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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 21.10.2014, 15:34 
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Brombär hat geschrieben:


Matula,

ob weite- oder nicht so weite Dienstreise macht der Trennung vom geliebten „Schnuckiputz“ keinen Unterschied.

Wenn Sie nun dem Ansinnen der Gehülfinnen, nach Begleitung Verständnis entgegenbringen, dann müssen Sie zwangsläufig akzeptieren, dass das Geld hierfür von der NAK bezahlt wird, denn auch das Geld aus eigener Tasche kommt dem Apostel in den weitaus meisten Fällen von seinem Arbeitgeber zu.
Was die Schwestern von „ Ehrenamtlichen“ anbelangt, wäre eine Aufstockung des Opferaufkommen um mindestens 5 % erforderlich, um einen ähnlichen Service zu leisten.

Bb.




Brombär, weite Dienstreisen machen aber einen Unterschied bei den Kosten.

Wenn ich Verständnis dafür aufbringe, dass die Gattinnen gerne bei den weiteren Dienst- und Fernreisen dabei sein möchten, weshalb muss ich dann zwangsläufig akzeptieren, dass das Geld für diese Zusatzkosten von der NAK bezahlt wird !?

Die Apostel befinden sich in einem Angestelltenverhältnis und erhalten folge dessen hierfür ein Gehalt. Wenn sie die Kosten für die Reisen ihrer Gattinnen selber tragen, dann kann man wohl nicht argumentieren, dass wäre de facto das gleiche, als wenn das der Arbeitgeber (NAK) unmittelbar übernimmt. Das Gehalt des Apostels, der die Reisekosten seiner Gattin selber trägt, schmälert sich nämlich um die Höhe dieses Kostenaufwandes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 21.10.2014, 16:16 
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Chorus sprach auf Seite 1 dieses Threads den Imobilienhandel der Kirche und das Architektenbüro Linke an.

Barmherzigkeit der NAK-Nord? Nee - nur Ausreden, obwohl man da schon vom Bauvorhaben wußte

GK-Magazin schreibt, dass Krause im Nov.2013 von der Stadt Hamburg gefragt wurde, ob er das leer stehende Kirchengebäude in Altona für Flüchtlinge bereitstellen könnte. Krause wollte nicht und verwies darauf, dass das Gebäude noch für Veranstaltungen der Kirche gebraucht würde. Doch nun geht aus der Architekten website hervor, dass der Baubeginn schon für Ende 2013 geplant war.

Das Evangelium auf den Kopf gestellt: Barmherzigkeit will ich - und keine Opfer...........

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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 21.10.2014, 17:05 
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Abgesehen davon, dass die Behörde der Stadt Hamburg von den Umbaumaßnahmen eigentlich wissen musste, ist es ja schon dreist, kurz vor Beginn der Umbaumaßnahmen zu sagen, das Gebäude wird noch für kirchliche Veranstaltungen benötigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 21.10.2014, 18:24 
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Beiträge: 982
Nun ja, ich denke, bei einer Stadt dieser Größenordnung weiß die eine Behörde nicht unbedingt was eine andere Behörde (Baugenehmigung) schon weiß. Aber man (NAK) hätte doch ehrlich sagen können, dass man einen Umbau zu Wohnungen plant. Doch vielleicht wegen der Verzögerung des Baubeginns wollte man nicht in "Schwulitäten" geraten um eventuell als christliche Kirche dann doch Flüchtlinge aufnehmen zu "müssen". Es hätte ja blöd ausgesehen, wenn man der Stadt diesen Wunsch abschlägt, wo doch Barmherzigkeit im Evangelium steht. Für eine Übergangszeit (bis zum Baubeginn) hätte man da ja durchaus "ja" sagen können. Eventuell also geschickt umgangen - das muß man Krause lassen.

