in diesem Thread nicht alle Beiträge ausführlich gelesen. Daher bitte ich um Verzeihung, wenn ich aus Versehen jemanden "zitieren" sollte.

Grundsätzlich, glaube ich, ist das Böse nichts absolutes.
Vielleicht kann ein Teil einer Definition sein:
Das Böse ist auch ein Prozess. Ein Teilprozess meiner Entwicklung und Entscheidungen. Entscheidungen, die mich zuvor eine Wahl haben treffen lassen. Als böse könnte man bezeichnen, wenn ich bei dieser Wahl wissentlich zu Ungunsten meines/r Nächsten entschieden habe, ohne Rücksichtnahme auf die Folgen für ihn/sie.

Gut, Böse und Wahrheit in eine allgemeingültige Definition zu bringen halte ich für schwierig.
Menschen, die so etwas versuchen, fallen allzu schnell selbst in die Rolle des Bösen oder Lügners, da jeder Mensch von Gott mit seiner eigenen Wahrnehmung ausgestattet ist ...

In religiösen und politischen Betrachtungen ist man oft energisch mit sogenannten Wahrheiten unterwegs. Die stellen sich aber immer wieder nur aus einer bestimmten Blickrichtung als Wahrheit heraus.

Es ist aber auch so bequem, für diese ewigen Fragen endlich Antworten zu finden.
Unser "Betriebssystem" möchte alle Eindrücke und Informationen abspeichern. Das Unterbewusstsein ist im Dauerbetrieb. Fragen wie: Woher komme ich, Wohin gehe ich, Was ist Wahrheit ..., lassen sich aufgrund ihrer unklaren Definition (bzw. fehlender Antworten) nicht eindeutig abspeichern. Das versetzt uns in einen gewissen Unruhezustand.

Wenn wir eine Quelle entdecken, die uns Antworten liefert, brauchen wir ihr nur vertrauen und empfinden innere Sicherheit. Die empfundene Sicherheit ist umso größer, je weniger wir hinterfragen. Wir wollen die eigentliche oder andere Wahrheit gar nicht wissen.

Also:
Was lässt sich noch zur Definition des Bösen sagen. Vielleicht findet sich auch noch etwas, was nicht nur aus der Bibel oder von irgendwelchen Predigern stammt?


LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Boris
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#25 Beitrag von Boris » 19.02.2018, 14:56

Teufel und Hölle wurden eigentlich auch nur als Bilder zum Verständnis kreiert.
Daraus hat man dann im Verlauf tatsächlich Existierendes gezaubert und verkündet.

LG Boris
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Wolf
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#26 Beitrag von Wolf » 03.03.2018, 13:30

Wolf hat geschrieben:Nac today BezAp Koberstein
Wenn ich erkennen darf, was er (Jesus) täglich für mich tut – er verteidigt mich vor seinem Vater und begegnet mir mit Gnade und Vergebung–, dann muss ich ihn einfach lieben.
http://nac.today/de/a/551818

Was würde geschehen wenn sich der Vater, der Gott der Liebe, durchsetzt?
Möchte nochmal auf diesen Beitrag eingehen.
Jesus hat sein Reich verlassen ist nach 2000 Jahren wieder auf die Erde gekommen und hat STAp Bischoff besucht um ihm „die Botschaft“ zu verkünden. Gott sein Vater (oder ist das nur ein Bild) hat diese Entscheidung kassiert. Jesus hat sich nicht dagegen gewehrt sonst wären wir jetzt nicht mehr hier sondern hätten längst den „besonderen Dienst“ angetreten.

fridolin
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#27 Beitrag von fridolin » 03.03.2018, 14:42

Jesus hat sein Reich verlassen ist nach 2000 Jahren wieder auf die Erde gekommen und hat STAp Bischoff besucht um ihm „die Botschaft“ zu verkünden.
Erst Jauuuuuuuuuuuuuuu und Hosiana.
Das Endprodukt artete aus zum Glaubensfirlefanz :D :D :D :D

Boris
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#28 Beitrag von Boris » 05.03.2018, 17:04

Die Bilder von Gott als das Gute und Satan als das Böse haben nach meinem Empfinden einen realitätsentfremdenden Effekt.
Zwar haben wir Menschen ganz gern Bilder zum Verständnis, allerdings führt das m. E. in diesem Fall in die Irre.

