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BeitragVerfasst: 06.12.2017, 21:20 
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Registriert: 29.07.2016, 09:24
Beiträge: 117
Der BezÄ Will Andrich i.R. kommentierte diese Pfingstpredigt zutreffend wie folgt in einer Mail an mich:

"Mein erster Kommentar nach der heutigen "Veranstaltung der Peinlichkeiten" war:
Zu heute - meine Empfindungen:
Ich habe lange warten müssen, bis es im Herzen warm wurde. Kurz vor dem Mahl für die Entschlafenen: die wenigen Worte von BA Nehrkorn und dann der Liedervers:"Jesus Christ, du nur bist uns'rer Hoffnung Licht ..." - Alles andere hatte m. E. wenig [oder richtiger: nichts!] mit einer frohen Botschaft, mit dem Evangelium zu tun ...
Die drohende Botschaft: Keine Halbheiten! verletzte meine Seele zutiefst in der Art, wie sie uns, den Verlangenden, als Leistung abverlangt wurde. Was sollen z. B. nur die an Depression erkrankten Geschwister, die Freude tanken wollen, zu dem "Vorwurf der halben Freude" denken und empfinden. Vergißt der Stap. Fehr, dass Jesus Christus nicht gekommen ist, die Perfekten zu segnen, sondern die Sünder? - Ich werde zornig - wenn's denn christlich wäre! - , wenn ich an diese Veranstaltung denke, wo das Mitdienen der Bezirksapostel als ein "Geburtstaggeschenk" oder als "Beseitigen von Ungerechtigkeiten" bezeichnet wird. (...)
Die Arbeit des Hl.Geistes dagegen, wie sie in Joh. 16, 13.14 beschrieben ist, konnte ich heute wieder einmal nicht erleben.
Ich konnte dann auch bald nicht mehr in die Gesichter der Männer sehen, die angeblich Botschafter an Christi Statt sein wollen, aber ihren Herrn und Meister nicht zu kennen scheinen."


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BeitragVerfasst: 06.12.2017, 21:51 
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Beiträge: 95
Bezirks-Elster hat geschrieben:
Zitat:
Die neuapostolische Kirche sei mittlerweile – zu dem Ergebnis kommt die Weltanschauungsstelle der evangelischen Landeskirche – „in einem Änderungs- und Öffnungsprozess begriffen, der auf verschiedenen Ebenen und in einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich weit fortgeschritten ist. Ein freundschaftliches nachbarschaftliches Miteinander auf kommunaler Ebene ist vielerorts erreicht“. In Kornwestheim – die neuapostolische Kirche zählt hier knapp 270 Mitglieder – griffen Pfarrer der katholischen und der evangelischen Kirche im Sommer 2015 beim Spatenstich jedenfalls ebenso zur Schaufel wie die Oberbürgermeisterin, die den Sakralbau als „Perle für die Weststadt“ bezeichnete.

Quelle

Zitat:
Am Sonntag (Mitte März) steht der Neustart in der Salamanderstraße an. Zum Einweihungsgottesdienst kommt mit dem Bezirksapostel Michael Ehrich ein ranghoher Vertreter in der neuapostolischen Hierarchie. Anfang April ist noch ein offizieller Festakt vorgesehen, zu dem auch Vertreter der Stadt und der anderen Kirchen kommen. Das sei der Neuapostolischen Kirche wichtig, sagt Steichele. „In Kornwestheim gibt es mittlerweile ein schönes Miteinander.“

Quelle

Schön, dass der Öffnungsprozess in Kornweschthaem gute Früchte trägt. Wäre aber sehr interessant zu wissen, was für den evangelischen und katholischen Geistlichen noch an Arbeit übrigbleibt, wenn die NAK die Menscheitserlösung übernimmt.

Zitat:
Überhaupt ist er (der Kornwestheimer Vorsteher) begeistert von der Arbeit des Pfullinger Architekten Thomas Bamberg. Dieser habe sich, obwohl nicht neuapostolischen Glaubens, auf die spirituellen und liturgischen Spezifika eingelassen und die Erfordernisse großartig umgesetzt.


