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BeitragVerfasst: 07.03.2017, 13:14 
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Gottes Güte und das Opfern als Antwort (02.03.2017)

„Aber: „In der Neuapostolischen Kirche ist das keine Frage des Geldes“, machte der internationale Kirchenleiter deutlich: „Wir prüfen nicht, wer was gegeben hat. Da gibt es keine Liste.“ Denn: „Wir wollen, dass unsere Gläubigen mündige Erwachsene sind: Sie sind selbst verantwortlich.“


Werter internaktionaler Kirchenleiter, liebe Geleitete und all ihr Gelittenen 8),

2007 hatte der Stammapostelamtsinhaber mich mit seinem Glaubensfestmarathon (Seniorentag+Kindertag+Jugendtag) total überrascht, als er sich als Klammeräffchen auf einer Kawasaki in die Arena chauffieren ließ. Prompt rückte das Wort Gottes im Gottesdienst die Story von den blöden Mandeläffchen in den Mittelpunkt des Erlebens. Was für ein Selbstbild und na-amtliches Gleichnis!

Ich kann mich noch erinnern, dass im ehemaligen Forum – bevor Teile davon aus dem Hinterzimmer ins Laberrhabarber komplimentiert worden waren – Fanpost einer gewissen Gustl Prolle über den Apostelkindertag eingetrudelt war.

Stapst Jean-Lug predigt heute vom Opfer „mündiger Erwachsener“, während Stapst Dr. Wilhelm I. damals ungeniert Kinder ums Taschengeldopfer anbaggerte und auch nicht vor Spardöschen in Küchenschränken zurückschreckte (egal ob mit oder ohne weiblichem Haushaltsführerschein). Zudem sind all die Gemeinden und Bezirke der Gebieterkirchen ständig rechtlich unselbständig. Und da dreht der Stapst voll auf:


      „Vom Taschengeld abgeben“

      „Die Größeren bekommen bestimmt schon Taschengeld. „Auch wir wollen dem Ruf Gottes folgen und opfern.“ Wenn man das alles tut, dann bedankt sich Gott auch und hilft. „Das nennt man dann Segen, den wollen wir alle haben. Also wollen wir immer auf ihn hören.“

      (wir berichteten).

Hört, hört! Gott bedankt sich, weil er als Dank Opfer bekommt. Im Gegensatz zu Leber will Schneider an Gott adressierte Opfer nur von mündigen Erwachsenen. Das muss aber nicht heißen, dass „globaal“ nun all die vorsonntagsschulischen Kinderopferkästen verschwinden und Kinder nun in Ruhe gelassen würden. Leber wird ja nicht korrigiert sondern der Opferschilderwald nur weiter beliebig anwachsen lassen. Das kornbauernschlau massierte Massieren der Geldbörsen ist des Stapstes Glaubenskernprozess (Opfer als Dankabstattung, damit sich Gott bedankt und daraufhin wieder geopfert werden kann worauf sich Gott seinerseits wieder bedankt...).

s.


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BeitragVerfasst: 07.03.2017, 14:43 
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shalom hat geschrieben:
...Das... Massieren der Geldbörsen ist des Stapstes Glaubenskernprozess (Opfer als Dankabstattung, damit sich Gott bedankt und daraufhin wieder geopfert werden kann worauf sich Gott seinerseits wieder bedankt...).

Sozusagen ein Teufelskreis... :shock:


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BeitragVerfasst: 07.03.2017, 14:48 
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oder Massage "auf Teufel komm raus" :lol:

_________________
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.


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BeitragVerfasst: 07.03.2017, 14:51 
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Hermine Breithaupt hat geschrieben:
shalom hat geschrieben:
...Das... Massieren der Geldbörsen ist des Stapstes Glaubenskernprozess (Opfer als Dankabstattung, damit sich Gott bedankt und daraufhin wieder geopfert werden kann worauf sich Gott seinerseits wieder bedankt...).

Sozusagen ein Teufelskreis... :shock:


oder ein Segenskreis?

oder ein segensreicher Teufelskreis??

oder ein teuflischer Segenskreis?

Wer weiß.....

überlegt ein
Alter_Esel_?

_________________
...gib dem Menschen etwas Macht und es wird sich sein wahrer Charakter zeigen...


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BeitragVerfasst: 07.03.2017, 19:49 
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Beiträge: 392
Ist ein Opfer tatsächlich ein Opfer, wenn ich mir dadurch Segen erkaufen will? Ich dachte ein opfer ist ein Freiwilliger Verzicht aus liebe zu Gott!
So wie lobpreis eine Art v von Gespräch mit Gott ist, bei dem gott im Mittelpunkt steht und nicht meine wünsche.
So stelle ich mir vor bei einem Opfer geht es um Gott und nicht um mich.


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BeitragVerfasst: 07.03.2017, 20:11 
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Beiträge: 278
Das größte Opfer hat Jesus für uns gebracht!

Muss sagen, dass ich da wo gebettelt wird und immer noch gepredigt, dass man den 10. Teil opfern soll und dann den Segen bekommt, überreagiere.

