Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

Wen interessiert der NAK Forschungsbericht?

Ist doch alles kalter Kaffee. Mich interessiert das nicht!
1
3%
Doch unbedingt! Der Forschungsbericht muss der Öffentlichkeit zugänglich sein!
30
97%
 
Abstimmungen insgesamt: 31

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Martha
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#61 Beitrag von Martha » 15.12.2017, 08:23

Hallo Hatikwa!

Du hattest die Chance und sei froh darüber.

Ich (und viele hier im Forum) und leider auch meine Kinder sind im Grunde genommen vaterlos groß geworden.
Wir Frauen war meist "alleinerziehend". Bei mir kam zeitgleich die Pflege der Eltern mit dazu, so dass ich oft
spaßig gesagt, habe dass ich eine alleinerziehende Mutter mit 5 Kindern war. Das kostete Kraft.

Sverdrup
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#62 Beitrag von Sverdrup » 16.12.2017, 20:10

werter Jinn, werte Foris,
leider kann ich erst jetzt auf den Beitrag von Jinn vom 13.12. 11:16 eingehen.
Wie Jinn ist es vielen gegangen, dass sie sich vielen Möglichkeiten in Kindheit und Jugend durch die unsäglichen Forderungen der NAK-Kirchenleitung beraubt sehen. Man kann zweierlei entgegenhalten: selbst bei den Jahrgängen 1930er haben sich nicht alle an diese Forderungen gehalten. Es müssen also auch persönliche Merkmale beeinflussen, wie stark oder nur ganz wenig sich ein napostolisches Geschwist schon als Kind beeinflussen lässt. ( Dies ist bitte nicht falsch zu verstehen als Rechtfertigung der Indoktrineure, meine Meinung zu leitenden Ämtern in NAK und auch RKK habe ich hier schon zum Ausdruck gebracht. Dann glaube ich nicht, dass 100% alle von Jinn so bezeichneten Mitläufer oder auch nicht alle der damals aktiven AT Gott und Jesus Christus völlig beiseite gedrängt haben. Dafür habe ich natürlich keine belastbaren statistischen Daten. Daher halte ich einen allgemein gültigen Vergleich zwischen den "dienenden" Mitgliedern der NAK zur Bischoff-Zeit mit den Nazi-Regenten nicht für gerechtfertigt. Bei J.G. Bischoff besteht kein Zweifel, ebenso wenig bei seinem Sohn.
Die größte Gefahr durch solche Glaubensgeschäftemacher sehe ich in der Gefahr, dass die von ihnen enttäuschten nicht nur den Glauben an sie sondern gleich den an Gott und Jesus verlieren.
Es folgt meine Antwort zur von mir angenommenen und von Jinn kritisierten Naivität des Instituts, welches den jüngsten NAK-Forschungsauftrag "angenommen" hat.
Sverdrup

Jinn
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#63 Beitrag von Jinn » 16.12.2017, 22:36

Guten Abend Svendrup, hallo Forumsgemeinde,
Sverdrup hat geschrieben:werter Jinn, werte Foris,
Wie Jinn ist es vielen gegangen, dass sie sich vielen Möglichkeiten in Kindheit und Jugend durch die unsäglichen Forderungen der NAK-Kirchenleitung beraubt sehen.
Die NAK-Leitung hat es in der Tat zu verantworten, denn sie waren die Anstifter dazu, dass viele nak-gläubige Eltern entsprechende den Anweisungen mit ihren Kindern umgingen.
Sverdrup hat geschrieben:Man kann zweierlei entgegenhalten: selbst bei den Jahrgängen 1930er haben sich nicht alle an diese Forderungen gehalten.
Wenn dies als Gegenbeweis dienen sollte, dass nicht die NAK-Leitung sondern die Eltern, die m. E. ebenfalls Opfer des Glaubensregimes waren, schuld an der Misere der Kindern haben, dann ist dies mit Verlaub eine ziemlich Verdrehung der schichten Tatsachen und entspricht "eigentlich" mehr der bekannten NAK-Haltung, lieber Svendrup.
Sverdrup hat geschrieben:Es müssen also auch persönliche Merkmale beeinflussen, wie stark oder nur ganz wenig sich ein napostolisches Geschwist schon als Kind beeinflussen lässt.
Ein in diese Sekte hineingeborenes Kind/Baby hat nach klassischer Definition noch keine "persönlichen Merkmale", die es dazu befähigen würde, sich der Indoktrination und Erziehung eines NAK-typischen Elternhauses zu erwehren.
Es wächst in den jeweiligen Verhältnissen auf und hält alles, was man ihm vorsetzt zuerst einmal für völlig normal.

