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BeitragVerfasst: 19.10.2017, 09:38 
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Beiträge: 20
h.e. hat geschrieben:
Zitat:
Vielleicht denke ich in zwei drei Jahren anders darüber, ich bin lernfähig.

Vielleicht solltet ihr diese Einstellung als Basis für euer weiteres Handeln nehmen. Eure alte Gemeinde ohne Fusion soll noch weiter bestehen. Jetzt müsst ihr die nächsten 2-3 Jahre für einen Lernprozess nutzen, damit ihr zusammenkommt. Voraussetzung ist eure Bereitschaft und ein Gemeinschaftsgefühl ohne zu viel Ego. Schaf_noch_eins kann sich schon einmal über gemeinsame Aktivitäten und Terminplan 2018 der Mindener Gemeinden Gedanken machen.

Hallo nochmal,
Nur mal so für den Hintergrund:
Die ersten öffentlichen Publikationen und Versammlungen waren 2016. Da war von einem 5-Jahresplan die Rede.
Das wäre m.E. 2021. Wenn diese "denke" 2016 stattgefunden hätte, wären wir im nächsten Jahr bei 2018 oder im übernächsten bei 2019.
Die Fusion sollte urspr. durch die BL + Vorsteher geplant 2018/2019 stattfinden......
Dann frage ich mich allen Ernstes wie so oft: Wo ist dann das Problem?

Ich glaube ich muss doch mal was rauskramen:

Zum Zeitpunkt der Versammlung http://www.nak-minden.de/db/6463647/Meldungen/Standortplanung-fuer-den-Bezirk-Minden im Jahr
2016 kann man u.a. lesen "Beim jetzigen Stand der Dinge ist davon auszugehen, dass im Bezirk Minden sechs Gemeinden bestandsicher sind.
Hierbei handelt es sich um die Gemeinden Minden-Mitte, Porta Westfalica, Bückeburg, Uchte, Bad Eilsen und Petershagen-Lahde."
Der BÄ sagte dazu, daß weitere Fusionen in den nächsten Jahren nicht geplant seien (Anm.: Da war bereits von Nord und West keine Rede mehr).
Auf dieser Veranstaltung wurde sehr wohl von bevorstehenden Zusammenfassungen im Bereich Minden gesprochen (Anm.: Wozu im Ernst braucht
eine Stadt wie Minden 3 eigenständige Gemeinden?) u.a. auch aufgrund der anstehenden Bau- und Erhaltungsmaßnahmen auf einer Folie der
Präsentation erkennbar >>> Bis 2021. (Anm.: von 2016 - 2021 = 5 Jahre >> d.h. die Minden-Fusion würde max. 2021 stattfinden.
Der Antrag der Mindener Gemeinden Ende 2016 durch die Vorsteher "zur Prüfung der Fusion" hatte den (m.E.) guten Gedanken, dieses etwas eher zu
vollziehen, damit daraus eine schöne neue Gemeinde Minden entsteht. Darin waren sich alle Vorsteher mit der BL einig!
Ich denke auch das die Vorsteher so auch die BL es eigentlich nur gut gemeint haben, auch wenn hier teilweise anderes unterstellt wird. Es wurde sogar
geplant, aus dem Geschwisterkreis aller 3 Gemeinden ein Gremium zu bilden, um Probleme und Bedenken zur geplanten Fusion im Vorfeld zu lösen.

Einzig und allein der Abend mit dem Verwaltungsbischof könnte für Verwirrung gesorgt haben. Die getroffene Aussage zur Fusion:
"und wenn eine Gemeinde / die Geschwister nicht wollen usw....." war so glaube ich nicht unbedingt auf die Situation in Minden Stadt bezogen....
sondern eher auf Gemeinden die weiter auseinander liegen.
Die Verwaltung hat für die Zukunft ja auch die Verteilung festgelegt: Für eine Stadt mit bis zu 120000 Einwohnern ==> 1 Gemeinde.
Das ist m.E. auch vernünftig, wenn man sich die Altersstruktur ansieht.

herzliche Grüße
Schaf_noch_eins


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BeitragVerfasst: 19.10.2017, 10:34 
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Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Es hat sich nichts verdoppelt........Sorry, aber genau das ist für mich hier das Verdrehen von Tatsachen.....
Die Orte waren schon vor den Reformen da, wurden aber nach den Reformen zu Stadteinwohnern gezählt.
...
Zu deiner anderen Aussage möchte ich nur bemerken:
Ich stehe weder unter Druck noch sonst irgendetwas....Ich kann auch Humor. Aber nicht in diesem Fall, weil es mir einfach zu ernst ist, dieses
Thema mit Humor und Witzigen Sprüchen zu "unterwandern". Ich möchte ernst genommen werden und nicht als Sprücheklopfer dastehen.


OK, das macht Sinn. Bin 1995 durch Minden per Zug gefahren, war einen Monat in der Zivi-Schule in Bad-Oeynhausen. Kenne mich also nicht so sehr gut aus dort.....

Sorry, mit "Druck haben" möchte ich dich nicht diskreditieren. Sehe dich auch nicht als Sprücheklopfer. Jeder Mensch hat in irgeneinem Lebensbereich "Druck", auch ich. Nur eben seit einiger Zeit nicht mehr beim Thema "NAK". Und ich bin glücklich, nun eine andere Sehensweise auf meine Herkunftsgemeinschaft haben zu können.
Viktor Frankl spricht von Selbstdistanz. Mal etwas in Abstand zu seinen ganzen eigenen Denkmustern und Gefühlen gehen....

Schaf_noch_eins hat geschrieben:
....Die Verwaltung hat für die Zukunft ja auch die Verteilung festgelegt: Für eine Stadt mit bis zu 120000 Einwohnern ==> 1 Gemeinde.
Das ist m.E. auch vernünftig, wenn man sich die Altersstruktur ansieht.


Tja, die Altersstruktur. Haben sich die verantwortlichen mal Gedanken gemacht, warum die so aussieht wie sie aussieht? Der demographische Wandel und in konservativen Kreisen der Zeitgeist werden oft als Sündenböcke herangenommen.
Geboren wird immer. Meiner Meinung gibt es inhaltliche Gründe bei diesem Schrumpfungsprozess.

_________________
"Liebe Geschwister, `im Natürlichen` gibt es den Bewehrungsstahl ....."
Co-Predigt zum Thema "Bewährung" in einer deutschen Landeshauptstadt im Jahr 2015


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BeitragVerfasst: 19.10.2017, 11:34 
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Registriert: 09.10.2017, 14:42
Beiträge: 20
Schäfchen hat geschrieben:
Schäfchen hat geschrieben:
Liebes Schaf,
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Hier werden der BL teilweise Lügen vorgeworfen,
die auch mit Lügen und Unwahrheiten begründet sind.

Wo und welche? ...

Kommt noch. Ich werde da mal meine Sicht der Dinge zusammenstellen. Es ist doch schön das jedes Ding 2 Seiten hat. Vielleicht gibt es
ja den einen oder anderen Punkt dabei, an dem auch du mal sagst: "hm so habe ich das noch nicht gesehen o.ä."
Zitat:
Liebes Schaf,
auch ich zitiere mich ungern selbst, aber es wäre schon schön, wenn du zunächst die Fragen auf deinen Ausgangspost (siehe oben) beantworten würdest? Du hast einiges unterstellt und das sollte geklärt werden.

Zu deinen weiteren Vorstellungen:

- Volle Chöre = Quantität ist nicht immer Qualität.

Du meinst doch nicht allen Ernstes, das es in Mitte Quantität ist und in West Qualität? 1. sind alle die im Chor mitsingen Laien (es gibt Ausnahmen, ja)
und 2. haben die die nicht fest genug sind, eine Stimme oder mehrere Stimmen im Hintergrund. Das ist bei einem etwas größeren Chor schon
wesentlich einfacher. Auch wenn Chorsänger mal nicht alle da sind.....
Zitat:
- Volle Gemeinde = heißt schnell auch Grüppchenbildung oder sogar Ausgrenzung Einzelner. Anonymität in der Masse. Ich mag meine kleine Gemeinde.

