Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

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h.e.

Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#21 Beitrag von h.e. » 10.01.2018, 13:31

Herr Hardcore-Aussteiger und Spezialist für Sekten- und Intelligenzfragen,
ich war jetzt durch Ihren letzten Beitrag derart verunsichert, dass ich noch heute morgen meinen Arzt aufgesucht habe und ihn gebeten habe, meine Intelligenz abzuklären. Sie wissen ja: Privatpatient und Termine- das klappt in der Regel sehr schnell. Mein Arzt hat mir gesagt, dass ist überhaupt kein Problem für uns. Ich gebe Ihnen einen Termin bei meiner Psychologin in meiner Praxis; die macht dann einen Hamburg-Wechsler-Test. Wenn sie damit überfordert sind, macht sie einen nonverbalen Intelligenztest nach Raven mit Ihnen. Dann bekommen wir ein paar Zahlen. Wir schauen dann, ob diese Zahlen im Bereich der einfachen und doppelten Standardabweichung liegen. Dann sehen wir weiter. Beim Verabschieden hat er mir noch gesagt: hoffentlich sind sie kein Autist. Dann wird es problematisch mit den Messungen und er hat noch etwas von Inselbegabung gesprochen. Ich war total verunsichert.
Jetzt bin ich aber wieder froh, weil sie Wissen über Intelligenz haben. Sie können mir doch mit Sicherheit bei meinen Fragen weiterhelfen?
Meine Fragen an Sie: was misst man genau mit einem Intelligenztest? Was sagen einfache und doppelte Standardabweichung bei einem Intelligenztest aus? Was macht man beim Hamburg-Wechsler-Intelligenztest genau? Was ist eigentlich ein nonverbaler Intelligenztest? Wann spricht man von einer Inselbegabung?
Sie dürfen sehr detailliert antworten. Ich war 15 Jahre als Facharztprüfer bei einer Ärztekammer tätig. Daher kommt es, dass ich es fast immer sehr genau wissen möchte.

Hatikwa
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#22 Beitrag von Hatikwa » 10.01.2018, 13:50

ja, lieber h.e. --- wer hat, der hat ---
schönen Tag --- hatikwa

fridolin
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#23 Beitrag von fridolin » 10.01.2018, 14:39

Schon geklärt. :D
Vielleicht darf ich für hatikwa antworten
http://www.gym1.at/chemie/stochio/fehlr_su.pdf

Ich weis nicht mehr wie viele Gaußsche Normalverteilung Kurven ich erstellt habe. :D

Hatikwa
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#24 Beitrag von Hatikwa » 10.01.2018, 15:10

lieber Fridolin, ich topp dich !!! Lies mal:

Der Prototyp des neuen Motors hat ein deutlich erhöhtes Kompressionsvolumen, dargestellt durch R minus 1 im Verhältnis zu Gamma 9 multipliziert mit xy hoch 2 bei zunächst 32, dann 71 und 88 Punkten, diese wiederum reduziert auf Alpha 19, vorausgesetzt, die Kuben bei Ypsilon entsprechen bei serieller Fertigung den drei doppelten Hauptventilen, die radial auf Kennung 3/65 pi gefertigt sind, dabei müssen die Blendenflügel in konzentrischen Reihen stehen, abwechselnd mit vorgestanzten Reihen auf den Membranpumpen. Der externe Teilzeitdruck auf der Turbinenhaut wird durch ein austariertes, aber leicht vermindertes Gleitventil am Ende des HP- Ausgangs gemindert, der Ausgangsdruck hingewgen erhöht sich mittels eines regulierbaren Schubkraftblocks kräftemäßig auf den Rotor bei exakt 900abh/7. Die Richthöhe der idealen Zylinderleistung liegt in einem Winkel von 65 Grad zur Zugriffsgeschwindigkeit. Bei Anwendung dieser Formel läuft der Motor vollkommen - still.

Für interessierte Kinogänger: dieser Text stammt auf dem Film "39 Stufen" von Alfred Hitchcock, und wurde von Mr. Memory gesprochen, der aufgrund seines exzellenten Gedächtnisses als Spion, ohne Spuren zu hinterlassen, von Machthabern mißbraucht wurde.

viel Spaß beim Lesen --- hatikwa

Jinn

Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#25 Beitrag von Jinn » 10.01.2018, 16:36

Liebe Hatikwa,
(Stimmt doch, dass Du eine „Sie“ bist, oder?)
werter Fridolin,

der an und für sich eher nachdenkliche Thread scheint wohl nicht mehr zu retten sein.

