Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

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tergram

Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#21 Beitrag von tergram » 25.06.2015, 11:30

Darf ich? Nach meiner Erfahrung: Ja.

Im Vergleich zu NRW würde ich West-Berlin zwar etwas konservativer einordnen, der Osten Berlins und das Land Brandenburg waren aber nochmals viele Jahre zurück. Der Ost-BAP Schröder hatte berechtigt den Ruf, ein Betonkopf und Haudegen zu sein und führte seine Gebietskriche nach Gutsherrenart.

dino

Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#22 Beitrag von dino » 25.06.2015, 11:52

Hallo R/S,

vor ein paar Jahren hätte ich dies noch mit "Ja" beantwortet.
In der Generation ab (Alter) 50 aufwärts ist der Anteil der sog. Gestrigen im Ostteil höher als im Westteil.
Auch bei den Jüngeren findet man, so der Eindruck, im Ostteil mehr die , durch Erziehung u.ä. , noch "Alt" denken.
Aber auch im Westteil gibt es, besonders in der älteren Generation einige die vor 30 Jahren stehen geblieben sind bzw. die den damaligen Schwung, während der kurzen Zeit unter Klingler, nicht mitbekommen haben.
Im Ostteil sehe ich aber gerade bei den jüngeren Geschwistern unter 50 viele fortschrittlich Denkende.
Ich stelle aber auch fest, dass gerade dieses fortschrittlichere Denken nicht gewollt ist und habe den Eindruck, daß an den entscheidenden Hierarchiestufen sog. gehorsame zumeist aus dem Osten stammende Amtsträger gesetzt werden. Erstaunlich ist aber auch die Tatsache, dass viele Gemeinden die Apostel Bernd unterstellt sind (Ostgewächs) spez. Westteil sich moderner präsentieren. Gemeinden unter Apostel Katens (Westgewächs) aber weniger. Zusammengefasst : Es gibt langsam kein eindeutiges Bild mehr Ost vs. West da es langsam ineinander verschwimmt. Problem sind die alten Köpfe und viele in Ost wie in West warten auf die Pensionierung dieser Köpfe. Der Wille ist da und wächst.

fridolin
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Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#23 Beitrag von fridolin » 25.06.2015, 18:29

Die Hochrechnungen von Bezirksap. Nandolny für die nächsten 15 Jahre sind vielleicht im günstigsten Fall zu erreichen. Ich glaube das es aber weitaus schlimmer aussehen wird. Aber nicht nur in dieser Gebietskirche. Die NAK befindet sich im Abwärtstrend. Dieser Trend der negativen Entwicklung wird wohl nicht mehr umkehrbar sein und an keiner Gebietskirche spurlos vorbei gehen, auch für den letzten Profi NAkler sichtbar werden.
In den nächsten 15 Jahren wird die NAK auch in anderen Gebietskirchen sichtbar ihre Federn lassen.
Ich bin davon überzeugt das die anderen Gebietskirchen in überschaubarer naher Zukunft ziemlich entmutigendes Zahlenmaterial vorlegen werden.

R/S
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Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#24 Beitrag von R/S » 25.06.2015, 19:19

Guten Abend Dino,

danke für Ihre Einschätzung der Berliner Lage.
Mich interessiert diese deshalb, weil das ehemalige West-Berlin im Grunde genommen ja die Geburtsstätte der 68er Kulturrevolution war und sich von da her wohl Welten aufgetan haben zwischen Ost und West.
Kurz einen Gedanken meinerseits:
Amtsgehorsam und 'modern präsentieren' müssen sich nicht beißen, wie man in vielen anderen Bezirken sieht.
Auch die modernen Armeen präsentieren sich heutigentags mit allem digitalen und psychologischen Knowhow und - z.B. auf Flugshows oder am Tag der Offenen Tür - scheinbar jovialer Offenheit. Unter sich 'im militärischen oder religiösen Ernstfall' sieht es dann meist anders aus...

Einen schönen Abend noch
R.S.
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

shalom
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Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#25 Beitrag von shalom » 29.06.2015, 11:38

[urlex=http://www.nak.org/de/kennenlernen/strukturen-und-amtsaufgaben/bezirksapostel-und-apostel/][ :arrow: nak.org / Kennenlernen / Bezirksapostelreiche (abgerufen am 26.06.2015)][/urlex] hat geschrieben: Bezirksapostel Wolfgang Nadolny
Berlin-Brandenburg
Geboren am 17.05.1956, Bezirksapostel seit 16.01.2005.
Tätigkeitsbereiche: Deutschland (Berlin/Brandenburg), Russland, Mittel-Asien, Kasachstan, Kirgisistan, Mongolei, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