Sorry, du bist glaube ich etwas "betriebsblind". Das gibt es bei uns in West auch! Hast du schon mal ernsthaft darüber nachgedacht,
warum viele von denen die nach West irgendwann mal zugezogen oder aus Hahlen (Fusion vor ca. 20 Jahren) sind, die Gemeinde wieder
Richtung Mitte verlassen haben? Nicht alle, aber viele, vielleicht auch die Mehrheit von denen? Denk mal darüber nach und sei ehrlich zu dir.
Es gibt hier, wenn ich das mal so sagen darf, krass ausgedrückt (etwas überspitzt vielleicht, aber immer noch) zuerst die "Dützer", dann die "Hahler"
und dann den "Rest", etwas gemischt, aber in speziellen Situationen kommt das immer wieder durch und nicht zu knapp. Ich mag Minden West auch.
Zitat:
- 10 oder mehr Priester am Altar = kann dazu führen, dass Priester monatelang nicht predigen, was die Zufriedenheit auch nicht fördert.
Haben sie in Mitte alles schon gehabt.

Ja, die Zahl 10 war ein Beispiel. Zumeist werden es dann wohl eher 6 - 8 sein.....In Mitte sind es 4 in West 3 und Nord 3 mit dem Ev.
also 10 wenn alle da sind.
Zitat:
- mehr Kinder die etwas zusammen unternehmen könnten = schön das du den Konjunktiv wählst, denn ob sie das machen ist eine ganz andere Frage. Wie ist den heute die Beteiligung an Aktivitäten? Mäßig kann man deklinieren: mäßig, sehr mäßig, ... mäßig.

Ja, du hast recht. Aber vielleicht ist die Beteiligung ja höher, je mehr da sind. Muss man das erst alles bis auf 0 runterkommen lassen?
Zitat:
- Jugendliche in den Jugendstunden (und nicht 1 oder 2 Jugendliche mit 2 Jugendleitern) = da haben wir schon Bezirksjugendstunden und ???? Beteiligung??? Damit holst du die Jugend nicht hinter dem Handy weg.

Auch da ist die Erfahrung, je mehr es sind, desto mehr Spass macht es und umso mehr kann man unternehmen.
Zitat:
- Gesangstunden regelmäßig 1x die Woche = meinst du, dass du da das Rad zurückdrehen kannst?

Das verstehe ich nicht. In Mitte finden, wenn mich nicht alles täuscht und ich mich nicht irre, regelmäßig Montags Gesangstunden statt.
Ich habe gehört, mit fast vollem Chor. Das der eine oder andere mal fehlt, OK. Bei uns in West ging es doch Jahrelang hin und her.
Montags, Sonntags, wieder Montags, dann wieder Sonntags. Warum wohl? weil aus unserer Gemeinde soviel Beteiligung da war, das Gesangstunden
bspw. Vor-Ort wieder aufgelöst wurden und die anwesenden Geschwister mangels Masse wieder nach Hause geschickt wurden.
Da hat man mit Sicherheit auch welche traurig gemacht (von wegen Empathie und Mitgefühl mit anderen), die deswegen nicht mehr mitgemacht
haben oder denen dann die Lust am Singen vergangen ist. Wollen wir doch mal ehrlich bleiben.
Zitat:
- neue Freundschaften die entstehen könnten = auch hier könnten. Haben sich den aus den derzeitigen Aktivitäten neue Freundschaften entwickelt? Du schreibst selber, dass die Geschwister jetzt bereits nicht nach Mitte fahren. Meinst du, dass sie es nach einer Fusion machen werden?

Ja natürlich könnten. Aber man kann bei einer Fusion seine Freundschaften doch mitnehmen? Hat das jemand verboten? Welche Aktivitäten
meinst du? Gemeinschaftsaktivitäten mit anderen Gemeinden wie gemeinsame Gesangstunden oder der Bezirkssonntag werden doch von unseren
lieben Geschwistern scheinbar gemieden (bis auf einige wenige natürlich) .....Man sollte dem aber durchaus eine Chance geben und von seiner
Scholle mal runter kommen und sich beteiligen. Auch das gehört u.a. zu "Gemeinde"...
Zitat:
- Gemeindeausflüge mit mehr Beteiligung, weil es zu mehreren immer mehr Spass macht = auch hier meinst du, dass sich die Geschwister sich dann mehr beteiligen? Das glaube ich nicht.

Warum eigentlich nicht? Diese Frage versuche ich schon seit einiger Zeit zu klären. Gibt es etwas, das ich nicht weiß?
Was auf irgendwelche Ur-Geschehnisse zurückzuführen ist? Beantworte mir doch erstmal diese Frage. Warum machen es sich unsere
Geschwister in West so schwer? Warum beteiligen sie sich kaum? Warum geht keiner in die Gesangstunden? warum sind einige so vehement
gegen eine Fusion? Ich habe das immer noch nicht gerafft......
Zitat:
- Arbeitsaufteilung auf viele und nicht auf einzelne = das ist ein Argument, welches ich aktzeptieren kann.

Ah eine Grundlage......sehen das die, die fast nirgendwo (siehe oben) hingehen auch so?
Zitat:
Vielleicht denke ich in zwei drei Jahren anders darüber, ich bin lernfähig. Aber heute möchte ich meine kleine intakte Gemeinde erhalten und finde das völlig legitim. Und ich glaube nicht, dass ich da in der Minderheit bin - sondern die Mehrheit möchte die Gemeinde heute noch erhalten.

Entschuldige bitte, Aber so intakt sind wir nicht, wie du das immer schreibst.....Mach die Augen auf und schau mal hinter die Kulissen.

herzliche Grüße
Schaf_noch_eins


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BeitragVerfasst: 19.10.2017, 12:19 
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Registriert: 24.03.2017, 17:13
Beiträge: 209
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
...... Warum wohl? weil aus unserer Gemeinde soviel Beteiligung da war, das Gesangstunden
bspw. Vor-Ort wieder aufgelöst wurden und die anwesenden Geschwister mangels Masse wieder nach Hause geschickt wurden.
Da hat man mit Sicherheit auch welche traurig gemacht (von wegen Empathie und Mitgefühl mit anderen), die deswegen nicht mehr mitgemacht
haben oder denen dann die Lust am Singen vergangen ist. Wollen wir doch mal ehrlich bleiben.


Sorry, dass ich als Nicht-Mindener wieder mal reingrätsche .... :wink:

In meiner Zeit als NAK-Chorleiter gab es auch oft Proben mit wenig Teilnahme. Da haben die Sänger dann gefragt, ob wir es ausfallen lassen können- meine Antwort: Nein, so kann ich euch noch besser hören und zielgerichteter arbeiten. Think outside of the box - In Profichören gibt es Einzelstimmproben.
Wichtig ist natürlich auch, dass ne Übungsstunde - besser Chorprobe - auch richtig kesseln muss. Plätschert die nur vor sich hin und die einzige fachliche Qualifikation des Dirigenten ist Demut, ist es nicht schade, wenn so ein Chor eingeht. Dann kann der Dirigent auch gleich Priester werden und muss nicht solch trivialen Dinge wie Musik machen ....
Zweitens ist es wichtig, die Sänger anzusprechen, die nicht da sind. Kenne oft Proben, wo der Unmut über wenig Beteiligung angesprochen wurde. Wer hats abbekommen? Na klar, die die immer treu da waren...

Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Zitat:
- Gemeindeausflüge mit mehr Beteiligung, weil es zu mehreren immer mehr Spass macht = auch hier meinst du, dass sich die Geschwister sich dann mehr beteiligen? Das glaube ich nicht.

