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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 13:30 
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@h.r., wie soll ich in diesem Fall Prozentzahlen liefern?
Ich sehe meine (Noch?)-Gemeinde,davon gehe ich aus. Darüber hinaus kann man den Trend verfolgen in allen öffentlichen NAK-Seiten.Es wird mittlerweile überall vermehrt damit geworben ,Essen und Kaffeetrinken nach dem GD ausdrücklich erwünscht, zur "Gemeinschaftspflege".Dann Konzerte, die veranstaltet werden,ein einziges Dauer-Event.

Bislang war die Häufigkeit der Ess-Veranstaltungen so, wie von Ihnen beschrieben, aber es häuft sich hier zunehmend.
Sie führen die ersten Christen an, Vergessen tun Sie dabei eins: Diese ersten Christen, auf die sich die NAK so gern beruft, die blieben in der Gefahr einmütig beieinander(auch im Essen und trinken), aber darüber hinaus haben die ersten Christen ihr Hab und Gut miteinander geteilt und sind sogar für ihren Glauben an Jesus in den Tod gegangen.
Was hat DAS mit der NAK zu tun? Geht es da nicht nur noch um Annehmlichkeiten, um Reichtum und Macht?
Schon der Blick auf den Kirchenparkplatz; Eine Galerie von Edelkarossen, es zählt doch fast nur noch: "Mein Haus, mein Auto, mein Boot". Wer da nicht mithalten kann (und will), der zählt nichts. Der Vergleich mit den ersten Christen hinkt also.


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 13:37 
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Schwäble hat geschrieben:
jetzt muss ich auch was dazu sagen..
von einer Nachbarin (frühere Glaubensschwester) wurde ich eingeladen mit den Worten:

Ach komm doch mal wieder, es ist jetzt immer sooo schön. wir trinken hinterher Kaffee und unterhalten uns.

Auf meine Aussage, dass ich zu Hause auch immer Kaffee trinke und mich unterhalten kann, wusste sie keine Antwort mehr

Grüßle vom Schwäble


Der letzte Satz ist auch meine Devise :P


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 14:16 
Zitat:
Schon der Blick auf den Kirchenparkplatz; Eine Galerie von Edelkarossen, es zählt doch fast nur noch: "Mein Haus, mein Auto, mein Boot". Wer da nicht mithalten kann (und will), der zählt nichts. Der Vergleich mit den ersten Christen hinkt also.

Grizzlydame,
das ist gerade ein Markenzeichen meiner Familie. Was andere Menschen machen und tun, das ist ihre Sache. Wir machen das so. Vor Jahrzehnten hat mir mein Steuerberater auch einmal einen Oberklassewagen aufgeschwätzt nach dem Motto: das rentiert sich für dich steuerlich. Das habe ich dann auch gemacht und war damit nicht sonderlich glücklich. Dann bin ich auf Passat umgestiegen und schlussendlich beim Golf gelandet und geblieben. Mein Sohn- im Priesteramt- fährt VW-Polo und meine Tochter Fahrrad. Sie besitzt kein Auto. Mein Schwiegervater war hauptberuflich bei der NAK tätig und hatte mit den gesamten NAK-Größen Süddeutschlands zu seiner Zeit zusammengearbeitet wie Volz, die Kühnles, Streckeisen, Hahn, Startz und Wintelmantel; er fuhr auch lediglich einen VW-Golf. Sie sehen somit, dass es auch anders geht.


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 15:10 
h.e. hat geschrieben:
Zitat:
Schon der Blick auf den Kirchenparkplatz; Eine Galerie von Edelkarossen, es zählt doch fast nur noch: "Mein Haus, mein Auto, mein Boot". Wer da nicht mithalten kann (und will), der zählt nichts. Der Vergleich mit den ersten Christen hinkt also.

Grizzlydame,
das ist gerade ein Markenzeichen meiner Familie. Was andere Menschen machen und tun, das ist ihre Sache. Wir machen das so. Vor Jahrzehnten hat mir mein Steuerberater auch einmal einen Oberklassewagen aufgeschwätzt nach dem Motto: das rentiert sich für dich steuerlich. Das habe ich dann auch gemacht und war damit nicht sonderlich glücklich. Dann bin ich auf Passat umgestiegen und schlussendlich beim Golf gelandet und geblieben. Mein Sohn- im Priesteramt- fährt VW-Polo und meine Tochter Fahrrad. Sie besitzt kein Auto. Mein Schwiegervater war hauptberuflich bei der NAK tätig und hatte mit den gesamten NAK-Größen Süddeutschlands zu seiner Zeit zusammengearbeitet wie Volz, die Kühnles, Streckeisen, Hahn, Startz und Wintelmantel; er fuhr auch lediglich einen VW-Golf. Sie sehen somit, dass es auch anders geht.


Bei Kühnles weiß ich es ganz sicher anders.
Volker Kühnle, sahen wir z. B. beim Daimler Sindelfingen, als er persönlich sein neues Auto abholte (und es war sicherlich kein kleines)

Ich weiß noch als ich in Reutlingen war, als es damit gerechtfertigt wurde, dass die Apostel auch so weite Reisen hätten..


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 15:21 
Ein Apostel der NAK war für mich noch nie ein nachahmenswertes Vorbild. Als Kühnle junior sich Gedanken über Ökumene gemacht hat, war das Thema in meinem Kopf schon lange durch. Bei meinem Gottesbild ist für Gott die Konfessionszugehörigkeit eines Menschen ungefähr so interessant wie die Schuhgröße des jeweiligen Menschen. Ich habe bisher noch keinen Hinweis bekommen, dass Gott das anders sieht.


