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BeitragVerfasst: 24.10.2017, 14:33 
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Dass Sie mir unsympathisch sind, das ist ein Schluss den Sie selber ziehen, das habe ich mit keiner Silbe gesagt.

Was ich kritisiert habe ist die Einseitigkeit ihrer Stellungnahme. Sie haben nur auf die Probleme hingewiesen, die die Frauenordination gebracht hat, ohne auf positive Seiten einzugehen. Und das stört mich.

Wenn Sie sich dadurch ins Gesicht geschlagen fühlen, dann tut mir das leid. Ob das jetzt gegen "rührende" Beiträge spricht, wenn ich meine Meinung und meine Empfindungen äußere, das bleibt Ihrem Urteil überlassen. Ich sag es nochmal, für mich spricht aus Ihren Beiträgen eine gewisse Arroganz, auf die ich aus gemachten Erfahrungen allergisch reagiere, und das hat überhaupt nichts mit Verdammen zu tun.


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BeitragVerfasst: 24.10.2017, 14:43 
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Johannes,

es war lediglich ein Gedankenanstoss, ein lautes Nachdenken, den ich gegenüber h.e. geäußert habe. Gerade weil es eine Antwort auf die Aussage war: sie wird sicher kommen.

Darauf dann eine Aussage zu bekommen:
Zitat:
das ist dermassen arrogant und unseriös, sowas von einseitig, das ist, entschluldigen Sie, "typisch neuapostolisch" Und das sage ich als bekennender Amtsträger dieser Kirche. Sicher gibt es auch Negatives bei der Frauenordination, es gibt aber in gleichem Ausmaß Positives. Und hier nur das Negative aufzuzählen, ist eben sehr tendenziös. Und das ist leider eine Tendenz, die mir aus all ihren Beiträgen massiv entgegen schlägt, und mich einigermassen stört. Es ist dieses neuapostolische Besserwissen, diese kaum vorhandene Toleranz anderen Meinungen und anderen Ansichten gegenüber, die mich schon oft gestört hat.
- Hervorhebungen von mir-
... wirkt schon super, von Toleranz zu reden und meine Meinung (die hier Mindermeinung) ist, mal verbal ohne nähere Begründung in den Senkel zu stellen. Ja, das verletzt mich. Mehr als andere Beiträge in diesem Forum vorher.

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BeitragVerfasst: 24.10.2017, 14:58 
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Wenn ich Sie verletzt habe, dann tut mir das leid und dann bitte ich um Entschuldigung.

Aber ich möchte betonen, ich habe niemals ihre Meinung in den Senkel gestellt, die toleriere ich. Was mich stört und was ich versucht habe, Ihnen mitzuteilen, ist die Arroganz, die mir aus Ihren Beiträgen entgegenkommt. Das hat nichts mit Ihrer Meinung zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie es vorgetragen wird. Ihre Meinung respektiere ich, damit habe ich kein Problem. Ein Problem habe ich mit Ihrer Argumentation.


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BeitragVerfasst: 24.10.2017, 15:21 
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Gut, ich versuche das jetzt mal so als ehrlich gemeint anzunehmen.

Welche Art der Argumentation wäre Ihnen denn lieber?
Sagen Sie es mir bitte. Und das meine ich Ernst.

Ich habe in diesem Forum bereits eine Menge Rück- und Verständnisfragen gestellt, und nahezu auf keine eine Antwort bekommen.
Lediglich: Die Argumente sind keine. Es ist Semantik. Es ist typisch neuapostolisch. Es ist einfach eingeprägt und anerzogen. Es ist nicht nachgedacht.

Wissen Sie, ich hinterfrage gern und auch meinen Glauben. Er fusst auf meinen Rückschlüssen die meine Fragen oft eingebracht haben. Ich habe mittlerweile auch schon eine Menge persönliches erzählt, warum und weshalb das so ist. Hätte im vorliegenden Fall h.e. gesagt, "die Frauenordination wird nicht kommen", dann hätte ich vielleicht Pro-Argumente aufgeführt.

Im Übrigen: Ich war bisher fast nur aktiv unter dem thread "Überzeugende Gründe" - ich habe versucht ehrlich und aufrichtig darzulegen, wie ich das sehe. Ich werde mich nicht verbiegen nur weil andere zu anderen Erkenntnissen kommen. Ich sah mich eingeladen auf Grund des Eingangspostings von brombär und habe dann auch u.a. ihre Beiträge gelesen.
Ich habe nicht unter "Gründe auszutreten" gepostet und niemand versucht zu überzeugen. Ich habe mich den Fragen einzelner Fories gestellt und bin dadurch auch gezwungen, einzelne Dinge apologetisch zu beleuchten. Ich frage mich, was daran jetzt arrogant ist, wenn ich versuche zu erklären, wie ich es sehe.
Ich habe auch bspw. für Ihre Position Verständnis geäußert - ich weiß nicht, ob Sie es gelesen haben. Vielleicht war da meine Antwort auch zu arrogant. Ich habe vorhin etwas, auf Nachfrage zum Thema Seelsorge geschrieben, und das mit Herzblut. Und dann muss ich lesen "aus allen Beiträgen" schlägt Unseriösität, Arroganz, Einseitigkeit etc. entgegen. Keine Rückfrage an mich - sondern eine allgemeine Tirade.
Und das war hart. Wie ein Schlag ins Gesicht. Aber : Es von meiner Seite geklärt und nach Ihrem Statement entschuldigt.

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BeitragVerfasst: 24.10.2017, 15:42 
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Beiträge: 168
Jetzt muss ich doch noch einmal antworten.

Es ging mir nicht um die von Ihnen vertretene Meinung, nicht um Ihre Argumente etc. Es ging mir einzig und allein um die Art und Weise, wie das dargebracht wurde und wie mit Gegenargumenten umgegangen wurde. Wie es so schön heisst, der Ton macht die Musik. Nochmal, Ihre Meinung sei Ihnen unbelassen, darum habe ich nie nachgefragt, ob ich das richtig verstanden habe. Ich akzeptiere ihre Positionen, damit habe ich kein Problem, auch wenn ich da nicht in allem mit Ihnen übereinstimme und nicht alles nachvollziehen kann. Mich hat allein die Art und Weise gstört, wobei ich zugeben muss, zu weit gegangen zu sein, weil es definitiv nicht alle Beiträge betrifft. Ich spüre Ihre ehrliche Meinung, keine Frage. Aber auf die in vielen Beiträgen durchklingende Einstellung, die so "Von-Oben-Herab" wirkt, auf die reagiere ich allergisch.


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BeitragVerfasst: 24.10.2017, 16:29 
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Lieber Johannes,

danke. Wenn es von oben-herab wirkt, dann ist auch das eine Wertung des Empfängers. Was für Sie bei mir von oben herab wirkt, wirkt für einen Zweiten überzeugt und für einen Dritten unsicher. Leider - und das ist der Nachteil des Internets- übermittelt der Buchstabe doch recht emotionsarm.

Mich hätte es im Übrigen schon interessiert, wenn Sie sagen, was Sie nicht nachvollziehen können.

Ich habe auch an manchen Stellen gefragt oder gesagt, was nicht nachvollziehbar für mich ist. Denn: Verstehen möchte ich schon.