Warum eigentlich nicht? Diese Frage versuche ich schon seit einiger Zeit zu klären. Gibt es etwas, das ich nicht weiß?
Was auf irgendwelche Ur-Geschehnisse zurückzuführen ist? Beantworte mir doch erstmal diese Frage. Warum machen es sich unsere
Geschwister in West so schwer? Warum beteiligen sie sich kaum? Warum geht keiner in die Gesangstunden? warum sind einige so vehement
gegen eine Fusion? Ich habe das immer noch nicht gerafft......


Eins kann ich sagen, ohne dass ich die Leute kenne: Die Gründe gibt es! Es macht nur viel Arbeit, diese Gründe herauszuarbeiten. Das geht nicht im Frontalunterricht bei einem Gemeindeabend. Es ist in der Theorie möglich, aber sehr unwahrscheinlich, dass die Atmospähre in einer NAK-veranstaltung so ergebnisoffen ist, dass sich daraus was entwickeln kann.
Die Leute werden vermutlich in ihrem Leben auch nicht gelernt haben, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu verbalisieren, was es noch einmal schwerer macht.
Das geht auch nicht mit Argumenten á la "Nun denk doch mal nach, es macht wirklich Sinn, die Gemeinden zusammenzulegen!". Das ist deine Meinung. Dein gegenüber hat eine andere. Und der öffnet sich nur, wenn er nicht gleich wieder abgewertet wird.

Stell dir einen Eiberg vor: Die Spitze siehst du. = Mangelnde Begeisterungsfähigkeit und innere Migration. 80% des Eisbergs sind aber unter Wasser, die siehst du - oder die Führungsbesatzung Titanic - nicht. Das sind Gründe, Emotionen, Gefühle, Bedürfnisse. Das dauert sehr lange und macht unendlich viel Arbeit, da ranzukommen.

Vielleicht wäre das ne Aufgabe für dich für die nächsten Wochen? Ein NGO (Nicht-Regierungs-Organsiations) - Moderator im Mindener Konflikt :!:

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BeitragVerfasst: 19.10.2017, 12:21 
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Registriert: 18.10.2017, 15:57
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Guten Morgen, in die Runde,

gestatten Sie mir - ohne Polemik, ohne persönliche Angriffe - ein paar persönliche Erfahrungen zu schildern? Ok, sie haben keine Wahl. :D

Als "Fusionierter" möchte ich einfach einmal die Impulse von Schaf_noch_eins unterstreichen. Auch mir ist es 2007 - 2008 schwer gefallen, mich mit dem Gedanken eines Zusammenschlusses mit der Nachbargemeinde (einer Tochtergemeinde) vertraut zu machen. Wir waren eine kleine, familiäre Gemeinde, was durchaus seine Vor- aber auch seine Nachteile hatte. Ich denke an so manch eine Situation wo Arbeit anlag und es mir so ging, wie manch einem Bruder oder einer Schwester in ähnlicher Situation. Wir waren bei der Arbeit zu Dritt: Ich war da, der liebe Gott war da und sein Gegenpart auch. :D Das hat mich so manchesmal total demotiviert. Es war ja nicht so, dass die anderen sich nicht einbringen wollten - aber, die Zeit war einfach nicht da. Genauso ging es Schwester und Bruder wenn ich keine Zeit hatte, weil andere Dinge anlagen.

Wir waren eine verhältnismäßig junge Gemeinde. Kinder, Jugend, Mittelalter und Senioren, wobei das "Mittelalter" überwog. Damals drei priesterliche Ämter und zwei Diakone. Aber die Gemeinde war klein und die Nachbargemeinde war auch klein. Sie war 8 km von uns entfernt, im ländlichen Raum. Der erste Schritt war bei uns damals, dass unser Vorsteher die Nachbargemeinde ebenfalls in seinem Verantwortungsbereich übernahm und die Gemeinde langsam und behutsam zusammenführte. Ich will das jetzt nicht alles schildern, es war nicht alles easy und einfach. Viele, viele persönliche Gespräche wurden geführt. Vorbehalte und persönliche Vorurteile mussten abgebaut werden und - auch das gehört dazu - ein Stück Trauerarbeit musste geleistet werden. Ich denke noch heute, nach fast 10 Jahren durchaus wehmütig und mit vielen positiven Erinnerungen zurück. Meinen damaligen Mitbrüdern, insbesondere dem Vorsteher, den Bezirksämtern und Apostel Schorr bin ich heute noch dankbar für ihr verständnisvolles und umsichtiges Vorgehen. Denn alle haben viel Zeit und Herz investiert. Insbesondere mein damaliger Vorsteher hat diese Aufgabe - aus meiner Sicht - super gelöst, aber auch viel Kraft dabei gelassen. Es hat doch niemand ein Interesse daran Gemeinden aufzulösen!

Beide Gemeinden mussten, trotz dass sie sich lange kannten, Konzerte zusammen gestalteten, sich regelmäßig besuchten, lernen aufeinander zuzugehen. Das fing ja schon bei der Platzverteilung an. :D Unser Vorsteher hat das im Übrigen damals super gelöst. Eine seiner ersten Aktionen war, dass der Chor auf die andere Seite umgezogen ist und sich neu sortierte. Logischerweise musste die Gemeinde sich dann auch neu sortieren. :D Den eingessenen Platz gab es nicht mehr. Nur ein kleines Beispiel. Die Unterrichte konnten auf einmal neu besetzt werden und ich verweise hier einfach einmal auf das, was Schaf_noch_eins geschrieben hat:

- ein voller Chor
- ein hörenswertes Gemeindeorchester mit jung und alt
- eine größere Gemeinde
- 5 oder mehr Priester am Altar
- mehr Kinder die etwas zusammen unternehmen könnten
- aktive Jugendliche in den Jugendstunden (und nicht 1 oder 2 Jugendliche mit 2 Jugendleitern)
- Gesangstunden regelmäßig 1x die Woche
- neue Lieder die geübt werden könnten
- neue Freundschaften die entstanden sind
- Gemeindeausflüge mit mehr Beteiligung, weil es zu mehreren immer mehr Spass macht
- Arbeitsaufteilung auf viele und nicht auf einzelne

Es ist etwas neues, gutes entstanden. Das ging aber nur, weil wir uns darauf eingelassen haben und eine neue Gemeinde entstanden ist, auch wenn sie noch den alten Namen trägt. Wir mussten lernen aufeinander zuzugehen, miteinander zu reden, einander anzunehmen - wir mussten also lernen, im Alltag und Gemeindeleben umzusetzen, was wir in der Predigt hörten. :D Und es ist eine schöne Gemeinde geworden, weil das Verbindene gesucht und gefördert wurde, wenn es auch manchmal geknallt hat. Aber das passiert doch in jeder Gemeinde, oder?

Früher war unser Vorsteher so manchesmal König, Priester und Prophet. :D Er hat den Gottesdienst gehalten, den aus 5 Sängern bestehenden Chor dirigiert und die Orgel gespielt.
Heute hat der neue Vorsteher der Gemeinde vier Priester und vier Diakone an seiner Seite, vier Dirigenten, vier Organisten, genügend Lehrkräfte - sogar einen Kinderchor und ein Gemeindeorchester. Was für eine entspannte, schöne Situation.

Klar gab und gibt es auch Konflikte - aber wo gibt es die nicht? Wichtig ist doch das wir darüber miteinander reden! Wir sind doch Christen - wollen von Christus lernen und dann hauen wir uns anonym gegenseitig die Keule auf den Kopf? Schade. Vor kurzem schrieb mir jemand: "Kluge Menschen reden miteinander. Die anderen reden übereinander." Hat mich nachdenklich gemacht.

