NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

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Brombär
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#151 Beitrag von Brombär » 30.12.2017, 13:43

Große Chance für neue Gemeinschaft

Quelle: https://www.nak-nagold.de/db/120800

Am 20.12.2017 fand in Rotfelden ein denkwürdiger Gottesdienst statt. Apostel Martin Schnaufer hielt an diesem Abend den letzten Gottesdienst in der Kirche in Rotfelden. Die beiden Gemeinden Rotfelden und Ebershardt wurden mit Wirkung zum 25.12.2017 zu einer neuen Gemeinde unter dem Namen "Ebhausen" zusammengelegt.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Jinn
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#152 Beitrag von Jinn » 01.01.2018, 10:56

Im Wandel der Zeit.
Wie war dieser Ausspruch zu meiner NAK-Zeit verpönt, geächtet, ja man gehörte sofort zu "den Lauen", wenn man so dachte und redete.

Und Heute?
Gestern von meinem Bruder erfahren und selbst nachgeschaut, weil ich's nicht glauben konnte:

Datum Tag Uhrzeit
1. Mo. Es finden im gesamten Kirchenbezirk keine Gottesdienste statt
2. Di.
3. Mi. Es finden im gesamten Kirchenbezirk keine Gottesdienste statt
4. Do. Es finden im gesamten Kirchenbezirk keine Gottesdienste statt

Die End-Zeit ist eingeläutet.

Herzlichst Jinn

holytux
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#153 Beitrag von holytux » 01.01.2018, 13:12

Na ja,
die Prediger wird es (mehrheitlich) freuen. Mein Vater hat als Vorsteher jahrzehntelang am 31.12. und 1.1. GD halten müssen. Der hätte sich jedenfalls gefreut...
Die neue Regelung besagt, dass am letzten Sonntag AbschlussGD und am ersten Sonntag JahresauftaktGD stattfindet.
Ausnahmen sind 2021/22 (GD auch am 31.12) sowie 2022/23 (GD auch am 31.12.)
Bis 2026/27 liegt der "Terminplan" derzeit vor.
Die BAV scheint also zumindest eine gewisse Verzögerung der Parusie nicht auszuschließen.
Für Endzeitpanik besteht mithin kein unmittelbarer Anlass. :mrgreen:

VG
H.
"Wenn alle Liebe Ewigkeit will - Gottes Liebe will sie nicht nur, sondern wirkt und ist sie."
Joseph Ratzinger

fridolin
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#154 Beitrag von fridolin » 01.01.2018, 15:47

Na ja,
die Prediger wird es (mehrheitlich) freuen. Mein Vater hat als Vorsteher jahrzehntelang am 31.12. und 1.1. GD halten müssen. Der hätte sich jedenfalls gefreut...
Das glaube ich nicht, das er sich gefreut hätte. Kennst du doch, die fehlende Stufe auf der Himmelsleiter. Das Himmelstufenmodell gilt heute nicht mehr.
Generationen von verstorbenen NAKLern würden sich Grab umdrehen; keine Himmelsleiter mehr mit fehlenden Stufen :D

fridolin
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#155 Beitrag von fridolin » 01.01.2018, 17:00

Jahresanfang ohne Gottesdienst, Silvester ohne Gottesdienst.
Wird für viele eventuell ein Schreckenszenario sein :D
Die Begründung der derzeitigen NAK, Silvester und Neujahr sind eh keine kirchliche Feiertage. Das wusste man auch schon früher.
Wir haben ja nicht in einer verschlossenen Höhle gelebt. :D
Ehrlicher wäre gewesen. Heute feiern auch NAKLer Silvester und ein großer Anteil nimmt nicht mehr teil am Silvestergottesdienst um 18 Uhr und Neujahr wird ausgeschlafen. :D Der Bedarf ist nicht mehr da.

Nix mit Silvester und Neujahr sind eh keine kirchliche Feiertage. :D

Jinn
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#156 Beitrag von Jinn » 01.01.2018, 19:09

Ich sag nur:
Um 22 Uhr betet(e) der StAp sein Nachtgebet.
Da hatten alle Lämmlinge Zuhause zu sein.
Danach wurde ins Bett gegangen.
Nix TV gucken!
Das war "das blaue Fenster zum Teufel".
Oft flackerte es hinter den Gardinen der Häuser, wenn wir "im Weinberg" waren.
Dann hieß es: "Hier brauchen wir nicht klingeln. Hier ist der Satan zugange."
Das war gelebte NAK.

Schön verarscht worden sind wir. Und die heutigen Kasper erzählen was von wegen: Damit haben wir alle nichts zu tun.
Das war "menschlich". Das wurde "von den Alten" so ausgelegt, weil sie es nicht besser wussten.
Wenn ich dann heute meinen alten Vater hilflos, schwerstpflegebedürftig und, verzeiht, sabbernd in seinem Bett liegen sehe und daran denke, wie er sein Leben und das und seiner ganzen Familie dieser Sekte geopfert hat, dann schmecke ich nur noch bittere Galle ...
Sollte es einen Teufel geben: Brennen sollen sie alle! :mrgreen:

Schnoogele
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#157 Beitrag von Schnoogele » 01.01.2018, 21:48

heute tanzt der Stammapostel halt ins Neue Jahr durch und mit 2,5 Promille würde der hlg. Geist zu stark wirken am nächsten Tag im GD.
Im Süden der Republik munkelt man ja dass der Bez. AP. im Winter GD streicht um Heizkosten zu sparen, genaueres weiss man aber nicht ...