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BeitragVerfasst: 24.10.2017, 17:11 
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[ :arrow: nak.org ] hat geschrieben:
Stammapostel erläutert Amtsverständnis (22.10.2017)

Zürich. Rückblick, Sachstand, Ausblick zum neuen Amtsverständnis: Erstmals hat der internationale Leiter der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Jean-Luc Schneider, persönlich zu den laufenden Beratungen Stellung genommen… . „Unser Vorhaben ist es, die Ämter und die Amtsstruktur, die Dienste sowie die Leitungsfunktionen klar und verständlich zu definieren.“

Zwischen Ordination und Ernennung
Als höchstes Entscheidungsgremium hatte die Bezirksapostelversammlung (BAV) zunächst die Grundzüge des Amtsverständnisses festgelegt. Demnach ist das Wirken der Amtsträger ein Dienst, der mit göttlicher Vollmacht versehen ist. Die Vollmacht wird im Rahmen eines Amtsauftrages ausgeübt, mit dem die Kirchenleitung dem Amtsträger einen konkreten Wirkungskreis zuweist. Die Amtsvollmacht wird wie bisher über die Ordination erteilt.

Während der jüngsten BAV an Pfingsten 2017 in Wien stand das Thema „Leitungsfunktion“ im Mittelpunkt. Demnach wird die geistliche Leitung der Gemeinden, Bezirke und Gebiete zwar von ordinierten Ämtern ausgeübt. Sie ist aber nicht mit der geistlichen Vollmacht verbunden. Deshalb werden solche Aufgaben künftig nur noch per Beauftragung – in der Regel durch einen Apostel – übertragen. Sie wird kniend empfangen.

Neben den Führungsaufgaben gibt es noch weitere geistliche Dienste, die nicht unbedingt mit einem Amt in Zusammenhang stehen, wie etwa Lehrtätigkeiten. Solche Dienste werden zukünftig per Ernennung durch einen leitenden Amtsträger übertragen… .

Auswirkungen auf die Struktur
Bereits festgelegt ist, wie sich diese Entscheidungen auf den Apostelkreis auswirken: Bezirksapostel haben eine besondere Führungsverantwortung und werden deshalb in Zukunft zu ihrem Dienst beauftragt. Stammapostel- und Bezirksapostelhelfer werden hingegen ernannt. Der Stammapostel wird jedoch weiterhin ordiniert, weil er den Petrusdienst ausübt und die Schlüsselvollmacht verwaltet, und somit die Leitung der Gesamtkirche wahrnimmt.

Die Unterscheidung zwischen geistlichem Amt und Führungsfunktion wird auch Auswirkungen auf das priesterliche Amt haben, machte der Stammapostel deutlich. Er stellte die Frage, ob die gegenwärtige hierarchische Struktur den aktuellen Bedürfnissen der Kirche noch angemessen ist. „Es ist meine Überzeugung, dass wir mehr denn je klar definierte Verantwortungen, fest umrissene Aufgaben und vor allem mehr Flexibilität brauchen!“

Die nächsten Schritte
...„Wir stellen unsere Kirche nicht auf den Kopf!“...
. „Es ist für mich als Stammapostel eine heilige Aufgabe, den Entscheidungsprozess zu steuern und dafür zu sorgen, dass sich die Beschlüsse für die weltweite Kirche segenreich auswirken können“, sagte Jean-Luc Schneider. „...ich bestehe darauf, dass wir in dieser Angelegenheit gründliche Arbeit leisten. Das braucht natürlich viel Zeit, aber das ist für die Einheit der Kirche unerlässlich.“


Werter Amtsverständniserläuterer (Selbstbildeingebildeter), liebe Amtsverständnisungebildeten und all ihr Amtsverständnislosen 8),

Stammapostel Jean-Lug I. soll also (s.o.) das Amtsverständnis Gottes erläutert haben (Rückblick, Sachstand und Ausblick). Schauen wir mal, ob mit der na-allerhöchstamtlichen Bekanntgabe nach dem Gottesdienst (Predigtabspann) überhaupt Durchblick erzeugt werden sollte (zwischen Ordinaktion und Desorientierung).

Rückblick
Der momentan noch amtierende Stapst Jean-Lug I blieb den Durchblick schuldig, durch welchen Apostel Stapst Petrus I als Petrusdiensttuender vom Dienst in Personalunion als Schlüsselvollmachtsverwalter und somit als leitungswahrnehmender Leiter der Gesamtkirche Jesu Christi ordiniert worden war?

Dass der momentane Stapst Jean-Lug I. erstmals persönlich zu den laufenden Beratungen über sein Amtsverständnis Stellung genommen habe, klingt für mich total unglaubwürdig (so als hätte sich der Stapst persönlich darum nie gekümmert und bei den BaVi-Jetsetsitzungen evtl. immer mit Abwesenheit geglänzt). Dabei ist es beiamtskörperleibe nicht so, als ob das „Apostelat“ im Rückblick kein Selbstbild von seinem urkircheigenen und nun wieder aufgerichteten (aus dem Dornhöschenschlaf wach geküssten) Apostelamtsverständnisses gehabt hätte. Bereits der erste Stapst (der ordentlich ordinierte Stapst Friedrich Krebs) der wiederaufgerichteten Apostelendzeit hatte bereits 1896 das Amt des Stammapostels von irgendwoher erhalten. Allerdings geht Stapst Jean-Lug I. auf dessen Verbeamtung / Ordinaktion nicht ein. Warum auch. Nur keine kirchenschlafenden Schäfchen necken! Der Neoapostolizismus wird von ihm nicht auf den Kopf gestellt sondern er bleibt mit beiden Beinen fest in der Luft stehen.

Die Ummodelung des neuapostolischen Amtsverständnisses Gottes wäre für die weltweite Kirche Jesu Christi eine äußerst wichtige Angelegenheit meinte der Stapst. Das ist ein selbstbildberedter Allgemeinplatz, denn dieses exklusive Amtsverständnis hat der Kirche zur Brautzubereitung und Brautheimholung doch noch gefehlt. Wie ist nun der Jean-Lugs Sachstand in Gottes Ummodelei seines Amtsverständnisses?

Sachstand
Siehe Nakolizismus von 1896 – 2017 (Nakechismus / NaKi-Statuten / Gebieterkirchenverfassungen) mit den nun als veraltet deklarierten Schwerpunkten Ordinaktion / Subordinaktion und entsprechend geltende Paragraphen für Entbindungen / Zwangsbeurlaubungen / Degradierungen / Profanierungen / Entgeistlichungen… .

Allerhöchster Ausblick
Zwischen Ordination und Ernennung
Als allerhöchstes Letztentscheidungsgremium soll die Bezirksapostelversammlung internaktional (BAVi) zunächst die Grundzüge des Amtsverständnisses festgelegt haben:

- Nach dem erklärten BaVi-Willen ist das Wirken der Amtsträger der Kirche Jesu Christi ein Dienst, der mit göttlicher Vollmacht versehen ist (allerdings gibt es auch defizitäre Vollmachten Gottes). Vollmächtiger!

- Demgegenüber wird die reine strammapostolische Vollmacht nur im Rahmen eines Amtsauftrages ausgeübt rsp. Teile davon delegiert, mit dem der internaktionale Kirchenleiter (autoordiniert?) seinem substammapostolaren Amtskörpern einen oder mehrere dies- oder jenseitige Wirkungskreise zuweist. In diesem Jean-Lucanischen Kirchenrecht sind bereits all die Empfänger seiner stammapostolischen Zuweisungen na-amtlich leicht defizitär von all den anderen christlichen Denominaktionen ganz zu schweigen („Es ist der Ruf Gottes“).

