Na-amtliche Selbstverleugnung

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shalom
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Na-amtliche Selbstverleugnung

#1 Beitrag von shalom » 24.09.2018, 11:24

[urlex=https://nac.today/de/158033/617157][ :arrow: nac.yesterday / Glaubensklatschreporter O. Rütten ][/urlex] hat geschrieben: Mehr als Glauben: Die Wahrheit zeigen (12.09.2018)

Was Wahrheit ist, das können Zeugen zeigen. Und wer bezeugt Jesus Christus? Der Heilige Geist, der Apostel und jeder einzelne Gläubige. Doch dafür braucht es mehr als den bloßen Glauben.

Eine große Konzertkirche gab Raum für den Gottesdienst, den Stammapostel Jean-Luc Schneider am Sonntagmorgen, 5. August 2018 mit über 800 Glaubensgeschwistern in Neubrandenburg (Deutschland) feierte. Grundlage für seine Predigt war Johannes 12,49.50: „Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

Apostel bezeugt Jesus Christus
Der Apostel bezeugt: Die Nachfolge Jesus Christi führt in die Gemeinschaft mit Gott. „Die Apostel können nur das verkündigen, was Jesus Christus verkündigt hat: ‚Ich komme, um euch zu retten.‘ Das ist der Weg. Wer immer du bist, wo immer du bist, das ist der Weg, der in die Gemeinschaft mit Gott führt. Die Nachfolge Jesu Christi.“
Der Apostel verkündet das Evangelium. Er passt das Evangelium nicht an. „Du brauchst das Heilige Abendmahl. Du brauchst das Wort Gottes. Du brauchst die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. – Ich kann es nicht ändern. Das ist das Zeugnis Jesu Christi. Wir sind nur Zeugen. Wir dürfen das nicht anpassen.“ … .

Gläubiger bezeugt Jesus Christus
Der Gläubige bekennt seinen Glauben an Jesus Christus trotz Unverständnisse in seinem Umfeld… .

Um Heil zu erlangen, müsse der Mensch an Jesus Christus glauben, nach seinem Wort handeln und sich selbst verleugnen. „Und auch diese Botschaft wollen wir weitertragen durch unser Vorbild in Wort und Tat. Wir wollen Jesus Christus verkündigen ohne Scham, ohne Angst und wissend: Gott hat uns lieb. Er hat unseren Nächsten lieb.“

[urlex=http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitzeuge][ = > Wikipedia ][/urlex] hat geschrieben: Zeitzeuge

Als Zeitzeugen bezeichnet man eine Person, die einen historischen Vorgang selbst miterlebt hat.

Die Geschichtswissenschaft sieht Zeitzeugen als eine Art von historischen Quellen an, die ebenso kritisch wie andere Quellen und nur im Zusammenhang mit anderen Quellen auszuwerten sind. Eine bestimmte Methode, die Oral History, betont die Bedeutung gerade von weniger prominenten Zeitzeugen.

Die Glaubwürdigkeit eines Zeitzeugen ist – wie bei Zeugen allgemein – abhängig von der zeitlichen und räumlichen Nähe vom Vorgang (unmittelbare Anwesenheit am Tatort oder nur vermittelte Kenntnis), von seinem sachlichen Verständnis des Vorgangs (z. B. bei juristischen Verhandlungen) und vom Interesse an einer bestimmten Interpretation des Vorgangs… .

Lutz Niethammer und Harald Welzer haben auf die Schwierigkeiten der Methode mündlicher autobiografischer Erzählungen für die historische Rekonstruktion besonders hingewiesen.

Das Selbstbild älterer Zeitzeugen beeinflusst die Erinnerung so stark, dass sie objektiv Falsches selbst glauben.

Zeitzeugen nutzen die Kommunikationsmöglichkeit eines Gespräches gerne für Nebenabsichten aus, geschickte Zeitzeugen bauen ihren einstudierten Text zu einer Botschaft für die Späteren um.
Werter Glaubensklatschreporter, liebe Gläubiger und all ihr zeitgeistlichen Zeugen 8),

Was Wahrheit ist, das können Zeugen zeigen. Und wer bezeugt Jesus Christus? Der Heilige Geist, der Apostel und jeder einzelne Gläubige. Doch dafür braucht es mehr als den bloßen Glauben“ (s.o.). Sola fide wäre demnach na-amtlich insuffizient.

Pater Johanning urteilt denn auch über den Forschungsbericht: „Die Studie über die Zeitzeugenbefragung ist in dieser Hinsicht wenig hilfreich(wir berichteten). Daher – „was Wahrheit ist, das können Zeugen zeigen - wird der Forschungsbericht vom „Apostelat“ mit seinem Aposteletat denn auch unter Verschluß gehalten. So weit geht die Wahrheitsliebe nicht.

Einem Alsdorfer Senioren-Jugend-Kombigottesdienst lag das Textwort Gottes mit dem Bibelwort aus dem 4. Buch Mose, Kapitel 22, Vers 38 zugrunde: „„Bileam antwortete ihm: Siehe, ich bin zu dir gekommen, aber wie kann ich etwas anderes reden, als was mir Gott in den Mund gibt? Nur das kann ich reden!“. Dabei ist das Verständnis der Heiligen Schrift, des Wortes Gottes aus Knechtsmündern klar definiert: (NaKi / WZM 03-2010) . Und so sagt auch 4. Mose 23, 19: „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?(wir berichteten).

