Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

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Brombär
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Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#1 Beitrag von Brombär » 04.12.2017, 15:43

Zum letzten Mal in diesem Jahr besuchte Stammapostel Jean-Luc Schneider am Wochenende des 2. und 3. Dezembers 2017 die Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland. In der Musik- und Kongresshalle Lübeck fand Sonntagmorgen der Festgottesdienst statt.

Allen gelte die gleiche Hoffnung: „Jesus Christus kommt wieder!“ Dieser Satz – mehrfach betont – sollte die Kernbotschaft des Gottesdienstes werden.

Quelle: https://www.nak-nordost.de/db/101227/Na ... mmt-wieder



JLS. scheint nicht auf dem Laufenden zu sein.

Das Magazin glaubenskultur befragte 2013 Apostel Volker Kühnle.

Kühnle: Anderseits ist es auch denkbar, dass die Neuapostolische Kirche zukünftig die Entrückung nicht mehr als „Wiederkunft Christi“ bezeichnen wird, da sie im Katechismus klar feststellt, dass hierbei gar kein sichtbares Kommen Jesu erfolgt – ganz im Gegensatz zum Kommen Christi nach dem 1000-jährigen Friedensreich.

Insofern stellt sich in Zukunft die Frage, ob man bei diesem jetzt als 1. Kommen Christi bezeichneten Vorgang überhaupt von einer Wiederkunft sprechen kann. Auch damit wäre ein guter Grund geschaffen, den allgemein gebräuchlichen Zusatz wieder aufzunehmen.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

detlef.streich
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#2 Beitrag von detlef.streich » 04.12.2017, 19:44

Zitat:"da sie im Katechismus klar feststellt, dass hierbei gar kein sichtbares Kommen Jesu erfolgt"

Wo soll das im Katechismus stehen??

fridolin
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#3 Beitrag von fridolin » 04.12.2017, 20:09

Anderseits ist es auch denkbar, dass die Neuapostolische Kirche zukünftig die Entrückung nicht mehr als „Wiederkunft Christi“ bezeichnen wird, da sie im Katechismus klar feststellt, dass hierbei gar kein sichtbares Kommen Jesu erfolgt – ganz im Gegensatz zum Kommen Christi nach dem 1000-jährigen Friedensreich.

Insofern stellt sich in Zukunft die Frage, ob man bei diesem jetzt als 1. Kommen Christi bezeichneten Vorgang überhaupt von einer Wiederkunft sprechen kann. Auch damit wäre ein guter Grund geschaffen, den allgemein gebräuchlichen Zusatz wieder aufzunehmen.
Die logische Schlussfolgerung daraus:
Jesus erscheint erstmalig sichtbar zum jüngsten Gericht.
Wenn die Entrückung morgen oder übermorgen, oder erst in ein paar Jahrhunderten stattfindet, hat es noch unendlich viel Zeit bis zur sichtbaren Wiederkunft Christi.
1000 Jahre :mrgreen:

Also erst zum Sankt nimmerleins Tag :D
Zuletzt geändert von fridolin am 04.12.2017, 20:16, insgesamt 1-mal geändert.

Brombär
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#4 Beitrag von Brombär » 04.12.2017, 20:15

hallo Detlef,

Nachricht wegen Zitierrecht als PN.

Gruß
Brombär
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

detlef.streich
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#5 Beitrag von detlef.streich » 05.12.2017, 14:00

Kühnle bezieht sich mit seiner Aussage lediglich auf den Anhang des Katechismus (http://www.nak.org/de/katechismus/a-anh ... enntnisse/) , in dem auch das apostolische Glaubensbekenntnis und das von Nizäa-Konstantinopel abgedruckt ist. Darunter findet sich dann auch der neunte Glaubensartikel der NAK:

Ich glaube, dass der Herr Jesus so gewiss wiederkommen wird, wie er gen Himmel gefahren ist, und die Erstlinge aus den Toten und Lebenden, die auf sein Kommen hofften und zubereitet wurden, zu sich nimmt; dass er nach der Hochzeit im Himmel mit diesen auf die Erde zurückkommt,

Also die Hochzeit dauert ja 3,5 Jahre, dann kommt er laut dieses Artikels sichtbar zurück! Ob er dann alle Erstlinge plus XXX in einem riesigen Hurricane über der BRD nach oben wirbelt (die in Australien müssen dann aber erstmal alle einmal um den Globus?) und er dabei selbst unsichtbar bleibt, ist doch völlig absurdes Geschwurbel und lenkt nur von der exklusivistischen Heilslehre der NAK ab.