- Die Amtsvollmachten werden in der Kirche Jesu Christi wie bisher (also gemäß obigem Rückblick seit urkirchzeiten) über ordentliche Ordinaktion rsp. Subordinaktion erteilt.

- Während der BaVi-Frühjahrssitzung (Wien 2017) hätte angeblich das Thema „Leitungsfunktion“ im Mittelpunkt gestanden (Amtsverständnis in der Ehrenrunde). Dabei war es dort gemäß Glaubensklatschreporter Rother nur um den Rahmen und eben gerade nicht um den Mittelpunkt gegangen.

- Jene BaVi-Knechte die als ordentlich ordinierte Geistliche die geistliche Leitung über Filialen, Bezirke, Glaubensklongebiete oder gar Bezirksapostelreiche ausüben, wären aber von der geistlichen Vollmacht entbunden (geistlich unvollmächtig / ungeistlich vollmächtig)???? Wie meinen Herr Stapst????

- Geistliche Leitung kommt ohne geistliche Vollmacht aus (Dualismus des Amtskörpers).

- Das BaVi-Thema „Geistliche Leitungsaufgaben“ (Wiener Leitungsfunktionsabstimmung) der ewiggestrigen Glaubenskaffeefahrtenorganisierer hat vermutlich bei zuviel Heurigem stattgefunden.

Beauftragung geistlicher Leitungsfunktionen ohne geistliche Vollmachten
- Geistliche Leitungsfunktionen ohne geistliche Vollmachten (jedwelchen o.a. angeführten Typs) werden nakintern ab sofort nur noch per Beauftragung – in der Regel durch einen Apostel – übertragen. Sie wird kniend empfangen (kniende Empfängnis von keinen geistlichen Vollmachten). Kleingeisterei par strammapostolischer Elegance.

Ernennung von Nichtamtskörpern zu geistlichen Diensten
- Solche vielfältigen oder auch einfältige Dienste (also Gottesdienste) werden zukünftig per Ernennung durch einen leitenden Amtsträger übertragen (egal ob dieser geistlich bevollmächtig (Typ s.o.) ist oder nicht). Das kann also (bevorzugt?) auch geistlich Vollumnächtigte treffen.

EXTRAKT
Auswirkungen auf die geistliche sowie ungeistliche Praxis im umgemodelten Nakolizismus

- Bezirksapostel werden zu ihrem Dienst beauftragt (sofern sie auch ordiniert sind)
- Stammapostel- und Bezirksapostelhelfer werden ernannt (sofern sie überhaupt schon ordiniert sind)
- Stammapostels werden als echte Geistliche echt ordiniert (wg. aktiver Petrusdienstausübung, Schlüsselvollmachtsverwaltung, Gesamtkirchenleiter)

Es ist für den Stapst ein Heilige Aufgabe die Entscheidungen Gottes und dessen letztentscheidenden Bavianer zu steuern und dafür zu sorgen, dass sich deren Letztentscheidungen für die weltweite Kirche Jesu Christi segenreich auswirken.

Gott und sein petrusdienstschiebender, schlüsselvollmachtsverwaltender, leitungswahrnehmender Leiter der Gesamtkirche Jesu Christi (also der Stapst) bestehen in „persohnifiziert-ordinierter“ Geistlichkeitsunion darauf, dass die BaVianer Gottes in dieser, von den beiden an die BaVi delegierten delikaten Angelegenheit "gründliche Arbeit" zu leisten haben. Das braucht natürlich sehr viel Apostelendzeit, aber das ist für die Einheit der Kirche Jesu Christi schon seit über 2000 Jahren unerlässlich.

Weitere Berichte zu den Ausführungen des Stammapostels und den Abstimmungsergebnissen der letztentscheidenden Bezirksapostelversammlung bietet wieder einmal mehr das Zentralorgan Gottes. Da braucht sich Gott gar nicht auf den Kopf stellen, denn sein Amtsköper ist auch nicht auf den Kopf gefallen. Wenn das mal nicht eine klare strammapostolische Definition von Amtsverständnis ist... .

s.


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BeitragVerfasst: 25.10.2017, 12:03 
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[ :arrow: NaK-Ehrich] hat geschrieben:
Dienen aus Liebe - Gottesdienst für Amtsträger (23.10.2017)

Der jährliche Gottesdienst, den der Stammapostel – höchster Geistlicher in der Neuapostolischen Kirche – für die Amtsträger in Europa hält, fand diesmal am Sonntag, 22. Oktober, in Nürnberg-Ost (Apostelbereich Nürnberg) statt… . Alle aktiven Amtsträger sowie die Amtsträger im Ruhestand waren gemeinsam mit ihren Ehefrauen zum Gottesdienst eingeladen, ebenso Witwen von Amtsträgern.

Stammapostel Jean-Luc Schneider legte der Predigt ein Bibelwort aus dem Neuen Testament zugrunde, aus dem Johannes-Evangelium, das von einem Wort Jesu Christi handelt: „Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, was ich getan habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr und der Apostel nicht größer als der, der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst – selig seid ihr, wenn ihr’s tut.“ (Joh 13,15-17)

Einen besonderen Dienst erfüllen die Apostel. Sie machen Heil aus Jesus Christus den Menschen zugänglich und bereiten sie auf Christi Wiederkunft vor. Aus dem Apostelamt gehen Vollmacht, Segnung und Heiligung für den Dienst der weiteren Amtsträger hervor. Alle Amtsträger, also die in ein geistliches Amt Ordinierten und dafür Bevollmächtigten, sind Diener Gottes… .

In der Predigt brachte er ferner u.a. zum Ausdruck, dass es Aufgabe der Diener Gottes ist, den Willen des Herrn und Meisters auszuführen. „Wir müssen das ablegen, was nicht mit dem Willen Jesus Christus übereinstimmt.“ Die Diener Gottes sollten die Lehre Jesu Christi weitertragen, ohne sie zu verändern und darüber hinauszugehen – sie sollten nicht strenger sein als der Meister. „Die Aufgabe des Jüngers ist, zu lehren, was der Meister gelehrt hat. ...

Bezirksapostel Ehrich als der Gastgeber sowie Bezirksapostel Wolfgang Nadolny aus Berlin wurden zur weiteren Wortverkündigung gerufen.

An den Dank des Stammapostels schloss sich eine Bekanntgabe zum Amtsverständnis an. Lesen Sie dazu die offizielle Verlautbarung auf der Seite der Neuapostolischen Kirche International.


Werter selbsternannter Gastgeber, liebe liebesbedienstete Vips und auch all ihr unordinierbaren Sondergäste 8),

was für ein Sammelsurium der zum geistlichen Dienst exklusiv eingeladenen Zielgruppe. Zuerst sind da natürlich die edlen ordentlich ordinierten geistlich von Gott bevollmächtigten Amtskörper zu nennen. Dazu gehören im aktiven Dienst die geistliche Bevollmächtigten rsp. im passiven Dienst, die geistlich Ohnmächtigen).

Darüber hinaus waren auch mit geistlichen Leitungsfunktionen Beauftragte ohne geistliche Vollmachten zugegen.

Selbstbildverständnlich waren die zu geistlichen Diensten (Gottesdiensten) Ernannte mit von der Amtsverständnisteilenthüllungspartie. Sogar „emerigierte“ Amtskörper hatten nicht automatisch dienstfrei.