Sich selbsterfüllende Prophezeiungen und Selbstbilder sind ja durchaus nichts ungewöhnliches, zumal die heutigen Apostel von Jesus persönlich auch nichts Schriftliches vorzuweisen haben. Stattdessen gibt es zum einen die Urevangelien, die Urapostelbriefe, die Uroffenbarung sowie die Urapostelgeschichte und zum anderen die neuapostolische „Fortschreibung des Evangeliums“, die neuapostolische Botschaftsoffenbarung, die Briefe der „neuapostolischen Kirchenväter“ und sogar die „Apostelgeschichte 38-55“ (inzwischen vom Dachverband zumindest aus dem virtuellen Glaubensverkehr gezogen) . Das fortgeschriebene Evangelium wurde von den Zeugen aus dem Internet entfernt (Beweisvernichtung). Wir berichteten von dem Massaker („Zeitzeugenwolken“).

So munter kann es mitunter unter lauter Neuapostolismen zugehen, wenn diese an der Glaubensverkehrserziehung durch neuapostolische Apostel mit Hilfe von Apostelgeschichten und sonstigen Botschaften / Werkzeugen rumwerkeln.

Zeuge vom Hörensagen ist, wer dasjenige berichtet, was ein anderer ihm aufgrund seiner Wahrnehmung kundtat. Ein Sonderfall der Ohrenzeugen sind Knallzeugen, die einen (Verkehrs-)Unfall nicht beobachtet haben, sondern sich erst in dem Moment umgedreht haben, als es „geknallt“ hat. Sie behaupten aber oft im Nachhinein, den Unfall gesehen zu haben. Ihre Aussage ist dabei in der Regel nicht nur wertlos, sondern kann das erkennende Gericht sogar bei der Wahrheitsfindung behindern. In Deutschland erfolgt die Vernehmung des Zeugen in der Regel durch den Richter und nicht durch die Parteien… (Wikipedia).

Zeugen nach dem Hörensagen“ sind auch all die vielen subalternen neuapostolischen Amtskörper hinter den Altären, die als sprechende Münder im Auftrage ihres Senders, des gerade jeweils amtierenden Apostels, Gott ihre Stimme leihen.

Und selbst über das Niveau von „Knallzeugen“ dürften viele der, von der Apostelpresse vorgeführten „Zeitzeugen“ nicht hinauskommen. Schon in der „Urkirche“ hatte es öfters geknallt. Geknallt hatte es auch bei der Botschaft, dem Gottesurteil, dem Schweigedogma - und dessen Entdogmatisierung sowie dem Usterabend. Als einen Knaller schlechthin entpuppen sich die jüngst veröffentlichten Stammapostelmemoiren aus der Feder Fehrs, Vers für Vers, Kapitel für Kapitel.

In einer reinen Apostelautokratie (wie sie im NaKi-Dachverband par excellence herrscht), wo nur die Apostel als kirchenrechtlich selbständig definiert sind, ist „Gewaltenteilung“ ohnehin nicht vorgesehen. Befangenheitsanträge laufen da ins Leere der Apostelglaubenslehre und die Wahrheitsfindung durch Zeitzeugenbefragung bleibt alleinige Sache der Apostelmedien der Apostelpartei und deren Selbstjustizapostel.

Über die Länge der Zeit ist unter den Händen der BaVi-Apostel schon ein regelrechtes Zeitzeugendurcheinander entstanden.

Tilburg, Osnabrück – Neubrandenburg Schneider stuft die Bedeutung des Apostelamtes deutlich herab“ (gk / Aktuelles). Amtsverständislose Knall-PENG-Dognaktik? Brutalst mögliche Selbstbildverleugnung? Altarnaktivlos? Die Goldige Balz um ACKptanz?

Da taucht noch eine weitere Frage an die Zeugen der neuapostolischen Epochen auf: Wie sind die na-amtlichen Berichte über das erste Menschenpaar, über die Urkirche, über die neuapostolische Apostelgeschichte (fortgeschriebenes Evangelium) im Ratschlussplan einzuordnen? Meine Antwort: Die Heilige Schrift sieht heute den Menschen grundsätzlich als ein mit einer unsterblichen Seele ausgestattetes Wesen an. Der Zeitpunkt, wann die ersten mit Selbstkritik ausgestatteten Amtskörper auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn die Apostel als das von Gott gegebene wiederaufgerichtete Amt (das Gnade schafft), ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich.

Auch dieser Bericht mag selbstbildverleugnende Elemente von Amtskörpern enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was apostelwortwörtlich und was vorbildhaft apostelselbstbildverleugnend zu verstehen ist. Das führt in der selbstverleugnenden Apostelnachfolge nicht weiter.

Noch eine anschließende Bemerkung: Der Zeitzeugenkomplex, den ich hier angeschnitten habe, ist für die Erreichung des Glaubensziels der Apostel nicht entscheidend. Aber die Apostel wollen von ihren Nakademikern einen klaren Standpunkt vertreten haben. Es ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll, dass sich Apostel in selbstbildverleugnerischen Widerspruch zu wissenschaftlichen Zeitzeugenerlebnissen bringen.

Selbstverleugnung (s.o.) kann als der Verzicht auf die eigene Führung des Individuums aus sich heraus gelehrt und verstanden werden. Das ist na-türlich bei humanoiden Objekten wie Werkzeugen (Hämmer, Schraubendreher) oder z.B. Kugelschreiber selbstverständlich. Bei neuapostolischen Sklaven gehört Selbstverleugnung quasi zum Dasein an und für sich.

Ein Strammapostel mimt den Roboter. Chor bitte den Gassenhauer der Poporatoriumsband „Naktwerk“ „Wir sind die Robostoliker als „Everspleen“ (wir berichteten). Der heute am Markt operierenden Stapst-Version soll demnächst ein Update aufgespielt und eingebrandenburgt werden. Selbstverleugnung am Fließband.

Das Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ – welches Selbstbild ist nicht sich selbst das nächste – scheint selbstverleugnend ignoriert.