LG, Lory

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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 06:53 
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Registriert: 16.11.2007, 09:48
Beiträge: 1570
Zitat:
Loreley 61 hat geschrieben:
Nun ja, ich denke, bei einer Stadt dieser Größenordnung weiß die eine Behörde nicht unbedingt was eine andere Behörde (Baugenehmigung) schon weiß. Aber man (NAK) hätte doch ehrlich sagen können, dass man einen Umbau zu Wohnungen plant. Doch vielleicht wegen der Verzögerung des Baubeginns wollte man nicht in "Schwulitäten" geraten um eventuell als christliche Kirche dann doch Flüchtlinge aufnehmen zu "müssen". Es hätte ja blöd ausgesehen, wenn man der Stadt diesen Wunsch abschlägt, wo doch Barmherzigkeit im Evangelium steht. Für eine Übergangszeit (bis zum Baubeginn) hätte man da ja durchaus "ja" sagen können. Eventuell also geschickt umgangen - das muß man Krause lassen.

LG, Lory




Was nichts daran ändert, dass es eine dreiste und bewusste Lüge war !


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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 08:01 
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Beiträge: 784
Loreley 61 hat geschrieben:
Krause bettelt:

http://www.nak-norddeutschland.de/index ... ?tx_ttnews[tt_news]=1285&cHash=145d416c6180ec345e45eed161f50331

Unser Opfer hat nur einen Adressaten: Gott...

Dieser Link zeigt so schön, wie wichtig den AP das Thema Geld ist. Das sie sich nach eigener Aussage schon lange und intensiv mit dem Thema beschäftigen.

Geschickt von Krause ist es, die Schäfchen erst einmal für ihre Mühen zu loben, ihnen zu danken. Das öffnet das willige Geberherz.

Dann der Verweis auf die vielen kostenlosen Leistungen/Dienstleistungen der NAK. Soll wahrscheinlich zu mehr Opferbereitschaft anregen, da die Mitglieder ja selbst in den Genuss dieser Leistungen kommen (werden).

Wenn ich es mit etwas Abstand zur Organisation NAK lese, erkenne ich eine ekelhafte Abzocke. Der Krause schämt sich nicht mal, darauf zu verweisen, dass Geld für andere Länder gebraucht wird. Ich kann mich erinnern, dass wir vor Jahrzehnten vielerorts GD in Wohnstuben erlebt haben.
Warum sollen deutsche Mitglieder andere Länder unterstützen.
Es zeigt sich ja nur all zu deutlich, dass die ganze deutsche treue Opferbereitschaft nur ausgenutzt wird. Wie viel Opfergeld, Freizeit etc. geopfert wurde! Kirchengebäude wurden fast ohne Arbeitskosten errichtet etc.

Zum Dank werden die Schäfchen zu mehr Opferbereitschaft aufgefordert.
Früher sagten sie (AP) zu uns:
Gott ist nicht auf unser Opfer angewiesen. Nur wir brauchen Geld für den Kirchenbau und den Erhalt dieser.
Heute tönt u. a. Klingler:
Wir opfern nicht um die Kirchen zu erhalten, sondern wir opfern Gott.

Es ist wie bei den Politikern: Wer sich erinnern kann, was zuvor schon einmal gesagt wurde, erkennt den wahren Geist. Auch in diesem Fall ist es nicht der Geist der Wahrheit.

Krause verweist auf Abel und die Opfer für den Tempelbau. Ich kann aus den Geschichten der Bibel nicht erkennen, dass Opfer permanent erbracht wurden. Waren es in der Regel nicht Opfer zu besonderen Anlässen (Abgesehen davon, dass die Bibelgeschichten diesbezüglich von Zeiten berichten, in denen die schriftlichen Quellen nicht unbedingt wortgetreu berichten)?

Ansonsten gefällt mir Barmherzigkeit auch besser als Opfer.

LG Boris

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Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 11:23 
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Beiträge: 982
Zitat Krause:

Zitat:
In diesem Zusammenhang gefällt mir ein Satz in unserem neuen Katechismus besonders gut: 'Opfer im christlichen Sinn darf nicht erzwungene Pflicht sein; es soll auch nicht in Erwartung einer Gegenleistung geschehen, sondern freiwillig, im Glauben, aus Dankbarkeit und Liebe gebracht werden.'