Heute bin ich in einer Gemeinde, welche kleiner wird. In einiger Zeit könnte sich auch hier die Notwendigkeit für Veränderungen ergeben. Darüber werden wir in der Gemeinde sprechen, mit der Bezirksleitung sprechen und Lösungen suchen. Ich, und ich kann ja nur von mir sprechen, habe die Erfahrung gemacht, dass das direkte Gespräch die beste Möglichkeit zum Austausch ist. Gut, der andere wird vielleicht nicht immer meiner Meinung sein, aber dann muß doch ein sachlicher Streit möglich sein ohne den anderen persönlich zu diskreditieren. Und ich muß auch bereit sein, die Meinung des anderen, auch wenn sie von meiner abweicht, einfach einmal stehen zu lassen - so wie ich möchte, dass er auch meine respektiert.

Uns allen wünsche ich die Kraft, dass Verbindene zu suchen und nicht auf das Trennende zu schauen. Veränderungen waren immer da und werden immer sein. Ohne Veränderung gibt es keine Entwicklung! Das gilt auch für die Kirche, in welcher sich vieles verändert hat und welche zukünftig noch vieles verändern muß. Aber auch ich muß bereit sein mich zu verändern und Veränderung zulassen.

Ich wünsche Ihnen allen Gottes Segen, Frieden und mir wünsche ich Mut zur Veränderung, denn Warten ist keine Lösung.


Zuletzt geändert von Ein_Fusionierter am 19.10.2017, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 19.10.2017, 14:14 
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Registriert: 09.10.2017, 14:42
Beiträge: 20
Ein_Fusionierter hat geschrieben:
..............Beide Gemeinden mussten, trotz dass sie sich lange kannten, Konzerte zusammen gestalteten, sich regelmäßig
besuchten, lernen aufeinander zuzugehen. Das fing ja schon bei der Platzverteilung an. :D Unser Vorsteher hat das im Übrigen damals super gelöst.
Eine seiner ersten Aktionen war, dass der Chor auf die andere Seite umgezogen ist und sich neu sortierte. Logischerweise musste die Gemeinde
sich dann auch neu sortieren. :D Den eingessenen Platz gab es nicht mehr. Nur ein kleines Beispiel. Die Unterrichte konnten auf einmal neu besetzt
werden.....


Hallo Fusionierter,
zuerst: DANKE. Und genau dein oben zitierter Satz, ich wiederhole hier nochmal den Anfang weil er so wichtig ist
Beide Gemeinden mussten ...... lernen aufeinander zuzugehen
BEIDE. Es nützt aber gar nichts, wenn man sich so sperrt; Und deshalb, auch wenn es vielleicht der eine oder andere nicht hören will/kann,
zitiere ich hier den Bischof aus der Gemeindestunde zur Fusion: "Wir werden 3 Gemeinden auflösen (Nord-West-Mitte) und eine neue
Gemeinde Minden gründen
" Es sollte eine Fusion werden, keine Vereinnahmung oder Integration....Und ich habe gehört, das in Minden Mitte
bereits die ersten Gedanken dazu im Gemeindegremium bereits aufgetaucht sind. Umsetzung? Kinderraum? Behindertenparkplätze? uvm.
Sorry, aber das wäre meiner Meinung nach die richtige Weise um sich damit zu beschäftigen......

Ein_Fusionierter hat geschrieben:
Klar gab und gibt es auch Konflikte - aber wo gibt es die nicht? Wichtig ist doch das wir darüber miteinander reden! Wir sind doch Christen - wollen von Christus lernen und dann hauen wir uns anonym gegenseitig die Keule auf den Kopf? Schade. Vor kurzem schrieb mir jemand: "Kluge Menschen reden miteinander. Die anderen reden übereinander." Hat mich nachdenklich gemacht.


Ja auch da, vielleicht hast du recht und wir sollten das hier lieber einstellen. Ich möchte auch niemanden mit der Keule auf den Kopf hauen, sondern
nur eine sachliche Diskussion führen (Ich weiß das das in solch Situation nicht immer einfach ist).
Auch auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole und es dem einen oder anderen zum Halse raushängt:
Ich habe immer noch nicht "einen" 1 sachlichen Grund gegen diese Fusion gehört oder gelesen!

Dazu möchte ich die "Egoismus-Einstellung" "Wir haben doch noch alles, bei uns läuft das, also warum sollten wir fusionieren?" nicht als Grund
gelten lassen. Bei einer quasi einsamen Landgemeinde eventuell schon, aber nicht bei 3 Gemeinden innerhalb einer Stadt mit 5 km Abstand, da
ist m.E. immer die Gesamtsituation mit zu betrachten und auch über den "Gemeindehorizont" zu blicken.....


herzliche Grüße
Schaf_noch_eins


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BeitragVerfasst: 19.10.2017, 21:41 
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Registriert: 30.03.2017, 14:31
Beiträge: 18
Schäfchen hat geschrieben:
Rene' hat geschrieben:
Man beachte bitte die beiden letzten Wörter des Satzes.


Es ist jetzt wohl Aufgabe des Bezirksevangelisten, die "Braut" für die "Hochzeit" fertigzumachen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn hier schon in den Ruhestand "getreten" wird, dann hätten wohl besser die Hauptverantwortlichen: Hirte, Bezirksevangelist, Bezirksältester, Bischof und Apostel gehen sollen. Hirte Budde war es doch, der vollmundig den Zusammenschluss verkündigte. Bezirksevangelist und Ältester haben das ganz klar unterstützt! Das die bei den ganzen Böcken welche sie bereits geschossen haben noch in Amt und Würden sind ist eine Frechheit! Und jetzt soll der unser Vorsteher sein? NEIN DANKE! Ein Danke an den Bezirksapostels, dass der dem zunächst einen Riegel vorgeschoben hat. Ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben.

Übrigens: Minden- West ist die Herkunftsgemeinde von Apostel in Ruhe Wiktor. Der hat auch eine klare Meinung zur Schließung der Gemeinde und die hat er klar zum Ausdruck gebracht. Der Widerstand aus der Gemeinde war insgesamt sehr massiv, dass hatten die Herdenführer nicht erwartet.


Diese Art von Beitrag stört mich übrigens ganz massiv, wenn es um die Wahrheit gehen soll. Er ist gerade das Musterbeispiel das mir in die Hände fällt, nicht mehr und nicht weniger. Schäfchen ich will dir persönlich nichts, sei mir bitte nicht böse das ich dieses Beispiel nehme.

Schäfchen hat geschrieben:
Es ist jetzt wohl Aufgabe des Bezirksevangelisten, die "Braut" für die "Hochzeit" fertigzumachen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Mit Verlaub, das ist eine ganz bösartige Unterstellung. Es gibt keinerlei Beweise dafür, kann es ja noch gar nicht geben, denn der hat ja noch gar nichts tun können.
Aber hier wird manchmal einer rausgehauen das es nur so kracht.

Schäfchen hat geschrieben:
Bezirksevangelist und Ältester haben das ganz klar unterstützt!

Haben Sie das wirklich? Oder haben sie nur verhindert das jemand anderes das Gesicht verliert, weil derjenige sich zu weit aus dem Fenster gelehnt hat? Sich sozusagen schützend davor gestellt? Ich behaupte nicht das meine These der Wahrheit entspricht, aber kann mir jemand das Gegenteil belegen? Natürlich nicht, also bitte mal über diese These in Ruhe nachdenken, bevor man jemand anderen so anmacht. Was erwarte ich von meinem Vorgesetzten im Beruf wenn ich einen Fehler gemacht habe? Extern, genau dieses Verhalten, intern wird mir der Kopf abgerissen, aber extern? Na klingelts? Ich glaube, meine These ist doch nicht so weltfremd...

Schäfchen hat geschrieben:
Das die bei den ganzen Böcken welche sie bereits geschossen haben noch in Amt und Würden sind ist eine Frechheit!

