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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 17:43 
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Beiträge: 1745
Hallo Frankfurt,

herzlich willkommen im Forum und vielen Dank für deinen ersten Beitrag!

LG
Centaurea


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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 18:52 
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Registriert: 03.01.2013, 11:55
Beiträge: 651
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Zum Glück bin ich in einem sehr offenen und modernen Bezirk.

Hallo Forie namens Frankfurt (am Main oder an der Oder?).


Ich bin erstaunt, gerade im Frankfurt/Main-Bereich haben doch nun viele Jahre lang nur NAK-Mumien das Sagen gehabt – von Bezirksämtern bis nach ganz oben, Koberstein und seine Clique, sprich seine Apostel und Bezirksämter.

Wie geht denn das zusammen, dass Sie in einem sehr offenen und modernen Bezirk agieren können/dürfen?

Weiterführende Tipps an uns alle, bitte – danke!

Gruss aus dem Süden,
es grummelt, das nächste Gewitter kommt bestimmt ;-)
Heinrich

_________________
In der Kirche halten zurzeit nicht wenige ihren eigenen Vogel für den Heiligen Geist.
(Ludwig Schick, Erzbischoff Bamberg)


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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 20:22 
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Registriert: 11.07.2017, 16:47
Beiträge: 7
Ich bin in NRW aktiv
Da gibt es einen bunten Mix aus Konservativen und Progessiven. Ist halt alles sehr Personenabhängig. Leider sind schon (zu) viele Progessive mit super Ideen und Engagement auf der Strecke geblieben. Ich hoffe, dass ich den Spagat noch lange hinbekomme. Leider ist meine persönliche Weiterentwicklung wesentlich schneller als die der KL. Aber neue Ansätze, wie: Die Bibel ist die Basis, wir müssen unsere Sprache verändern, kein Bibelstechen(war mir schon immer suspekt und habe es nie praktiziert),... machen Mut. Manchmal fehlt mir die Konsequenz, insbesondere aus der KL, diese Veränderungen wirklich voran zu bringen. Ich stelle bei mir fest, es bedarf einer Menge Kraft langjährige Sprache und Verhalten zu ändern. Man benötigt auf jeden Fall Impulse von außen. Mehr Pluralismus und Toleranz zum andersdenken würde der NAK guttun. Deshalb kann ich letztendlich auch die KL verstehen, das auch von Ängsten getrieben ist und ihre eigene Position zu verteidigen sucht. Alles sehr menschlich und normal

FP


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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 22:02 
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Registriert: 22.04.2016, 16:01
Beiträge: 43
"Ich bin in NRW aktiv"

Storck meidet Konflikte. Ich kenne ihn gut, er war mal Bezirksälteste in "meinem" Bezirk. Als solcher ist er Konflikten nicht ausgewichen, das ändert sich wahrscheinlich, so mein Eindruck, wenn es amtsstufenmäßig höher geht, erheblich.

Was ich aktuell über den Bezirk Minden hier in diesem Forum erfahre, bestätigt meine Annahme. Nämlich der: Er, Storck, sitzt aus, was das Zeug hält. Offenlegende Gespräche scheint es in diesem Konflikt nicht zu geben.

"Leider sind schon (zu) viele Progessive mit super Ideen und Engagement auf der Strecke geblieben."

Leider werden es immer mehr. Welche Hoffnung sollten heute noch aktive, aber progressiv eingestellte At's noch haben? Wer glaubt denn tatsächlich noch an Veränderung der althergebrachten Strukturen/Denkweisen? Schneider treibt diesen Prozess doch erheblich voran!

"Man benötigt auf jeden Fall Impulse von außen. Mehr Pluralismus und Toleranz zum andersdenken würde der NAK guttun."

Von Außen kommendes, wird abgelehnt. Klar - man sieht sich durch das selbsternannte Apostelamt doch als den Nabel der Kirche Christi.

Die NAK wird sich nicht ändern. Sie wird in der westlichen Welt von der christlichen Landkarte verschwinden. Nicht Heute, aber in einigen Jahren. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. ;-) Leider - für diejenigen, die bis zuletzt Hoffnung auf Änderung/Veränderung gehabt haben; Sich ohne Ende für diese Kirche einsetzten.