Werte Bezirksapostelreiche, liebe Bezirksapostelarme und all ihr Bestandsgefährdeten 8),

zunächst herzlichen Glückwunsch zum 10jährigen „Bezirksapposteljubeläum“ an Nadl. Soviel Zeit muss für den Top-Bärenaufbinder schon sein. Was für eine Erfolgsbilanz seiner zehn Jahre! Was für ein riesiges Kosten- und Spesenimperium bis in die Mongolei. Nadl steht da und hat schon vor 10 Jahren nicht anders gekonnt. Schon rund neun Jahre ist seine letzte große Glaubensstrukturreform her. Nun kündigt Nadl noch weitaus tiefer greifende Veränderungen an. In den nächsten 15 Jahren müssten mehr als die Hälfte seiner derzeit knapp 100 innerdeutschen Gemeindestandorte aufgegeben werden, damit sein Bezirksapostelreich deutscher Naktion (NaK-BBB) glaubenslebensfähig bleibe (lt. Nadl. am Sonntag, 21. Juni 2015, am Ende eines zentralen Gottesdienstes). Es geht ihm um die Würdigkeit seiner Gotteshäuser.

Noch am 6. September 2014 hatte Nadl anlässlich seines Vorsteher-Gehülfinnenkombitages folgende Zahlen präsentiert:

In Berlin und Brandenburg leben derzeit rund 24.400 neuapostolische Christen. Knapp die Hälfte von ihnen, etwa 11.700, gelten als aktive Mitglieder… . Heute unterhält die Gebietskirche Berlin-Brandenburg 96 Kirchen, 3 Begegnungsstätten, 12 Wohnhäuser und 26 sonstige Gebäude – einschließlich des Verwaltungsgebäudes 138 Gebäude in Deutschland(Nadls Hausaufgaben).

Wie aus dem Vergleich der beiden Nachrichten unschwer zu erkennen ist, werden auch die 12 Wohnhäuser und die 26 Renditeimmobilien auf nak.de plötzlich als „Gemeinden“ ausgewiesen (vermutlich aus glaubensfinanzstrategischen Gründen). So ein Segen aber auch :wink: .

Den Griechen ihr Greksit – dem Nadl sein Naksit
Nadls vorgerechnetes Zahlenwerk stimmt nicht. Er hat seine Hausaufgaben nicht gemacht!

Derzeit liege der Auslastungsgrad der Kirchen an Sonntagen bei rund 50 Prozent. Einer Prognose zufolge wird diese Zahl bis 2030 auf unter 40 Prozent sinken. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt dies, dass zurzeit noch im Schnitt rund 7.500 Menschen die neuapostolischen Sonntagsgottesdienste in Berlin und Brandenburg besuchen, in 15 Jahren rechnet die Kirche aber nur noch mit durchschnittlich 4.900 Gottesdienstteilnehmern(„Mit Verstand die Kirche zukunftsfähig machen“).

Da ist der Verstand entweder nicht da oder aber lahm gelegt. Lieber Nadl, Sie haben nach eigenen Angaben (s.o.) 24.532 / 24.400 Kirchenbuchmitglieder! 50% davon sind irgendwas um 12.000 und nicht gemäß Ihrer Milchmädchenrechnung 7.500! Allerhöchste „bezirzneuapostollische“ Zahleneskapaden auf Törichtenjungfrauenniveau.

Wir verfügen derzeit über rund 15.000 Sitzplätze. Zu einem normalen Sonntagsgottesdienst kommen ca. 7.500 Geschwister. Das heißt, die Kirchen sind zu etwa 50% ausgelastet. Ich betone: sonntags! (Nadls Vortragsmanuskript).

Und dann die Überschrift wg. der angebliche 46 Mio Euro Instandhaltungskosten bis 2030: "Das Geld haben wir nicht"! Ja wo ist es denn hin?

Außerdem offenbart Nadl, dass die von den europäischen Bezirksaposteln beschlossene Baurichtlinie als Zielmarke Gottes vorsieht, dass die Kirchen im Jahr 2030 eine sonntägliche Sitzplatzauslastung von 60 Prozent, bei Neubauten sogar von 80 Prozent aufweisen sollen. Angesichts solcher Schwerunkte erinnert der Gott der Bezirksapostels an einen Glaubensverkehrsunternehmer, wo die Sitzplatzauslastung mit dem Gewinn korreliert.

Und dann Nadls kultimativer Hammer: "Wir müssen neu bauen um zu sparen"
Das erinnert stark an nervig-prollige Werbeblöcke wo ein Papa Geissen vorrechnet: "Je mehr Energie wir verbrauchen, desto mehr sparen wir!". Der Bullshit dieser Rechnung ist leicht erkennbar, natürlich soll zumindest bei den Geissens das Ganze nur als ein Witz rüberkommen. In der kommerziellen Werbung sieht man Mama und Papa Geissen abends vor ihrer beleuchteten Villa hocken und sich freuen, dass sie über ein Online-Vergleichsportal den günstigsten Stromtarif gefunden haben. Und vor beleuchtetem Kreuz in seiner Glaubenskonsumwelt freut sich Nadl durch die BaV-€pa den günstigsten Immobilienbewirtschaftungstarif an Land gezogen zu haben. Nur leider ist das im Gegensatz zur Geissenwerbung kein Witz.