Das Böse wird als eine konkrete Figur benannt. Satan/Teufel ... .
Dann gibt es das Gute. Gott/Jesus/Heiliger Geist ... . In anderen Religionen entsprechend andere Namen.
Dazwischen ist dann der Mensch, geschaffen von Gott.
Freigegeben für die Spiele anderer Engelsfürsten, wie Satan ...

Irgendwie hat dieses Bilderspiel in meinen Augen den entscheidenden Fehler, dass es den Menschen, also auch mich, als Spielgegenstand zwischen den Gott- bzw. Engelswesen dastehen lässt.
Das führt meiner Ansicht nach dazu, dass man schön in der Kirche sitzt und sich in Selbstgerechtigkeit ergeht. Schließlich hat man sich ja im Gebet vom Bösen losgesagt und das Böse ist wer anderes. Nämlich der Teufel. Nicht ich.

Dabei verliere ich als Gläubiger den Bezug zur Realität. Ich wähne das Böse nicht in/bei mir, sondern in/bei Satan. So bin ich fein raus aus der Geschichte. Passende Ansichten werden von der Kirchenleitung geliefert, sodass mein Leben für mich doch recht glatt läuft. Bis mal echte Probleme kommen ...

Manche treiben ein paar Spielvarianten, indem sie festlegen, wer eventuell böse handelt, oder doch nicht ... .
Kein Wunder, dass bei diesem realitätsfremden Gespiele so manch einer krank wird.
Es ist eben wie mit Drogen. Erst wird die Wahrnehmung verändert und dann haut es einem den Boden unter den Füßen weg, wenn man die Realität nicht mehr ignorieren kann.

Ich denke, das Böse ist immer präsent und nur eine Entscheidung oder einen Gedanken entfernt. Beten befreit uns nicht, sondern Handeln. Es zählt nicht, ob wir als guter Mensch angesehen werden wollen, sondern ob wir gut handeln. Die Verantwortung liegt bei uns selbst, nicht bei irgendeinem Satan, oder wie man die Figur nennen mag.

"Edel sei der Mensch
hilfreich und gut.
Dies allein unterscheidet uns von allen anderen Wesen, die wir kennen"
J. W. v. Goethe

"Der Mensch ist leider nicht naiv. Der Mensch ist leider primitiv."
Aus einem Titel von M. M. Westernhagen. Könnte bedeuten: Der Mensch handelt bewusst schlecht (böse).


Ein Gedankenspiel von Boris
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Epheser
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#29 Beitrag von Epheser » 10.03.2018, 23:59

Wolf: "Was ist das Böse? Warum tritt der Teufel, Satan nur noch selten in Aktion?
Ist das Böse ein Geist der Menschen als Werkzeuge für böse Taten benutzt?"
Laut Bibel scheint irgendwann eine Rebellion in der Engelwelt stattgefunden zu haben, in deren Verlauf sich einige Engel gegen Gott auflehnten und zu Widersachern Seines Wortes wurden: "Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren..."   (2.Petrus 2,4)

Auch Judas sagt, "dass er die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrten, sondern ihre eigene Behausung verließen, für das Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unter der Finsternis verwahrt hat"   (Jud 6).

"Satan" ist der Personenname des Oberhaupts der Dämonen, das personifizierte Böse, von dem sich die Menschen eben auch ein Bild machen - genau wie von Gott. 
Die Bibel gebraucht aber auch andere Namen für den Satan.
Frankfurt: "im gesamten AT wird Satan 3 x erwähnt" 
Weil das Wort "Dämon/Satan" im AT nicht oft vorkommt, könnte es auf den ersten Blick den Anschein haben, dass es dort nur wenige Hinweise auf dämonisches Wirken gibt. Allerdings sündigten die Israeliten häufig dadurch, dass sie falschen Göttern dienten, und wenn wir uns bewusst machen, dass diese falschen "Götter" in Wirklichkeit dämonische Mächte waren, erkennen wir, dass im AT sogar ziemlich viel über Dämonen steht. Diese Identifikation falscher Götter als Dämonen erfolgt beispielsweise ganz unzweideutig, wenn Mose sagt: "Sie erregten seine [Gottes] Eifersucht durch fremde Götter; durch Gräuel erzürnten sie ihn. Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen Göttern, die erst vor Kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten."   (5. Mose 32,16-17).