Was ist in dem Zusammenhang ein spirituelles Spezifikum der NAK ? :idea:

Mit liturgischem Spezifikum kann ich mir den nicht-zweigeteilten Altar vorstellen.....


werter BE, werte Foris,
die Frage von BE ist mir völlig unverständlich. Der Hintergrund des "spirituellen Spezifikums" müsste doch allen treuen Napostolen völlig klar sein: ein Vorfahre des Architekten T. Bamberg ist inzwischen - durch das auch ins Jenseits wirkende Gnaden- und Apostelamt - nicht nur getauft, sondern auch versiegelt worden. Er hat danach bei einem Entschlafenen-Gottesdienst in sub-kontinentaler Entfernung - also in Europa - seinen Nachfahren Zeugnis vom wieder unaufrichtigem Gnaden- und Apostelamt geben können. Solcherart "begeistert" und inspiriert, hat dann Thomas Bamberg ( vielleicht gar eine verwandlungschaffende nein verwandtschaftliche Beziehung zu Apostel Bimberg, Kirchenbuchschreiber können sich irren ) - OBWOHL nicht neuapostolischen Glaubens - "die Erfordernisse grußartig umgesetzt" , ein Gruß aus der Ewigkeit sozusagen.

_________________
Sverdrup


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BeitragVerfasst: 07.12.2017, 17:45 
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Registriert: 21.06.2013, 16:12
Beiträge: 407
Detlef Streich zitierte den Kommentar zur R. Fehrs Predigt seitens des Bez.-Ält. Will Andrich:
Zitat:
"Ich habe lange warten müssen, bis es im Herzen warm wurde. Kurz vor dem Mahl für die Entschlafenen: die wenigen Worte von BA Nehrkorn und dann der Liedervers:"Jesus Christ, du nur bist uns'rer Hoffnung Licht ..." - Alles andere hatte m. E. wenig [oder richtiger: nichts!] mit einer frohen Botschaft, mit dem Evangelium zu tun ...
Die drohende Botschaft: Keine Halbheiten! verletzte meine Seele zutiefst in der Art, wie sie uns, den Verlangenden, als Leistung abverlangt wurde. Was sollen z. B. nur die an Depression erkrankten Geschwister, die Freude tanken wollen, zu dem "Vorwurf der halben Freude" denken und empfinden. Vergißt der Stap. Fehr, dass Jesus Christus nicht gekommen ist, die Perfekten zu segnen, sondern die Sünder? - Ich werde zornig - wenn's denn christlich wäre! - , wenn ich an diese Veranstaltung denke, wo das Mitdienen der Bezirksapostel als ein "Geburtstaggeschenk" oder als "Beseitigen von Ungerechtigkeiten" bezeichnet wird. (...)
Die Arbeit des Hl.Geistes dagegen, wie sie in Joh. 16, 13.14 beschrieben ist, konnte ich heute wieder einmal nicht erleben.
Ich konnte dann auch bald nicht mehr in die Gesichter der Männer sehen, die angeblich Botschafter an Christi Statt sein wollen, aber ihren Herrn und Meister nicht zu kennen scheinen."

Beim Lesen dieser aufrichtigen Zeilen kamen mir folgende ich drei Gedankenimpulse in den Sinn:
1. Wenn's doch mehr solche couragierten Amtsträger gäbe ...
2. Zornigwerden ist eine zutiefst christliche Eigenschaft. Nur das Kirchenchristentum hat daraus ein Privileg der Kirchenoberen gemacht.
3. Der Schweizer Pädagoge und Sozialreformer Johann Heinrich Pestalozzi hätte zu der Predigt seines Landsmannes wahrscheinlich diesen Satz gesagt:

Das Heil im Apostelamt ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch klerikalistischer Gnade...

_________________
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)


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BeitragVerfasst: 10.12.2017, 20:07 
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Registriert: 15.07.2017, 11:49
Beiträge: 6
Wohnort: Bayrisch-Schwaben
Ich konnte den BezÄ Will Andrich i.R in vielen privaten Sitzungen erleben.
Was er oft über die Praktiken der NAK - Führung aussagte, war schon bemerkenswert.

Leider gibt es zu wenige Amtsträger die sich dem System entgegen stellen, so wie es jetzt ist

_________________
60 J NAK - was bleibt ist nur Frust :-((


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