Aus meinem Erleben kann ich nur sagen, wir können Gottes Segen nicht durch Opfer usw. anfordern.
Segen ist wie Gnade - unverdient - und wir bekommen es.

Sonst denke ich, wie du liebe Glasperle, dass Opfer ein freiwilliger Verzicht sein sollte und nicht wegen Druck oder Angst vor mangelndem Segen geschehen sollte.

_________________
„Lieber heute eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.“


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BeitragVerfasst: 25.09.2017, 23:24 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
Beiträge: 4138
Nicht nur den Zehnten, sondern ganz (25.09.2017)

Vor dem Opferkasten stehen und noch ein letztes Mal abwägen: Wie viel setze ich ein? Was bekomme ich dafür? Und dann die alles entscheidende Frage: Geht die Kalkulation auf?

Selbstverständlich bringe ich mich ein, wenn die Entlohnung stimmt. Gerne gebe ich ab, wenn ich etwas – möglichst mehr und mit erkennbarem Gewinn – zurückerhalte. Und wenn es um das Opfer geht? Wie gewieft halte ich mich im Handel mit Gott?

Die Gottesdienste im Monat Oktober befassen sich mit „Unserem Opfer“. Im zu Ende gehenden Kirchenjahr bietet sich damit noch einmal die Gelegenheit, über Dankbarkeit und Liebe zu Gott und den Dienst am Nächsten nachzudenken. „Unser Opfer“, das ist Geldspende wie auch immaterielles Geben und Teilen.

Das neben dem Opferkasten kein Taschenrechner liegt, kommt nicht von ungefähr. Es geht nicht um Höhe und Häufigkeit. Es geht auch nicht um Brutto oder Netto, sondern einzig und alleine um den inneren Drang, das Wollen, aus der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Das schließt eine wie auch immer geartete Kosten-Nutzen-Rechnung aus.

Segen Gottes ist kein Automatismus, er ist nicht käuflich und schon gar nicht erzwingbar. Finanzielles Auskommen, körperliches Wohlbefinden und ein großer Freundeskreis sollen nicht als Heilsgabe Gottes verstanden werden – und erst recht nicht als erstandenes, gekauftes Gut.


Werte Kalkulanten, liebe Einkalkulierte und all ihr gewieften Automatnakismen 8),

schon in seiner berüchtigten Berliner Amtsträgerschelte wetterte Stapst Fehr gegen jene Amtsträger, die mit verkniffenem Gesicht am Opferkasten vorbeigingen. Sie erinnern sich evtl. noch an den strammapostolischen Ämterübertragungsfestgottesdienst Berlin 2004, wo Stapst Fehr vor der versammelten sowie satellitenübertragenbekommenen Amtskörpermannschaft gegen verbeamtete „Opferknauserer“ sowie gegen Amtskörper, die mit „verkniffenen Gesichtern“ die Opferkästen achtlos links liegen lassen würden wetterte („Berliner Ämterdienst gegen europäische Opfermüdigkeit").

Man was hatte der damals schon Seelsorgen und für Rütten ist bereits im September schon goldiger Oktober.

Stapst. Dr. Wilhelm I. war sich nicht zu schade, sich allerhöchstpersönlich um die Einnahmenseite Gottes zu kümmern (ein Gott in prekären Verhältnissen dürfte massiv sauer auf seine Knechte sein). Und das will doch kein Gottesknecht. Anschaffen ist angesagt. Daher ließ der Stapst im Centro während des Kindergottesdienstes „Gib mir zuerst“ u. v. a. durch das Mandeläffchengleichnis nach Taschengeldopfern baggern („Gott ruft zum Opfer“). O-Ton auf dem NaK-NRW-Wirtschaftsapostelkindertag vom 16.06.2007: „Die Größeren bekommen bestimmt schon Taschengeld. „Auch wir wollen dem Ruf Gottes folgen und opfern.“ Wenn man das alles tut, dann bedankt sich Gott auch und hilft. „Das nennt man dann Segen, den wollen wir alle haben. Also wollen wir immer auf ihn hören.““ und in Dieburg wollte er, dass sich die Amtskörper um die Spardöschen der Hausfrauen ohne Haushaltsführerschein zu kümmern haben (UF Nr. 14 vom 20.07.2007 über eine Stammapostelheimbesuchung am 07.05.2006 in Dieburg / Hessen).

Nadl will von allem 10mehr und NaK-NO-Chef R.Krause setzt auf seine Opfer-App und sein OBox-System. Rechtzeitig zum Erntedankopfertag werden wieder die Seelen der Finanziers gewieft massiert, damit sich die Kirche der „Schweißtuchwickler vom Gottesdienst“ rechnet und die Reserven wachsen könne. Es wird immer noch die Mär von den immateriellen Immobilien des „Apostelates“ hausieren gegangen.

Ging es dem (a)postulierenden „Apostelat“ mit seinem Aposteletat schon immer um das Bruttoopfer (ergibt Bruttosegen), so will Olivers Nebelkerzchen diesen na-amtlichen Sachverhalt wohl zerRütten.