Und überhaupt ist es doch völlig unerheblich, was im Anhang steht. Sie hätten zum Vergleich aud den 10. Artikel der Mormonen abdrucken können, und trotzdem würde kein nakischer glauben, dass Gott in Amerika sein neues Werk aufrichtet:

"Wir glauben an die buchstäbliche Sammlung Israels und an die Wiederherstellung der zehn Stämme; dass Zion (das Neue Jerusalem) auf diesem (dem amerikanischen) Kontinent aufgebaut werden, dass Christus persönlich auf der Erde regieren und dass die Erde erneuert werden und ihre paradiesische Herrlichkeit erhalten wird."

Schneider hat ohnehin schon viele typisch neuapostolische Vorstellungen weggeräumt (siehe meinen Artikel http://nak-aussteiger2010.beepworld.de/ ... C3%A4ndnis), also was solls ...

R/S
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#6 Beitrag von R/S » 05.12.2017, 14:17

Wer meinen zweiten NAK-Band "Endzeitliche Apostelsendung im Anspruch urchristlicher Originalität" (bezügl. dieser Thematik Kap. 5.2/siehe Inhaltsverzeichnis) gelesen hat, der weiß, woher der ganze Unsinn einer Ersten Auferstehung, Wiederkunft Jesu zur Heimholung der Braut, Hochzeit im Himmel, Rückkehr zum Millenium usw. stammt und wie abartig diese Ursprünge waren.
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

Mr. X
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#7 Beitrag von Mr. X » 22.12.2017, 05:55

https://neuapostolisch.de/db/841/Meine- ... heute-noch.

Ist doch schön, wenn man von sich behaupten kann, dass man auf gleicher Stufe wie Christus ist. Das ist an Überheblichkeit kaum noch zu überbieten. Diese schwarzen Götzenstatuen sind von sich so überzeugt.
Warum greift Gott nicht mal ein, so wie damals bei Paulus?
Euch allen einen schönen Tag und vor allem ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest.

Brombär
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#8 Beitrag von Brombär » 22.12.2017, 08:51

Mr. X schrieb:

Ist doch schön, wenn man von sich behaupten kann, dass man auf gleicher Stufe wie Christus ist. Das ist an Überheblichkeit kaum noch zu überbieten. Diese schwarzen Götzenstatuen sind von sich so überzeugt. Warum greift Gott nicht mal ein, so wie damals bei Paulus?
Euch allen einen schönen Tag und vor allem ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest.


Hallo mr.x,

zuerst ein herzliches Dankeschön für die guten Wünsche zum Weihnachtsfest! Selbige erwidere ich nicht minder.

Bezüglich der Ausführung „mit der gleichen Stufe wie Christus“ hätte ich gerne den Zusammenhang erfahren. Kommt zumindest bei mir (noch) nicht an. Das gepostete Logo gibt diesbezüglich wenig her.

Bei der Frage, weshalb Gott nicht eingreift, dürfte Paulus vermutlich nicht die zutreffende Person sein? Eher vielleicht bei der Geschichte um Jona oder in Zeiten des Erzvaters Lot.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Mr. X
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#9 Beitrag von Mr. X » 22.12.2017, 12:18

Ganz einfach: die Herren Oberen halten sich für unfehlbar, treffen Entscheidungen und geben sich sowas von überheblich, dass es schon wieder lustig ist. Also ich für meinen Teil bin nicht so unfehlbar, das sind wir alle nicht. Wenn der Herr heute kommen würde, wäre ja furchtbar. Wir müssen noch soviel an uns arbeiten, dass wir die gleiche Stufe wie die Pinguine haben. Vielleicht machen wir auch was falsch :P .
Wer sagt denn eigentlich, dass das mit der Hochzeit überhaupt so stimmt? Die ersten Apostel warteten auch schon drauf, und bis jetzt ist nix passiert. Daher auch mein anderer Thread: NAK alles Lüge.

fridolin
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Re: Wiederkunft Christi in Frage gestellt?

#10 Beitrag von fridolin » 22.12.2017, 13:24

Die ersten Apostel warteten auch schon drauf, und bis jetzt ist nix passiert. Daher auch mein anderer Thread: NAK alles Lüge.
Lüge würde ich das nicht nennen wollen, eher Wunschtraum Vorstellungen der NAK Oberen. Träume die sich teilweise in buchstäblich in Luft auflösten. Aber sie haben mit diesen Träumen eine Menge Leute tatsächlich glücklich gemacht, dass ist nicht zu verkennen.
Aber auch viele viele mit den angeblichen Tatsachen-Traumvorstellungen und der Behauptung sie
hätten den direkten Draht zu Gott und den damit verbundenen "Gebötleins", sehr unglücklich gemacht und verärgert. Auch eine Tatsache. :D

Vielleicht bekommen sie dereinst von Gott den Menschen-Glücklichmacher Orden überreicht. :D

:arrow: Oder den Orden ich kenne Euch nicht, habe euch noch nie erkannt. :D

Ich tippe meeeehr auf Variante zwei. :D

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