Was erglauben Nadl?
Sparsamkeit als Gegenteil von Verschwendung wird in Nadls Glaubenskonsumwelt umgemodelt in Mengenrabatt für Glaubensmogelpackungen. Die Aufmerksamkeit der Brüder und Geschwister wird auf astronomische Gesamtkosten zur Würde von Gebäuden gelenkt statt auf die Würdigkeit der Bräute, sodass sie bei allem Rechnen vergessen, die einzig richtige Frage zu stellen: "Warum, zum Teufel, sollte ich so einen Sch... überhaupt glauben?" Hat die Bergpredigt etwa in unwürdigem Rahmen stattgefunden? Mir macht Papa Geissen immer wieder deutlich, dass man sofort um- oder ausschalten kann, sobald die Geissens im blauen Licht auftauchen (und durch abschalten sofort Strom spart) :wink: .

Kleinere Kirchen mit weniger als 100 Sitzplätzen werden nicht gefördert. Gerade im ländlichen Bereich haben wir etliche Gemeinden, die kleiner als 100 Mitglieder sind. Wir müssen also Gemeinden zusammenführen (Nadls Vortragsmanuskript). All jene Kostenböcke, die dem Benchmark der Gottesherrschaften Europas nicht genügen würden in der Regel ein Jahr im Voraus über den baligen Exitus informiert. Das ist sehr sozial von Gott bund seinen Herrschaften.

Danke für den Blick hinter die Kulissen: „Seit dem Jahr 2000 werden regelmäßig statistische Berechnungen zur Entwicklung der Mitgliederzahlen vorgenommen und diese dann mit der tatsächlichen Entwicklung verglichen. Diese Berechnungen lassen keinen anderen Schluss zu, als dass wir heute handeln müssen, um der nächsten Generation eine lebendige Kirche übergeben zu können (Nadls Vortragsmanuskript). Was für ein Glaubensherrschaftswissen. Nakralgeklotze par excellence. Dabei hatte Jesus als Vorbild kein Geld. Anscheinend ist Jesus für die BaVianer tot (keine „lebendige Kirche“) und vermutlich auch nie auferstanden (ohne Moos nichts los). Der Lebenssaft der Bezirksapostel lässt sich unschwer auf Mammon reduzieren („die Geldwerdung Gottes und die Gottwerdung des Geldes“).

Übrigens auf Immobilien Scout 24 in der Rubrik NaK-Immobilien GmbH brachte unlängst eine ausrangierte Immobilie Gottes im Durchschnitt 310.000 €. Wenn Nadl wie angekündigt 50 Filialen verhökern will, dann spült das allein 16 Mio € in seine Kasse. Und dann bringen auch seine derzeit 38 überzähligen Immobilien (Wohn- Geschäftshäuser etc.) weiter 12 Mio Einnahmen in die Kasse. Das sind in Summe 28 Millionen Plus, die in Nadls Milchmädchenrechnung durch seine glaubensgeschäftstüchtige Profanierungswut kornbauernschlau nirgendwo erwähnt werden? Allein die 1.176 Amtskörper mitsamt all den Beauftragten opfern zusammen alljährlich vorbildhaft ca. 7 Mio € (bei geschätzten 40.000€ Jahreseinkommen pro At/BF).

Und von 2030 - 2045 werden bei gleichen Renditebegehrlichkeiten der Bezirksappostel die Anzahl von 48 Standorten wiederum zu halbieren sein… .

Darauf noch ne Runde Doppelkorn für die Doppelkornbauern der BaV-Europa.

s.

purzel

Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#26 Beitrag von purzel » 30.06.2015, 18:54

Zur Gebietskirche Bln.-Brdbg., aber auch zur NAK insgesamt, kann der Refrain des Liedes aus der aktuellen Chorliedermappe Nr. 106 - All dein Sehnen -,
unterstrichen werden, - Doch wie die Aussaat, merke fein, so unbestechlich wird die Ernte sein - . Die zweite Strophe ist zu beachten, Sendungsgeist bringt Wachstum.
Hoffen wir alle auf Ernte im Sinne göttlichen Willens, beteiligen wir uns daran, auch mit unseren Meinungen und Einstellungen. So lernen wir, Evangelium zu leben.

shalom
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Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#27 Beitrag von shalom » 16.10.2015, 20:35

[urlex=http://www.nak-bbrb.de/aktuell/meldungen/artikel/kirchenneubau-in-zepernick-geplant/][ :arrow: NaK-BBB / Gebäuderestnutzungszeitsoftware STRATUS][/urlex] hat geschrieben:
Kategorie: Bezirk Berlin-Nord, Gemeinde Berlin-Buchholz, Gemeinde Berlin-Wittenau, Bezirk Berlin-Ost, Gemeinde Neu Zittau, Bezirk Eberswalde, Gemeinde Zepernick, Gemeinde Biesenthal, Gemeinde Schildow, Gemeinde Erkner (15.10.2015)

…Obwohl die Gemeinden „derzeit in gutem Zustand“ seien, kämen mittelfristig hohe Ausgaben auf die Gebietskirche zu. So sei an einzelnen Standorten ein Umbau der Fluchtwege notwendig und die Kirchen seien überwiegend nicht barrierefrei. In Zepernick müsste der gesamte Baukörper saniert werden, da die Wände sich nach außen biegen würden.