Pah….früher wurde wenigstens noch Segen als Gegenleistung versprochen, aber nun bekommt man für sein Geld gar nichts mehr. Haben wohl gemerkt, dass das mit dem Segen nicht immer so klappt. Schließlich gibt’s auch reich „gesegnete“ Atheisten – na sowas aber auch. Das mit der materiellen(!) Gegenleistung haben sie, die Oberen, doch früher immer lauthals und in den diversen NAK-Zeitschriften verkündigt. Ihr wisst schon: Klein Erna opferte 50 Pfennig und bekam unerwartet 5 DM geschenkt. Nach dem Motto: Gott lässt sich nicht schenken. Wieder mal so eine Kehrtwendung. Aber sicher müssen wir nicht lange warten, dann lesen wir wieder von einem Gottesdienst wo der Segen doch wieder versprochen wird.

Kürzlich las ich, dass die RKK jährlich in Deutschland etwa 5,5 Milliarden Kirchensteuer einnimmt und die ev. Kirche 4,8 Milliarden. Die NAK ist bestimmt (gemessen an ihrer Größe) keineswegs ärmer. Das alles sind keine Glaubensvermittler mehr, sondern auf Profit ausgerichtete Konzerne. Und diese kirchlichen Dienstleistungen (von denen Krause spricht) braucht man auch nicht unbedingt. Freie Prediger zu Beerdigungen haben immer mehr Zulauf. Es gibt zu allen Anlässen schon sehr gute Alternativen. Und Glauben kann ich sowieso ganz ohne Kirche. Ich bin der Überzeugung, dass Spenden an Bedürftige oder aktive, ehrenamtliche Hilfe im sozialen Bereich von Gott wesentlich lieber gesehen werden (siehe auch Neues Testament), als das man diesen Großkonzernen, die sich Kirche nennen, das sauerverdiente Geld in den unersättlichen Rachen wirft. Krause spricht vom Erhalt der Kirchenbauten, dabei schließen sie eine Kirche nach der anderen und ziehen den Geschwistern die Gemeinde unter dem Hintern weg. Sie verzocken Millionen (Brinkmann) und ziehen nicht einmal persönliche Konsequenzen. Hoffen aber, das u.a. die arme Witwe mit ihrer kleinen Rente den Karren wieder aus dem Dreck zieht. Dreist, dreist, dreist. Immer öfter werden die hohen Herren (egal welcher Konfession) sogar beim Lügen erwischt. (Dem Internet sei Dank) Und dann wollen sie vertrauenswürdig sein???

LG, Lory

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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 11:42 
In einem Leserbrief an das Magazin "glaubenskultur" schreibt ein Kenner der Szene:

Zitat: Als (.... Amtsbezeichnung, von mir entfernt) kann ich zumindest für einen deutschsprachigen BAB sagen, dass hier höhere Amtsträger regelmäßig opfern. .... Das treibt zuweilen skurrile Blüten. Da hat der BAP gerade kein Geld eingesteckt und bekommt es dann vom Apostel geliehen. Und wenn der BAP was reinsteckt, tun es alle ihm nachwandernden AT dann auch. Will ja keiner schlecht dastehen.
Bezirksämter wurden mehrfach aufgefordert, ihr "Opfer" aufzuteilen und jedes Mal beim Betreten des Kirchenraumes etwas in den Kasten zu stecken, damit für die Geschwister, die sich in heilsamer Vorfreude umdrehen, ersichtlich ist, dass auch die Amtsträger opfern.
Mir fällt dazu nur das Jesuwort ein: "...(die Heuchler) die es tun, um von den Leuten gesehen zu werden, haben ihren Lohn schon gehabt." (In Bezug aufs Gebet gesprochen, aber wohl auch auf die Zehntgabe anzuwenden.)
Zitatende.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 12:14 
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Registriert: 26.10.2007, 17:28
Beiträge: 982
Chor bitte eine Strophe:

Gibt uns mehr von eurer Kohle.
Der Apostelschar zum Wohle.
Wir sorgen immer gut für uns.
Was interessiert uns Hinz und Kunz?