Unter Selbstverleugnung dürfte nakintern vielmehr gemeint sein, dass die Nakoliken – mit Ausnahme deren autokratischen Letztentscheider im „Apostelat“ (Gottesherrschaftsstaat) - ihr eigenes Ich nicht mehr als massgebend anerkennen. Der Verzicht den ureigenen Antrieben der eigenen Person zu folgen ist die Voraussetzung dafür, sich dem „Apostelat“ unterordnen und das als „Nachfolge“ missverstehen zu können. Es ist doch bitteschön nicht einerlei ob ich dem Opferkult der BaVianer fröne oder überlieferter Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ nachfolge. Wer dieses Zeugnis Jesu Christi aufgrund falsch vorgekauter Selbstverleugnung ändert und dem nakinternen Mainstream anpasst, verunstaltet das Zeugnis Jesu Christi. Als gedunge Zeugen oder sog. „Knallzeugen“ ein klarer Fall für ein „Kreuzverhör:mrgreen: . Das heisst: Wer seine eigene Persönlichkeit im Opferkult autokratisch durchsetzen will, nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Glaubensgelebte Selbstverleugnung ist der Schlüssel zum Erfolg. Man ist in sklavischer Bereitschaft für die selbstbildherrlichen Verfügungen durch die Höheren die das sagen wie weiland der Stapst in Oberhausen „Gib mir zuerst“ und dabei auch Taschengeldopfer nicht verschmähen. Sensationell. Kulisse – Maske – Kamera läuft: Die Inszenierung der sich selbstverleugnenden Zeugen soll in Wahrheit Zaster einspielen, ähnlich wie bei anderen Showproduktionen modernen Formats. Und die Bapse haben Format.

Der Apostel verkündet das Evangelium. Der Apostel passt das Evangelium nach Gutsherrnart dem „lugrativen“ Reservenwachstum der BaVianer an. „Du brauchst den Opferkasten. Du brauchst das Wort Gottes aus lebenden Apostelmündern. Du brauchst als Sklave, Werkzeug oder Kugelschreiber die aufoktroyierte Selbstverleugnung. „Der Gläubige bekennt seinen Glauben an Jesus Christus trotz Unverständnisse in seinem Umfeld… . Um Heil zu erlangen, müsse der Mensch an Jesus Christus glauben, nach seinem Wort handeln und sich selbst verleugnen. „Und auch diese Botschaft wollen wir weitertragen durch unser Vorbild in Wort und Tat. Wir wollen Jesus Christus verkündigen ohne Scham, ohne Angst und wissend: Gott hat uns lieb. Er hat unseren Nächsten lieb.““.

Wegen der Unverständnisse in meinem neuapostolischen Umfeld (meine Apostel haben ein unausgegorenes Amtsverständnis und bieten auch keine aktuellen Hausregeln an) ist die Situation prekär. „Welcher Maßstab auch immer angelegt wird: Die Entscheidungsfindung […]wird – wie in anderen Situationen des kirchlichen Lebens auch – im höchsten Verantwortungsbewusstsein gegenüber Gott und der Kirche getroffen. Ich bitte daher, dem Unwissen über die konkreten Hintergründe mit Vertrauen in die Entscheidung des Stammapostels zu begegnen" (wir berichteten).

Diesem Fass ohne Boden setzte ich schon früher H. Hesses „Eigensinn“ entgegen (Eigensinn 1) oder auch (Eigensinn 2).

Was ist Wahrheit?“ – Und ich habe nicht den geringsten Anlass die Wahrheiten des „Apostelates“ in Zweifel zu ziehen. In Worten ausgedrückte Wahrheiten über die Wirklichkeit mag es viele geben…deren, die meinige, die schneidrige und evtl. auch die richtige… .

Bap. Storck hatte seinerzeit das na-amtliche Endergebnis der Abstimmung der BaV-Europa bekannt gegeben: „Gottesdienst in der Woche bleibt“ (26. Oktober 2015). Dazu muss man wissen, dass die BaV-Europa nicht nur aus Bapsen besteht, sondern auch Stapst Jean-Lug I. als Vollmitglied der BaV-€pa fungiert. Vor der Realität der Wirklichkeit im europäischen Naktreich des NaK-W-Baps zeugt der wahre Wahrheitsspagat von einem lockeren Umgang mit den Anvertrauten. Sie erinnern sich: „Dies ändere jedoch nichts an der Grundsatzentscheidung der Kirchenleitung, am Gottesdienst in der Woche festzuhalten“. Die einen bauen keine Mauer und die anderen halten halt am Wochengottesdienst felsenamtsfest :mrgreen: .

So ein Wahrheitssammelsurium von selbstbildgerechten Zeugen macht das gotteshausgemachte Wahrheits-Dilemma der europäischen €pa-Bapse deutlich. Hauptsache ihre deutschen „subaltarnen“ Brüder und Geschwister können mit solchen Schlagzeilen im Bann der zahlreichen Opferkästen / O-Boxen gehalten werden.

Bereits 1932 war es neuapostolischen Forschern in einer geheimen Projektgruppe gelungen, unter amtlichen Beschuss der Wahrheit, ein neues künstliches Element einer Variante von Wahrheit herzustellen. TESTIMONIUM 1932®. In der Wirklichkeit Gottes zwar nur eines jener Elemente mit geringer Halbwertszeit, jedoch bei nakinterner Aufnahme in den Amtskörper ein Element mit glaubenslebensgefährlichen Nebenwirkungen, zumal solche Elemente, durch entsprechende Ausscheidungen, auch vor der Beeinträchtigung Dritter nicht halt machen.

Testimonium 1932“, ein Alpha&Omega-Strahler, der auf kurze Distanz hammerhart von innen wirkt. Die „Strahlen“ als Gefahrensymbol an NaKi-Emblemkreuzen kommen doch nicht von "ungefehr"!