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BeitragVerfasst: 12.07.2017, 07:26 
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Registriert: 24.03.2017, 17:13
Beiträge: 222
Frankfurt hat geschrieben:
...... Leider sind schon (zu) viele Progessive mit super Ideen und Engagement auf der Strecke geblieben. Ich hoffe, dass ich den Spagat noch lange hinbekomme. Leider ist meine persönliche Weiterentwicklung wesentlich schneller als die der KL. Aber neue Ansätze, wie: Die Bibel ist die Basis, wir müssen unsere Sprache verändern, ....... machen Mut.......


Lieber Frankfurt, was sind das für Ansätze? Kommen sie "von unten" oder "von oben"? Ich habe immer noch das Desaster aus unserer Nachbarschaft vor Augen....
Zitat:
....Junge Leute und Mittelalter verlassen die Kirchen; wir sind von Menschen umgeben, die häufig ohne Gott leben und daher unsere Glaubenssprache und -praxis nicht verstehen. Ich halte es daher für wichtig, dass wir unseren Glauben heute nach innen und außen anders leben als noch vor 10 oder 20 Jahren. Meine Jahre unter euch sind ein einziges Werben für diese Sache.....


Ich erinnere mich noch an das Konfliktgespräch mit meinem Vorsteher. Da, wo die Würfel gefallen sind, dass ich mich aus der Gemeinschaft herauslöse und einen kontrollierten Absturz einleite. Er meinte, man müsse auch mal eine Zeitlang Frust aushalten können. Und zweitens, hat er sich vorgenommen, in der NAK zu verbleiben (er sah auch ne Menge, die zu verändern sei), denn nur der, der bleibt, könne was verändern.

Bei mir war "die Kiste" zu verwoben, mein Energieeinsatz in keinem Verhältnis zu einer eventuellen Änderung in meinem Umfeld.

_________________
"Liebe Geschwister, `im Natürlichen` gibt es den Bewehrungsstahl ....."
Co-Predigt zum Thema "Bewährung" in einer deutschen Landeshauptstadt im Jahr 2015


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BeitragVerfasst: 12.07.2017, 08:18 
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Registriert: 12.04.2016, 09:23
Beiträge: 59
Johannes hat geschrieben:
Und wenn ich Gottesdienst halte, dann versuche ich von Jesus zu predigen,

Gott kann nur geglaubt werden. Folgerichtig kann auch sein Sohn nur geglaubt sein. Von und über ihn zu predigen, ist also nichts weiter als Predigen über ein Wunsch- oder Trugbild. Das liess mich vor vielen Jahren schon mein NAK-Priesteramt niederlegen.

_________________
Niemand glaubt, dass die Bibel meint, was sie sagt. Jeder ist stets davon überzeugt, dass sie sagt, was er meint.(George Bernard Shaw)


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BeitragVerfasst: 12.07.2017, 08:27 
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Registriert: 08.09.2016, 12:06
Beiträge: 57
Frankfurt hat geschrieben:
Ich bin in NRW aktiv Da gibt es einen bunten Mix aus Konservativen und Progessiven. Ist halt alles sehr Personenabhängig. Leider sind schon (zu) viele Progessive mit super Ideen und Engagement auf der Strecke geblieben


Zumindest im Bereich von Ap Schorr. Aber auch in anderen Bezirken sehe ich diesen bunten Mix nicht mehr. Wer anders denkt und predigt wird plattgemacht. :arrow:


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BeitragVerfasst: 12.07.2017, 08:42 
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Registriert: 07.08.2012, 08:46
Beiträge: 168
Komme leider erst jetzt dazu, die an mich gestellten Fragen zu beantworten, auch wenn die Diskussion in der Zwischenzeit etwas weitergegangen ist.

@ Brombär,
Ich sehe das Entschlafenenwesen genau so, wie du eigentlich die Aussage von Apostel Paulus interpretierst. Von unserer Seite kann nur eine Bitte um Gnade und Erlösung erfolgen, wie das im Detail geschieht und was da genau abgeht, das entzieht sich unserer Vorstellungskraft und darüber wissen wir nichts. Daher kann auch in den Entschlafenengottesdiensten nur um Gnade und Erlösung gebeten werden, und eine Zuweisung der Seelen an einen bestimmten Ort kann nicht erfolgen. Da habe ich dunkel im Gedächtnis, dass es diesbezüglich auch ein offizielles Schreiben gegeben hat, entweder war das in den Leitgedanken oder es war intern im Bezirksapostelbereich Schweiz.