Werte Fluchtwegeumbauer, liebe Barrierefreimacher und all ihr Baukörpersanierer Gottes 8),

dass sich die Balken und Wände biegen, passt ins Bild, das die Apostelselbstbilder veramtskörpern. Nicht die Baukörper – sondern die neunakolischen Amtskörper bedürfen wohl eher einer Sanierung. Immer noch ohne gefestigtes Amtsverständnis scheint auch weiterhin unverbesserlich auf Sand gebaut zu werden. Einfach neubabylonisch desaströs.

Nach eingehenden Überlegungen wurde daher beschlossen, zunächst erst einmal eine Erhebung der Bausubstanz und des funktionellen Bedarfs aller kirchlichen Gebäude durchzuführen wird. Mit Hilfe von „Stratus“ – einer Software, die es möglich macht, strategische Ziele zu unterstützen und Auswertungen zu analysieren, wurde diese Erhebung angegangen. Die DLG FKE begleitet auch dieses neue Programm. Zugleich werden auch die einschlägigen Richtlinien angepasst. Neben der erforderlichen vorausschauenden Standortplanung, einer Gemeinde- und Standortentwicklung bis 2030 und einer Objektstrategie pro Gebäude unter Berücksichtigung der Gebäuderestnutzungszeit, der Qualität der Bausubstanz und der Übereinstimmung mit behördlichen Bestimmungen, ist die Einhaltung verschiedener Vorgaben – dazu zählen vorgesehene Mindestauslastungen, Benchmarks für die Sitzplatzkosten, Raumstandards etc. – Voraussetzung, um erforderliche Mittel aus dem Fördertopf beantragen zu können („Gottes Stratusphäre“).

Die „Globaalisierung“ schlägt durch die geflissentlichen Apostels erbarmungslos zu. Und da die von Nadl befragten Wahrsager offensichtlich die Geschwisterrestnutzungszeit bis 2030 so negativ vorhersagen, muss die Hälfte der Gotteshäuser dem „lugrativen“ Profanierungswahn zum Opfer fallen. Hochkarätige Subjekt- und Objektstrategen beim gegenseitigen unschuldsengeligen Händewaschen.

Wie in der Wirtschaft drohen bei unterschrittenen Mindestauslastungen Mindermengenzuschläge (neunakolisch Sonderopfer). Die benchmarkigen Bezirksapostels verfolgen ganz klar ihre eigenen strategischen Ziele (kornbauernschlaues Reservenwachstum).

Da kann für sie bis 2030 alles wieder gut bleiben und anschließend nur noch besser werden.

Im Sinne von Matthäus 25,35–40: Ich bin "nakt" gewesen und ihr habt mich gekleidet… Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan… erweist sich für die Leidtragenden persönliche Ökumene als eine gute Alternaktive zu dieser von oben verordneten Pleitewelle ("cash as cash can").

s.

shalom
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Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#28 Beitrag von shalom » 10.11.2015, 12:15

[urlex=http://www.nak-bbrb.de/aktuell/meldungen/artikel/erntedankopfer-kommt-fluechtlingshilfe-zu-gute/][ :arrow: NaK-BBB / Neues vom Vorstehertag September 2015 ][/urlex] hat geschrieben:
Erntedankopfer kommt Flüchtlingshilfe zu Gute (05.09.2015)

…das Erntedankopfer 2015 solle „zu einem erheblichen Teil in geeignete Flüchtlingshilfe umgewandelt werden.“

NAK-karitativ e. V., das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Deutschland, sucht dringend 50 Kinderwagen und Buggys für das Flüchtlingslager Friedland.

Werte Erntedankeroberer, liebe erheblichen Teile und all ihr Buggyopferer 8),

Erntedankoper par excellence. Seit rund einem Jahr steht Nadl mit staatlichen Stellen in Verbindung und bemüht sich intensiv, geeignete und wirksame Wege der praktizierten Barmherzigkeit zur Hilfe zu erschließen. "Dieser Prozess gestaltet sich langwieriger als zunächst angenommen, da sowohl die staatlichen Stellen wie auch die diversen Hilfsorganisationen mit der Fülle der zu bewältigenden Aufgaben einfach überlastet sind". Nadl wird so schnell wie möglich einen erheblichen Teil des Erntedankopfers in geeignete Flüchtlingshilfe umwandeln… (partielle Erntedankopferumwandlung verzögert sich).

Bezirksapostelamtliche Erntedankopferumwandlung in geeignete Flüchtlingshilfe ist sicherlich eine langwierige Sache. Evtl. legte das Gleichnis vom barmherzigen Samariter das Nadl theologisch nahe.