Die neue Testimoniumsvariante kam 1932 unter dem Titel „Das Zeugnis der Apostel an die geistlichen und weltlichen Häupter der Christenheit“ auf den Markt (Verlag Friedrich Bischoff). Das „Er-Zeugnis“ war nakintern käuflich zu beziehen und eine mit dem hochtrabenden Titel suggerierte ähnlich große Verbreitung wie die des „Ur-Testimoniums“ existiert bis heute vielleicht nur in der neoapostolischen Phantasie, was in der Kinder- und Jugendarbeit so auch gewollt sein dürfte (Selbstbildverleugnung).

Doch dann erschütterte Materialdienst Nr. 9 des EZW 1990 mit dem Titel „Dokumentenfälschung?“ die heile neuapostolische Testimonienwelt. Das hatte nakintern hektische Naktivitäten zur Folge (wir berichteten).

Grundlage für die Predigt von Stapst Jean-Lug I. was das Textwort aus Johannes 12,49.50: „Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.“. Stapst Jean-Lug I. outet sich als neuapostolische Jukebox (wir berichteten). Man wirft eine Münze (Gehalt) ein und dann wird Predigt abgespielt. Das geschähe demnach in der Art eines „cockpit voice recorders“ (CVR) Gottes, der „BlackBox-Men Gottes. Doch nach dem Absturz der Botschaft wird der Forschungsbericht der Zeitzeugenstimmenauswertung na-bezirksapostelamtlich zurückgehalten. So weit geht die Wahrheitsliebe Gottes denn auch nicht. Lieber Selbstbildverleugnung („Reden ist Silber, schweigen ist Gold“). Gott ist schließlich kein „Masochrist:wink: . Dank aufoktroyierter Selbstverleugnung evtl. gar ein autokratisch-narzisstischer Nakzisst? Dazu würde ein Gottesherrschaftsstaatsapparat mit Gehasi-Methoden und amtierenden Bezirksapostolizisten wohl gut passen.

Auf die sich apostelendzeitlich häufenden Kommunikationsstörungen (wir berichteten) scheint der Stapst nicht näher eingegangen zu sein („Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat“ (s.o.). Sind das jetzt kommunikationsgestörte „nake news“ oder selbstverleugnende Gottesworte aus des Gottesknechtesmundes schmaler Werkzeugpforte?

Schon im 5ten Buch Mose, im 18ten Kapitel in den Versen 21-22 steht zu exakt diesem stammapostolischen Sachverhalt, wo aus einer Prophezeiung nichts wird, folgendes: „21. Ob du aber in deinem Herzen sagen würdest: Wie kann ich merken, welches Wort der Herr nicht geredet hat? 22. Wenn der Prophet redet in dem Namen des Herrn, und es wird nichts daraus und es kommt nicht, das ist das Wort, das der Herr nicht geredet hat; der Prophet hat’s aus Vermessenheit geredet, darum scheue dich nicht vor ihm.

In Samuel wird von David berichtet. Er hatte einen weisen Rat, Ahitophel genannt, so dass der Text sagt: „es habe so viel gegolten, was Ahitophel vorschlug, als wenn man Gott selbst gefragt hätte!“ (2.Sam. 16,23). Dennoch viel er dahin und kam so tief, dass er David, seinen Herrn verraten, erwürgen und vertilgen wollte und selbst David musste damals schon lernen, wie es um „Ratschläge (Botschaften) göttlichen Charakters“ bestellt sein kann. Im Prophetenbuch Jeremia steht die dramatische Schilderung, wie zwei Propheten – Jeremia und Hanania – zur gleichen Zeit in Jerusalem auftraten. Beide begannen ihre Verkündigungen mit den Worten: „So spricht der Herr“ – und dann sagten sie vollkommen Gegensätzliches!

Ich bin bestürzt, wenn vom Altar aus versucht wird, Seelen „auf’s Neue das Joch der Knechtschaft aufzulegen“ . Selbst die Evangelien berichten von unsauberen Geistern, die: „sich in den Tempel Gottes setzen und den Anschein herbeiführen sie seien Gott“ und: „Vergeblich aber ist’s, dass sie mir dienen, dieweil sie lehren solche Lehre, die nichts ist denn Menschengebot.“ bzw.: „Wohl fein habt ihr Gottes Gebot aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsätze haltet.

So wie es den Anschein hat, dass sich Jesus und die Urapostel mit biblischem Wort gegen damalige religiöse Rigorosisten verteidigten, so wäre heute sinngemäß genauso zu verfahren („dann muss man eben so acht haben auf die Lehre“). Die Bibel warnt in z.B. in Jeremia 18, 18 wie folgt: „Aber sie sprechen.....; denn die Priester können nicht irren im Gesetz, und die Weisen können nicht fehlen im raten, und die Propheten können nicht unrecht lehren! ....“. Im 23.ten Kapitel, Vers 11 steht: „Denn beide, Propheten und Priester, sind Schälke; und auch in meinem Hause finde ich ihre Bosheit, spricht der Herr.“ Die Verse 16 und 17 schildern: „so spricht der Herr Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen. Sie betrügen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des Herrn Munde. Sie sagen denen, die mich lästern: „Der Herr hat‘s gesagt, es wird euch wohl gehen“; und allen, die nach ihres Herzen Dünkel wandeln, sagen sie: „Es wird kein Unglück über euch kommen.

Des Weiteren berichten die Verse 21, 25, 31-32: „Ich sandte die Propheten nicht, doch liefen sie; ich redete nicht zu ihnen, doch weissagten sie“.

Ich höre es wohl, was die Propheten predigen und falsch weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.

Siehe ich will an die Propheten, spricht der Herr, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: Er hat’s gesagt. Siehe, ich will an die, so falsche Träume weissagen, spricht der Herr, und erzählen dieselben und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losen Reden, so ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der Herr.