Stimmt, die haben die Böcke geschossen oder vielleicht doch nicht? Wenn meine obige These stimmen sollte, was für Böcke, wenn sie Böcke erschossen haben, haben sie dann dies getan um möglicher Weise ein Reh zu retten das der Bock angreifen wollte? Ich rate zur Vorsicht wenn ich nicht sicher bin was da wirklich im jeweiligen Hintergrund passiert ist. Also ich bin es nicht, aber ich frag mich warum tut jemand etwas bzw. tut etwas nicht. Niemand tut etwas so gravierendes aus Spaß an der Freud. Also?

Schäfchen hat geschrieben:
Apostel in Ruhe Wiktor. Der hat auch eine klare Meinung zur Schließung der Gemeinde und die hat er klar zum Ausdruck gebracht.
Davon hörte ich bereits, hat sogar das Argument das es auch nur einen Hochzeitssaal gibt vom Tisch gewischt, mit dem Argument das wäre ja ganz was anderes und täte hier doch nicht zur Sache. Aha, tut es das nicht???
Ich kann ihn zwar verstehen, dass er wie eh und je seine Heimatgemeinde unterstützt und protegiert, aber irgendwo ist es auch mal gut und hier hat er sich argumentativ leider gänzlich verritten. Zumindest wenn stimmt, was ich hörte und im Satz vorher beschrieb.

Ach ich vergaß, der Mann ist ja Apostel, der kann sich ja nicht irren. Nicht? Aber seinem Nachfolger unterstellt man das der sich ständig irrt? Was will ich sagen, auch der Mann ist ein Mensch, nichts anderes. Und auch der hat nicht nur seine gute Seite, wie jeder andere Mensch eben auch. Wobei ich dazu sagen muss das ich ihn sehr schätze, aber ich himmel ihn nicht an. Denn genau das soll dieser Satz doch eigentlich sagen, der ist auch gegen Zusammenlegung, also muss die falsch sein. Wenn dem so wäre, gäbe es ja jetzt keine andere Meinung mehr.

Eigentlich müsste man sogar die Frage stellen, warum war der überhaupt dort, was hatte der dort zu suchen? Gehört er doch seit er EV wurde der anderen Gemeinde an.... Hallo? Da stimmt doch was nicht.

Das ist es was mich an dieser Art von Beitrag so anmacht. Nochmal, tut mir Leid das ich Schäfchen jetzt vielleicht angemacht habe, eigentlich ist dieser Beitrag wirklich nur ein Beispiel für viele andere Beiträge hier auch, wo einfach Thesen rausgehauen werden weil sie Mainstream sind. Ob sie stimmen ist eine ganz andere Frage, meistens stimmen sie nicht, sollen aber Stimmung machen. Das andere dabei schwer verletzt werden wird nicht bedacht. Daher Schäfchen sei mir bitte nicht allzu böse, war jetzt wirklich nur ein Beispiel um aufzuzeigen das es auch ganz anders sein kann. Und das man vorsichtig mit irgendwelchen Beschimpfungen sein sollte, wenn man die ganze Wahrheit möglicher Weise gar nicht kennt.


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BeitragVerfasst: 20.10.2017, 09:35 
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Registriert: 09.10.2017, 14:42
Beiträge: 20
Hallo und gutem Morgen zusammen......
lieschen hat geschrieben:
Schäfchen hat geschrieben:
Rene' hat geschrieben:
Man beachte bitte die beiden letzten Wörter des Satzes.

Schäfchen hat geschrieben:
Apostel in Ruhe Wiktor. Der hat auch eine klare Meinung zur Schließung der Gemeinde und die hat er klar zum Ausdruck gebracht.
Davon hörte ich bereits, hat sogar das Argument das es auch nur einen Hochzeitssaal gibt vom Tisch gewischt, mit dem Argument das wäre ja ganz was anderes und täte hier doch nicht zur Sache. Aha, tut es das nicht???
Ich kann ihn zwar verstehen, dass er wie eh und je seine Heimatgemeinde unterstützt und protegiert, aber irgendwo ist es auch mal gut und hier hat er sich argumentativ leider gänzlich verritten. Zumindest wenn stimmt, was ich hörte und im Satz vorher beschrieb.

Ich muß leider zugeben, das das wahr ist. Obwohl ich mir was anderes gewünscht hätte. Apostel Viktor hat auf den Satz einer Schwester:
"Wie sieht es denn im Hochzeitssaal aus? Da wollt ihr doch auch alle zusammen sitzen oder nicht?" mit o.a. Satz geantwortet:
"Das zählt hier nicht und hat hiermit überhaupt nichts zu tun" Desweiteren habe ich die Anwesenheit auch nicht verstanden, Heimatgemeinde hin
oder her. Ein weiterer Satz ist mir (selbst als Westler) auch sauer aufgestoßen (wenn schon, denn schon), gerichtet an die BL und den Bischof:
"Ihr müsst aber auch bedenken, Dützen! war schon immer was besonderes" (Nicht Minden West). Ich frage mich auch hier, warum ist
eine Gemeinde etwas besonderes? Warum ist "Dützen" etwas besonderes? Wir sind eine kleine Gemeinde wie jede andere Gemeinde auch.
Ich habe zumindest noch nichts gefunden, warum das nicht so sein sollte und was West (oder Dützen) besser macht als andere....
lieschen hat geschrieben:
Ach ich vergaß, der Mann ist ja Apostel, der kann sich ja nicht irren. Nicht? Aber seinem Nachfolger unterstellt man das der sich ständig irrt? Was will ich sagen, auch der Mann ist ein Mensch, nichts anderes. Und auch der hat nicht nur seine gute Seite, wie jeder andere Mensch eben auch. Wobei ich dazu sagen muss das ich ihn sehr schätze, aber ich himmel ihn nicht an. Denn genau das soll dieser Satz doch eigentlich sagen, der ist auch gegen Zusammenlegung, also muss die falsch sein. Wenn dem so wäre, gäbe es ja jetzt keine andere Meinung mehr.

Zustimmung !
lieschen hat geschrieben:
Das ist es was mich an dieser Art von Beitrag so anmacht. Nochmal, tut mir Leid das ich Schäfchen jetzt vielleicht angemacht habe, eigentlich ist dieser Beitrag wirklich nur ein Beispiel für viele andere Beiträge hier auch, wo einfach Thesen rausgehauen werden weil sie Mainstream sind. Ob sie stimmen ist eine ganz andere Frage, meistens stimmen sie nicht, sollen aber Stimmung machen. Das andere dabei schwer verletzt werden wird nicht bedacht. Daher Schäfchen sei mir bitte nicht allzu böse, war jetzt wirklich nur ein Beispiel um aufzuzeigen das es auch ganz anders sein kann. Und das man vorsichtig mit irgendwelchen Beschimpfungen sein sollte, wenn man die ganze Wahrheit möglicher Weise gar nicht kennt.

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Und das ist genau das, was mich hier so manches Mal stört:
"wo einfach Thesen rausgehauen werden weil sie Mainstream sind. Ob sie stimmen ist eine ganz andere Frage, meistens stimmen sie nicht, sollen aber Stimmung machen. Das andere dabei schwer verletzt werden wird nicht bedacht."
Schäfchen hat geschrieben:
Wenn hier schon in den Ruhestand "getreten" wird, dann hätten wohl besser die Hauptverantwortlichen: Hirte, Bezirksevangelist, Bezirksältester, Bischof und Apostel gehen sollen. Hirte Budde war es doch, der vollmundig den Zusammenschluss verkündigte. Bezirksevangelist und Ältester haben das ganz klar unterstützt! Das die bei den ganzen Böcken welche sie bereits geschossen haben noch in Amt und Würden sind ist eine Frechheit! Und jetzt soll der unser Vorsteher sein? NEIN DANKE!