Ein paar Gemeinden werden schließen.
Flugs wird der Geldstrom besser fließen.
Das Baugeschäft ist echt rentabel.
Das Opfergeld noch miserabel.

Wir wollen für uns doch nur das Beste:
Große Scheine und auch das Feste.
Die Gegenleistung, die fällt aus,
In Gottes auserwähltem Haus.

Drum öffnet Herz und Taschen gerne,
ob in Hamburg, Stuttgart oder Herne.
Manchmal brauchts auch was zum zocken,
so lasst euch an den Opferkasten locken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Opferbettelei vom Feinsten
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 15:25 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
Beiträge: 4209

Bezirksapostel Krause: Unser Opfer hat nur einen Adressaten (21.10.2014)

Hamburg. "Es ist mir ein Anliegen, mich mit einigen Gedanken an euch zu wenden zu einem Thema, über das wir auch im Kreis der Apostel und Bischöfe schon seit längerer Zeit sprechen. (…) Es geht um das Opfern." Mit diesen Worten wendet sich Bezirksapostel Rüdiger Krause via Videobotschaft an alle Mitglieder der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland… .

Apostel wünschen mehr Präsenz des Themas Opfer
"(…) Ohne Opferbereitschaft (…) könnte unser kirchliches Leben nicht funktionieren. (…) Wie wollten wir sonst die dringend benötigten Kirchenbauten in Großbritannien und Irland, die Mission in den nordischen Ländern oder die erforderlichen Gebäudesanierungen in Norddeutschland realisieren? (…) In diesem Sinn ist es mir, ist es uns als Aposteln ein Anliegen, das Thema Opfer und das Opfern in den Gemeinden und Bezirken wieder mehr präsent werden zu lassen."

Bezirksapostel bezieht sich auf Bibel und Katechismus
"(…) Hervorheben möchte ich vor allem aber auch die geistliche Ebene des Opfers… . Somit hat unser Opfer nur einen Adressaten: nämlich Gott! (…)"


Werte Videobotschafter, lieber Opferadressat und all ihr Opfernehmer 8),

und der Wunsch der angestellten Apostel ist Gott und seinem glaubensgeschäftsführenden Bezirksapostolizisten Befehl :wink: .

Im internaktionalen Vergleich der BaVi-Apostels liefert Krause schlechte Renditen. Evtl. musste er auf der BaVi sogar mit einer Glaubensgewinnwarnung aufwarten? Internaktional gibt der VFB über die Glaubensgeschäfte zum Besten: „Die weltweiten Einnahmen in Euro sind demnach gegenüber dem Jahr 2011 um 3,4 Prozent gestiegen. […] Der Überschuss in Höhe von 20.884.139 Euro wird den Reserven zugeführt(Finanzen NaKi 2012).

Im Vergleich zu 2011 nahmen bei Krause die Opfer um 2,2 Prozent ab, das Dankopfer sackte sogar um 10 Prozent ein (wir berichteten). Deshalb ist Krause auf der BaVi-Herbstsitzung in Berlin (16.10. – 17.10.2014) wohl mächtig unter Druck gesetzt worden. Anders ist sein Hamburger Edikt - unmittelbar am ersten Werktag nach der erliner BaVi-Herbstsitzung erschienen - nur schwerlich zu interpretieren. Ansonsten kursieren offiziell nur lapidare Formalien über das Meeting der Gehülfinnen mit ihren BaVi-Apostels (wir berichteten). Natürlich kann Krause nicht schreiben, was auf der BaVi hinter geschlossenen Türen wirklich Sache ist. Und so erklärt sich der Trick, dass angeblich seine, ihm direkt unterstellten Apostels das „lugrative“ Opfer noch stärker in den Mittelpunkt gerückt sehen wollen würden. Evtl. sind sie gar am Umsatz beteiligt und das ihnen in den Mund gelegte Ansinnen stimmt wirklich. Bonis / Provisionen sind in Branchen mit ähnlichen Geschäftsmodellen nicht unüblich.