Ich meine, und dabei erlaube ich mir die Sprache der Jugend zu verwenden: „Wie geil ist das denn?“ (mit gesprochenem scharfen ‚s‘ und sehr hartem ‚d‘)
Jetzt sind wir schon so weit, dass man sich mit diversen Titeln und (mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Frau (bitte die Reihenfolge zwingend einhalten!) so schnöden Privilegien wie „Privatpatient“ in Szene setzen muss, nur um davon abzulenken, dass man – verzeiht mir bitte meine flapsige Ausdrucksweise! – den ganzen Sch..., der einem durch die Männer in Schwarz vorgebetet wurde, glaubt und – wahrscheinlich noch viel schlimmer – sogar für gut und richtig hält.

Da schlägt’s Dreizehn, meine Damen und Herren!
Oder wie der Schwabe sagt: „Herr lass Hirn regna!“
Sind wir nicht glücklich, dass die Zeiten vorüber sind, in denen man vor den Weißkitteln mindestens ebenso stramm gestanden ist, wie vor den Schwarzkitteln? Aber ein Schwarzkittel, der außerhalb der ehrwürdigen Gemeinschaft flugs in einen weißen wechselt, das ist ja fast nicht auszuhalten
Wahrscheinlich wird er, wenn er schwarz trägt, so wie hier, sich auf den Status seines weißen Kittels berufen – und schwarz gekleidet all seine „Weisheiten“ damit begründen, er trage ansonsten ja einen weißen Kittel.
Wie „intelligent“ ist das denn?

Ja, die NAK-Sekte hat sich im Verlauf der Jahre, wie man auch in diversen Threads hier im Forum lesen kann, bezüglich „der vom Heiligen Geist“ auserwählten Amtspersonen schwer geändert. Vorbei die Zeiten, als sozusagen noch „Quereinsteiger“ mal flugs vom dörflichen Stammtisch hinüber auf den weissagenden Altar wechseln konnte. Vorbei wo noch „g’standene Männer“ mit harten Schmiedehänden dem Volk vor dem Altar „die einzig richtige Wahrheit“ eingehämmert haben.

Heute ist die Auswahl wesentlich erlesener. Heute wird’s wahrscheinlich schon eng, wenn einer nur einen Ing.-Titel oder ein Bachelorstudium hat. Wäre mal interessant, nach welchem diesbezüglichen Auswahlverfahren „der Heilige Geist“ vorgeht? Erst Titel-Check dann Kontoprüfung (relativ viele Steuerberater sollen ja ansässig sein) oder andersherum?
Früher reichte es, wenn irgendein Vor-Vorfahr (so viele können’s ja nicht gewesen sein), auch mal eine Fuß in der Tür, also der Kirchentür hatte.
Leute, das reicht heute bei weitem nicht mehr. Da kommt’s dann schon auf die Ahnengalerie an. Also „Zweig“ mäßig. Wie nah dran am „Göttergeschlecht“? Dritte Linie? Keine Chance! Zweite Linie? Okay, und was macht man so beruflich? Erste Linie: Das kriegen wir schon hin, man hält ja schließlich zusammen, egal was in so einem Fall „der Heilige Geist“ dazu sagt.
Ja, *seufz*, so ändern sich die Zeiten.

Heute machte ich einen Besuch im Altenheim. Dabei fiel mir bei einer offenbar neuapostolischen alten Dame auf dem Nachttisch „Unsere Familie“ ins Auge.
Und die Weihnachtsbotschaft (ich glaube von Schneider?). Gerade zu angesprungen hat mich das Wort „Gehorsam“. Ich hab’s nur flüchtig überflogen. Irgendetwas von wegen …wenn „wir uns“ in den Dienst „des Herrn“ (welchem?) stellen und „gehorsam“ sind, dann, aber nur dann gibt’s auch den Segen!

Ich frag mich jetzt natürlich, wie das gemeint ist.
„Gehorsam opfern“? Oder halt mehr in Richtung „gehorsam s’Maul halten“?
Also da steckt ja schon irgendwie System dahinter, finde ich. „Weisheiten“ werden damit untermauert, was man in der dann doch realen Welt (eventuell) ist, vorbeugend schwört man die Schäflein auf „Gehorsam“ ein. Es könnte ja sein, da wird (was öfters mal vorkommen soll) ziemlicher Blödsinn „vom Altar herunter“ g’schwätzt, dann nimmt das ein gehorsames Schaf eben hin, wie’s ist. Basta.

Wer gehorsam ist (der NAK-Sekte gegenüber), der lässt wahrscheinlich auch den noch so größten Blödsinn „auf sich wirken“, bis der Heilige Geist die (bislang) verschlossenen Hirnöffnungen frei macht, damit er wirken kann.
Ach ja, so zum Schluss wollte ich noch in die Runde fragen: Die NAK-Gemeinde, die anscheinend für meinen Wohnsitz zuständig ist, schickt mir regelmäßig diverse Einladungsschreiben. Immer akkurat adressiert mit Herr Prof. …XY.
Soll ich die mal anschreiben, dass ich keine Kuverts mit NAK Absender von meinem Briefträger zugestellt bekommen möchte, auf denen zudem noch dieses, in dem Zusammenhang für mich saublöde „Herr Prof. XY“ steht?
Ich meine: Was denken die Leut‘ von mir, die das Lesen? Der ist Prof. und geht zu dieser „Kirche“?