Zu den geladenen Gästen gehörten aber auch die total unordinierbaren Gehülfinnen sowie die Witwen von Amtsköpern mit dazu (deshalb heißt es ja „Gottesdienst für Amtskörper und deren geistlich unbevollmächtigten, unernannten, unbeauftragten und unordinierten Nichtamtskörpern (also Gehülfinnen)). Prima, dass wenigstens das wieder mal zwischen den na-amtlichen Zeilen klar geblieben ist.

Im vorliegenden Textwort ist von der relativen Größe von Knechten in Relation zu deren Herren, rsp. von der relativen Größe von Aposteln in Relation zu deren Sender die Rede. Kein Textsterbenswörtchen von Ernannten, Beauftragten, Ordinierten, geistlichen Funktionären, geistlich Minderbediensteten sowie die Spezies der „Besonderes Bediensteten“ (in etwa ein Abziehbild vom „Gehobenen Dienst“) oder gar von irdisch ordinierten „Letztentscheidern“

Ehrichs Lightartikel über das speziell europäische Kombievent Gehülfinnen+Amtskörper+Stapst) geht auf die Dienste ein: „Einen besonderen Dienst erfüllen die Apostel. Sie machen Heil aus Jesus Christus den Menschen zugänglich und bereiten sie auf Christi Wiederkunft vor. Aus dem Apostelamt gehen Vollmacht, Segnung und Heiligung für den Dienst der weiteren Amtsträger hervor. Alle Amtsträger, also die in ein geistliches Amt Ordinierten und dafür Bevollmächtigten, sind Diener Gottes…“.

Unter dem „Apostelat“ sind also noch viele weitere geistliche Dienste amtsverständnisvoll angesiedelt, die nicht unbedingt mit einem Amtskörperinhaber (personal wiederbesetzt) in Zusammenhang zu stehen brauchen, wie etwa Lehrtätigkeiten: „…denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten(Mt. 7,29). Für die Glaubenslehre der Glaubenslehrer braucht es nakintern also nur subaltarne Schriftgelehrte. Da genügt pure Amtsverständnislosigkeit (durch schlichte geistlich unbevollmächtigte Ernennung jedoch mit beurkirchkundeten Ernennungsschreiben). Ganz schön verschwurbelt die nakinterne Glaubenslehre und deren nakademisch schriftgelehrt gebrieften Lehrkräfte.

Es ist typisch neubabylonisch, wenn der Stapst (Ehrichs Schneider) das Textwort „Knecht“ in seiner Predigt nicht mehr erwähnt, sondern dann die Aufgabe der Diener Gottes thematisiert, die den Willen des Herrn und Meisters ausführen. Dabei will z.B. Schwiegersohnapostel Ehrich als persönlich amtierender Letztentscheider der Letztentscheider in seinem Gottesherrschaftsstaatsapparat sein (er begnügt sich nicht damit, nur Vorletztentscheider zu sein). Gerade so, als ob für ihn der Stapst und Gott nichts zu sagen hätten. Das entspricht wohl eher der Wahrheit als alles andere (egal wer unter ihm Stapst oder Gott ist).

Stapst Jean-Lug I.: „Wir müssen das ablegen, was nicht mit dem Willen Jesus Christus übereinstimmt.“ Die Diener Gottes sollten die Lehre Jesu Christi weitertragen, ohne sie zu verändern und darüber hinauszugehen – sie sollten nicht strenger sein als der Meister. „Die Aufgabe des Jüngers ist, zu lehren, was der Meister gelehrt hat…“.

Davon klammern die BaVianer allerdings überlieferte Jesulehre aus („Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“) aus. Da sind die Selbstbildbediener (ernannte rsp. beauftragte rsp. ordinierte Selbstbildbedienstete) mit der BaVi konform. Welch wahre Größe des „Apostelates“.

Bezirksapostel Ehrich als der Gastgeber sowie Bezirkskugelkschreiber Wolfgang Nadolny aus Berlin waren zur weiteren Wortverkündigung hinter den Altar gerufen worden.

In Nürnberg dürften die anwesenden Unterdiakone diesmal noch mal Glück gehabt haben, dass Gastgeber Ehrich und dessen Schneider noch mal selber in die Bütt gegangen waren und nicht bereits schon diesmal die zweite rsp. dritte Garde vor geschickt hatten (zur Entlastung des höheren geistlichen Dienstes). Ehrich und sein Schneider hätten unter einem Unterdiakon dann evtl. gerade noch als ernannte Amtskörperkrippe eine einnehmende Rolle zu spielen gehabt :wink: .

s.


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BeitragVerfasst: 28.10.2017, 05:28 
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„Wir stellen unsere Kirche nicht auf den Kopf!“ (22.10.2017)

Das Amtsverständnis der Neuapostolischen Kirche nimmt neue Formen an: Wesentliche Punkte erläuterte Stammapostel Jean-Luc Schneider heute beim europaweiten Gottesdienst für Amtsträger – und gab einen Ausblick auf offene Fragen.

Beschlossen: Amt und Führungsfunktion
Führungsfunktionen unter den Amtsträgern werden im Prinzip nicht mehr durch Ordination, sondern durch Beauftragung übertragen.

Zu Diensten, die unabhängig von einem Amt ausgeübt werden können, wird per Ernennung berufen… .

Anstehend: Die priesterlichen Ämter
„Die Unterscheidung zwischen geistlichem Amt und Führungsfunktion wird auch Auswirkungen auf das priesterliche Amt haben“, betonte der Stammapostel. Zurzeit sei diese Ebene sehr hierarchisch aufgebaut. „Aber grundsätzlich haben alle priesterlichen Ämter, vom Priester bis zum Bischof, die gleiche Amtsvollmacht.“ …

Es stelle sich die Frage, ob die gegenwärtige Struktur den aktuellen Bedürfnissen der Kirche noch angemessen ist. „Es ist meine Überzeugung, dass wir mehr denn je klar definierte Verantwortungen, fest umrissene Aufgaben und vor allem mehr Flexibilität brauchen!“

„Eines möchte ich im Voraus schon klarstellen: Die Ordinationen, die bisher vollzogen wurden, sind und bleiben voll gültig!“, ließ er keinerlei Zweifel aufkommen. „Wir stellen unsere Kirche nicht auf den Kopf!“

Offen: Die Frauenordination
Darüber hinaus seien noch viele Aspekte zu klären, sagte der Kirchenleiter und ging auf eine Frage ein, die ihm immer wieder gestellt werde: Was ist mit Frauen im Amt? „Ich verspreche, dass wir diese Frage – wie auch andere noch offene Fragen – beantworten werden.“


Werte beschlossene (letztentschiedene), liebe anstehende und all ihr nach wie vor noch offenen Antworten und Fragen 8),

ALLERDINGS:
Bei der apostelamtlichen Ummodelung ihres ureigenen Apostelamtselbstbildverständnisses geht es weder darum, für Gott den Weg zur Frauenordination aufzusperren, noch darum, ihn strammapostolisch auf ewig na-amtlich zugesperrt zu lassen. Das Vorhaben der BaVianer ist es, die Ämter (Funktionen) und deren Amtsstrukturen, die Dienste (Funktionen) und deren Dienststrukturen sowie die Leitungsfunktionen und deren Leitungsstrukturen (Organigramme) klar und letztentschieden für Gott und sein „Gottesfolg“ zu definieren (glaubensgesetzgebende Legaldefinition).