Ich würde meinen, dass aus anderer Perspektive heraus ein stimmiges Bild entsteht:
Wenn das heranwachsende Kind, der oder die spätere Jugendliche mit einer Persönlichkeit ausgestattet ist, die es die Vorgänge in seinem Umfeld kritisch sehen lassen -
Wenn es darüber hinaus noch das Glück hat durch andersdenkende Menschen im Umfeld der Familie auf "normales" Denken und Fühlen hingewiesen zu werden -
Wenn es (ich gehe vom Zeitrahmen der 40er/50er und 60er Jahre aus) die Möglichkeiten hat (die damals sehr dünn gesät waren) an entsprechende externe Informationen außerhalb der NAK heranzukommen -
Wenn es darüber hinaus eine Chance erhält (meist waren das bei den Betroffenen sehr extreme Situationen) aus der NAK auszusteigen ...
dann, lieber Svendrup, konnte es sich (meist erst im späten Jugendalter) gegen die Indoktrination wehren.

Die weiteren Ausführungen von Ihnen zielen auf ein "Gott" und Glaubensverständnis und enden in dem Appell - trotz NAKi Erfahrungen weiterhin gläubig und religiös zu bleiben.
Abgesehen davon, dass das Eine (die NAK) mit dem Anderen (Religion und alles was damit zu tun hat) auf der Basis der hier stattfindenden Diskussionen nichts miteinander gemein haben (.. weil die NAK eben eine Pseudoreligion ist), ist das so ein "Mahnruf" der mich stark an meine NAK-Zeit erinnert: Immer wenn ich Kritik am NAK-Glauben äußerte, wurde ich darauf verwiesen, dass in der NAK "auch nur" Menschen am Werk wären, und ich "meinen Glauben" tief in mir drin und in den "Worten vom Altar" finden würde. (Wer hier die eklatante Diskrepanz zwischen "Worten vom Altar" versus "auch nur Menschen am Werk" nicht findet, dem ist wohl nicht mehr zu helfen ..)

Ich zum Bespiel lasse jedem seinen Glauben und jedem seinen Nicht-Glauben. Ich akzeptiere Atheisten ebenso wie Gläubige, solange sie niemand anderem Schaden zufügen, schon gar nicht aufgrund ihrer Überzeugung.
Ich selbst bin überzeugter Agnostiker, aber auch davon überzeugt, dass "wenn" es diesen Gott und sein Gefolge gibt, ich als m. E. nichtsündiger Mensch jederzeit bei ihm willkommen bin. :D
Was ich nicht glauben kann und bis über meinen Tod hinaus, sollte es ein Weiterleben geben, nicht verstehen könnte, wäre, wenn dieser Gott an diesen "NAK-Diener des Herrn (StAP)" Gefallen finden täte. Dann würde ich wohl mit wehenden Fahnen ins gegnerische Lager wechseln. 8)

Herzlichst
Jinn

Hatikwa
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#64 Beitrag von Hatikwa » 18.12.2017, 12:33

guten Tag,
das Zitat des Tages in der heutigen Tageszeitung:

"Die alten sind das historische Gedächtnis jeder Gemeinschaft"
Papst Franziskus

Ich meine, mit dieser Aussage liegt der Papst nicht falsch.
hatikwa

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centaurea
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#65 Beitrag von centaurea » 28.12.2017, 21:17

Auch andere scheinen so ihr Problem mit der Veröffentlichung von Unteruchungsergebnissen zu haben:
Volkswagen versuche schließlich "mit allen Mitteln, Untersuchungsergebnisse möglichst nicht offenzulegen",...