Herzlichst
Jinn

h.e.

Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#26 Beitrag von h.e. » 10.01.2018, 16:55

ja, lieber h.e. --- wer hat, der hat ---
Hallo Hatikwa,
damit wir uns nicht falsch verstehen: mir geht es in dieser Angelegenheit nicht so sehr um Wissen oder Besserwissen. Das kann man sich in der Regel aneignen. Mir geht es um Beziehungen in Familien, die durch kompromisslose Haltungen belastet oder kaputt gemacht werden. In meiner Familie könnte ich mir z.B. überhaupt nicht vorstellen, dass wir uns aufrichtig in die Augen schauen könnten, wenn nur ein Mitglied durch seine kompromisslose Haltung die sinngebenden Inhalte für das Leben eines anderen Familienmitgliedes in Frage stellen würde. Das heißt nicht, dass diese Inhalte eines anderen Familienmitgliedes auch meine sein müssen. Man sollte sie aber in einer Familie dulden können. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, Gespräche in der Familie zu führen und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Verhalte ich mich richtig? Das ist eine essentielle Frage. Und in meiner Familie wird kein Einheitsbrei gekocht, was Religion, Glaube und Sinngebung des Lebens betrifft. Das können Sie mir glauben.
Hallo Hardcoreaussteiger,
langsam tun Ihre Argumente weh! Ich habe weder einen Schwarzkittel, noch einen Weißkittel getragen. Ich habe und hatte kein Amt in der NAK, als Kinderarzt trug ich bunte Straßenkleidung. Ich will Ihnen aber noch etwas sagen. Ich war auch über 10 Jahre beim DRK ehrenamtlich als Notarzt tätig und habe dort auch einige Reanimationen durchgeführt. Ich besitze den Fachkundenachweis Notfallmedizin. Zur Zeit fehlt mir natürlich die Praxis, um dort noch etwas auszurichten. Als Medizinstudent habe ich zur Finanzierung meines Studiums auch Komapatienten in der Neurochirurgie gepflegt. Wäre es Ihnen lieber gewesen, dass ich Sie bei einer virtuellen Anwesenheit bei Ihrem Unfall nicht zurückgeholt hätte? Sie tun mir einfach leid. Ihre Argumente sind erbärmlich und primitiv.

fridolin
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#27 Beitrag von fridolin » 10.01.2018, 17:01

Soll ich die mal anschreiben, dass ich keine Kuverts mit NAK Absender von meinem Briefträger zugestellt bekommen möchte, auf denen zudem noch dieses, in dem Zusammenhang für mich saublöde „Herr Prof. XY“ steht?
Mit dem Titel wirkt das dann bissel wichtiger, soll wahrscheinlich davon ablenken das die NAK eine totale Laienkirche ist.
Titel haben meiner M. nach auf einer kirchlichen Einladung an ehemalige nichts zu suchen, dass grenzt an Wichtigtuerei. Wahrscheinlich nach dem Motto: wenn schon der Herr Prof. von der Kirche überzeugt ist, wer kann dem widersprechen, du kleines Gotteskind das du auf Abwegen wandelst. :D

Grizzlydame
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#28 Beitrag von Grizzlydame » 10.01.2018, 17:10

Liebe Jinn,

Du bist mir sehr sympathiasch, das muss ich einfach mal loswerden! :!: :!: :!:
Und die ständigen Angriffe und Stänkereien von h.e.gegen Deine Person und Hatikwa gerichtet gehen mir langsam tierisch auf den Wecker. Mehr zum inhaltlichen später, bin grade auf dem Sprung...

h.e.

Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#29 Beitrag von h.e. » 10.01.2018, 17:25

Wahrscheinlich hat Herr Harcoreaussteiger seinen Titel bei der NAK angegeben. Ich bekam in meiner NAK-Zeit überhaupt keine Post von der NAK mit der Anrede Dr., weil ich dort keinen Titel angegeben habe. Im privaten Bereich und jetzt als Rentner spielt bei mir der Titel keine Rolle. Er findet sich nur noch in meiner Dokumentenmappe.
Grizzlydame,
Sie müssen meine Beiträge nicht lesen. Sie können sich für diese Zeit mit PEGIDA beschäftigen. Dann können Sie erfahren, dass sich PEGIDA nicht nur mit Islamismus beschäftigt. Sie können auch Herrn Hofmann von PEGIDA fragen.

Grizzlydame
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#30 Beitrag von Grizzlydame » 10.01.2018, 17:33

h.e., woher nehmen Sie bloß Ihre unsägliche Arroganz, waren Sie immer schon so drauf?

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