Wie gesagt, ich zitiere mich ungern, aber der Vorsteher ist definitiv nicht "in den Ruhestand getreten worden", sondern hat aus persönlichen
Gründen beim AP um den vorzeitigen Ruhestand gebeten. Ich frage mal demonstrativ in die Runde: Was hätte er denn sonst machen sollen?
Er war von der Richtigkeit seines Tuns für die Fusion überzeugt. Er war nicht davon überzeugt die Fusion noch Jahre rauszuschieben.
Auch er ist, wie ich mich selbst ab und zu schon bezeichnet habe, "Mindener" und weiß um den Stand der Mindener Gemeinden. Er hat sein Herz
auch für die anderen offen. Er hat in der Fusion eine Chance für einen Neuanfang gesehen, er hat in der Fusion über andere nachgedacht, bei
denen das alles nicht mehr so funktioniert. Was hätte er also tun sollen? Weiter den Vorsteher geben, obwohl er das Handeln einiger
lautstarker Gegner in der Gemeinde, die sich ja jetzt "erstmal" durchsetzen konnten, nicht mit sich, seinem Gewissen und seiner Überzeugung
vereinbaren konnte? Bitte. Bleiben wir auf dem Teppich. Deshalb habe ich ja schon geschrieben: "Hochachtung vor diesem Schritt"
Und wer das nicht glaubt, das er das selbst entschieden hat, der möge ihn doch bitte nach seiner Sicht der Dinge fragen! An dieser Stelle sei mir
nochmal das Zitat mit
Schäfchen hat geschrieben:
"Der Vorsteher hat seine Gemeinde verkauft"

gestattet. Nixda. Das war definitiv anders herum. Übrigens lässt sich das beweisen mit einer weiteren Stellungnahme einer Schwester auf dem
Gemeindeabend: Diese Schwester hat dem Vorsteher zum Schluß (mit meinen Worten, da ich den genauen Wortlaut gerade nicht mehr auf dem
Schirm habe, sorry) unser aller (Gemeinde) Vertrauen ausgedrückt, das er ein toller Vorsteher ist und wir ihm quasi überall hin nachfolgen,
geh voran und wir folgen dir! Wo ist das denn geblieben? Oder hat man da schon versucht den Vorsteher vor seinen eigenen Karren zu spannen
in der Hoffnung, der folgt (als Dützer) schon. Und nö. Isser nicht. Schitte. Seinen vorzeitigen Ruhestand hat er genommen. Nix AP in Ruhe getreten.

Betrachte es doch bitte einmal, ein einziges Mal von der anderen Seite, mit der "Unterstellung"
das es gut gemeint war mit der Fusion der Mindener Gemeinden und wirklich eine Chance für einen Neuanfang gewesen wäre.
Einmal bitte ändere deine Sicht auf die Dinge, wenn auch nur temporär......

herzliche Grüße
Schaf_noch_eins


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BeitragVerfasst: 20.10.2017, 13:14 
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Registriert: 09.10.2017, 14:42
Beiträge: 20
Schäfchen hat geschrieben:
Schäfchen hat geschrieben:
Liebes Schaf,
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Hier werden der BL teilweise Lügen vorgeworfen,
die auch mit Lügen und Unwahrheiten begründet sind.

Wo und welche? ...


So, nun denn.
Zum Zeitpunkt der Versammlung http://www.nak-minden.de/db/6463647/Meldungen/Standortplanung-fuer-den-Bezirk-Minden im Jahr 2016 kann man u.a. lesen "Beim jetzigen Stand der Dinge ist davon auszugehen, dass im Bezirk Minden sechs Gemeinden bestandsicher sind. Hierbei handelt es sich um die Gemeinden Minden-Mitte, Porta Westfalica, Bückeburg, Uchte, Bad Eilsen und Petershagen-Lahde." Der BÄ sagte dazu, daß weitere Fusionen in den nächsten Jahren nicht geplant seien (Anm.: Da war bereits von Nord und West keine Rede mehr). Auf dieser Veranstaltung wurde sehr wohl von bevorstehenden Zusammenfassungen im Bereich Minden gesprochen (Anm.: Wozu im Ernst braucht eine Stadt wie Minden 3 eigenständige Gemeinden?) u.a. auch aufgrund der anstehenden Bau- und Erhaltungsmaßnahmen auf einer Folie der Präsentation erkennbar >>> Bis 2021. (Anm.: von 2016 - 2021 = 5 Jahre >> d.h. die Minden-Fusion würde max. 2021 stattfinden. Der Antrag der Mindener Gemeinden durch die Vorsteher in Verbindung mit der BL "zur Prüfung der Fusion" hatte den (m.E.) guten Gedanken, dieses etwas eher zu vollziehen, damit daraus eine schöne neue Gemeinde Minden entsteht. Darin waren sich alle Vorsteher einig! Alle Betroffenen Vorsteher + die BL haben das aus ehrlichem Herzen und zum Wohle aller gewollt!)

Wer sich von vorneherein vorher mit dem Thema beschäftigt hat und auch einmal querliest und sich mit den Gemeinden und der Öffentlichkeitsarbeit
sowie der ersten Versammlung 2016 beschäftigt, sieht schon, das auf dem Gemeindeabend in West die Planungen der letzten Jahre noch einmal
offen gelegt worden sind und es bei der Veranstaltung von vorneherein nicht mehr um das "ob", sondern nur noch um das "wann" gegangen ist.
Ich spreche immer nur von den 3 Mindener Stadtgemeinden! Schäfchen schrieb übrigens irgendwo, "vielleicht denke ich in 2-3 Jahren da anders drüber....von 2016 bis zur Fusion 2019 sind 3 Jahre...
Schäfchen hat geschrieben:
Dann wird die Zusammenlegung auch noch mit manipulierten Zahlen begründet, welche sie sich selbst so zurecht gebogen haben, dass es für sie passt.

Das ist definitiv falsch und gelogen. Die Zahlen sind die Zahlen die der zählende Diakon in den "Zählzettel" eingetragen hat, bereinigt von Sonderveranstaltungen wie Beerdigungen, Hochzeiten, Konfirmationen oder Gottesdienste mit eingeladenen anderen Gemeinden bspw., da diese Zahlen (die bereinigt worden sind) nicht für die Errechnung eines normalen Gottesdienstbesuches relevant sind. Der Statistiker schneidet diese "Impulsausschläge" nach unten und oben ab, damit das Ergebnis nicht zu sehr verfälscht wird.

Beispiel: 40 GD Sonntag mit je 50 Geschwistern ergibt einen Durchschnitt von 50 Geschwistern je Sonntag
wenn ich 5 Beerdigungen mit 120 Geschwistern und 2 Hochzeiten mit 100 Geschwistern dazuzähle, würde sich der "normale" Schnitt
auf 60 Geschwister anheben. Das ist eine Zunahme (die nicht der eigentlichen Realität entspricht) von 20%.

Der Bischof hat von 60 Geschwistern glaube ich gesprochen. Das war bereits satt nach oben aufgerundet. Der reale Schnitt lag 2016 m.W. nach bei knapp 60 und für 2017 bei um 50 ! Die Veranstaltung war Ende Mai Anfang Juni 2017. Die Zahlen können bei Bedarf bei der BL oder "zählenden Diakonen" angefragt werden.

Schäfchen hat geschrieben:
Auf Argumente hat sich der Bischof überhaupt nicht eingelassen und der Vorsteher hat die Gemeinde doch schon verkauft. Aber: Nun dürfen alle ihre Gedanken, Wünsche und Sorgen noch einmal zu Papier bringen. Der Bezirksevangelist wird das dann auswerten.
Also wird alles, was in der Standortplanung nicht grün ist dichtgemacht; ohne Wenn und Aber. Bischof Gnadenlos hat gesprochen und ein Schäfchen sucht sich endgültig eine andere Weide.