Ich bin irritiert, wenn heutige Schlüsselvollmächtige der NaKi z. B. den Anschein erwecken, über Adam und Eva, wie auch über die „Zukunft und Ewigkeit“ besser informiert zu sein, als wie über ihre eigene Glaubenslehre der letzten Jahrzehnte (übrigens - das NaK-Prophetenamt ist lt. NaKi, seit einiger Zeit im NaK-Apostelamt integriert).

Wie lässt Molière seinen Tartuffe in einer göttlichen Komödie sagen:
Elmire: Man macht uns Angst mit dem Gebot des Himmels
Tartuffe: Die lächerliche Furcht kann ich zerstreuen,
Und Ihre Skrupel weiß ich zu beheben.
Der Himmel, ja verbietet manche Freuden,
Doch kann man sich mit ihm schon einigen;
Es gibt so eine Lehre, nach Bedarf
Die Bande des Gewissens leicht zu lockern,
Um dann das Schlechte einer Handlung durch
Die Reinheit unsrer Absicht gleich zu läutern.
Ich führe Sie in das Geheimnis ein;
Sie müssen sich von mir nur leiten lassen.
Stillen Sie mein Verlangen ohne Furcht;
Ich steh dafür und nehm die Schuld auf mich…“

Tartuffe: […]
„Nun, Ihre Zweifel kann ich leicht beheben:
Seien Sie versichert, alles bleibt geheim.
Das Böse liegt im Aufsehn, das man macht;
Das öffentliche Ärgernis ist Sünde;
Wer im geheimen sündigt, sündigt nicht.“

… wenn das Schlechte einer Handlung durch die Reinheit der Absicht gleich geläutert wird, dann bleibt ja alles wieder gut und alle sind die Verantwortung los, die sie nie hatten (wir berichteten). Und mittlerweile kann im Jenseits munter weiter gesündigt werden nak.org).

Im Sinne von O. Rütten bekenne ich als Gläubiger meinen Glauben an Jesus Christus trotz Unverständnisse (s.o.) in meinem na-amtlichen Umfeld. Jesus will Barmherzigkeit und keine Opfer. Dessen schäme ich mich nicht! Das ist mein fester Glaube! Ich bekenne das im offensichtlichen Widerspruch zum Mainstream des „Apostelates“ mit seinem Speckgürtel. Ich richte mein Glaubensleben nach der Lehre Christi aus. „Ich will nicht wie solche Nakoliken sein, die ganz fest glauben, aber nicht nachfolgen.
  • "Glaubensgehorsam ist nur der Gehorsam gegenüber Gott"

    "Von dem Gehorsam gegenüber Gott und seinem Sohn können wir den Gehorsam denen gegenüber ableiten, die uns die Lehre Jesu verkündigen, den Knechten Gottes"

    "Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen; auf das sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut"
    (Hebräer 13,17)".

    " Wo sind die Grenzen?" (des Glaubensgehorsams). "Dazu ist grundsätzlich zu sagen, dass wir aus Liehe, Vertrauen und Glauben gegenüber Gott auch seinen Knechten Vertrauen schenken. Wenn die Amtsträger das Wort Gottes verkündigen, dann ist unser Glaubensgehorsam gefragt "[/b]
    (UF vom 05.09.1996)

    (wir berichteten)
Chor bitte: „Hörest Du rauschen
Die „Babbelsfluten“
Naht der Versucher
Gar „Mainstreamiglich“…

Und egal. Sowohl der „Mainstream“ als auch der „Emscherstream“ und sogar der „Tollensestrem“ („kleine Tropfen Wasser“) münden ins große Wasser (wir berichteten).

Bereits am 22.02.2018 hatte Glaubensklatschreporter Rother auf nac.yesterday berichtet: „…Wir sind Knechte, wir sind Sklaven Christi, wie jedes Glied unserer Kirche. Wir sind völlig vom Herrn abhängig, wir haben keine Autonomie und wollen auch keine haben. Wir wollen nur das machen, was der Herr Jesus, der Meister, entschieden hat.(wir berichteten). Selbstverleugnend par excellence. Wenn ich so was höre denke ich an Schauspielerei. Der Schauspieler verleugnet sich selbst und schlüpft dank Maskerade und Drehbuch in eine andere Rolle. Nun gut, wenn Jesus auf solche Schauspieler auf großer „internaktionaler“ Bühne steht. Er scheint sehr selbstbildverliebt.

Was für eine Seifenoper: Letztentscheidende Autokraten ohne Autonomie. Es verwundert mich nicht, dass von Aposteln derart schnell über den Tisch gezogene Nakoliken die Reibungshitze mitunter als wohlfühltuende Nestwärme empfinden :mrgreen: .

Wenn sich Glaubensbräute von heute selbstverleugnen, suchen sie häufig einen Glaubensschönheitschirurgen auf, um der Naktur etwas nachzuhelfen. Glaubensimplantate vom Brautzubereiter Gottes empfohlen – bei Bräuten ist was zu holen. Glaubensklonkultur lockt mit traumhaften Renditen in Opferparadiesen :wink: .

Chor bitte:
  • Neubrandenburg
    Es gibt Kirchen, wo richtig was los ist und es gibt
    in Neubrandenburg die neuapostolische Glaubenwagenburg
    Im Gottesdienst ist der Dienstleister wieder mal gegen einen Bibelvers gegurkt!
    Was soll ein Schauspieler auch anders machen, wenn alles ist geturkt?
    Es ist nicht alles theologisch es ist meistens schlüssig.
    So bleibt der Laden wenigstens zastermässig flüssig
    Selbstbildverleugnende Kornbauernschläue
    Ohne den geringsten Hauch von Reue
    Die Apostellehre verweist die Verstandessache logisch stringenter Gedanken,
    in Übereinstimmung mit der „Eiligen Schrift“ schlüssig in die Schranken.