GOTTES ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE:
    Grundlage dafür sind die BAV-Beschlüsse, die bereits im Juni 2017 veröffentlicht wurden. In Zentrum stand dabei die Feststellung, dass die Neuapostolische Kirche im Prinzip nur drei Ämter kennt, die sich in ihren Vollmachten unterscheiden:
    - Diakon (Verkündigung des Wortes Gottes, Segnung der Gemeinde)
    - Priester (zusätzlich: Heilige Wassertaufe, Heiliges Abendmahl und Freisprache)
    - Apostel (zusätzlich: Heilige Versieglung, Ordination)

    („In Trennung: Amt und Hierarchie“)


GLAUBENSSTRUKTURREFORM:
Bereits festgelegt ist, wie sich diese Entscheidungen auf den Apostelkreis auswirken: Bezirksapostel haben eine besondere Führungsverantwortung und werden deshalb in Zukunft zu ihrem Dienst beauftragt. Stammapostel- und Bezirksapostelhelfer werden hingegen ernannt. Der Stammapostel wird jedoch weiterhin ordiniert, weil er den Petrusdienst ausübt und die Schlüsselvollmacht verwaltet, und somit die Leitung der Gesamtkirche wahrnimmt(„Auswirkungen auf die Struktur“).

BaVi-DYSKALKULIE:
Wertes „Gottesfolg“, haben sie die Glaubensmilchmädchenrechnung der Glaubenskaffeefahrer bemerkt? Können die BaVi-Apostel (Schwachnakematiker) wirklich noch nicht mal bis vier zählen? Nachfolgend nochmals die ordinaktive Amtskörperpyramide Gottes fürs operative Glaubensgeschäftsfeld, diesmal allerdings auf die vollmächtigen Füße der letztentscheidenden BaVianer gestellt (Basis):

    1.) Stapst (Verkündigung des Wortes Gottes, Heilige Wassertaufe, Heiliges Abendmahl, Freisprache, Heilige Versiegelung, Ordinaktion, Petrusdienst, Schlüsselvollmacht und Leiter der Gesamtkirche Jesu Christi)
    2.) Apostel (abzüglich Petrusdienst, Schlüsselvollmacht und Leiter der Gesamtkirche Jesu Christi)
    3.) Priester (abzüglich Heilige Versiegelung, Ordinaktion)
    4.) Diakon (abzüglich Heilige Wassertaufe, Heiliges Abendmahl, Freisprache)


Der nächste Stapst wird zur vollkirchsinnigen ("Kirche im Vollsinn") Wahrnehmung seiner gesamtkirchlichen Führungsverantwortung zu seiner Ordinaktion – durch wen und wie auch immer – also auch noch zusätzlich die offizielle Beauftragung für seine allumfassenden Führungsaufgaben im Werke Gottes unabdingbar benötigen. Ansonsten wäre der nächste Stapst ja defizitär (für den derzeit amtierenden gilt die LEX-Stapst)! Es bleibt also trotz allem Blend- und Räucherwerk bei der Lehre vom vierfachen Amt! Liebes Kirchenfolg: Lex mich doch kreuzweise!

Die Apostelamtskörperebene incl. Stapst war bislang sehr hierarchisch aufgebaut. Aber neuerdings haben alle substammapostolischen Apostelamtskörper, vom einfachen Apostel bis zum Chiefapostlehelper (Design-Stapst), glaubensgrundsätzlich die gleiche volle Amtsvollmacht (ihnen fehlt nur Petrusdienst und Schlüsselvollmacht sowie die Beauftragung zur Führung der internaktionalen, globaalisierten, jenseitigen Gesamtkirche Jesu Christi). Um ihre substammapostolare Führungsverantwortung dienstlich überhaupt wahrnehmen zu können, benötigen die kommenden Bezirksapostel auf alle Fälle ihre Berufung per Beauftragung für ihren Bezirksdienst (Bezirksapostel) in ihrer naktionalen und evtl. auch transkontinentalen Gebieterkirche (Bezirksapostelbezirk).

Stapst- und Bap-Helfer benötigen sogar noch nicht mal eine Beauftragung. Sie werden zu ihren Hilfsdiensten (Dienstleister) lediglich ernannt („per Ernennung berufen“). Sie erhalten für ihre Ernennung zum Hilfsdiener na-türlich eine Ernennungsurkunde aus berufener Hand. „ Ernennung ...ist die Übertragung eines geistlichen Dienstes, der auch unabhängig von einem kirchlichen Amt ausgeübt werden kann. Dazu gehören zum Beispiel die Tätigkeiten der Lehrkräfte. Die Ernennung wird von einem leitenden Amtsträger vollzogen. Dazu gehört zwar keine Handauflegung, allerdings das Gebet um den Segen für die Aufgabe(“In Trennung: Amt und Hierarchie“).

Demnach ist das Helferamt ein dolles Karrieresprungbett für sämtliche bislang zu kurz gekommene Putzschwestern, Altarschmückerinnen, Vorsonntagsschulpflegerinnen und wer bislang sonst noch so strukturell subaltärlich verortet war (die glaubensstrukturelle Etablierung von Ernennungen zu Priesterhelfern sowie Diakonhelfern soll demnächst bevorstehen).

Die bisherige Apostelamtsstruktur war den gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnissen Gottes also nicht mehr angemessen gewesen. „Es ist des Stapstes Überzeugung, dass das „Apostelat“ Gottes mehr denn je klar definierte Verantwortungen, fest umrissene Aufgaben und vor allem mehr Flexibilität braucht!“

Zum puren Selbstbildglück stellte der Stapst für sich selbst und sein substammapostolisches „Apostelat“ unglaubensmissverständlich im Voraus einen Persilschein aus, dass sämtliche Ordinaktionen, die bisher an Apostelamtskörpern vollzogen wurden, vollgültig sind es auch bleiben (Lex Stapst)! Der Stapst ließ am momentanen unflexiblen Apostelamtskörper (einige sind ganz schön korpulent) keinerlei Zweifel aufkommen: „Wir stellen unsere Kirche nicht auf den Kopf!“. In diesen anonymen Fällen (Verbauchung) handelt es sich um Glaubensauslaufmodelle mit begrenzter Restapostelzeit. Die BaVianer setzten in diesen Fällen auf die rein biologische Lösung ihrer momentan noch rein hierarchisch diagnostizierten Probleme (Diagnostiker sind eine spezielle Form der Agnostiker).

Altarsstarrsinn war gestern und der nächste Stapst wird ordentlich ordiniert und darüber hinaus zum Leiter der Gesamtkirche Jesu Christi berufen (mit Berufungsurkunde). Er wird also per Berufung berufen werden („es ist der Ruf Gottes“). Personifizierter BaVi-Apostel: Was für ein Beruf – ein dreifach Hoch, dem der dieses goldne Handwerk schuf… . Solange der Ruf Gottes Frauen nach wie vor ausklammert (Apostel first), wird alles wieder gut bleiben.

Ein Trost fürs einfältige „Gottesfolg“ der vieramtigen Dreiamtigkeit: Die Dienstkleidung der Amtskörper bleibt noch eine kleine Weile wie sie war. Erst mit der Frauenernennung zu Helfer- rsp. Helferhelfersdiensten soll auch die Kleiderordnung Gottes evolutioniert werden („Amtsverständnis entfaltet sich schwarz auf weiß“).

Prima, was die Schriftgelehrten den Nakoliken schwarz-weißlich so alles entfalten und Gott wird nicht auch den Kopf gestellt.

s.