Da wird auf Nadls Vorstehertag am 05.09.2015 den Vorstehern unter:
TOP 2 Zukunft der Gebietskirche“ die „Entwicklung der Opfer und Spenden 2005 – 2014 vorgestellt“:
  • 2014:
    - Gesamteinnahmen ca. 6,0 Mio.
    - Opfereinnahmen 3,0 Mio.
    - Erntedankeinnahmen ca. 0,4 Mio.
Und der offizielle Bericht schwelgt in langwierigen partiellen Erntedankopferumwandlungen in geeignete Flüchtlingshilfe ohne mit einem Sterbenswörtchen einen Glaubenswirtschaftsbilanzüberblick oder gar Rechenschaft über das Erntedankopfer 2014 zu gewähren.

Nadl bekam allein von der NaK-NRW fast 1 Mio Opfer „gespendet“ (Opfer-Spendenwaschanlage): „Im Zuge des Finanzausgleichs zahlte die Gebietskirche für die ehemaligen betreuten Gebiete Russlands 951.000 Euro, Indiens 196.000 Euro und Brasiliens 160.000 Euro(NaK-Storck Jahresbericht 2014).

Heute unterhält die Gebietskirche Berlin-Brandenburg 96 Kirchen, 3 Begegnungsstätten, 12 Wohnhäuser und 26 sonstige Gebäude – einschließlich des Verwaltungsgebäudes 138 Gebäude in Deutschland. Hinzu kommen 93 Gebäude in Russland, die mit Hilfe anderer vormals in Russland tätiger Gebietskirchen unterhalten werden(„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen“). Und das als Kugelschreiber in der Hand Gottes :wink: .

Auf nak.de wurden die Hausaufgaben nicht gemacht. Da geistern für die deutschen Gebietskirchen immer noch die alten Zahlen herum. Dabei haben bereits die Bapse Klingler und Storck ihre Zahlen in ihren veröffentlichten Glaubensgeschäftsberichten kundgetan. Indirekt haben auch die Bapse Nadl (s.o.) und R.Krause (wir berichteten) angedeutet, dass die Zahlen bereits vorliegen, nur noch nicht kommuniziert sind. Nur die beiden Südgelichter hüllen sich in Schweigen. Dann kommt „nak.de/Zahlen“ halt so veraltet daher, wie die beiden es wollen (nak.de).

Wie sie unschwer sehen können, hatte sich Nadl dort für das Glaubensgeschäftsjahr 2013 mit stolzen „136 Gemeinden“ geschmückt. Allerdings waren das nur noch 96 Kirchen, der Rest waren Immobilien ganz anderer Art (vermutlich mit ordentlichen Renditen). Seine Vorstehertagszahlen vom 05.09.2015 lassen vermuten (von 6 Mio. Einnahmen nur 3 Mio. Opfer), dass bereits 50% der Einnahmen Gottes ganz profanen Quellen entspringt. Bap. Storcks Finanzübersicht berichtet auf Seite 10: „Einnahmen Opfer und Spenden 71,3 %" (wir berichteten).

Nun will Nadl die Anzahl seiner Gemeinden in absehbarer Zeit auch noch halbieren, so dass die NaK-BBB dann über nur noch 48 Gemeinden, jedoch 88 weitere Immobilien verfügen wird. In Russland wird die Zukunft unter ein und demselben Bap. nicht viel anders aussehen. Dann werden die Einnahmen Gottes für seine Schatzkammern nur noch an untergeordneter Stelle aus Opfern bestehen und trotzdem Traumrenditen liefern… .

Und weiterhin sollen die Einnahmen von Schatzkammerjägermeistern „zu einem erheblichen Teil in geeignete Tempelschätze umgewandelt werden“.

WOW - was für ein Glaubensgeschäftsmodell!

s.

shalom
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Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#29 Beitrag von shalom » 13.09.2016, 05:15

[urlex=http://www.nak-bbrb.de/aktuell/meldungen/artikel/mitgliederzahlen-sinken-einnahmen-steigen/][ :arrow: NaK-BBB ][/urlex] hat geschrieben: Mitgliederzahlen sinken, Einnahmen steigen (28.05.2016)

Trotz sinkender Mitgliederzahlen hat die Gebietskirche Berlin-Brandenburg im vergangenen Jahr höhere Einnahmen aus freiwilligen Beiträgen der Gläubigen erzielt. Das gab Bezirksapostel Wolfgang Nadolny am Samstag, 21. Mai 2016, im Rahmen des diesjährigen Bezirksämtertages bekannt. Auch der Jahresabschluss insgesamt verzeichnete ein leichtes Plus.