    „Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode“.
    Neuapostolischer Vollsinn kommt acktabel immer mehr in Mode
    Laut erklingt vom Neubrandenburgfried
    Des Schneiders neues Kleiderlied
    Zwar sind auf des Seligkeiten Berge – alle anderen immer noch Zwerge
    In Neubrandenburg, Neubrandenburg!
    wirkte der neuapostolische Glaubenschirurg
    Wie der so durchs Evangelium gurkt
    Fühl ich mich so leer, so neubeschurkt.
    Dabei soll gottesdienstliches Verweilen
    Die kranken Seelen heilen
    Mit den Methoden des Gehasi
    Braucht er noch nicht mal ne Stasi
    Neubrandenburgte nicht unser Herz wo er mit uns redete auf dem Wege,
    Als er uns sein Textwort stillschweigend öffnete?
    Da kehrten sie zu derselben Stunde nach dem Abendmahl alle um.
    Um wieder ihre Sitzplätze einzunehmen (auch die Entschlafenen).
    Da waren ihre Augen geöffnet worden und sie erkannten den Jetset, der flugs auch wieder vor ihnen gen Himmel schwebte.

    Zurück nach Berlin
    War noch nicht drin.
    Apostel sind immer in
    HALELLUJA Apostel sind in
    HALELLUJA Apostel sind in
    alle sollen da hin!
    Selbstbildverleugnend soll ich das auch!
    Im Nakolizismus bin ich einer von 9 Millionen
    Und es soll sich für die Apostel lohnen
    „Globaal“ machen die Profaniteure „immobilienhai-ter“
    Professionell schnell immer weiter!

    In Neubrandenburg in Neubrandenburg
    ist der Stapst wieder mal voll ins Textwort gegurkt.
    Der ewige Stenz der „Inkontextinenz“
    Was soll er nur nur machen als Stapst in Neubrandenburg?
    Nadls rote Zahlen
    Bereiten Seelenqualen
    Profanierungspotential ohne Ende
    Bringt den geschundnen Krämerseelen die ersehnte Wende
    Kornbauernschlaue Mentalität
    Eine apostelamtliche „Qual-ität“
    Die Schlüsselvollmacht zur Liquidierung
    Ist die letztentschiedene Profanierung
    Wenn der Zaster nicht mehr rieselt
    Wird der Standort abgefieselt.

    (frei nach dem Lied „Brandenburg“ von Rainald Grebe)
Für Berlin/ Brandenburg sind mehr als 50% Kirchenschließungen prophezeit. Cash as chash can (wir berichteten).

Bereits 2014 war Berlin Treffpunkt des BaVi-Jetsets (incl. Gehülfinnen)gewesen u.a. zur Stadtbesichtigung aus Reminiszenz des Bezirksapostolizisten stand sogar der Gendarmenmarkt auf dem Programm (wir berichteten).

2015 war es in Brandenburg sogar schon zu Berührungen mit Jesus gekommen (wir berichteten).

In 2015 tagten „internaktional“ Bapse des „globaalisierten“ Erdenrundes sogar mit ihren Gehülfinnen im noblen Berlin-Mitte (wir berichteten).

Zaster: „Mehr als Glauben: Die Wahrheit zeigen“ und buchaltärlich die Reserven selbstverleugnend verschweigen.

s.

MisterBean
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Re: Na-amtliche Selbstverleugnung

#2 Beitrag von MisterBean » 24.09.2018, 14:25

Dein Beitrag ist eine Sternstunde der geistreich-witzigen Demontage na-amtlicher Selbstverherrlichung!

Die Absetzbewegungen des Apostelates vom Glaubenfolg werden offensichtlicher: die selbsternannten Zeugen verweisen achselzuckend auf die Bibel. Sie hätten sich das Gedöns mit dem "du sollst, du brauchst, du musst..." ja nicht ausgedacht. Jesus ist angeblich Schuld!

Shalom bemerkt zu Recht: Jesus hat nichts Schriftliches hinterlassen. Die, die ihn persönlich kannten, haben nichts Schriftliches hinterlassen. Was wir haben, sind Artefakte möglicher Wahrheit, aufgeschrieben von Menschen, die meinten, etwas verstanden zu haben. Darüber dachten andere Menschen nach und schrieben auf, was sie glaubten davon verstanden zu haben.

Und so spielen die Menschen seit 2000 Jahren STILLE POST mit dem "Evangelium".

Lautstark mit dabei die NAK-Apostel, deren einzige Qualifikation zur Auslegung der Schrift darin besteht, sie (ihre deutsche Übersetzung) lesen zu können - getreu der Devise: der Geist war willig, aber der Verstand war schwach.

Dem Menschlein heutzutage bleibt nichts anders übrig, als alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Für die Nachfolge falscher Propheten ist da kein Platz. Sorry, Leute, steht so in der Bibel. Ich kann's nicht ändern.

R/S
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Re: Na-amtliche Selbstverleugnung

#3 Beitrag von R/S » 24.09.2018, 18:06

Was Shalom auf seine unnachahmlich pointierte Weise beschrieben und MisterBean auf ebenso treffliche Weise mit dem Begriff "Stille Post" bezeichnete ...

... ist im Grunde nichts anderes als das, was wir gemeinhin mit "Tradition" zu bezeichnen pflegen. Mithin also die Weitergabe von Weisheiten o.ä., die nicht notwendigerweise vom Weitergebenden, geschweige denn vom jeweiligen Empfänger der Weitergabe verstanden werden müssen (i.d.Regel werden sie es nicht ...).

