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 Betreff des Beitrags: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN
BeitragVerfasst: 29.06.2013, 20:23 
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Gemeindeabend am 2. Juli 2013

Zu einem speziellen süddeutschen Gemeindeabend, der am Dienstag, 2. Juli 2013 stattfindet, sind die Mitglieder der Gebietskirche Süddeutschland eingeladen. Beginn der Veranstaltung ist um 20:00 Uhr (Übertragung in die „SAT-Kirchen“).

Bezirksapostel Michael Ehrich, der die Gebietskirche leitet, hat für diesen Dienstagabend eine ausführliche Information über die Hintergründe von Veränderungen in Süddeutschland angekündigt. Die Veränderungen betreffen u.a. eine Neugliederung der Apostelbereiche. Bisher ist die Gebietskirche in neun Apostelbereiche gegliedert, die von acht Aposteln geleitet werden. (Seit der Ruhesetzung von Apostel Wolfgang Bott – wir berichteten – hat Apostel Wolfgang Eckhardt interimsweise die Leitung auch des Apostelbereichs Tübingen übernommen.)

würde mich freuen wenn Teilnehmer berichten.....


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BeitragVerfasst: 03.07.2013, 08:36 
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Der gestrige Gemeindeabend:

Vor dem eigentlichen Beginn lief eine Aufzeichnung eines Chores, der recht angenehm anzuhören war.

Als dann BA Ehrich auf dem Bildschirm erschien, erinnerte er zunächst an das Ableben des früheren Stammapostels Fehr und bat um eine Schweigeminute. Und nach einem kurzen Gebet ging es dann los.

Eingestimmt wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer durch eine – woher auch immer stammende – Betrachtung der demoskopischen Entwicklung im allgemeinen.

Darauf aufbauend kam BA Ehrich dann zum Kern seiner gestrigen Botschaft: Es wird in seinem Arbeitsbereich künftig weniger Apostelbezirke, damit verbunden auch weniger Bischöfe geben.

Dies wiederum bedingt, dass der zuständige Apostel/Bischof wohl künftig kaum noch in eine einzelne Gemeinde kommen wird. Es ist wohl angedacht, Gottesdienste des Apostels/des Bischofs möglichst in einer größeren Gemeinde eines Bezirks durchzuführen und dazu jeweils gleich mehrere Gemeinden einzuladen.

Eingespielt wurde noch ein Video mit einem Interview der Herren Prause, Loy und Ehrich.
Vieles ist mir da nicht im Gedächtnis geblieben, eines aber war interessant: Auf die Frage der Interviewerin, wie oft denn nun künftig ein Apostel einen Gemeindebereich besuchen wird, antwortete BA Ehrich, er schätze, so alle neun Monate einmal.

Die Interviewerin hakte nach und merkte an, dass somit ein Kind, wenn es getauft ist, im schlechtesten Fall erst nach neun Monaten versiegelt werde. Die Reaktion der interviewten Herren Prause, Loy und Ehrich ging hier gegen Null……..

Auch wurde die Zuhörerschaft darauf hingewiesen, das wohl durchaus damit zu rechnen sein muss, dass künftig nur „lebendige Gemeinden“ überleben werden, was immer das auch genau bedeutet……..

Eines bleibt noch anzumerken: In der Gemeinde, in der ich den Abend erlebt habe, waren gerade mal 18 Leutchen anwesend - bei normalen Gottesdiensten sind dort geschätzt 50-60 Personen anwesend…..

So, das war es in aller Kürze,
Gruß aus dem verregneten Süden,
Heinrich

_________________
In der Kirche halten zurzeit nicht wenige ihren eigenen Vogel für den Heiligen Geist.
(Ludwig Schick, Erzbischoff Bamberg)


Zuletzt geändert von Heinrich am 03.07.2013, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 03.07.2013, 09:07 
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Heinrich:
Zitat:
Dies wiederum bedingt, dass der zuständige Apostel/Bischof wohl künftig kaum noch in eine einzelne Gemeinde kommen wird. Es ist wohl angedacht, Gottesdienste des Apostels/des Bischofs möglichst in einer größeren Gemeinde eines Bezirks durchzuführen und dazu jeweils gleich mehrere Gemeinden einzuladen.


