Es ist der Ruf Gottes

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Heinrich
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Re: Es ist der Ruf Gottes

#91 Beitrag von Heinrich » 17.04.2018, 14:09

…..Gemeinde, und die Alltagskost entscheide über die seelische Befindlichkeit der Geschwister…
Tja, Shalom.

So einen Satz von Herrn Bansbach zu hören, ist schon sehr interessant.

Anscheinend sickert es bei manchen von der NAK bezahlten „Knechte“ so langsam, aber sicher eine Erkenntnis durch:

Die meist (?) sehr engagierten Gemeindevorsteher bieten den Geschwistern mehr als die Bansbachsche Alltagskost (übrigens eine tolle Wortschöpfung dieses Herrn – NAK-Unwort des Jahres 2018?).

Wenn ich so mit Freunden und Bekannten rede, ist für viele von ihnen und auch für mich ein angekündigter Besuch eines „Bezirksamts“ oder höher ein glatter Grund, an dem Mittwoch/Sonntag in eine andere Gemeinde zu gehen.

Gruß in die Runde,
Heinrich
Wer oft genug ans Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.
(Erasmus von Rotterdam)

shalom
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Re: Es ist der Ruf Gottes

#92 Beitrag von shalom » 18.04.2018, 11:19

…über das gerade der Jugend marktschreierisch gepredigte Brennen für Jesus und den geistlichen Burnout gab es schon 2017 ein posting -> (wir berichteten)

shalom
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Re: Es ist der Ruf Gottes

#93 Beitrag von shalom » 27.04.2018, 20:22

[urlex=http://nac.today/de/158033/564804][ :arrow: nac.yesterday / Glaubensklatschreporter Rother ][/urlex] hat geschrieben: Segen statt Fluch: Der verblendete Seher (24.04.2018)

Der erste echte Prophet in der Bibel? Zumindest ein Seher und Wahrsager. Doch der ist so blind für den Willen Gottes, dass erst ein Tier sprechen lernen muss, damit ihm die Augen aufgehen: die Sache mit Bileam und der Eselin.

Ein Stück Literatur vom Feinsten
Die Handlung spielt nach der Wüstenwanderung und kurz vor dem Einmarsch der Israeliten ins Gelobte Land. Nachbarkönig Balak hat Angst vor dem kampferprobten, sieggewöhnten Volk und beauftragt Bileam, die Israeliten zu verfluchen – gegen Bezahlung, versteht sich. Weil ein Prophet aber nur reden kann, was Gott ihm eingibt, spricht er stattdessen Worte des Segens.

Kunstvoll sind diese Kapitel aufgebaut: Zwei Mal startet Bileam zu seiner weiten Dienstreise in seiner fernen Heimat und drei Mal wird er aufgehalten. Drei Mal versucht er es mit dem Fluch und vier Mal segnet er. Während sich die Segnungen in Form und Färbung ausgeprägt poetisch zeigen, arbeitet die Erzählung mit allerlei Kniffen der Dramaturgie: Immer enger wird der Weg, immer verzweifelter wird der König.

Im Endeffekt ist es nicht entscheidend, ob die Eselin tatsächlich gesprochen hat oder Bileam sie lediglich gehört hat. Wirklich wichtig ist, welche Lehre aus der Begebenheit zu ziehen ist. Möglichkeiten der Auslegungen gibt es viele. Zum Beispiel diese hier:

Wenn du in deinem Tun auf Widerstand triffst, dann schau genau hin: Vielleicht ist es ein Engel Gottes, der dich aufhalten will. Dann hör genau hin: Vielleicht widerstrebt dein Wünschen dem Wollen Gottes.

Wenn du am Altar stehst und dich wie ein Esel fühlst. Oder wenn du in der Bank sitzt, und den da am Altar irgendwie bewerten möchtest. Dann sei dir bewusst: Es ist Gott, der seinen Dienern den Mut auftut.

Und schließlich: Sei getrost, der, der dich so sehr zu verfluchen sucht, der kann sich noch so anstrengen. Am Ende wird er doch nur eins erreichen – nämlich dir ein Segen zu sein.

Werter Glaubensklatschreporter Rother, liebe Seher und all ihr EselInnen 8),

auch Stammapostell Bischoff war blind für den Willen Gottes und selbst das gefällte Gottesurteil war nicht in der Lage, das „Apostelat“ zur Besinnung zu bringen. Selbst heute noch wird von den Letztentscheidern die Veröffentlichung des Forschungsberichts verweigert. Diese Apostelgeschichte ist wohl keine Literatur vom Feinsten.

Und die Eselin hatte Glück. Auf Anordnung Bileams wurde nicht sie sondern altarnaktiv sieben junge Stiere und sieben Widder geopfert, um von Gott die Rede in den Mund zu erhalten.