Außerdem sagt der Psalmist, als er über die schreckliche Praxis des Opferns von Kindern nachsinnt, die die Israeliten von den heidnischen Nationen übernommen hatten: "...sie vermischten sich mit den Heidenvölkern und lernten ihre Werke. Und sie dienten ihren Götzen, und diese wurden ihnen zum Fallstrick. Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Dämonen."   (Ps 106,35-37)

Diese Schriftstellen beweisen, dass die Anbetung, die in allen Nationen in der Umgebung Israels den Götzen dargebracht wurde, in Wirklichkeit eine Anbetung des Satans und seiner Dämonen war.
Frankfurt: "der Sündenfall hat nichts mit dem Satan zu tun, hier ist von einer Schlange die Rede, in der gesamten Bibel gibt es keinen Hinweis, dass die Schlange aus Gen 2 der Satan sein soll"
Wenn wir in 1. Mose 3 weiterlesen, stoßen wir irgendwann auf die Verse 13 und 14: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen."
Hier finden wir die erste Prophetie und Verheißung über den zukünftigen Erretter: Ein Nachkomme der Frau wird den Teufel besiegen, wobei der Teufel auch Ihn verwunden wird.
Das Judentum erwartete den Sieg über die todbringende Schlange in den Tagen des Messias: "Es ist eine Heilung vom Fersenbiß der Schlange vorhanden am Ende der Tage, in den Tagen des Messias" (palästinisches Targum zu 1. Mose 3,15).
Das NT läßt keinen Zweifel daran, dass es Jesus Christus ist, der die Werke des Teufels zerstört und über das Reich des Bösen triumphieren wird:
"Und die ´gottfeindlichen` Mächte und Gewalten hat er entwaffnet und ´ihre Ohnmacht` vor aller Welt zur Schau gestellt; durch Christus hat er einen triumphalen Sieg über sie errungen."   (Kol. 2,15)

"Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel"   (Hebr. 2,14)

"Nur noch kurze Zeit, dann wird der Gott des Friedens den Satan zerschmettern und euch über ihn triumphieren lassen."   (Röm. 16,20)

Auf Jesus, den Sohn Gottes, weist eindeutig die Formulierung "der Same der Frau", d.h. der Besieger der Schlange ist der von der Frau Geborene, nicht ein vom Mann Gezeugter. Jesus wird zunächst von der Schlange, dem Satan, wie von einem Fersenbiß tödlich getroffen. Er stirbt auf Golgatha.
"Die Kirche ist die einzige Organisation, die für diejenigen existiert, die nicht ihre Mitglieder sind."
William Temple (Erzbischof von Canterbury von 1942-1944)

Boris
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Re: Was ist eigentlich „das Böse“

#30 Beitrag von Boris » 11.03.2018, 09:12

Epheser hat geschrieben:...
Wenn wir in 1. Mose 3 weiterlesen, stoßen wir irgendwann auf die Verse 13 und 14: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen."
...
Da stelle ich mir wieder die Frage, warum Gott laut altem Testament bewusst Feindschaft (Böses) bringt und so viele Menschen für seinen Zorn sterben sollten.

Als er dann den "Prophezeiten" auf die Erde schickte, war er auf einmal der Liebe Gott.

Schickte er nicht zwischendurch die 10 Gebote, mit den Inhalten: Nächstenliebe, nicht Töten ...
Eben das Gegenteil seiner eigenen Handlungsweise?
Hatte er mit der Prophezeiung schon geplant, selbst als rachsüchtiger Mörder in Erscheinung zu treten und von den Menschen das Gegenteil zu fordern ...?

Oder habe ich das nur falsch verstanden?
Allerdings ist das AT voll von solchen Schauermärchen. Ich persönlich finde es echt schwierig, da noch etwas für mich herauszufiltern, das ich ernst nehmen kann ...

Persönliche Meinung von Boris
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