Sollten sie (diese Weisheiten o.ä.)
a) wider Erwarten doch verstanden werden und
b) immer noch Gültigkeit besitzen (eine zugegeben seltene Voraussetzung...) ...,

... so gilt immer noch die diesbezügl. Volksweisheit c), nach der sie (die sie subsumierende Tradition) bestenfalls eine Laterne ist, an der sich der Dumme festhält, während sie dem Klugen den Weg leuchtet.
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

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Lulo
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Re: Na-amtliche Selbstverleugnung

#4 Beitrag von Lulo » 25.09.2018, 13:42

MisterBean hat geschrieben:
24.09.2018, 14:25
Und so spielen die Menschen seit 2000 Jahren STILLE POST mit dem "Evangelium".
Das ist eine treffende Feststellung. Es wurde gedeutet, interpretiert, dazugedichtet oder zurechtgebogen... Es gehört schon einiges an Dreistigkeit dazu, das heutige Evangelium als Original-Version zu verkaufen und sich in diesem Zusammenhang auf Jesus zu beziehen.

Beim Lesen von Shaloms Beitrag dachte erst, was für ein schönes Textwort für einen Gottesdienst. Doch was Schneider daraus abgeleitet hat, ist so typisch neuapostolisch, einfach zum .... (es gibt hier kein passendes Smiley).
Wer loslässt, hat beide Hände frei.
(2009 aus der NAK ausgetreten)

Jinn

Re: Na-amtliche Selbstverleugnung

#5 Beitrag von Jinn » 25.09.2018, 13:55

Werter Shalom,

einmal mehr haben Sie sich wahrlich übertroffen mit diesem Beitrag!

Hach, wäre das eine Freude für mich gewesen, hätte es zu meiner NAK-Zeit solche tiefsinnige, trotz der bitteren Ernsthaftigkeit, "Glaubensartikel" in den NAK-üblichen Postillen gegeben. Statt dessen musste ich, meist nachts und mittels einer Taschenlampe unter der schamhaft zugezogenen Bettdecke, "verbotene Bücher" lesen.

Danke für Ihre Beiträge, die mich immer wieder erhellen und erheitern!!

Herzlichst
Jinn

shalom
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Re: Na-amtliche Selbstverleugnung

#6 Beitrag von shalom » 26.09.2018, 19:45

Werte DiskursteilnehmerInnnen 8),

im Sinne des diesmonatlichen Stapstwortes (wir berichteten) kommt mir der Stapst rsp. dessen Ghostwriter und auch die Glaubenshofberichterstatter schon recht kommunikationsgestört vor. Evtl. gehört auch der Chefkoch als Freund und Gönner in der Glaubensgerüchteküche „kommuinaktiv“ mit zu den stillen Postlern. „Tilburg, Osnabrück – Neubrandenburg Schneider stuft die Bedeutung des Apostelamtes deutlich herab“ (gk / Aktuelles). Amtsverständislose Knall-PENG-„Dognaktik“? Brutalst mögliche Selbstbildverleugnung? „Altarnaktivlos“? Balz um „ACKptanz“? Wer hat da selber wen selbstverleugnet?

Wenn Gott seinen, von ihm (oder der BaVi) ferngesteuerten Stapst sich selbstverleugnen lässt, dann stellt sich mir die Frage um so mehr, wer im neuapostolisch-neubrandenburgerischen Stapst-Gottesdienst im typisch neubabylonischen Jargon wen selbstverleugnet hat? Dass kein Hahn danach krähte, ist wohl der Abwesenheit von Hähnen in Stapstgottesdiensten „geschuldtet“. Na-amtliche Verleugnung ist anscheinend kein Hinderungsgrund für eine textwortwörtliche Karriere sondern prädestiniert auch petrusdienstlich die Profi-Selbstverleugner.

Da dreht das derzeit immer noch unausgegorene Amtsverständnis schon seit zig Jahren in der BaVi seine Runden. Das liegt (lügt) sehr wahrscheinlich an der systemimmanenten Selbstverleugnung der Bezirksapostelselbstbilder. O-Ton 22.10.2017: „Das Amtsverständnis der Neuapostolischen Kirche nimmt immer konkretere Formen an. Das zeigt sich in der Veröffentlichung, die in diesen Tagen an Amtsträger in aller Welt geht. Darin verbirgt sich keine Revolution, durchaus aber Evolution(„Stammapostel erläutert Amtsverständnis“).

In aller gebotenen Selbstverleugnung will der Stapst seine Kirche nicht auf den Kopf gestellt haben (wir berichteten). Nake new als fake new? Glaubensschiffschaukel mit Überschlag auf dem Jahrmarkt (wir berichteten). Die Selbstverleugnung wächst zum Haupt Jesus Christus hin (wir berichteten).

Ohne das von den BaVi-Sitzungen ein entsprechendes na-amtliches Endergebnis einer generellen Bedeutungsherbstufung des „Apostelates“ berichtet worden wäre, heißt es aus dem sekundärliteratischen Stegreif: . „Tilburg, Osnabrück – Neubrandenburg Schneider stuft die Bedeutung des Apostelamtes deutlich herab“ (s.o.). Dürfen Präfix-Apostel Ehrich und Konsorten jetzt nicht mehr letztentscheiden?

Anno 2016 hieß es schon: „Die Eckpfeiler sind gesetzt, Fundamente sind gelegt: Die Herbstkonferenz der Bezirksapostel in Perth (Australien) hat zentrale Aussagen in Sachen „Amtsverständnis“ formuliert… . So viel ist klar – gemessen an den Amtsvollmachten kennt der neuapostolische Glaube nur drei Amtsstufen: den Diakon, mit der Vollmacht zur Verkündigung des Wortes Gottes; den Priester, zusätzlich mit Auftrag und Vollmacht, die Heilige Wassertaufe zu spenden, die Sündenvergebung zu verkündigen sowie das Heilige Abendmahl auszusondern und zu spenden; den Apostel, der außerdem die Vollmacht hat, mit Heiligem Geist zu taufen und Amtsträger zu odinieren (wir berichteten vom Spagat zwischen Amtsvollnakt und Leitungsfunktion). Allerdings soll auch der Stapst ordiniert werden (vierte Amtstufe). Der Fall (drei – oder vierstufig?) einer dyskalkulativen selbstverleugnenden Kommunikationsstörung?