Es kommt nicht von ungefähr, dass Krause demnächst den Bezirk Klinglers schluckt (incl. teilweise dessen Glaubensklonkolonien), um wenigstens mit so einer freundlichen Übernahme die klammen Umsätze auf einen Schlag mehr als verdoppeln zu können.

Von wegen noch mehr Präsenz des Opferthemas. Der na-amtlich zelebrierte Opferkult ist systemimmanent bereits schon jetzt der wahre Dauerbrenner auf den neuapostolischen Altären. Und die entsprechende Kinderkonditionierung – wie jetzt rund ums Erntedankopferevent -, ist nicht von schlechten Glaubenseltern (wir berichteten).

Ich erinnere in diesem „lugrativen“ Zusammenhang gerne an den jüngsten Appell des kleinen Lug [ :arrow: "Immer wieder prüfen, was heilsnotwendig ist" ] . Für Lug und seine BaVianer gehört das Opfer zum heilsnotwenigen Glaubenskerngeschäft. Darum dreht sich alles (vermutlich schon seit Hamburger Urzeiten der Abspaltung vor 151 Jahren). Und „„Was mit der Verwendung der Gelder durch das Opfer geschieht, liegt alleinig in der Verantwortung des Bezirksapostels gegenüber Gott. Daher ist der Jahresbericht keine Rechtfertigung gegenüber den Gläubigen(„NAK (Nord)Deutschland: Finanziell verantwortlich nur Gott?“]. Da ist Bezirksapostolizist Krause als Opfermelker des Herrn recht schnell fertig. Von ihm persönlich vor allem anderen hervorgehoben ist die „geistliche Ebene des Opfers“. Er bezieht sich auf Bibel und Nakechismus: „Somit hat unser Opfer nur einen Adressaten: nämlich Gott! (…)".

Ist der Adressat auf den Überweisungsträgern Gott oder doch eher ein irdisches Konto eines Alleinverantwortlichen? Der Adressat der Opfer ist Gott und dessen Krause ist der Alleinverantwortliche bzgl. deren Verwendung :wink: . Diese Hybris ist schon gigantisch.

Die Prüfung auf Heilsnotwendigkeit ergibt, dass von Krause und dessen Souffleuseaposteln überlieferter Jesulehre „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ eklatant zuwidergehandelt wird. Auch der vorliegende Nakechismus ist gerade im Amtsverständnis unausgegoren. Da sind solche kleingeistlichen Unterbelichtungen denn auch eher die Regel als die Ausnahme.

Das ungebremste Reservenwachstum der BaVi-Apostels erzeugt vor dem Hintergrund des Kornbauerngleichnisses doch Sorgen der Seele. „Durch Zusammenlegung von Gemeinden wurde die Gesamtzahl von 333 auf 299, also um 34, reduziert. Dabei stehen 259 eigene Kirchengebäude für Gottesdienste zur Verfügung(wir berichteten). Und jegliche Verantwortung für einen derart ausgebufften Opferblödsinn kann man doch nicht grob fahrlässig an irgendeinen Bezirksapostolizisten delegieren. Seit Eva und Adam ist Eigenverantwortung angesagt! Doch das hat sich im Apostolat noch nicht herumgesprochen.

Und keiner der beiden Stammapostels gebietet dem krausen Opferblödsinn Einhalt und ruft die norddeutschen Apostels und deren sprechenden Mund zur göttlichen Ordnung!

s.
Ps.: Krauses offizielles Organigramm weist der Funktion "Finanzverwaltung / Rechnungswesen“ den Begriff: “ausgegliedert“ zu (Jahresbericht 2012 – SEITE 7 - ) :mrgreen: .

Hat jetzt Krause Gott aus der Kirche ausgegliedert (einen Gott an den die Opfer ja angeblich adressiert sind)?

Werden die Finanzen Gottes jetzt durch einen rein weltlichen Unternehmer als realen „Adressaten“ betreut und Krause mimt nur den Paten?


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