Wie in jedem Jahr informierte die Kirchenleitung die führenden Amtsträger der Kirchenbezirke über die Finanzzahlen und die Mitgliederentwicklung der Gebietskirche. Danach setzt sich der Schrumpfungsprozess bezogen auf die Mitgliederzahl erwartungsgemäß weiter fort. Standen 2014 noch 24.354 Gläubige in der Mitgliederdatei, waren es 2015 nur noch 24.013 – ein Rückgang um 1,4 Prozent. Die Zahl der als aktiv geltenden Kirchenmitglieder sank von 11.548 auf 11.136 (-3,6 Prozent). Bemerkenswert ist allerdings, dass gleichzeitig das Spendenaufkommen – in der Kirchensprache "Opfer" genannt – im gleichen Zeitraum um 1,25 Prozent zunahm.

Eine Erklärung für diesen seit 2012 erkennbaren Wachstumstrend hat Bezirksapostel Wolfgang Nadolny nicht. Zusammen mit den in den vergangenen Jahren zurückgefahrenen Ausgaben bescherte dies der Gebietskirche unter dem Strich einen Jahresüberschuss von rund 977.000 Euro.

Werte Kirchensprachler, lieber Opferadressat und all ihr Schrumpfungsprozesserwartungsgemäßen 8),

von Nadl lernen heißt „siegen lernen“!

Sein pauschaler Appell „10..mehr“ trägt gemäß o. zitiertem Text seit 2012 erkennbar Früchte. Während die Kirchenbuchnakoliken binnen Jahresfrist nur um 1,4% schrumpften, traf es die in der NaK-BBB aktiven Nakoliken („NaktivistInnen“) weitaus härter. Ein Rückgang von 3,6%. Das an Gott adressierte Geld – in der Bezirksapostelsprache „Opfer“ genannt – soll im gleichen Zeitraum hingegen um 1,25% gestiegen sein :wink: .

Nadl, der amtierende Chefkugelschreiber Gottes in dieser Gebieterkirche hat keine Erklärung für diesen Trend. Und da setzt bei den Gotteskindern bereits schon der Glaube ein. Man wird wohl dran glauben müssen („siegen mit Nadl“).

Nadl macht lt. Verlautbarung vom 22.06.2015 sein Werk mit Verstand zukunftsfähig („Mit Verstand die Kirche zukunftsfähig machen“). Darin verlinkt:
[urlex=http://www.nak-bbrb.de/uploads/media/2015_06_21_-Vortragsmanuskript_des_Bezirksapostels.pdf][ :arrow: NaK-BBB „Vortragsmanuskript des Bezirksapostels 2015-06-21 als PDF ][/urlex] hat geschrieben: - SEITE 3 –

Aus dem Rückgang der Gottesdienstbesucher ergibt sich ganz logisch auch ein Rückgang der Opfereinnahmen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei euch allen ganz herzlich für eure Opfertreue bedanken. Trotzdem die Zahl der Gottesdienstbesucher rückläufig ist, steigt das Pro-Kopf-Opfer. Das ist für mich wie ein Wunder und ich sehe daran euren starken Glauben und eure große Liebe zu Gott und seinem Werk.

Ich danke jedem Opferer für seine Gaben und erbitte täglich Gottes Segen für jeden einzelnen. Herzlichen Dank, meine lieben Geschwister… .

Auch ich wundere mich. Denn jene, auf Nadls Vorstehertag 2015 gezeigte Powerpointfolie über die Entwicklung des an Gott adressierten Opfers (Titel: „Entwicklung der Opfer und Spenden 2005 – 2014“ / Fußnote „TOP 2 Zukunft der Gebietskirche SEITE 11“ / mit Datum: „05.09.2015“) zeigt anschaulich die Entwicklungen von Opfer, Spenden, Dankopfer und der daraus resultierenden Summe für diesen Zeitraum: Das Opfer sinkt, die Spenden steigen – den Überweisungen der Amtskörper sei’s gedankt -, das Dankopfer stagniert und die daraus resultierenden Summen haben nicht nur erst seit 2012 eindeutig fallende Tendenz. Trotzdem will der 2016er Nadl darin schon seit 2012 einen, von ihm allerdings unerklärbaren Wachstumstrend erkennen :shock: .

Eine weitere Vorstehertagsfolie 2015 mit dem Titel: „Entwicklung Mitglieder bis 2030“ (Fußnote „TOP 2 Zukunft der Gebietskirche SEITE 10“ / mit Datum: „05.09.2015“) zeigt die Entwicklungen von „GD-Besucher“, „Aktive“ sowie „Gesamt“ (d.h. alle Geschwister im Kirchenbuch) als Grafik wie folgt:
      • 2015: 24.081 Mitglieder / 11.222 Aktive / 7.232 GD-Besucher
        2020: 22.630 Mitglieder / °9.702 Aktive / 6.290 GD-Besucher
        2025: 20.914 Mitglieder / °8.261 Aktive / 5.527 GD-Besucher
        2030: 19.383 Mitglieder / °6.927 Aktive / 4.903 GD-Besucher
Die na-amtliche Hochrechnung (Prognose) der Zahl der Mitglieder ergibt im Durchschnitt ein Minus von 1,4% pro Jahr.
Die na-amtliche Hochrechnung (Prognose) der Zahl der Aktiven ergibt im Durchschnitt ein Minus von 3,2% pro Jahr.
Die na-amtliche Hochrechnung (Prognose) der Zahl der „GD-Besucher“ ergibt im Durchschnitt ein Minus von 2,6% pro Jahr.