Hatikwa
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#158 Beitrag von Hatikwa » 01.01.2018, 22:08

ich wünsche allen Fories ein schönes Jahr 2018 im Sinne von "wir bleiben gesund und fröhlich"

Es fällt mir schwer einen Anfang für Worte zu finden. Die vergangenen Wochen und besonders die letzten Tage,
habe ich mich immer mehr in diesem Forum durch gelesen. Aber noch längst nicht alles. Abgesehen von Detlef Streich´s Blog, finde ich in diesem Forum die Informationen zum aktuellen Desaster der NAKI. Viele Fories sind mir mittlerweile vertraut durch ihre Beiträge. Sie schildern ihr Erlebtes in der NAKI, gefesselt in Jahrzehnte langem Glaubensgehorsam. Endlich befreit durch den Austritt, ist die Freiheit doch nicht wirklich da. So geht es auch mir. Sonst würde mich nach 30 Jahren Austritt die NAKI nicht mehr beschäftigen. Und wenn ich die Beiträge zu den verschiedenen Themen lese, dann kriecht eine Wut in mir hoch. "Sanftmütig" bleiben kann und will ich nicht, und ich freue mich über jeden Beitrag, in dem Tacheles geredet wird. Ich meine damit bes. das selbst Erlebte, und weniger wissenschaftliche Betrachtungen, die ich aber trotzdem sehr interessiert lese. Ich habe keine Forschung im religiösen Bereich betrieben.
Wohl habe ich viel darüber nach gedacht, ob es einen Gott gibt. Ich weiß es nicht. Ich neige dazu es zu verneinen.
Und Jesus? Gottes Sohn? Dazu habe ich zu viele Mythen gelesen, z.B. war Zeus sehr zeugungsfreudig. Hat ein allmächtiger, gewaltiger Gott, den sich niemand vorstellen kann, einen Sohn nötig? Allein der Zeugungsgedanke würgt mir ein Lachen hervor.
Es wurde im AT bei Jesaja ein "Friedefürst" angekündigt. Aber was kam? Ein "Sohn Gottes". Jesus war ein Jude, ein revolutionärer Jude vielleicht, dem das satte Priestertum des Tempels seiner Zeit auf die Nerven ging, der sah, das die Priesterschaft nicht mehr Gott, sondern ihren eigenen materialistischen Bedürfnissen diente. --- Was würde dieser "Seelenbräutigam" heute seiner "Seelenbraut" erzählen? (NAKI, das ganze Christentum) ?????
Jesus war ein gottesfürchtiger Jude, der selbst in seiner "revolutionären" Bergpredigt nichts wirklich Revolutionäres von sich gab -er erinnerte einfach nur an die grundlegenden ethischen Gedanken des Judentums. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!", dieses Wort stammt aus der Thora. (3. Mose 19,18) Aber das Christentum scheint seine eigene Glaubensgeschichte nicht zu kennen, denn nicht Jesus, sondern Paulus hat das Christentum "geschaffen".
Und Millionen Menschen mußten unter seinem Leidenszeichen, dem Kreuz, so sehr leiden, die Kirche hat Millionen Menschen auf dem Gewissen, sie ist immer noch eine starke irdische Macht.
Es macht mich wütend, daß die NAK weiter Menschen mißbrauchen kann, --- immer mehr ausgedehnt auf Länder, wo die Armut herrscht, die Menschen dort sich an jeden Strohhalm klammern, welcher ihnen eine Verbesserung ihrer Lebensumstände verspricht: der Apostel düst an mit großem Tamtam und mit eben diesem düst er wieder ab.

Ich verstehe nicht, wie diese Religionsgemeinschaft NAKI es schafft, ihr Lügengebäude aufrecht zu halten.

einen schönen Abend --- hatikwa

Magdalena
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#159 Beitrag von Magdalena » 02.01.2018, 11:33

Schnoogele hat geschrieben:heute tanzt der Stammapostel halt ins Neue Jahr durch und mit 2,5 Promille würde der hlg. Geist zu stark wirken am nächsten Tag im GD.
Da wird doch glatt in mir ein Erlebnis erweckt, welches ich beim Jahreswechsel 1969/70 haben durfte:

Ich war damals mit meinem Verlobten - nicht NAK - im Winterurlaub in der tief verschneiten Oberlausitz - weit ab von jeglicher Ortschaft, mitten im Wald in einem alten "Jagdschloss". Wir feierten mit sehr netten Menschen gemeinsam Silvester. Es war eine ausgelassene und fröhliche Stimmung ohne die Komplikationen, die manchmal bei solchen Feiern auftreten.
Nun war ich selbst sehr darauf bedacht, nicht zu viel Alkohol zu mir zu nehmen, denn ich wollte als 150% treues Gotteskind unbedingt das neue Jahr mit dem Herrn beginnen, so wie man es mich gelehrt hatte. Alles andere würde mich ja um den Segen Gottes bringen. Also hatte ich vorher schon genau Fahrpläne unter die Lupe genommen, damit wir ja pünktlich aufstehen und uns zum Gottesdienst aufmachen konnten. Wir gingen natürlich sehr spät bzw. früh zu Bett. Ich habe kaum geschlafen, weil ich dauernd auf die Uhr sehen musste - Wecker hatten wir keinen. Es war noch fast in der Nacht, als ich mit vieler Mühe und Not meinen wirklich nicht begeisterten Verlobten endlich aus den Federn gezerrt hatte. Er musste ja unbedingt dabei sein, es ging auch um sein Seelenheil. Wir zogen uns sehr warm an - ich sogar eine lange Hose! - was damals noch sehr verpönt war, aber es war sehr kalt und es lag hoher Schnee. Also erlaubte ich es mir ...

Nun gingen wir mitten durch den dunklen Winterwald, so ca. eine halbe Stunde, um dann in einen ungeheizten Zug zu steigen. Danach stiegen wir um in einen Bus und kamen endlich in dem Ort an, in welchem sich eine kleine NAK-Gemeinde befand. Ich glaube, wir kamen ein wenig zu spät, der Raum war völlig überheizt, wir konnten unsere warmen, dicken Pullover nicht ausziehen - es gab keine Garderobe oder ähnliche Möglichkeiten, die Sachen abzulegen. Die Predigt war stink langweilig, so weit ich mich erinnern kann. Mein Verlobter schlief neben mir, ich boxte ihn ein paar Mal in die Seite, aber der Erfolg war sehr geringe. Ich selbst hatte große Mühe, meine Augen offen zu halten.

Aber das Besondere und Unvergessliche für mich war die Sicht auf den kleinen Altar: Dort saß ein Priester, dem fiel der Kopf einmal auf die linke Seite, dann auf die rechte Seite, dann nach vorn. Dann wachte er auf, kurz danach wieder das gleiche Spiel usw. usf. Wahrscheinlich bin ich durch dieses "Erleben" nicht ebenfalls eingenickt, weil ich mich so über diesen AT geärgert habe und was er der Gemeinde doch für ein schreckliches Bild lieferte. Es war also ein eindrückliches Erlebnis, und das erste Mal verspürte ich nach dem Verlassen des GD nicht dieses selige Gefühl, wenigstens dabei gewesen zu sein, was man ja sonst immer hatte bzw. haben sollte ... Ich wollte nur so schnell wie möglich fort und mich endlich zur Ruhe legen, was natürlich noch lange, lange nicht möglich war, denn es stand uns noch die Rückreise bevor ...

Hatikwa
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#160 Beitrag von Hatikwa » 02.01.2018, 13:36

liebe Magdalena,
da muß ich doch schmunzeln beim Lesen deiner Geschichte.
Aber nicht nur lange Hosen waren verpönt, auch durften damals unverheiratete Paare noch nicht gemeinsam in Urlaub fahren! Wie konntet ihr euch denn durchsetzen ?
Ja, ja, GD - Besuche waren ein Zwang, ohne wenn und aber, "auf Teufel komm raus" --- aber heute ist ja alles anders,
die NAKI befindet sich in einem gewaltigen Veränderungsprozeß. Selbst die Lehre wird verändert, das Dogma, die Doktrin, und die Behauptungen. --- Die "Behauptungen" der Ausgetretenen werden mit "Behauptungen" der Getreuen als Lügen hingestellt. Als Beispiele werden häufig Disco, Kino, TV, alle weltlichen Vergnügungsstätten genannt. Nicht neuapostolische dachten auch nicht ständig daran sich nur zu vergnügen. Der Alltag bestand doch aus allumfassender Arbeit. Und wenn es paßte, dann fand sich Spaß zur Entspannung. --- Die Verbote erstreckten sich auf die ganze Palette ein aufgeklärtes Menschenleben zu ermöglichen. Das fing schon mit Bücher lesen an und endete bei einer nicht - apostolischen Sichtweise.
Alles wurde kontrolliert. Und mit absonderlichen Lügenmärchen wurde uns Gottes Wille eingetrichtert.
Die NAKI verändert sich, und bis jetzt ist mir nur bekannt, daß man nicht mehr in die GD muß, das Angebot hat sich ja verringert, man kann in die Disco, ins Kino und einen TV darf man auch haben. Das ist doch toll!!! Jetzt sind die Gläubigen endlich den Weltmenschen gleichgestellt. Und mit einem Dauergrinsen auf der Backe zerren die Apostel und ihre Gefolgschaft das goldene Kalb hin und her.
schönen Tag --- hatikwa

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