Das allerhöchste Leitungsgremium der Nakoliken sei die BaVi und nicht Gott rsp. dessen Stapst (Letztentscheider Ehrich). Ist die Trennung von Präfixamt und Hierarchie schon so weit fortgeschritten (wir berichteten)?

Wie kann da der Solo-Schneider eines Letztentscheiders rechtsverbindlich die vierstufige Bedeutung des Apostelamtes deutlich herabstufen? Aposteldemontage? Selbstbildbeschmutzung? Hat Stapst Jean-Lug I. die Kirche Jesu Christi auf den Kopf gestellt? Da Jesus das Haupt ist – muss Jesus nun Kopf stehen und die Nakoliken stehen mit beiden Beinen felsenamtsfest in der Luft?

Stapst Jean-Lug I. hätte (s.o.) in seiner neubrandenburgichen Predigt von der BaVi-Sitzung (mit Quellenangabe) schon deren Abstimmungsergebnis zur Apostelamtsherabstufung mitsamt der konkreten Befugniseinbußen verkünden dürfen. Oder ist der naktuelle Kommunikationsfahrplan nur Ausdruck abgrundtiefer Selbstverleugnung?

Wurde der Stapst als leibhaftiges Selbstbild gar Opfer einer Glaubenslebenslüge? Selbstbetrug als Folge glaubenslebenslanges Präfixapostelselbstbildselbstbetruges? Oder hat sich Gott selbstverleugnet? Gott schweigt und der Stapst hört Stimmen die er nachplappert?

Selbsttäuschungen betreffen häufig die Wahrnehmung und Bewertung der eigenen Person, das sogenannte Selbstbild…(Wikipedia). Selbstverleugnungen (Selbstwertschätzungen von Selbstbildern) spielen evtl. auch bei Geistlichkeitsstörungen eine Rolle, wie der Borderline-Störung („Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.“ (s.o.)). Was hat der Vater zu seinem kleinen Jean-Lug I. gesagt? Selbstbildverliebtheit gehört wahrscheinlich zu den typisch „nakzisstischen“ Glaubenspersönlichkeitsstörungen. Mit einer Borderline-Störung zwischen Gott und Apostel (who ist who?) gehen ein schwankendes Selbstbild wegen gestörter Selbstwahrnehmung einher. Eine Borderline-Störung zwischen Gott und Apostel kann zu teilweise paradox wirkenden Verhaltensweisen in kirchlichen Beziehungen und sich selbst gegenüber führen, was die Lehrqualität sicherlich schwer beeinträchtigen wird. Ist das evtl. die von Koch diagnostizierte „deutlich Herabstufung der Bedeutung des Apostelamtes“? Geht die Herabstufung der Bedeutung des Apostelamtes (evtl. gar auf Ramschniveau?) mit einer präfinalen, profanierenden „Aposteldefizit-/Hypernaktivitätsstörung (ADHS)“ einher?

s.

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Re: Na-amtliche Selbstverleugnung

#7 Beitrag von gläubiger » 27.09.2018, 11:55

Shalömchen Shalom,

Bravo - wieder einmal sehr amüsant-traurig und doch so treffend.

Das Amtsverständnis ist tot - es lebe das neue Amtsverständnis!

Allerdings stellt sich die Frage, wo es lebt: Auf dem Mond, in den Köpfen der Präfix-Apostel und dem Kopf des Stellvertreters auf Erden, in der Entwicklungsabteilung "unausgegorene Hirngespinste" in Zürich, oder oder oder?

Am Ende war's - wie so oft - nur ein Rohrkrepierer und tatsächlich wurschteln alle so weiter wie bisher. Allen voran der südliche (Prä)-Fix-Apostel = Letztentscheider - der am liebsten alles so lässt wie bisher. Der Rohrkrepierer erzeugt in diesem Fall leider nicht den gewünschten Cola-teralschaden, den ein realer Rohrkrepierer zu erzeugen vermag (Der aus allen Rohren Feuernde wird vom Krepierer selbst in Mitleidenschaft gezogen). Das ist lt. NAK-Statuten auch ausgeschlossen, denn der (Prä)Fix-Apostel ist per Dekret unfehlbar und somit auch vom Selbst-Krepierer immer unbetroffen.


Eigentlich genial, wenn man per Katechismus, den man selbst mit-geschrieben hat, quasi unfehlbar und unangreifbar wird.

Warum nur höre ich dem zum Trotz und bar besseren Wissens in meinem Kopf die donnernden, mahnenden Worte: "Hab doch Geduld...es kommt alles noch?"

Und ich dachte, es kann nicht schlimmer kommen - und es kam... NICHTS!

Sonnige Grüße

Gläubiger
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

Jinn

Re: Na-amtliche Selbstverleugnung

#8 Beitrag von Jinn » 27.09.2018, 12:44

Ich denke, das ganze Gedöns in Bezug auf Katechismus und Amtsverständnis in der NAK muss man ganz realistisch sehen:

Die NAK ist eine "Laien"-Kirche, aufgebaut auf zusammengeschustertes Geschwafel von "Amts"-Trägern, die es zwar gut meinen, aber nicht gut machen.

Da labert dann halt schon mal der gelernte Gipser (bitte: nichts gegen Gipser!!) auf dem Altar von dem, was er meint, was die Worte in der Bibel bedeuten. Und manchmal - so war's zu meiner Zeit, spricht dann auch noch ein anderer "Geist" mit, den man sogar riechen konnte :mrgreen:

Ernst nehmen kann man das nicht. Ist aber auch angesichts des Gott-sei-dank baldigen Niedergangs dieser Sekte nicht wirklich eine große Sache...

Herzlichst
Jinn

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