Überhaupt, man darf sich von dem Trend der Folie mit den „Aktiven“ sowie von „GD-BesucherInnen“ nicht blenden lassen.

Die Vorstehertagsfolie 2015 mit dem Titel: „GD-Besucher 2008 – August 2015“ (Fußnote „TOP 2 Zukunft der Gebietskirche SEITE 4“ / mit Datum: „05.09.2015“) differenziert bei den „Gd-BesucherInnen“ zwischen „Weihnachts-GD“, „Entschlafenen-GD Juli“, „Sonntags-GD“ sowie „Wochentags-GD“. Der Trend „Weihnachts-GD“ überragt alle anderen und knickt auch nicht so deutlich ein (-2,1% pro Jahr). Rang 2 hält in 2015 noch der Trend „Entschlafenen-GD Juli“, sinkt aber deutlich schneller (-3,8% pro Jahr), um in der Hochrechnung bis 2030 bereits 2017 vom normalen „Sonntags-GD“ überholt zu werden. Der Trend der Auslastung von „Sonntags-GD“ reduziert sich seit 2008 um durchschnittlich 2,9% pro Jahr und lag 2015 auf dem Wert von 7.115 GD-BesucherInnen. Der absolute Clou auf dieser Folie ist allerdings die Entwicklung des Trends „Wochentags-GD“. Er startet 2008 bei 5.938 „Wochentags-GD-BesucherInnen, um 2015 bei nur noch 4.446 zu enden. Eine durchschnittliche Schrumpfungsrate von 4,0% pro Jahr, die hochgerechnet auf 2030 dann nur noch 2.392 „Wochentags-GD-BesucherInnen" ergibt :wink: .

Das will heißen, die na-amtliche Hochrechnung geht in 2030 nur noch von 2.392 Wochentags-GD-BesucherInnen aus. Lt. offiziellen („Zahlen, Daten Fakten“) mit Stand vom 01.01.2015 hat die NaK-BBB 1.152 Amtskörper im Dienst. Incl. Gehülfinnen, Kindern und Beauftragten ein Bild, das bereits schon heute die Wochengottesdienste prägt. Bereits Stapst Fehr schrieb im Berliner Ämterdienst den Amtsköpern ins Pflichtenheft, nicht mit verbissenem Gesicht an den Opferkästen vorüber zu gehen, dieweil in zahlreichen Nakristeien Amtskörperopferkästen nachgerüstet wurden. Im digitalen Zeitalter des Opferadressaten lässt sich die Opfermoral der Amtskörper natürlich noch besser per Überweisung kontrollieren, zumal Überweisungen an Gott im Bezirksapostelamtsjargon dann als „Spende“ bezeichnet werden können. Und Nadl will glauben machen, dass er sich die Entwicklung der Einnahmen Gottes (Opfernehmerseite) nicht erklären könne (dabei haben leere Kugelschreiber lt. Nadl in Gotteshand keine Chance :mrgreen: ).

Wie Nadl bei den unterschiedlichen Auslastungsgraden der verschieden Gottesdiensttypen allerdings auf ein Minus von nur 2,6% pro Jahr für „GD-Besucher“ kommt, ist mir angesichts der konkreten Zahlen ein Rätsel, es sei denn in der NaK-BBB ist Weihnachten jeden Monat (typisch apostelendzeitlicher Permanentadvent).

Die Zahl der als aktiv geltenden Kirchenmitglieder sank von 11.548 auf 11.136 (-3,6 Prozent)“ (s.o.). Bemerkenswert ist, dass dieses na-amtliche Endergebnis für das Bilanzjahr 2014-2015 die Prognose auf Basis 2008 bereits um 0,4% übersteigt. Die „Aktiven“ schrumpfen aktuell also noch schneller wie von oben erwartet, was auch die miserablen Trends sowohl von „Entschlafenen-GD-Juli“ als auch „Wochentags-GD“ nahe legen. Diese neagtiven Abweichungen sind in ihrer Konsequenz allerdings dramatisch und zeigen, bei welcher Klientel nakintern der Glaubenshase im Pfeffer liegt. Völlig nahe liegend, dass bis 2030 auch die Zahl der Gottesaltarstandorte in der NaK-BBB zu halbieren ist.

Geplant ist deshalb, die Sitzplatzkapazitäten in den Gemeinden in Berlin und Brandenburg in den nächsten Jahren in etwa zu halbieren(„Mit Verstand die Kirche halbieren“).