Der damalige Bezirksapostel Startz hatte selbst kleinste Gemeinden noch mindestens einmal jährlich besucht. Dafür hielt er auch wöchentlich mind. fünf Gottesdienste und war sich nicht zu schade, dazu bei Glaubensgeschwistern zu übernachten. Nachfolgend dazu ein Buchzitat:

In meinem Bundesland Bayern schrumpfte die Anzahl der Gemeinden von 253 (Stand 1987) auf 194 (Stand 2012), wobei sich allerdings ein Bezirksapostel und jeweils drei Apostel und Bischöfe um die Gläubigen kümmern (im Vergleich zu einem Bez.-Ap. und zwei Bischöfen). Auch die sonstigen Voraussetzungen sind heute wieder identisch, da die beiden bayrischen Apostelbezirke (München und Nürnberg) keine Missionsgebiete mehr zu betreuen haben. Den 253 Gemeinden von Apostel Startz stehen heute 85 Gemeinden (Ap. Zenker/München) und 80 Gemeinden (Ap. Prause/Nürnberg) sowie 29 Gemeinden (Apostel Bauer/Ulm) gegenüber, was naturgemäß die Frage aufwirft, wie lange Bayern noch mit sieben hauptamtlichen Gehältern im Vergleich zu drei unter Apostel Startz aufrechterhalten werden kann – zumal der Gottesdienstaufwand sich dank des mittlerweile freien Sonntagnachmittags um 33 Prozent reduzierte.

Die älteren Glaubensgeschwister werden Rechnungen dieser Art indes nur insoweit interessieren, als sie sich fragen müssen, warum allenthalben von Gemeindereduzierungen gesprochen wird, aber nur selten von Apostelreduzierungen. Jene älteren Glaubensbrüder und -schwestern waren im Glauben erzogen worden, dass Gott der Herr ihre Mühen und Opfer segnen würde und dass 'ihr' Werk Gottes damit in raschen Schritten zur Vollendung geführt werden würde. Vollendung hieß dabei in erster Linie das Finden des letzten Schafes, denn dann, so die damaligen Predigtergüsse, würde Gott endlich Feierabend gebieten und seinen Sohn zur Heimholung der Braut auf diese Erde schicken. Das war das lange ersehnte Endziel und gleichzeitig der Antriebmotor für alle die teilweise übermenschlichen Mühen und Opfer gewesen. Nun müssen diese so an der Nase herumgeführten Menschen nicht nur feststellen, dass es immer mehr bergab geht mit dieser als Werk Gottes geglaubten Kirche, sondern dass diese damaligen Versprechungen im Prinzip nur leere Worte waren, die selbst durch die größte Glaubensanstrengung nicht voller werden. Anstatt in Sack und Asche zu gehen, werden die Gläubigen in ihren Zweifeln von ihren Seelenhirten auch noch zynisch abgefertigt. So meint jüngst der Kirchenpräsident der zweitgrößten Gebietskirche Deutschlands als Begründung dieses Schrumpfprozesses in kaum mehr zu überbietendem Zynismus: 'Wenn etwas weniger wird, dann wird es wertvoller!' (Bez.-Ap Brinkmann im Gottesdienst für Jugendbeauftragte in Herne am 11. Oktober 2011)"


("Aus Gnaden erwählt - Fragen und Antworten für kritische Gotteskinder", S. 294f.)

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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)


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BeitragVerfasst: 03.07.2013, 12:06 
Ich habe dieses neuapostolische "Ämterhoppping" (jemand aus diesem Forum hat den passenden Begriff mal erfunden) nie verstanden. Was soll das?

In jeder evangelischen/katholischen Gemeinde gibt es den zuständigen Geistlichen, der über Jahre, manchmal Jahrzehnte dort installiert ist und alle Predigten hält, Handlungen durchführt. Fertig. Es mag mal vorkommen, dass zu einem besonderen Anlass sich ein höherer Würdenträger blicken lässt, aber niemand von den Gläubigen scheint irgendwas zu vermissen.

Wenn der Heilige Geist in jedem Gotteskindlein wirkt und die NAK die Fortsetzung der Urkirche... , so sollte man doch meinen, Gott bekäme die Seligkeit auch durch einen einfachen Gemeindevorsteher hin.