Der Vorsteher hat die Gemeinde nicht verkauft! Das ist definitiv ungerecht und falsch. Hast du mit dem Vorsteher gesprochen und ihn einmal gefragt was er sich bei seinem Handeln gedacht hat? Ich denke nicht.
Der Bischof hat sich sehr wohl eingelassen und die Bedenken zur Kenntnis genommen. Was hast du erwartet? das er plötzlich sagt: "Nee ist Ok, wir blasen die ganze Sache ab, weil "Schäfchen" + ein paar andere dagegen sind?" Der Ansatz das alle ihre Bedenken und Wünsche zu Papier bringen sollen, habe ich für gut befunden; Da kann jeder frei und anonym angeben was er möchte.
Und ja, alles was nicht grün ist wird dicht gemacht (siehe 2016). Das hat aber nicht der Bischof beschlossen. Auch die Bezeichnung ist (sorry) nicht zielführend und lösungsorientiert......

Schäfchen hat geschrieben:
Bloss keine Eskalation in der Gemeindestunde und als es hakelig und interessant wurde schnell Ende der Veranstaltung.
Aus den wenigen Worten unseres Vorstehers ist zu hören, dass er eigentlich schon weg ist. Eine Gemeinde mit ca. 60 Geschwistern im Gottesdienst am Sonntagmorgen wird einfach so geschlossen. Aus rein statistischen und finanziellen Gründen.

Das habe ich eben schon geschrieben: 2016 um 60 >> 2017 um 50 im Schnitt SO GD. Von Mittwochs möchte ich gar nicht erst reden. Der Schnitt liegt inzwischen unter 30. Ich zähle zwischenzeitlich selbst mal mit....
Aus rein statistischen und finanziellen Gründen ist ebenso falsch. Wenn man die 3 Mindener Gemeinden einmal zusammen betrachten würde, ergibt sich ein anderes Bild. Einfach so geschlossen ist auch falsch. Dieser Prozess wurde wie gesagt 2016 (oder eher?) angestoßen und sollte bis 2019 gehen, von der KL urspr. geplant sogar bis 2021.
"Bloß keine Eskalation in der Gemeindestunde" ist auch falsch, (OK, der Zeitpunkt war wohl direkt nach dem Gemeindeabend/Schlußgebet vom Bischof, da hast du recht), da es im weiteren Verlauf wohl im Mittelgang vor quasi versammelter "Mannschaft" doch so etwas wie eine Eskalation gegeben hat, bei der Geschwister, je nach Meinung, von anderen Geschwistern (Fusionsgegner) übelst laut beschimpft und "zurechtgewiesen" wurden. Also ehrlich, da hab ich mich dann doch für meine Gemeinde geschämt. Aber egal, was passiert ist, ist passiert und kann nicht rückgängig gemacht werden.
Schäfchen hat geschrieben:
Kaum aus dem Urlaub zurück dürfen wir hören, dass nun der Bock zum Gärtner gemacht wird. Der Vorsteher ist "beurlaubt" und der Bezirksevangelist neuer Ansprechpartner für die Gemeinde Minden-West. :arrow: Ist es nicht schön, dass darüber gesprochen wurde? Damit dürfte es sich dann noch etwas zügiger fusionieren lassen.

Auch das ist falsch. Der Vorsteher war nie "beurlaubt". Zuerst hatte er im Juni/Juli seinen normalen Jahresurlaub (NICHT Kirche, sondern von der Arbeit), danach hat er Aufgrund eines Jobwechsels zur Vorbereitung für den neuen Job eine kurze "Auszeit ?" im Anschluss an den Urlaub gemacht. Im August / September war er erstmal wieder normal "eingeteilt" und weiter Vorsteher. Der ihn zu der Zeit vertretende BE hat das bei diversen Gelegenheiten immer wieder deutlich gemacht, Vertretung und Unterstützung! Nix beurlaubt.

herzliche Grüße Schaf_noch_eins

P.S. ich überlege gerade, ob das nicht mein letzter Beitrag war....und erwäge wieder in den Lese-Reigen einzutreten, da man hier scheinbar mit ganz normalen Argumenten nicht weiterkommt. Es kann aber bei aller Liebe nicht immer nur auf der mentalen Schiene gehen......