Während Bileam so authentisch war, das zu halten und reden, was ihm der HERR in den Mund gab, scheint während der Hochzeit der Botschaft und deren Botschafter ein andere Antriebsfeder die verblendeten Letztentscheider in der Apostelendzeit angetrieben zu haben. Evtl. ist auch in der Apostelendzeit Bezahlung (Gehalt) im Spiel und Segen/Fluch käuflich. Ohrenbläserei ist ja nicht mit Balak ausgestorben.

Es sagt Bileam, der Sohn Beors, es sagt der Mann, dem die Augen geöffnet sind; es sagt der Hörer göttlicher Rede, der des Allmächtigen Offenbarung sieht, dem die Augen geöffnet werden, wenn er niederkniet…(Mose 24,3-4).

Doch das mit den Propheten (z.B. Ahitophel oder Jeremia / Hanania und deren Prophezeiungen war noch nie ganz einfach (wir berichteten).

Da gilt es, die Herausforderung anzunehmen, um nicht von dubiosen Konstrukteuren und deren Konstrukten versklavt zu werden, um als Werkzeug / Sklave uneigenverantwortlich hantiert zu werden. Und "Kirchenfolgsverdummung" (Forschungsberichtsverweigerung) kombiniert mit Opferkult hat schon ein verfluchtes Geschmäckle („Die Herausforderung annehmen“).

s.

shalom
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Re: Es ist der Ruf Gottes

#94 Beitrag von shalom » 13.05.2018, 18:17

[urlex=http://www.nak-hagen.de/db/7363458?utm_campaign=5B63D8B2-564C-11E4-86FD-68A148BCC1BB&utm_medium=rss&utm_source=49][ :arrow: NaK-W / Filale Hagen / Glaubensklatschreporter T. Kassner ][/urlex] hat geschrieben: Jugendgottesdienst in Kierspe mit dem Bezirk Köln-Ost (15.04.2018)

Kierspe. Am Sonntag, den 15. April, fand unter der Leitung von Evangelist Detlef Flügge ein Jugendgottesdienst zusammen mit dem Bezirk Köln-Ost in der Gemeinde Kierspe statt… .

Der Jugendgottesdienst basierte auf der Berufung Moses, indem sich Gott im brennenden Busch offenbarte: "Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich." (2. Mose 3, 4). Mose erhielt im Anschluss den Auftrag das israelitische Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft zu befreien, ist mit dieser Aufgabe jedoch anfänglich überfordert und möchte sich der Verantwortung entziehen. Fünf Ausreden hat Mose vor Gott vorzubringen, denen sich Gott annimmt. Später sind diese Bedenken verschwunden und Mose wird zum Führer eines großen Volkes… .

Im Mitdienen ging Hirte Bernd Andrißek, Vorsteher der Gemeinde Wiehl (Bezirk Köln-Ost), nochmals auf die Bedenken Moses ein. So wie Mose damals mit Gott über seine Ängste gesprochen hat, so steht auch uns heute jederzeit die Möglichkeit offen, das Gespräch mit einem Segensträger zu suchen. Priester Frank Metz, Jugendleiter der Gemeinde Hagen-Wehringhausen, unterstrich, dass zunächst eine grundsätzliche Bereitschaft da sein muss, sich in die Nähe Gottes zu begeben. Außerdem sei es nicht zwingend nötig für die Kirche an sich, sondern - und das ist entscheidend - für Gott zu brennen… .

Werte Jugendgottesdienstbedienstete, liebe Gottersatzgesprächspartner und all ihr biedermännischen Brandstifter 8),

als ob sich eine Flamme aussuchen könne, für wen sie brenne :wink: . Als ob – wie bei dem Stück von Max Frisch - der Himmel eine Amnestie für hochgestellten Persönlichkeiten ausgesprochen habe (Wikipedia berichtete). Bei den Nakoliken geht die Amnesie mitunter so weit, dass nakintern das Zwiegespräch mit Gott durch eine Unterredung mit einem höhergestellten Amtskörper („Segensträger“) ausgetauscht werden kann :mrgreen: . Das Original lässt sich in den Glaubensclonkolonien offensichtlich durch Kopien lückenlos ersetzen :wink: .

Wie war und ist die Botschaft von den Brandstiftern eingebrannt worden. Wie sind die geistlichen Aspekte der Amtskörper heute ausgebrannt. Bap. Ehrich geht brandeilig stiften. Profanierung (Rückzug) ist angesagt (verbrannte Erde). Der an Gott gerichtete Dank, dass das Model Gott nicht „im Wald suchen muss, sondern in der Kirche finden kann“ wirkt angesichts der bezirksapostelamtlichen Lust auf Renditeobjekte wie andere, rein kommerzielle Werbebotschaften auch (Showkirchenplakatwerbung).

Da sind Models in Jesus verliebt und halten sich deshalb „gern da auf, wo er ist – wie hier(wir berichteten). Wenn da nicht die biedermännisch-geistlichen Brandstifter wären, von denen man sich locker „verascht“ fühlen könnte (so war es lt. Pater Johanning auch den alten FuA ergangen) :wink: . Die Profanierungsraupe macht kurzen Prozess.