@ Matula
in der Definition "Gotteskind" oder "Kind Gottes" sehe ich eine große Sackgasse, in die sich die Kirchenleitung hineinmanövriert hat. Taufe ist wichtig, wann und wie der Heilige Geist respektive die Gabe des Geistes gespendet wird, das wäre jetzt wirklich eine weitere Diskussion wert, und da ist sich auch die Kirchennleitung nicht ganz sicher. Warum wird dann explizit zwischen Heiligem Geist und Gabe des Heiligen Geistes unterschieden, obwohl das biblisch nicht begründet werden kann? Auf jeden Fall habe ich kein Problem mit der Heiligen Versiegelung, obwohl ich schon der Überzeugung bin, dass jeder Getaufte ein Gotteskind ist. Aber auch die katholische Kirche kennt das Sakrament der Firmung, ist also nicht so viel Unterschied zur Versiegelung.

@ Albert
Das ist eben genau das, was Gläubige Menschen ausmacht. Ich glaube fest an Jesus und die Erlösung, die er geben kann, ich glaube an Gott den Vater, für mich ist das kein Wunsch- pder Trugbild sondern Teil meines täglichen Lebens. Natürlich beruht das auf Glauben und kann nicht bewiesen werden. Aber ich glaube fest daran und dieser Glaube gibt mir Sicherheit und Kraft in meinem Leben.

@ Martha,

sagen wir so, ich war lange Jahre Vorsteher


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BeitragVerfasst: 12.07.2017, 11:46 
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Registriert: 12.04.2016, 09:23
Beiträge: 59
Johannes hat geschrieben:
Das ist eben genau das, was Gläubige Menschen ausmacht. Ich glaube fest an Jesus und die Erlösung, die er geben kann, ich glaube an Gott den Vater, für mich ist das kein Wunsch- pder Trugbild sondern Teil meines täglichen Lebens. Natürlich beruht das auf Glauben und kann nicht bewiesen werden. Aber ich glaube fest daran und dieser Glaube gibt mir Sicherheit und Kraft in meinem Leben.

Es geht niemanden etwas an, was du glaubst, das ist deine ganz persönliche Angelegenheit, nicht jedoch, was du predigst. Denn wenn du predigst, was du glaubst, machst du deinen Zuhörern unfairerweise vor, du wüsstest, was du glaubst, aber nicht nicht weisst. Es sei denn, du schenkst deinen Schäfchen reinen Wein ein und sagst ihnen auch laut und deutlich, dass du zwar glaubst, dass Gott und sein Sohn existieren, jedoch auch einiges dafür spricht, dass diese nur geglaubten Entitäten nichts weiter als Fabelwesen sind.

Das wäre ehrlich. Ich selbst war es so lange nicht, bis mein Gewissen während eines GD derart heftig rebellierte, dass ich das Amt per sofort "niederlegte", im Klartext: Nicht mehr an den Altar trat, als ich zum Mitpredigen aufgerufen wurde :mrgreen: . Die vielen darauf folgenden Fragen beantwortete ich offen und ehrlich. Einige hatten dafür Verständnis, andere kamen sich völlig vor den Kopf gestossen vor, was ich begreife.

Und ja, mir geht es ausgezeichnet, seit ich Amt und NAK hinter mir gelassen habe. Keine Strafe Gottes erlebt (im Gegenteil), höchstens verachtet von ein paar wenigen sogenannten Gotteskindern ...

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Niemand glaubt, dass die Bibel meint, was sie sagt. Jeder ist stets davon überzeugt, dass sie sagt, was er meint.(George Bernard Shaw)


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BeitragVerfasst: 12.07.2017, 12:58 
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Registriert: 07.08.2012, 08:46
Beiträge: 168
@ Albert

genau so, wie vieles dafür spricht, dass Gott und sein Sohn nur Fabelwesen sind, spricht auch vieles dafür, dass sie tatsächlich exisitieren, in welcher Form auch immer. Ich möchte das jetzt nicht weiter vertiefen, aber ich glaube daran, und ich gehe davon aus, dass auch die, die in die Kirche kommen, diesen Glauben haben. Und ich denke, dass das auch den Zuhörenden klar ist, dass Glauben eben nicht bewiesen werden kann, wie eigentlich schon der Name sagt.

Kann sein, dass du damit ein Problem hattest, ich habe das nicht und ich denke, mir diesbezüglich Unehrlichkeit vorzuwerfen, ist nicht ganz fair. Und dass Gott nicht straft, das hätte nicht nur ich dir schon im Vorhinein sagen können.


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