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BeitragVerfasst: 29.10.2017, 08:39 
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Amtsverständnis entfaltet sich schwarz auf weiß (21.06.2017)

Das Amtsverständnis der Neuapostolischen Kirche nimmt immer konkretere Formen an. Das zeigt sich in der Veröffentlichung, die in diesen Tagen an Amtsträger in aller Welt geht. Darin verbirgt sich keine Revolution, durchaus aber Evolution.

Auftrag und Dienst
Die Aufgabe der Amtsträger richtet sich natürlich erst einmal nach dem Auftrag der Kirche.
…Und die BAV formuliert: Alles, was aus dem Glauben an Jesus Christus für die Kirche getan wird, ist ein Dienst in der Kirche Christi – also in der Gemeinschaft aller Getauften, die sich zu Jesus Christus bekennen.

Amt und Vollmacht
Dennoch gibt es Dienste, die an ein Amt gebunden sind und mit bestimmten geistlichen Vollmachten verbunden sind. Das reicht von der Predigt des Evangeliums über Segenshandlungen und Sakramentsverwaltung bis zur Ordination. Diese Dienste werden samt Vollmachten den drei Amtsstufen Diakon, Priester und Apostel zugeordnet – in der bislang bekannten Weise.

Vollmacht und Auftrag
Als „Berechtigung, im Namen des dreieinigen Gottes zu handeln und zu sprechen“ ist die Amtsvollmacht rein geistlicher Natur. Daneben steht der kirchenrechtliche Amtsauftrag. Dieser überträgt dem Amtsträger Rechte und Pflichten, die sich auf einen konkreten Wirkungskreis beziehen… . Bei Amtsniederlegungen oder Enthebungen erlöschen hingegen sowohl Auftrag als auch Vollmacht.

Auftrag und Hierarchie
Natürlich braucht die Kirche auch Funktionen zur Leitung und Verwaltung von Gemeinden, Bezirken oder Gebietskirchen. „Selbst wenn diese Funktionen Amtsträgern anvertraut sind, sind sie im eigentlichen Sinn nicht mit ihrer Amtsvollmacht verbunden“, betont der Stammapostel.

Ämterordnung und Charakteramt
Eine Absage erteilt die Sondernummer der Ansicht, dass ein Amt seinem Träger bestimmte Charakterzüge oder Gaben verleihe, die er vorher nicht besessen habe… . „Betrachtet man das neutestamentliche Gesamtzeugnis, dann zeigt sich, dass Jesus selbst während seiner Erdenzeit der Kirche nur das Apostelamt gestiftet hat.“


Werte schwarzweiß-vierfaltigen Entfalter vom gehobenen schriftgelehrten Dienst, lieber Dreifaltiger und all ihr Einfältigen 8),

des Amtskörpers Amtsverständnis (Selbstbildverständnis) nimmt immer schriftgelehrtere, konkretere (evolutionäre) Formen an. Gott wird dabei nicht auf den Kopf gestellt und sämtliche vollgültigen Ordinaktionen behalten denn in Folge auch ihre Vollgültigkeit. Werte überflüssigen Amtsstufen nur keine Panik - es sind keine Degradierungen, keine Entbindungen sondern nur Ruhesetzungen geplant. Des Apostelamtstifters Amtstiftung (Apostelamt) als neutestamentliches Gesamtzeugnis betrachtet beinhaltet, dass alle daraus hervorgehenden subapostolaren Ämter (neuapostolares Gesamtzeugnis) nicht von Jesus gestiftet sind, sondern lediglich das Werk von Apostelamtspersonen sind.

EVOLUTION ala BaVi
Der exakte Zeitpunkt, wann die ersten mit einem Amt ausgestatteten Menschen auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn das AMT als den von Gott gegebenen geistlichen Auftrag ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. Die amtsähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einem vollmächtigen Amt ausgestattet. Der biblische Bericht über den ersten Amtskörper zeigt in sehr anschaulicher Weise, dass die Amtskörper nicht ohne Sünde waren. Auch dieser Bericht mag amtsselbstbildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wörtlich und was bildhaft zu verstehen ist. Das führt uns im Glauben an das „Apostelat“ mit dem Aposteletat nicht weiter.

Noch eine anschließende Bemerkung: Die Apostelamtskörper, die ich hier angeschnitten habe, sind für die Erreichung unseres Glaubenszieles entscheidend (Heilnotwendigkeit). Daher müssen wir als „Glaubensfußfolg“ einen klaren Standpunkt vorgegeben bekommen. Es ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll, uns in Widerspruch zu wirtschaftlichen Glaubensentscheidungen der BaVianer zu bringen
(in Anlehnung an WzM von Stapst Dr. Wilhelm I.).

ALTARSSTARRHEIT als Glaubensauslaufmodell gebrandmarkt
Der Stapst stellte sich denn auch seine rhetorische Frage „ob die gegenwärtige hierarchische Struktur den aktuellen Bedürfnissen der Kirche noch angemessen ist. „Es ist meine Überzeugung, dass wir mehr denn je klar definierte Verantwortungen, fest umrissene Aufgaben und vor allem mehr Flexibilität brauchen!(nak.org).

NAKTUELLES BEDÜRFNIS: TRENNUNG von AMT und FÜHRUNG
Der Stapst will formal die konsequente Trennung von Amt und Hierarchie. „Künftig werden Führungsfunktionen unter den Amtsträgern grundsätzlich nicht mehr ordiniert, sondern beauftragt(“Führungsaufgaben: Auftrag statt Amt“). Und so muss der nächste Stapst denn zusätzlich zu seiner Ordinaktion dann auch noch beauftragt werden, ansonsten wäre er defizitär (das ist jetzt na-amtlich). Nur so wird er seiner schriftgelehrten vierfachen Amtsdefinition (Apostelamtsverständnis entfaltet sich in schwarzweiß) mit den vier unterschiedlichen Amtsvollmachten für die vierfachen BaVi-Ämter gerecht und zum Gesamtkirchenführer Jesu Christi muss er dann noch beauftragt werden.

GEWALTENEINUNG statt GEWALTENTEILUNG
Die künstliche Trennung (Scheidung auf strammapostolisch) von Amt und Hierarchie rekombiniert sich aber sogleich wieder in den Amtskörpern, die in Personalunion dann lediglich mehreren Herren selbstbildzudienen haben. Dieser Trick garantiert, dass im Werke Gottes auch zukünftig alles wieder gut bleiben wird.

Eine Antwort darauf, wer im „Apostelat“ die Amtsgeschäfte führt (Ordinierter oder Beauftragter) ist für mich Laien immer noch unklar, zumal das Opfer zum geistlichen Kult unabdingbar dazugehört (Opferkult). Die Mär von des Schneiders neuen Kleidern (Dienstkleider der Glaubensgeschäftsführung) deuchten mir wie neuer Wein in alten Schläuchen. Und gerade der von Gott berufene derzeitige Amtskörper bekommt nun allerhöchstamtlich attestiert, dass er zu unflexibel wäre, die Verantwortung nicht sauber delegiert wäre und die Aufgaben nicht fest umrissen wären. Ja was für ein Sammelsurium hatte Gott im Nakolizismus bis Anno 2017 da alles so zusammenordiniert (viele predigende Amtskörper nur das Resultat eines Fake-Rufes Gottes)?

