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BeitragVerfasst: 03.01.2018, 12:48 
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Registriert: 07.07.2011, 09:52
Beiträge: 362
Hatikwa hat geschrieben:
Ich weiß, meine Beiträge passen nicht mehr zum Thema, ich werde mehr achtsam sein

So ist halt das Leben, liebe Hatikwa! Alles bewegt sich, auch die Themen in diesem Forum.

Ausgegangen wurde doch hier von den letzten Veränderungen in der NAK bezüglich der GD-Regelungen für Silvester und Neujahr, und ich nehme an, dass diese nicht nur die NAK-Süddeutschland betreffen.
Es werden über Jahrzehnte zementierte Festlegungen über den Haufen geworfen. Was vor Kurzem noch undenkbar war - z. B. das Jahr beginnen ohne Festgottesdienst an Neujahr oder das Jahr beenden ohne Abschlussgottesdienst an Silvester, das ist auf einmal möglich. Oder wie vorhergehend schon beschrieben und fest zementiert bis vor einiger Zeit noch: Das Leben von Geschwistern im Konkubinat ist äußerst verwerflich und darf nicht geduldet werden! Oder wie auch angesprochen: Verbot des Kinobesuchs, Verbot eines TV-Besitzes und noch vieles andere. Auch mir wurde in meiner Jugend vehement vom Bezirksältesten davon abgeraten, ein Studium aufzunehmen. Er befürchtete, dass ich dann vom Glauben abfallen würde. Ich habe mich davon nicht beeindrucken lassen. Gott sei Dank!!! Zum Glück stand mein Vater - obwohl im Priesteramt - in dieser Sache hinter mir, das hat mir unheimlich viel Widerstandskraft gegeben.

Die damaligen ATs hatten uns diese Anweisungen und Verbote als aus dem Heiligen Geist kommend immer wieder als richtig und unbedingt erforderlich für die "Würdigkeit als Brautseele" gepredigt, bis dieser Heilige Geist nun so nach und nach in verschiedenen Angelegenheiten seine Meinung geändert hat und voraussichtlich auch noch ändern wird.

Ich hatte mal einen Beitrag von JGB in einem alten Familienkalender gelesen, wo er den Gotteskindern dringend davon abrät, sich Schallplatten anzuschaffen; das könnte sie vom Glauben abbringen - und dann soll mir nur noch jemand erzählen, wir hätten uns das alles nur eingebildet oder man hätte manches halt nicht richtig verstanden...


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BeitragVerfasst: 03.01.2018, 13:25 
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Registriert: 05.02.2011, 20:10
Beiträge: 1802
Zitat:
Es werden über Jahrzehnte zementierte Festlegungen über den Haufen geworfen. Was vor Kurzem noch undenkbar war - z. B. das Jahr beginnen ohne Festgottesdienst an Neujahr oder das Jahr beenden ohne Abschlussgottesdienst an Silvester, das ist auf einmal möglich

Heute ist Mittwoch, morgen ist Donnerstag. Keine Wochengottesdienste. Der erste Gottesdienst im neuen Jahr am kommenden Sonntag. Kein Segen wurde zum Anfang des neuen Jahres gespendet. Zur Jahreswende 15/16 noch
undenkbar. :D
Auf dem sinkenden Schiff wird noch manches unerwartete plötzlich möglich werden. Wo heute noch niemand dran denkt :D


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BeitragVerfasst: 03.01.2018, 16:45 
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Registriert: 07.04.2017, 16:58
Beiträge: 19
Magdalena hat geschrieben:
Hatikwa hat geschrieben:
Ich weiß, meine Beiträge passen nicht mehr zum Thema, ich werde mehr achtsam sein
Auch mir wurde in meiner Jugend vehement vom Bezirksältesten davon abgeraten, ein Studium aufzunehmen. Er befürchtete, dass ich dann vom Glauben abfallen würde


tja und nun schaun wir mal welchen Bildungsstand die heutigen Apostel und Bischöfe haben.
Na? ratet mal ....

Alles Laue und nicht im Segen stehende ;)


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BeitragVerfasst: 03.01.2018, 17:16 
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Registriert: 15.07.2017, 11:49
Beiträge: 24
Wohnort: Bayrisch-Schwaben
Zitat:
tja und nun schaun wir mal welchen Bildungsstand die heutigen Apostel und Bischöfe haben.
Na? ratet mal ....


AP Zenker war vormals Prokurist / Mitbesitzer der Fa. Zenker Backwaren in Aichach.
Als das Unternehmen vor Veränderungen stand (Verkauf), wurde er aus dem nichts Bischoff.

Alles von göttlicher Hand vorbereitet?

Wetten, dass der Bischof Hepp in 2 Jahren sein Nachfolger wird, wurde doch am Sterbebett von seinem Vater einiges versprochen. (wurde mir so berichtet)

_________________
Es ist Vollbracht - der NAK Kirchenaustritt :-))))


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BeitragVerfasst: 03.01.2018, 17:16 
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Registriert: 05.02.2011, 20:10
Beiträge: 1802
Zitat:
tja und nun schaun wir mal welchen Bildungsstand die heutigen Apostel und Bischöfe haben.
Na? ratet mal ....

