Verwirrend

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tosamasi
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Verwirrend

#1 Beitrag von tosamasi » 13.11.2017, 17:04

Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
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Re: Verwirrend

#2 Beitrag von Brombär » 13.11.2017, 17:27

Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Re: Verwirrend

#3 Beitrag von tosamasi » 13.11.2017, 17:50

Die Sache mit Jesus ist auch noch so eine Sache. Sohn Gottes, also von Gott gezeugt oder...?
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Re: Verwirrend

#4 Beitrag von Brombär » 13.11.2017, 17:54

tosamasi,

welchen Jesus? Den Sohn Gottes oder den Zimmermannsohn aus Nazareth?
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Re: Verwirrend

#5 Beitrag von tosamasi » 13.11.2017, 18:06

Das ist zwei in eins.
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Re: Verwirrend

#6 Beitrag von Brombär » 13.11.2017, 18:18

tosamasi schrieb:

Das ist zwei in eins.

Was ist denn das? Ich kenne aus 1 mach 2 (z.B. bei eineiigen Zwillingen) aber anders herum :shock: ???

R/S

bitte übernehmen Sie !
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Re: Verwirrend

#7 Beitrag von tosamasi » 13.11.2017, 19:02

Die Dreifaltigkeit wurde 451 zum Dogma: Jesus Christus ist „wahrer Gott“ (die zweite Person der Dreifaltigkeit) und „wahrer Mensch“ zugleich. Dies wurde dadurch ausgedrückt, dass man von zwei Naturen sprach, einer göttlichen und einer menschlichen. Beide seien in Christus „unwandelbar, ungetrennt, ungeteilt und unvermischt“. Man bezeichnet dieses Ergebnis daher auch als Zwei-Naturen-Lehre (Dyophysitismus).
https://de.wikipedia.org/wiki/Christologie
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Re: Verwirrend

#8 Beitrag von R/S » 13.11.2017, 19:56

Lieber Brombär,
es ist schwer, die politische Interessengeschichte des Christentums hier in wenigen Pinselstrichen zu skizzieren. Egal ob soteriologische oder christologische Phantasien, sie alle fußen im Prinzip auf politischen Machtinteressen innerhalb der Alten Welt. Seien es die div. Versuche der Eingliederung des Christentums in die hellenistische Welt des röm. Reiches, seien es teilweise naivistische Vorstellungen religiöser Dinge, deren Gewicht einfach künstlich erhöht werden musste, um sie akzeptabel oder palatabel zu machen, seien es Vorstellungen, die im Interesse der zivilen oder sogar militär. Staatsordnung zu suchen sind, usw., usw. - der ganze Reichtum menschlicher Phantasie sammelte sich in mystischen Bildern von Erlösung, Sühnung, Göttlichkeit, Sakramentalität, Weihe usw., usw.
Für den menschlichen Glauben als Gottesbeziehung im Grunde völlig unwichtig, ja zu allermeist hinderlich, hat die Kirche gewusst, wie sie auf solchen Glaubensgeländern ein Denkkonstrukt aufbaut, das sie bis heute am Leben erhält. Ohne diese Mythologien könnten sie Kirche als institutionalisierte Entität vergessen. Deswegen beharren die Kleriker jeder Couleur wider besseres Wissen auch heute noch auf diese menschengestrickten Mythen. Und jeder von ihnen will die jeweilige Deutungshoheit für sich verbuchen ...
Eine kurze Zusammenfassung zu der aufgeworfenen Fragestellung findet man/frau z.B. hier: http://www.theo-notizen.de/theo/C_Nicaa.htm
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

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Re: Verwirrend

#9 Beitrag von Brombär » 13.11.2017, 22:41

Lieber R/S,

„ Mir dem Lappen deines Lebens kann Putzen zum Vergnügen werden!“
Dieser Werbespruch, den ich heute auf meinem Monitor zu lesen bekam, erinnert mich nachdrücklich an so manche Diskussion in diesem Forum.

Doch zuerst ein herzliches Dankeschön für Ihre Pinselstriche zu einem recht beeindruckenden und bemerkenswert einfühlenden Bild.

Ich bin mir bewusst, wie behutsam man in solchem Fall in einem Forum für religiösen Austausch vorgehen muss. Da kann ein Pinselstrich zu viel, das Bild versauen und einer zu wenig am Thema vorbeiführen. Es wäre wünschenswert, wenn Ihre wenigen Zeilen, den ehrlichen Gottsucher in eine versöhnliche Richtung lenkten. Geeignet sind sie allemal.

Ich erwähnte es vor vielen Monaten einmal hier im Forum, dass man sich unter Umständen gezwungen sieht, seinen anerzogenen Glauben bis auf ein Grundgerüst zu entkernen, um dann noch einmal besser und zufriedener aufbauen zu können. Man kann natürlich einen solchen Kraftakt niemand aufzwingen. Zwang war genug bisher. Es steht jedenfalls viel weiterführende Kenntnis bereit, man muss sie aber verinnerlichen wollen und können.
Zuletzt geändert von Brombär am 13.11.2017, 23:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verwirrend

#10 Beitrag von Bezirks-Elster » 13.11.2017, 23:10

Auch wenn mir JLS irgendwie unsympatisch ist, seine Körpersprache bei mir oft Abneigung auslöst, finde ich diesen Videoauszug ganz passabel. Könnte den Sachanteil seines Statements im Grunde so unterschreiben.
Fast schade um die Distanz, die ich zu ihm und zur NAK momentan habe. .... :x
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