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 15:24 
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@h.e., das mag dort so zutreffen, aber alleine auf dem Parkplatz unserer Kirche stehen zwei Porsche.
Das allein ist noch nicht das Problem, aber wenn der Wert des Menschen in einer Kirche nach Macht und Reichtum bemessen wird, dann brauche ich keine Kirche und fühle mich dort fehl am Platz.


Zuletzt geändert von Grizzlydame am 02.11.2017, 15:30, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 15:27 
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Die Autodiskussion. Oh wunderbar.
Das Ganze ist meines Erachtens ein sehr deutsches Ding. Sozialneid.
Man kann sich nicht über den Wohlstand des Anderen freuen, sondern unterstellt ihm gleich damit, dass er Machtambitionen hat, Standesdünkel, Überheblichkeit etc.
Ist m.E. ein sehr oberflächliches Denken. Dickes Auto = schlechter Mensch.

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Sin, disturb my soul no longer: I am baptized into Christ! I have comfort even stronger: Jesus' cleansing sacrifice. Should a guilty conscience seize me Since my Baptism did release me In a dear forgiving flood, Sprinkling me with Jesus' blood!


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 15:31 
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h.e. hat geschrieben:
Zitat:
Sorry, werter curato, wenn ich mich wieder einklinke, wollen Sie etwa abstreiten, daß aus den NAK-Kirchen "Wohlfühlgemeinden" gebastelt werden, wo es fast ausschließlich nur noch ums ESSEN, TRINKEN, FEIERN und sonstigen Halligalli geht? Die Wortverkündigung dient eh nur noch dem Kirchenschlaf, und danach gehts ans leibliche Wohl.

Ähm, steht nicht irgendwo in der Bibel: Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken..?
An anderer Stelle heißt es irgendwo (Sirach?): Wer Hunger hat, esse zuhause

Was iss´n das für eine Kirche geworden, die sich nur noch fürs leibliche Wohl und für Spielchen interessiert, und denen andere Christen wurscht sind?



Das würde ich abstreiten. Für mein gesamtes neuapostolisches Umfeld wäre eine solche Beschreibung unzutreffend und eine böswillige Unterstellung.


Danke, h.e., ich sehe das genauso.
Die Intention dieser Unterstellung ist keine gute.

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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 15:34 
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@ curato mal wieder.Klar, das musste jetzt kommen "Sozialneid" :evil:
Dem könnte ich gegenüber stellen, die NAK ist asozial, denn sozial denkt sie auf keinen Fall, sonst würde sie Arbeitsplätze schaffen wollen.Kann sie, will sie aber nicht.Punkt.
Der Wohlstand anderer Leute ( worauf immer er basieren mag) ist mir kein Dorn im Auge, mit Sicherheit nicht. Wenn ich mir von solchen Leutchen( Kirchenmitgliedern) :!: nicht permanent das Gefühl vermitteln lassen müsste, "wer bist Du denn schon".
Diese Kirche steht doch nur auf reiche Leute, was wollen die mit sozial Schwachen, da kommen doch keine Opfergelder rein,( wie Sie es doch immer so schön bejammern,zuwenig Opfer, viel zuwenig Opfer*schluchz*)


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 17:08 
Curato,
dass diese Diskussion immer wieder aufflammt, daran ist die NAK selbst Schuld. Wir alle wissen, das es bei den Gehältern in Deutschland nicht gerecht zugeht. Hintergrund der ganzen Diskussion ist doch, dass Reichtum in der NAK zwar erlaubt ist. Wir sollten aber zunächst nach himmlischen Gütern trachten. Sie werden nicht bestreiten wollen, dass das "nach himmlischen Gütern" Trachten sehr oft einfacher geht, wenn man monatlich 10000 Euro aufs Konto überwiesen bekommt als bei einer Lebenssituation, wo man bei Monatsmitte das wirtschaftliche Durchkommen bis zum Monatsende überdenken muss. Die "Mercedesfahrer" in der NAK sind dann auch oft diejenigen, die keinerlei Veränderungen bei der Lehre und in der NAK-Hackordnung wollen; denn die Apostel geben ihnen zu ihrer materiellen Sicherheit auch das Gefühl der Sicherheit für die Ewigkeit. Die Endorphine müssten bei solchen Leuten wahrscheinlich nach einem NAK-Apostelgottesdienst im Blut in unerwarteten Höhen nachweisbar sein bei einem Gefühl: Gott hat mich im Diesseits schon reichlich gesegnet und im Jenseits erwartet mich noch eine Steigerung. Die NAK-Amtsträger in der Leitung müssen dann auch bei solchen Leuten schleimen, weil sie die genaue Höhe ihres Opfers kennen, das aus steuerlichen Gründen überwiesen wird. Luther hätte der NAK-Ablass mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht gefallen. Aber er ist in der NAK gegenwärtig. Am Ehesten kann man solche Leute von ihrem Podest herunterholen, wenn man ihnen wie Papst Franziskus vorlebt, worauf es ankommt. Darin die christliche Lehre zu erkennen, übersteigt aber oft deren geistigen Horizont. Da ist die Apostelverherrlichung schon bequemer und fordert weniger IQ.


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