    Hat der Apostel eine höhere Qualitätsstufe des Heiligen Geistes abbekommen?
    Erteilt er den Turbo-Segen?
    Die Super-Sündenvergebung?
    Gibt es eine Hierarchie der Geistesgaben, analog der Ämterverteilung?
    Kann ein Gotteskind, das lebenslang nur von einem schlichten Priester betreut wurde, nicht am Tag des Herrn teilnehmen?
    Wie ist es um die Würdigkeitswirkung des Apostolats bestellt, wenn die Herren Apostel in 150 Jahren die Würdigkeit der Braut nicht zustandegebracht haben?

Man fragt sich.


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BeitragVerfasst: 03.07.2013, 12:21 
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Konzentration der süddeutschen Apostelbereiche 03.07.2013)

Von der Kirche Karlsruhe-West aus erfolgte via Satellit eine Übertragung in Bild und Ton in nahezu 390 Kirchen in Baden-Württemberg und Bayern.

…Denn es sei wichtig zu verstehen, dass die Hintergründe der Veränderungen in der Gebietskirche nicht „NAK-typisch“ seien, meinte der Bezirksapostel… .

Gemeindezusammenführungen

Grundsätzlich sehe er nur zwei Gründe für Gemeindezusammenführungen: die Gemeindesituation oder der Zustand des Kirchengebäudes.

Konzentration der Apostelbereiche und neue Bezirkszuordnungen
Orientiert an der Ruhesetzung dieser Geistlichen würden die derzeit neun Apostelbereiche auf sechs konzentriert… .

Der Bezirksapostel erläuterte: „Die Zahl der Gemeinden, die jeder Apostel zu betreuen hat, wird sich im Vergleich zum Jahr 1996 nicht wesentlich verändern.“…


Werte Orientierte, liebe Desinformierte und all ihr in desolaten „Kirchenzuständen“ 8),

was für ein Event. Ein „Gemeindeabend mit Übertragung“ als Übertragung einer Letztentscheidershow im Stile einer Generalbekanntmachung. Einen Monolog, ein Video den konsumierenden Glaubensfilialen als Gemeindeabend auf Augenhöhe anzudrehen, hat schon was geschickt eingefädelt Vertreterhaftes an sich.

Wenn man den Bericht über die Generalbekanntmachung so liest – Reduzierung der leitenden Angestellten des Letztentscheiders um 1/3 (die Apostel und Bischöfe sind Angestellte der NaK-S) –, sowie dass mit der Apostelschrumpfung versucht wird, die Anzahl der betreuten Gemeinden pro Apostel in etwa auf dem Niveau von 1996 zu halten, dann dürften seitdem wohl auch die Gemeinden und die Mitglieder in gleicher Größenordnung geschrumpft sein.

Dass auf dieser Basis Schwiegersohnapostel Ehrich auf die doppelkornbauernschlaue Schnapsidee kommt, dass „es wichtig sei zu verstehen, dass die Hintergründe der Veränderungen in der Gebietskirche nicht „NAK-typisch“ seien“ legt nahe, dass er selber dem Wahn verfallen ist, dass die andersgläubige Bevölkerung im gleichen Zeitraum auch um ein Drittel geschrumpft wäre :mrgreen: .

Den (naktypischen) Gründen warum die Bevölkerungsentwicklung bei weitem nicht dem rapiden Niedergang der NaK-S entspricht, weicht Ehrich bei seinem Briefing professionell aus. Aus- und Hausgemachte Gottesvolksverdummung wie weiland mit der „Botschaft“.

Die gemeindenbedrohliche Schließungswut mit der „Gemeindesituation oder dem Zustand des Kirchengebäudes“ abtun zu wollen, hat doch bitte nichts mit Demografie zu tun, sondern evtl. mit den angehäuften „Reserven“ in den Kornkammern (den ins Schwißtuch eingewickelten Pfunden). In Bayern und Baden-Württemberg ist doch der Zustand der weltlichen Gebäude nicht so desolat, dass 1/3 davon marode wären (wie wohlmöglich nakintern).

Dieser Gemeindeabend passt wunderbar zu dem Schaukastenaushang der Werbenakentur für
(Juli 2013). Selbstbildselbstbetrug par excellence.

Danke für solch ein erfrischend ehriches Glaubenserlebnis.

s.


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BeitragVerfasst: 03.07.2013, 12:35 
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tergram:
Zitat:
Wenn der Heilige Geist in jedem Gotteskindlein wirkt und die NAK die Fortsetzung der Urkirche... , so sollte man doch meinen, Gott bekäme die Seligkeit auch durch einen einfachen Gemeindevorsteher hin.