AUFTRAG (nicht zu verwechseln mit einer vollgültigen vierämtrigen Ordinaktion!) und DIENST
Die Aufgabe der Amtsträger richtet sich natürlich erst einmal nach dem Auftrag der Kirche. Auftraggeber = Kirchen –> Auftragnehmer = Päpste / Stäpste etc… . Glaubensklatschreporter Rother zitiert in diesem Kapitel die BaVi (sein Auftraggeber): Alles, was aus dem Glauben an Jesus Christus für die Kirche getan wird, ist ein Dienst in der Kirche Jesu Christi – also in der Gemeinschaft aller Getauften, die sich zu Jesus Christus bekennen. Da hat Gott an seine Kirche aber viele unterschiedliche Aufträge erteilt und Gottesdienste eingeteilt (Dienstleiter, Blumendienst…). Dienstbare Geister zuhauf.

Was haben nun die den Amtskörpern auftragsgemäß zugewiesenen Aufgaben und Dienste mit den Aufträgen der Kirche (Ordinaktionen / Vollmachten) zu tun? Denn „Alles, was aus dem Glauben an Jesus Christus für die Kirche getan wird, ist ein Dienst in der Kirche Christi. Das nächste Kapitel der Glaubensklatschreportage mit dem Titel „Amt und Vollmacht“ gibt vielleicht Aufschluss über die Dienste?

AMT und VOLLMACHT
Die, ein Kapitel zuvor erklärten Dienste in der Kirche Jesu Christi (allgemeines Diensttum) reichen na-türlich bei weitem nicht! Denn es gibt Dienste, die ausschließlich an ein Amt gebunden sind und mit ganz genau definierten geistlichen Vollmachten verbunden sind. Das reicht von der Predigt des Evangeliums über Segenshandlungen und Sakramentsverwaltung bis zur Ordination. Diese Dienste werden samt Vollmachten den vier neu definierten Amtsstufen: Stapst, Apostel, Priester und Diakon aufordiniert / aufoktroyiert (in der bislang bekannten ordinaktiver Methode). Der Ruf Gottes ist nakintern noch nie an Frauen ergangen, wie man an den gestandenen Neuapostolismen unschwerlich erkennen kann.

VOLLMACHT und AUFTRAG (Amtsvollmacht / Amtsauftrag / Auftrag der Kirche / Beauftragung / Entbindung)
Die na-amtliche „Berechtigung, im Namen des dreieinigen Gottes zu handeln und zu sprechen“ ist die rein geistliche Amtsvollmacht (von Geistlichen für Geistliche). Neben den rein geistlichen Naturen kommt im real existierenden Neoapostolizismus nun der formal-kirchenrechtliche Amtsauftrag zum Zug. Die beiden total unterschiedlichen Amtsaufträge der Gebieterkirchen (mit Menschensatzungen) für ein und dieselbe Amtsperson dürfen nicht grobsemantisch verwechselt werden. Die eine Amtsauftragsform überträgt dem Empfänger ganz genau definierte geistliche Vollmachten (Ordinaktion), während der andere Amtsauftragsform dem Empfänger inhärente Rechte und Pflichten zuweist, die sich auf einen ganz dezidierten ungeistlichen Auftrag beziehen… . Bei Amtsentbindungen sowohl geistlicher als auch weltlicher Couleur erlöschen hingegen sowohl weltliche Beauftragung als auch geistliche Vollmacht.

AUFTRAG und HIEARCHIE
Natürlich braucht der real existierende Neoapostolizismus auch Funktionen zur adminisnaktiven Leitung und Verwaltung von Filialen, Bezirken, Gebieterkirchen oder auch der „globaal“ und „internaktional“ operierenden Weltkirche. Der Stammapostel betont: „Selbst wenn diese Funktionen Amtsträgern anvertraut sind, sind sie im eigentlichen Sinn nicht mit ihrer Amtsvollmacht verbunden“. Stellen sie sich einmal das vor: Der geistlich total durchgeistlichte Stapst würde als gleichberechtigtes Pendant einen Administrator erhalten, der die Glaubensgeschäfte eigenverantwortlich führen würde (Opfereinnahmen, Finanzplan, Investitionen, Profanierungen, Renditeobjekte). Ich sage nur Doppelspitze. Gerade so, als wäre der Opferkult von Gott schon immer abgekoppelt gewesen :wink: .

Glaubensleben der Stapst und die BaVianer plötzlich in Trennung (“In Trennung: Amt und Hierarchie“)? Einheit nur noch ein Showblock für Eventmanager? Sollen die finanziellen Glaubensgeschäfte einem Glaubensgeschäftsführer unterstellt werden(GmbH = Gott mit beschränkter Haftung)?

ÄMTERORDNUNG und CHARAKTERAMT
Eine Absage erteilt die Sondernummer der Ansicht, dass ein Amt seinem Träger bestimmte Charakterzüge oder Gaben verleihe, die er vorher nicht besessen habe… . Die Glaubenslehre, dass durch all die bisherigen Ordinaktion den Empfängern typische christliche Charakterzüge oder Geistesgaben übertragen worden wären, wird vom Stapst als Irrlehre abgestempelt und mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt.
Derartige Ordinaktionen und Subordinaktionen wären auf der Glaubenslehre vom vierfachen Amt mit Apostel, Prophet, Evangelist und Hirte begründet gewesen. ALLERDINGS hätte sich diese bisherige neustammapostolische Ämterordnung (Amtsgeschäftsordnung / Amtsstufen) noch nie aus der Bibel ableiten lassen (Fake news). Gleichwohl werden all die aktuell vorhandenen Charakterämter aber nicht im gleichen BaVi-Dekret mit sofortiger Glaubenswirkung außer Dienst gestellt. Da setzt die BaVi nunmehr auf die rein biologische Lösung ihres nakademischen Blödsinns.

AUFGEMERKT
Bei all jenen Amtsstufeninhabern zwischen Apostel und Priester sowie dem Unterdiakonenamt handelt es sich um Glaubensauslaufmodelle mit biologischer Restlaufzeit bzw. bis zu deren Apostelordinaktion. Auf nak.org liefert der eingegebene Suchbegriff „Amtsstufen“ 9 Ergebnisse in 14 Millisekunden (Suche auf nak.org) und man hat ein Resulat von den bisherigen Amtsstufen Gottes.

Die Zahl der möglichen Amtsstufen (Karriereleiter) ist im Laufe der Apostelendzeit von ehemals 15 (Stapst, Stapsthelfer, Bezirksapostel, Bezirksapostelhelfer, Apostel, Prophet, Bischof, Bezirksältester, Gemeindeältester, Bezirksevangelist, Gemeindeevangelist, Hirte, Priester, Diakon und Unterdiakon) auf aktuell nur noch 4 Amtsstufen zusammengestutzt worden. Aus der vormaligen Fülle an Amtsgaben Gottes bleiben heutzutage nur noch jene vier als glaubensüberlebensfähig (mit ureigenen Amtsvollmachten ordinierbar) übrig (Stapst, Apostel, Priester und Diakon).
7.9.1 Die priesterlichen Ämter [Glaubensvariante abgerufen am 28.10.2017]
Bischof
Bischof (gr.: „episkopos“) bedeutet „Aufseher“. Der Bischof ist unmittelbarer Mitarbeiter des Apostels. Im Einssein mit dem Apostel betreut und unterweist er die Amtsträger und nimmt spezielle seelsorgerische Aufgaben wahr.