Und wenn Priester M. copredigt, dass es „sei nicht zwingend nötig für die Kirche an sich, sondern - und das ist entscheidend - für Gott zu brennen…“, dann halte ich mich lieber an überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ als biedermännischen Brandstiftern freiwillig sklavischen Einlass ins Oberstübchen zu gewähren (Weisheit der Nakota-Indianer). Die Bavianer tagen demnächst in Washington D.C. . Da hat das eigene Headquarter mit seiner schwarz-weißen Fassade (nak.org) als temporärer Amtssitz des Jetset-Stapstes und amtierenden NaKi-Präsidenten. Das „Nakitol“ ist das personalunierte, interessenkonfliktlose Repräsentantenhaus Gottes (ohne echte Trennung von Amt und Hierarchie). Irgendwie ist im Nakitol auch der oberste gewaltenungeteilte Glaubensgerüchtshof beherbergt (GbA). Zürich ist darüber hinaus Sitz des Internaktionalen Opferfonds, der Glaubensweltbank und des Aposteldachvereins NaKi mit seinen Stiftungen inmitten des nakiclanischen Gartens mit dem liebevoll gehegten und gepflegten CO2-Alibibäumchen des NaKi-Jetsets (Strebergärtner I -. III).

Beim düsenden Sauseschritt des NaKi-Jestsets brennt Kerosin, werden Gotteshäuser verheizt und auch willfähriige SklavInnen entzündet, damit es mit der Reservenbildung zieloptimiert immer weiter vorangeht (Antifehlbaumprogramm).

s.

Wolf
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Re: Es ist der Ruf Gottes

#95 Beitrag von Wolf » 13.05.2018, 19:54

Ich schweife vom eigentlichen Thema ab aber ich bin an dem Begriff „Segensträger“ hängengeblieben.
Was ist aus den Reichsgotteslehrern früherer Tage geworden durch die der HG unfehlbar das geistgewirkte Wort in reinster Form gesprochen hat.

Und heute:
Eine Absage erteilt die Sondernummer der Ansicht, dass ein Amt seinem Träger bestimmte Charakterzüge oder Gaben verleihe, die er vorher nicht besessen habe. Keinesfalls solle man annehmen, dass die Ordination ein Automatismus in Gang setze, der etwa einen rhetorisch unbegabten Menschen zu einem glänzenden Redner mache oder einem wenig empathischen Menschen plötzlich ein hohes Einfühlungsvermögen schenke.
http://nac.today/de/158036/494783

Auch StAp Leber sagte einmal:
„Der HG kann nur das erwecken was man vorher gelernt hat“

Mittlerweile wurde auch eingeräumt dass das Wort von fehlerhaften Männern ausgesprochen wird und der Hörer selber entscheiden muss ob der HG jetzt mit ihm spricht, also nichts mehr mit Unfehlbar, das bleibt dann eben dem Papst vorbehalten.

Welcher Schreiner, Buchhalter oder Kraftfahrer (soll keine Abwertung der genannten Berufe sein) der in ein Amt berufen wird hatte vorher die Gabe der Seelsorge? Oder die Gabe des geistgewirkten Ratschlags? (der nicht selten Lebensläufe zum Nachteil verändert hat) oder die Gabe der Menschenführung?
Für mich klingt das eigenartig denn, wenn Gott die Männer tatsächlich zu einem Amt berufen hat, warum gibt er ihnen nicht die notwendige Ausrüstung?
Als ich mich von der NAK trennte und mein Vorsteher das Gespräch suchte blockte er nach kurzer Zeit ab und wollte nicht in einen Disput eintreten dafür würde er sich zu wenig mit theologischen Inhalten beschäftigen ihm reiche das Amtsblatt als Grundlage. Aber ich könne meine Fragen aufschreiben und an den AP richten.
Was ist eure Meinung?

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Re: Es ist der Ruf Gottes

#96 Beitrag von Heinrich » 13.05.2018, 21:02

rhetorisch unbegabten Menschen
Werter Wolf,

von der Sorte gibt es genug in den Reihen der Amtsträger der NAK. Und anstatt die vielen Diakone zum Mitpredigen aufzufordern, werden selbige in der Bank sitzen gelassen.

Ohne Erlernen des Predigens keine gute Co-Predigt. Ich frage mich ernsthaft, wie das weiter gehen soll.

In meiner (lang, lang ist es her) aktiven Zeit (damals) noch als Diakon hatte ich einen Priester und dann war da noch ich. Selbstverständlich an jedem Sonntag/Mittwoch auch hinter dem Altar.

Gut, geschadet hat das weder der Gemeinde noch mir - ich habe aus dieser Zeit lernen können, wie man seine Gedanken in predigttaugliche Sätze umwandeln kann.

Was dann später kam, nach dem Diakon,
da schweigt mein Herz & Gefühl lieber,
es würde ganz arg zu weit führen,
Heinrich
Wer oft genug ans Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.
(Erasmus von Rotterdam)

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