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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#66 Beitrag von Heidewolf » 09.04.2018, 20:59

centaurea hat geschrieben:Auch andere scheinen so ihr Problem mit der Veröffentlichung von Unteruchungsergebnissen zu haben:
Volkswagen versuche schließlich "mit allen Mitteln, Untersuchungsergebnisse möglichst nicht offenzulegen",...

VORSICHT, centaurea. Die angeführte Firma zahlt einen guten Teil meiner Rente.

Zufälligkeiten in der Übereinstimmung der Motivlage sind also rein zufällig. ** grins **

(auch BAP Klingler wird von dieser Firma alimentiert) , ich kann das alles so frei sagen, weil diese schlimmen Dinge nach meiner Zeit passiert sind.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#67 Beitrag von Heidewolf » 09.04.2018, 21:04

Die Veröffentlichung des Forschungsberichtes wird kaum unbekanntes zu Tage bringen.

Allerdings würde der wissenschaftliche Anstrich dann doch die Polemik (auch von den NAK-Hardlinern) verstummen lassen.
Und dann vermutlich diesen nie dagewesenen Wahrheitsanspruch der NAK zerbröseln lassen. Und womöglich könnte dann so macher Treue denken, da steht doch in der Bibel 'Hütet euch vor den .......'.

Und davor hat die KL wohl unheimlich Angst. (entlarvt zu werden)
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

fridolin
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#68 Beitrag von fridolin » 10.04.2018, 10:51

Allerdings würde der wissenschaftliche Anstrich dann doch die Polemik (auch von den NAK-Hardlinern) verstummen lassen.
Und dann vermutlich diesen nie dagewesenen Wahrheitsanspruch der NAK zerbröseln lassen. Und womöglich könnte dann so macher Treue denken, da steht doch in der Bibel 'Hütet euch vor den .......'.

Und davor hat die KL wohl unheimlich Angst. (entlarvt zu werden)
Die Kl. hat anscheinend vor dem bekannt werden unheimliche Angst. (entlarvt zu werden) :D
Wird der Forschungsbericht deswegen seit Jahren in den "Panzerschränken" in Zürich gut versteckt. :D
Befürchtet JLS eine Flucht der Gläubigen aus der NAK. :?: :D

Die Kl. hat den Forschungsbericht selbst in Auftrag gegeben. Das Ergebnis war wohl anscheinend nicht wunschgemäß ausgefallen.
Meiner Meinung nach, muss da wohl doch einiges drin stehen wo nach die Ohren der KL. nicht gejuckt haben und vielen Gläubigen den Glauben am Erlösungswerk rauben könnte. :D

Martha
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#69 Beitrag von Martha » 10.04.2018, 13:00

Hallo fridolin!

Die Flucht ist doch schon lange im vollen Gange oder siehst du noch blühende Gemeinden
mit vielen Jugendlichen und wie sieht es mit dem Zuwachs aus?
Welche Gemeinde (Innzucht ausgeschlossen, also Kinder und angeheiratete Ehepartner) ist in den letzten Jahren gewachsen?

fridolin
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Re: Petition - NAK Forschungsbericht jetzt!

#70 Beitrag von fridolin » 10.04.2018, 14:18

Die Flucht ist doch schon lange im vollen Gange
Das ist schon wahr, nicht mehr zu verleugnen.
Ich meinte eher die noch treu an allem verbissen festhalten. :D
Wenn die auch noch ins wankem kämen, was dann?
Ein Gegenmittel ist nicht da. :D

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