Bezirksältester
Ein Bezirksältester ist in der Regel Vorsteher eines Bezirks und dadurch für mehrere Gemeinden in geistlicher und organisatorischer Hinsicht verantwortlich. Er wacht darüber, dass das Evangelium in den Gemeinden rein verkündigt wird. Auch trägt er dafür Sorge, dass in den Gemeinden die notwendigen Amtsgaben vorhanden sind. Er nimmt Gäste in die Gemeinde auf und führt die vorbereitenden Gespräche mit den zur Heiligen Versiegelung Kommenden. Der Bezirksälteste betreut die Gemeindevorsteher und ihre Familien seelsorgerisch.

Bezirksevangelist
Der Bezirksevangelist arbeitet an der Seite des Bezirksältesten und unterstützt ihn bei der Erfüllung seiner Aufgaben.

Hirte
Der besondere Akzent dieses Amtes liegt darin, die Gemeinde zu umsorgen und zu bewahren. Der Hirte hat Führungsaufgaben inne; in der Regel ist er als Gemeindevorsteher beauftragt.

Gemeindeevangelist
Der besondere Akzent des Evangelistenamts (gr.: „euangelistos“ = „Freudenbote“) liegt in einer klaren, verständlichen Verkündigung. Auch der Gemeindeevangelist hat in der Regel Führungsaufgaben inne.

Priester
Der Priester verkündigt das Wort Gottes und übt die Seelsorge in der Gemeinde aus. Dazu gehört es, den Glaubensgeschwistern nahe zu sein, sie regelmäßig aufzusuchen, sie im Glauben zu festigen und Erkenntnis zu fördern. Der Priester steht ihnen zur Seite, tröstet sie und betet mit ihnen. Er führt regelmäßig bei den Kranken Besuche durch und feiert mit ihnen das Heilige Abendmahl. Auch geht er denen nach, bei denen die Verbindung zur Gemeinde nachlässt. In vielen Gemeinden nimmt ein Priester auch die Vorsteheraufgabe wahr.

In früherer Zeit gab es auch das Amt „Gemeindeältester“

§ 7.9.2 Das Diakonenamt
Das diakonische Amt wird von Diakonen und Unterdiakonen ausgeübt. Das Wort „Diakon“ hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet „Diener“. Diakone helfen in vielfältiger Weise in der Gemeinde. Ihre Aufgabe ist weiterhin, die Priester bei deren seelsorgerischer Arbeit zu unterstützen.

Das Amt des Unterdiakons wird heute nicht mehr neu besetzt; es entspricht in seinem Wesen dem des Diakonenamts.

In früherer Zeit hatte es auch noch Propheten gegeben, doch die sind im Nakolizismus schon vor einiger Zeit ausgestorben, rsp. deren Vollmachten wurden von vormaligen Stäpsten vollnaktig amtskörperlich inkorporiert und heute ist davon keine Rede mehr.

Diese Glaubenslehrabspeckung mit den neuen vierfältigen Amtsstufen des dreifaltigen für einfältige Nakademiker beinhaltet auch die Etablierung der Helferberufung für designierte Amtsnachfolgekandidaten (Amtseinarbeitungszeit). Bei den Katholiken ist das schon lange im bewährten kanonischen Recht als die Installation eines „Koaadjutors mit Nachfolgerecht“ (coadiutor cum iure successionis) geregelt. Angesichts des katholischen Vorbildes dürfte es für zugekaufte Dienstleister wie z.B. das Adam-Möhler Institut Paderborn ein leichtes sein, ihre Bestimmungen leicht abzuwandeln (aus Papst wird Stapst und aus Bischöfen werden Apostel) und solches im neudrakonischen Recht (Nakechismus Version xx) „acktabel“ auf Augenhöhe abbilden zu lassen.

Inmitten der neuamtlichen Zeitrechnung mit den bereits beschlossenen Bavi-Beschlüssen zu der radikal gekürzten Amtsstufenzahl (zur Steigerung der amtskörperlichen Flexibilität) haben Bezirksapostel noch munter Bezirkswasauchimmer ordiniert. „Du übernimmst einen opferstarken, gläubigen und gepflegten Kirchenbezirk“, sagte Letztentscheider Storck dem neu ordinierten Bezirksältesten H. Z. , seines Zeichens sowohl weltlicher Geschäftsführer als auch Glaubensgeschäftsführer von Wuppertal („Neuer Bezirksältester in Wuppertal“).

Viele frühere Wuppertaler Textilunternehmen existieren zwar noch dem Namen nach, verwalten aber nur noch Immobilien und Vermögen. Was für ein kirchenfinanzstrategisches Vorbild für glaubensgeschäftsführende Selbstbilder („Alles hat seine Zeit“).

Beruflich erfolgreiche Führungskräfte und Unternehmer sind innerhalb der Kirche häufig gern gesehene und gefragte Mitarbeiter…(„18. NAK-Unternehmerforum zur Vereinbarkeit von Familie, Kirche und Beruf“). Egal ob Uchte, Frankfurt oder Wuppertal – („Es ist der Ruf Gottes“).

Es ist total genial, wie der Ruf Gottes im weltlichen Business beruflich erfahrene Führungskräfte „headhunted“ (Headhunter), um solche Erfolgsgaranten auch im Werk Gottes Werk in entscheidenden Positionen für das „Gottesfolg“ zu positionieren. Das Verständnis von weltlichen Führungskräften für Werte und Strukturen, Erfahrungen im Umgang mit Menschen und deren hohe Belastungsgrenzen führen Gott quasi zwangsläufig dazu, solche untheologischen Seiteneinsteiger (geschlechterabhängig) anzufragen, wenn es im Werk des Herrn um die Übernahme von geistlichen Aufgaben und seelsorgerische Führungsverantwortung geht. Steigende Ansprüche der Bezirksapostel treffen in den Filialen auf immer weniger glaubensgeschäftstüchtige Glaubens- und Profanierungsvollstrecker mit dem Faible für Controlling und dubiose Opfertransfers. In diesem neuapostolischen Spannungsfeld von ausgekungelten Profanierungskandidaten und sitzengelassenen Bräuten ergeben sich vielfältige Problemstellungen, aber auch „lugrative“ Lösungsansätze für Personalien, um die Renditeobjekte göttlicher Begierde in gottergebenster Loyalität hegen und pflegen zu können. Wie der Schedule des Stapstes zeigt, setzt dieser voll auf Brot und Spiele / Events mit persönlicher (leibhaftiger) Präsenz.

Die aktuellen BaVi- Veröffentlichungen sind quasi nur Vorabinformationen, damit „Gottesfolg“ sieht: Die tun was und jetsetten nicht nur zu Sitzungen so in der Glaubensweltgeschichte herum. Die beiden obersten ordinierbaren Amtsstufen (Stapst und Apostel) sind nun nakademisch in trockenen Tüchern (ein erster Schritt in der Ämterhose).

Noch sind viele Fragen offen. Die Ghostwriter haben noch nicht geliefert. Sogar die weiteren zwischenzeitlich gefassten Beschlüsse der letztebeschließenden (hört sich besser an als letztentscheidenden) Bezirksapostelvollversammlung (BaVi) scheinen noch so unausgegoren zu sein, dass diese von unseren Nakademikern noch mehr vertieft und aufbereitet werden müssen. Und das kann dauern. Sie wissen ja Parusieverzögerung, Botschaftsdilemma, Forschungsbericht. Die Amtskörper haben mit sich selber zu tun. Es sind ja auch die wahren Selbstbilder Gottes… .

Die BaVianer habens gegeben - die BaVianer habens genommen - die Namen der BaVianer seien gelobt.

Und der aktuelle Nakechismus ist ein Fall für die Altpapiersammlung.

s.


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