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BeitragVerfasst: 21.10.2017, 12:07 
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Registriert: 17.01.2017, 10:47
Beiträge: 22
Nein, dass kann ich jetzt so nicht stehen lassen! Das ist einfach nicht wahr.
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Der BÄ sagte dazu, daß weitere Fusionen in den nächsten Jahren nicht geplant seien (Anm.: Da war bereits von Nord und West keine Rede mehr). Auf dieser Veranstaltung wurde sehr wohl von bevorstehenden Zusammenfassungen im Bereich Minden gesprochen
Der Älteste sagte wortwörtlich: "Im Bezirk Minden stehen in den nächsten Jahren keine Fusionen an." Der Älteste hat einfach Schwein gehabt, dass der Evangelist das in dem Artikel gerade gebogen hat. Du schreibst also Blödsinn!
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Darin waren sich alle Vorsteher einig!
Die Vorsteher ja vielleicht, wie du aber eindeutig erkennen kannst, trägt es die Mehrheit der Gemeinde nicht.
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Das ist definitiv falsch und gelogen. Die Zahlen sind die Zahlen die der zählende Diakon in den "Zählzettel" eingetragen hat, bereinigt von Sonderveranstaltungen wie Beerdigungen, Hochzeiten, Konfirmationen oder Gottesdienste mit eingeladenen anderen Gemeinden bspw., da diese Zahlen (die bereinigt worden sind) nicht für die Errechnung eines normalen Gottesdienstbesuches relevant sind.
Hallo, merkst du eigentlich noch etwas? Du schreibst doch gerade selbst, dass sie sich oder ihr euch die Zahlen zurecht gebogen habt. Wie nennst du das denn? Das kann doch keiner nachvollziehen, welche Gottesdienste zugrunde gelegt wurden. Es sind ja eben nicht die Zahlen, die die Diakone gezählt haben!
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Der Vorsteher hat die Gemeinde nicht verkauft! Das ist definitiv ungerecht und falsch. Hast du mit dem Vorsteher gesprochen und ihn einmal gefragt was er sich bei seinem Handeln gedacht hat? Ich denke nicht.
Was ist daran falsch? Erst wurde bekanntgegeben, dass sie - die Vorsteher - den Antrag gestellt haben und dann können wir darüber reden. Ja, Hallo? Klar haben die beiden Vorsteher Minden-West verkauft. Und : ja, ich habe mit ihm gesprochen!
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Der Bischof hat sich sehr wohl eingelassen und die Bedenken zur Kenntnis genommen. Was hast du erwartet?
Der Bischof hat gesagt: Die Fusion ist beschlossen. Punkt. Da könnt ihr nichts mehr dran machen. Kann ich dir vorspielen, habe ich als Aufzeichung auf meinem Handy. Falls mal wieder jemand vergisst was er so gesagt hat. Da hat er sich wohl geirrt, oder? Klar haben die uns belogen! Die ganze Zeit.
lieschen hat geschrieben:
Ich muß leider zugeben, das das wahr ist. Obwohl ich mir was anderes gewünscht hätte. Apostel Viktor hat auf den Satz einer Schwester:
"Wie sieht es denn im Hochzeitssaal aus? Da wollt ihr doch auch alle zusammen sitzen oder nicht?" mit o.a. Satz geantwortet:
"Das zählt hier nicht und hat hiermit überhaupt nichts zu tun" Desweiteren habe ich die Anwesenheit auch nicht verstanden, Heimatgemeinde hin
oder her. Ein weiterer Satz ist mir (selbst als Westler) auch sauer aufgestoßen (wenn schon, denn schon), gerichtet an die BL und den Bischof:
"Ihr müsst aber auch bedenken, Dützen! war schon immer was besonderes" (Nicht Minden West).
Da hat er doch recht. Für mich ist die Heimat Dützen auch etwas besonderes, ich bin da verwurzelt, das ist meine Gemeinde mit welcher ich mich lange identifiziert habe.
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
Auch das ist falsch. Der Vorsteher war nie "beurlaubt". Zuerst hatte er im Juni/Juli seinen normalen Jahresurlaub (NICHT Kirche, sondern von der Arbeit), danach hat er Aufgrund eines Jobwechsels zur Vorbereitung für den neuen Job eine kurze "Auszeit ?" im Anschluss an den Urlaub gemacht.
Merkst du eigentlich noch, wie du dir selber widersprichst? Was ist denn bitte eine "kurze Auszeit"? Ich nenne das Beurlaubung.
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
P.S. ich überlege gerade, ob das nicht mein letzter Beitrag war....und erwäge wieder in den Lese-Reigen einzutreten, da man hier scheinbar mit ganz normalen Argumenten nicht weiterkommt. Es kann aber bei aller Liebe nicht immer nur auf der mentalen Schiene gehen......
Da magst du wohl Recht haben.
lieschen hat geschrieben:
Wie gesagt, ich zitiere mich ungern, aber der Vorsteher ist definitiv nicht "in den Ruhestand getreten worden", sondern hat aus persönlichen
Gründen beim AP um den vorzeitigen Ruhestand gebeten. Ich frage mal demonstrativ in die Runde: Was hätte er denn sonst machen sollen?
Er war von der Richtigkeit seines Tuns für die Fusion überzeugt.
Er hätte das mit der Gemeinde erst klären müssen! Verstehst du? Erst! Und nicht: Wir schaffen mal Tatsachen!
lieschen hat geschrieben:
Übrigens lässt sich das beweisen mit einer weiteren Stellungnahme einer Schwester auf dem
Gemeindeabend: Diese Schwester hat dem Vorsteher zum Schluß (mit meinen Worten, da ich den genauen Wortlaut gerade nicht mehr auf dem
Schirm habe, sorry) unser aller (Gemeinde) Vertrauen ausgedrückt
Ahha, da ist also EINE die ganze Gemeinde? Der Vorsteher hat auf dem ganzen Gemeindeabend nichts gesagt! N i c h t s! Spätestens da hätte ich etwas von ihm und der Bezirksleitung erwartet. Aber es kam nichts!
Schaf_noch_eins hat geschrieben:
"Bloß keine Eskalation in der Gemeindestunde" ist auch falsch, (OK, der Zeitpunkt war wohl direkt nach dem Gemeindeabend/Schlußgebet vom Bischof, da hast du recht),
Danke, dass du mir wenigstens da Recht gibst. Als es hakelig wurde, da hat Markus sich beim ersten Mal schnell in die Bresche geworfen und dann wollten sie die Veranstaltung beeenden. Wie du selber gehört hast, hat das nicht funktioniert.
Lieschen hat geschrieben:
Schäfchen hat geschrieben:
Es ist jetzt wohl Aufgabe des Bezirksevangelisten, die "Braut" für die "Hochzeit" fertigzumachen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Verlaub, das ist eine ganz bösartige Unterstellung. Es gibt keinerlei Beweise dafür, kann es ja noch gar nicht geben, denn der hat ja noch gar nichts tun können. Aber hier wird manchmal einer rausgehauen das es nur so kracht.
Was ist daran bösartig und unterstellend? Dieser Empathiebolzen soll die Gemeinde wieder auf Kurs bringen? Der muß erst einmal das Zuhören lernen. Wenn ich mit ihm spreche, dann habe ich das Gefühl, dass er mich garnicht wahrnimmt, ich bin nicht da und spätestens nach 4 Minuten kommt der Blick auf die Uhr. Nein danke!
lieschen hat geschrieben:
Davon hörte ich bereits, hat sogar das Argument das es auch nur einen Hochzeitssaal gibt vom Tisch gewischt, mit dem Argument das wäre ja ganz was anderes und täte hier doch nicht zur Sache. Aha, tut es das nicht???
Ich kann ihn zwar verstehen, dass er wie eh und je seine Heimatgemeinde unterstützt und protegiert, aber irgendwo ist es auch mal gut und hier hat er sich argumentativ leider gänzlich verritten. Zumindest wenn stimmt, was ich hörte und im Satz vorher beschrieb.
Nach deiner Meinung hat er sich verritten; die Mehrheit der Gemeinde sieht das anders.
lieschen hat geschrieben:
Haben Sie das wirklich? Oder haben sie nur verhindert das jemand anderes das Gesicht verliert, weil derjenige sich zu weit aus dem Fenster gelehnt hat? Sich sozusagen schützend davor gestellt? Ich behaupte nicht das meine These der Wahrheit entspricht, aber kann mir jemand das Gegenteil belegen? Natürlich nicht, also bitte mal über diese These in Ruhe nachdenken, bevor man jemand anderen so anmacht. Was erwarte ich von meinem Vorgesetzten im Beruf wenn ich einen Fehler gemacht habe? Extern, genau dieses Verhalten, intern wird mir der Kopf abgerissen, aber extern? Na klingelts? Ich glaube, meine These ist doch nicht so weltfremd...
Wenn der Hirte und der Vorsteher sich zu weit aus dem Fenster gehängt haben, warum wurde das dann nicht einfach wieder gerade gerückt? Wo ist das Problem? Hätte man doch sagen können? Aber stattdessen dann Fusion im Eiltempo? Hallo? Das nenne ich fertigmachen! Aber ganz klar.
lieschen hat geschrieben:
Stimmt, die haben die Böcke geschossen oder vielleicht doch nicht?
Also, ich gehe mal davon aus, dass du aus dem Bezirk kommst. Dann brauchen wir uns über die Böcke wohl nicht unterhalten, oder? Soll ich hier wirklich die ganzen Geschichten noch einmal einstellen? Seit der Ruhesetzung von Raimund geht es doch nur noch den Bach runter, in allen Bereichen. Oder willst du das bestreiten? Schau bei den Kindern, der Jugend, den Amtsträgern (hier auch die Einteilung), den Alleinlebenden (ach, die gibt es auch?), Senioren. Ganz klardeutsch: Er oder die beiden kriegt oder kriegen es nicht geschissen! Was wohl auch an der unqualifizierten Einmischung des Apostels liegt. Und in dem Chaos soll ich meinen Mann dann auch noch unterstützen und für dieses selbstgemachte Chaos auf Familie verzichten? Nein danke! Ich nicht mehr.
Ein_Fusionierter hat geschrieben:
Uns allen wünsche ich die Kraft, dass Verbindene zu suchen und nicht auf das Trennende zu schauen. Veränderungen waren immer da und werden immer sein. Ohne Veränderung gibt es keine Entwicklung! Das gilt auch für die Kirche, in welcher sich vieles verändert hat und welche zukünftig noch vieles verändern muß. Aber auch ich muß bereit sein mich zu verändern und Veränderung zulassen.
Da haben Sie ja Recht, Evangelist, aber die Bedingungen im Norden waren auch anders. Oder? Die Gemeinden sind durch den Vorsteher so zusammengeführt worden, dass sie die Fusion wollten! Der Geist des Nordens ist halt ein anderer.
Ein_Fusionierter hat geschrieben:
Klar gab und gibt es auch Konflikte - aber wo gibt es die nicht? Wichtig ist doch das wir darüber miteinander reden! Wir sind doch Christen - wollen von Christus lernen und dann hauen wir uns anonym gegenseitig die Keule auf den Kopf? Schade. Vor kurzem schrieb mir jemand: "Kluge Menschen reden miteinander. Die anderen reden übereinander." Hat mich nachdenklich gemacht.
Keine Sorge, war meine letzte Mail hier. Ich bin damit durch. Aber mit dem BE werde ich nicht reden.


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