Vor dem Opferkasten stehen und noch ein letztes Mal abwägen: Wie viel nehme ich raus? Was bekomme ich dafür? Und dann die alles entscheidende Frage: Geht die Kalkulation auf? stellt sich vornehmlich den hauptamtlichen Profis (Apostel) Gottes. Selbstverständlich bringen sich Apostel ein, wenn die Entlohnung stimmt. Gerne geben sie davon ihr Opfer ab, wenn sie etwas – möglichst mehr und mit erkennbarem Gewinn – davon zurückerhalten (Renditeobjekte in den Opferwirtschaftsberichten) oder gar mit dem Mehrwert professionell stiften gehen können. Wie gewieft sich das „Apostelat“ in seinem Handel mit Gott verhält, macht die Brinkmann-Story deutlich, als unter ihm sogar Gott das Opfer von Anlagebetrügern wurde.

Anders als Herr Rütten glauben machen will, befassen sich nicht nur die Gottesdienste im Monat Oktober mit „Unserem Opfer“ sondern „ausnamenslos“ alle Gottesdienste der Nakoliken! Und das nicht nur zur Gottesdienstzeit sondern dank der Opferapp im OBoxring Gottes rund um die Glaubensuhr, die zum heute sprudelnden Selbstbildsegen (zum Glück) schon bei Bischoff um 5vorZwölf stehen geblieben war. Im zu Ende gehenden Kirchenjahr bietet sich mit diesem kultimativen Dauerbrenner auf den Apostelaltären damit noch einmal die permanente Gelegenheit, impertinent über Dankbarkeit und Liebe zu Gott und den Dienst am Diener nachzuglauben.

O-Ton Rütten: „Unser Opfer“, das ist Geldspende wie auch immaterielles Geben und Teilen“. Das ist die glaubensgeschäftstüchtig modernisierte Form des „Vaterunsers“ („Vater unseres Opfers“).

Ein aufmerksamer Glaubensbruder hat den Schlüssel zum Erfolg des „Apostelates“ in Angola (04.09.2017) gefunden und die Schlüsselgewalt des Stapstes bestaunt (Glaubensbruder berichtete). Ja da kommt auf Opfernehmerseite sogar im Ämterzimmer sichtbar Freude in des Stapstes Antlitz auf, während die Opfergeberseite bei diesem Deal mit Gott und seinem Diener etwas erschröpft abgelichtet wurde.

Dieweil es bei unserem Glaubenbruder erst klick und dann klack gemacht hat, hören viele Geschwister den Groschen immer noch nicht fallen. Aber gerade das sollte zu denken geben, zumal auch schon Pater Brown von der Geräuschkulisse einer frisch bemünzten O-Box auf die rechte Spur gebracht worden war.

Auch ich kann’s nicht lassen. Überlieferte Jesulehre sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ und der strammapostolische Opferkult – wie predigte Stapst Wilhelm I. im CentrO: „Gib mir zuerst“ (Opfer first) – steht dem nach wie vor diametral gegenüber. Total zerRüttet halt.

s.


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BeitragVerfasst: 26.09.2017, 07:46 
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shalom schrieb:
"Auch ich kann’s nicht lassen. Überlieferte Jesulehre sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ und der strammapostolische Opferkult – wie predigte Stapst Wilhelm I. im CentrO: „Gib mir zuerst“ (Opfer first) – steht dem nach wie vor diametral gegenüber. Total zerRüttet halt."


So sieht es aus.
In diesem Zusammenhang zitiere ich gerne den Frankfurter Psychoanalytiker Erich Fromm aus seinem Buch "Haben oder Sein":

"Auf leeres Gerede kann man nicht lebendig reagieren
und tut besser daran, nicht zuzuhören,
sondern sich auf eigene Gedanken zu konzentrieren.
...
Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, daß man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muß für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Daß Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, daß Glück das "Billigste" ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.."

_________________
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle


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BeitragVerfasst: 27.09.2017, 11:51 
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Beiträge: 4138
Nicht nur den Zehnten, sondern ganz (25.09.2017)


…der Ministerpräsident der Nakoliken will auch weiterhin keine Obergrenze beim Opfer. Er macht noch nicht einmal vor dem Taschengeldopfer von Minderjährigen halt. Mitnehmen und Abkassieren was geht. In perfekter Kornbauernschläue – auf Opfernehmerseite kassieren ohne Reue :wink: .

Das passt perfekt ins Selbstbild der Nulltoleranz bei der geforderten Veröffentlichung des Forschungsberichts.

s.


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BeitragVerfasst: 29.09.2017, 07:16 
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Registriert: 08.07.2016, 18:00
Beiträge: 35
ein sehr guter neuer Beitrag zum Thema Opfer in der NAK wurde gestern auf naktalk veröffentlicht. Es lohnt sich diesen ganz zu lesen um dieses Opfersystem besser zu verstehen.
http://www.naktalk.de/das-evangelium-vom-geld/

_________________
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
(Bertolt Brecht)


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