Nadls Glaubensgeschäftsmodell (Masterplan) macht finanziell absolut „lugrativen“ Sinn. Es ist allerdings bei Weitem kein Wunder, sondern zeugt von dem Geistlichkeitszustand der Amtskörper in Nadls Diensten. Alarmierend, was "Kirchehaben" aus "Christsein" machen kann

Und noch etwas machen die beiden statistischen Spitzenreiter von Nadls Negativtrends deutlich. Bei Entschlafenengottesdienst sowie Wochengottesdienst besteht der dringlichste Handlungsbedarf, was ja bereits 2016 zumindest beim November-EGD (hin zum „Entschlafenengedächtnis“) schon in Ansätzen zum Tragen kommen soll… . Doch auch das wäre kein Wunder, sondern für Glaubensgewerbetreibende lediglich einmal mehr Glaubensbusiness as usual.

s.

shalom
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Re: Berlin/Brandenburg: Mehr als 50% Kirchenschliessungen

#30 Beitrag von shalom » 05.10.2016, 12:12

[urlex=http://www.nak.org/de/kennenlernen/strukturen-und-amtsaufgaben/bezirksapostel-und-apostel/][ :arrow: nak.org / Kennenlernen / Strukturen Gottes / Bezirksapostelreiche (Stand 01.10.2016)][/urlex] hat geschrieben: Bezirksapostel und Apostel
Die Bezirksapostel und Apostel werden durch den Stammapostel bzw. in seinem Auftrag von einem Bezirksapostel ordiniert, die Bezirksapostelhelfer beauftragt. Soll ein Apostel eingesetzt werden, schlägt der zuständige Bezirksapostel den vorgesehenen Amtsträger dem Stammapostel vor, der die übrigen Bezirksapostel davon unterrichtet.
[...]
Ehrich, Michael Süddeutschland *19.09.1959
Krause, Rüdiger Nord- und Ostdeutschland *29.12.1960
Koberstein, Bernd Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland *05.03.1952
Nadolny, Wolfgang Berlin-Brandenburg *17.05.1956
Storck, Reiner Nordrhein-Westfalen *24.01.1958

Werte Strukturierer Gottes, liebe Unstrukturierte und all ihr Umzustrukturierenden 8),

die obige Liste der Bapse zeigt die aktuelle Noch-Situation des Gnaden- und Erlösungswerkes in Deutschland. Die Spanne reicht vom Nesthäkchen R.Krause bis zum Senior Koberstein. Bei dieser Alterspyramide der Altarspyramide Gottes fragt man sich unter dem aktuellen Eindruck des gesundgeschrumpften Bischoffverlages: Wer schluckt wann wen?

Der nächste Kandidat auf dem Weg zum Pensionär ist Finanzapostel Koberstein, der bereits 2017 die erwählte Altersgrenze für Bapse Gottes erreicht. Da trifft es sich gut, dass die Kirchenverwaltungszentralen der NaK-NRW und NaK-HRS bereits jetzt schon „kooperieren“ („Kirchenverwaltungen kooperieren“). Diese Nachricht vom 24. Juni 2016 macht deutlich, dass bereits vor Kobersteins Ruhesetzung im administnaktiven Bereich noch enger zusammen gearbeitet werden soll: „Das haben die Bezirksapostel Bernd Koberstein und Rainer Storck nach Abstimmung mit dem Stammapostel und den jeweiligen Landesvorständen beschlossen. Kooperiert werden soll beispielsweise in den Bereichen Finanzen und Bau“. Beschlossen ist beschlossen. Mit dieser anstehenden freundlichen Übernahme des Kobersteinschen Bezirksapostelreiches mitsamt seiner Glaubensklonkolonien kommt Storck bei den Mitgliederzahlen (NaktivistInnen + Glaubenskarteileichen) an Ehrich auf Augenhöhe heran (nak.de / ZDF Stand 01.01.2015).

Wenn demnächst der Chef der NaK-NO, Bezirksappostolizist R.Krause die NaK-Mitte als sein jüngstes Schnäppchen verdaut haben wird, ist die Zeit auch überreif, dass Nadl die Vorruhestandsgrenze (altarsgerechte Regelaltersgrenze für erwählte Gottesknechte Gottes) erreicht.

Die beiden NaK-NO Inspektoren, die Apostels Helge Mutschler und Uli Falk im Tross von Stapst Schneider konnten anlässlich der Erntedankopfergottesdienstfestfeierlichkeiten, besonders der Bezirksämter und Gehülfinnenvorbereitungsstunde am Samstag in Berlin den Weizen sichten („Aus Dankbarkeit fusionieren“). Das Berliner Wunder der steigenden Opfereinnahmen weckt nicht nur beim Stapst glaubenslebhaftes Interesse an der Heimholung der NaK-BBB in die NaK-NO (Gebieterkirchenhochzeit).

Mit der Übernahme der NaK-BBB wird dann endlich auch Bezirksappostolizist R.Krause bei den Mitgliederzahlen zu den beiden übrig gebliebenen deutschen NaK-Chefs aufschließen.

Aus sechs mach drei => „Aus Dankbarkeit teilen“ :wink: .

s.

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