Da gibst es nichts zu raten, dass Ergebnis ist bekannt.
Zurückschauend auf Stammapostel Leber i.R., ein Sprößling der Botschaftserfinder Familie Bischoff. Trotz Botschaft, Mathematiker. Andere haben sich daran gehalten an den damaligen Vorgaben und ihre Kinder nicht mehr zum Gymnasium geschickt um später zu studieren :D


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BeitragVerfasst: 04.01.2018, 08:09 
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Registriert: 17.11.2014, 15:41
Beiträge: 214
Hallo fridolin!

Wasser predigen und selbst Wein saufen! :(

Ungebildete lassen sich leichter lenken.


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BeitragVerfasst: 04.01.2018, 09:33 
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Registriert: 28.11.2007, 00:15
Beiträge: 1217
fridolin schrieb:

Zurückschauend auf Stammapostel Leber i.R., ein Sprössling der Botschaftserfinder-Familie Bischoff. Trotz Botschaft, Mathematiker. Andere haben sich daran gehalten an den damaligen Vorgaben und ihre Kinder nicht mehr zum Gymnasium geschickt um später zu studieren.



fridolin,

um der Genauigkeit Rechnung zu tragen darf ich diese Angabe etwas vervollständigen:

Die Botschaft erfolgte am 26.12.1951. Sie war somit etwa 6 ½ Jahre nach Kriegsende ins Leben gerufen. Wenn man weiß, dass die letzten Heimkehrer aus der Gefangenschaft erst 1956 die Heimat sahen, kann man sich in etwa vorstellen, welche seelische und wirtschaftliche Not in dieser Zeit in Deutschland allgegenwärtig war.

Wer nach diesem Inferno überlebte, musste sich unter Aufbietung aller Kräfte in die Zukunft orientieren. Wenn man bedenkt, dass Anfang der 50-ger Jahre der Stundenlohn eines Facharbeiters nach unserem Geld etwa 25 Cent betrug, kann man sich auch vorstellen, dass damals jeder Pfennig mehrmals umgedreht wurde, bevor man ihn ausgab.

Zu dieser Zeit gab es in den von den Siegermächten geschaffenen deutschen Verwaltungszonen noch keine generelle Lernmittelfreiheit. Somit mussten Eltern für Kinder an weiterführenden Schulen die Lernmittel vollständig selber tragen. Kam dann noch hinzu, dass ein solcher Schüler mit öffentlichen Mitteln zu seiner Schule fahren musste (z.B. vom Land in die Stadt) kam schnell ein Sümmchen zusammen, für das die Mutter zwei Tage Lebensmittel besorgen konnte.

In diese Situation hinein predigte J.G. Bischoff die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Christi und forcierte dieses Dogma derart, dass man nicht nur täglich, sondern stündlich auf „SEIN“ Kommen wartete.

JGB. war schlau und beließ den Zweiflern und seinem eigenen Nachwuchs die Chance der Weiterbildung, indem er immer wieder in seine Predigte einstreute, dass man – entsprechend dem Bibelgleichnis aus Lukas 19:13 handeln solle, bis dass „ER“ wiederkommt. Die Frage blieb natürlich: Wer kann sich das leisten? Und ist dieses Opfer dann nicht unnötig ausgegebenes Geld?

Wenn Martha in ihrem Folgepost reklamiert: „Wasser predigen und Wein saufen“, hat sie völlig Recht, denn zu dieser Zeit fuhr der alte Bischoff einen amerikanischen Straßenkreuzer der Marke Cadillac und sein Sohn einen amerikanischen Straßenkreuzer der Marke Lincoln.*

*den Begriff Straßenkreuzer erklärt WIKIPEDIA wie folgt:
Straßenkreuzer ist im deutschen Sprachraum die umgangssprachliche Bezeichnung für Autos aus meist US-amerikanischer Produktion, die in ihren Ausmaßen und ihrer Gestaltung einen teilweise als übertrieben empfundenen Prunk verdeutlichten. Der Begriff vergleicht diese Wagen mit großen Kriegsschiffen, siehe Kreuzer (Schiffstyp).
Merkmale dieser Fahrzeuge sind eine Länge von zum Teil deutlich über 5 Metern selbst bei Coupés, breite, verchromte Kühlergrills sowie in den 1950er-Jahren teilweise riesige Heckflossen. Motorisiert waren diese Fahrzeuge mit großvolumigen, verbrauchsintensiven Motoren. Hersteller von Straßenkreuzern waren im Wesentlichen die „Großen Drei“ General Motors, Ford und Chrysler; am eindrucksvollsten mit ihren Luxusmarken Cadillac und Lincoln.

_________________
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.


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