Na ja, vielleicht muss man das so sehen, liebe tergram:

Ein Pfarrer erzählte, dass seine durchschnittliche Predigtvorbereitung so ca. acht Stunden in Anspruch nehme. Jetzt rechnen Sie mal, wieviel NAK-Amtskörper der Heilige Geist braucht, um auf eine solche Vorbereitung zu kommen ... 8)

Wenn man dann noch dazu rechnet, dass viele NAK-Prediger die Predigt ganz dem Heiligen Geist überlassen ..., dann muss man schon von daher von einer hohen predikalen Amtsfluktuation ausgehen ... :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 03.07.2013, 13:33 
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Registriert: 22.07.2008, 04:08
Beiträge: 1320
Zitat Nak-Süd..Ehrich

Es sei ihm wichtig, dass die Gemeinden bei den notwendigen Schritten mitgingen, unterstrich der Bezirksapostel abschließend: „Denn nur wenn ihr – die ihr das Gemeindeleben ja gestaltet – notwendige Veränderungen mittragt, werden wir weiterhin aktive, lebendige Gemeinden haben.“

alles klar????? bei wem liegt nun die Verantwortung???
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
ja ist ja völlig ok...der Schrumpfungsprozess muss dem endgültigen Ende ja vorausgehen,
geht ja nicht anders... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 04.07.2013, 23:02 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
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…Die zwanzig Jahre von 1988 bis 2008 waren von einem kontinuierlichen Bevölkerungsanstieg geprägt….
Prognose:
Datum …… Einwohner
Dez. 2015: 10.794.570
Dez. 2031: 10.670.320


Werte Statistiker, liebe Statisten und all ihr Letztentscheider 8),

also in diesen Zahlen spiegeln nicht unbedingt die von Schwiegersohnapostel Ehrich verfügte Stellenreduzierung um 1/3 wieder.

Die Schließungsnotwendigkeiten der NaK-S-Gemeindefilialen hätte demnach allein ausgemacht hausgemachte (naktypische) Ursachen, welche allein der amtierende Letztentscheider zu verantworten hat – der Rest ist ja kirchenrechtlich unselbständig.

Die Bevölkerungsentwicklung von Bayern reicht von 1996 (12.044.000) über 2013 (12.633.000) bis 2031 (12.613.00) Einwohner (www.statistik.bayern). Auch dort von Schrumpfung keine Spur.

In Deutschland hatten die Letztentscheider jedoch allein in 2012 die Schließung von 110 Glaubensfilialen verfügt!

Im Durchschnitt wurden ca. 2 Gemeinden pro Woche in die Ewigkeit abberufen (aus den Profanierungsaltären ihrer Bezirksapostel geopfert).

Wenn für Fehr von Ehrich schon eine Schweigeminute anberaumt wurde, dann wären jede Woche auch 2 Schweigeminuten für die verordneten Gemeindeheimgänge als angemessen anzusehen und das Eingeständnis, dass das in keiner Weise einer realen Bevölkerungsschrumpfung geschuldet ist, sondern allein auf das Konto der Letztentscheider geht.

s.


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BeitragVerfasst: 07.07.2013, 05:57 
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Beiträge: 365
Liebe Fories!

Da ist bei Euch ja mehr los als in den anderen Foren. Großen Respekt. Klar, man kann nicht auf jeder Hochzeit tanzen, aber etwas mehr Reaktionen hätte ich mir an anderer Stelle schon gewünscht (naktuell), zumal sich dort ja auch einige Fories von hier aufhalten. Das aber mal so am Rande.

Den Gemeindeabend hätte man sich schenken können. An den Zahlen der Teilnehmer konnte man das Interesse zählen. Die Verletzungen sind sehr tief in den Seelen der Geschwister. Sie werden auch nicht verheilen, sondern eher vernarben.

Es stellt sich die Frage: Wer ist die Gemeinde? Der Vorsteher, die Amtsträger oder nicht in aller erster Linie die Geschwister. Die bringen ihren Zehnten in ihr Haus Gemeinde. Und diese machen die Gemeinde aus, nicht der Vorsteher oder wer auch immer. Wer macht sich seitens dieser Ämter Gedanken, warum soviele austreten, wegbleiben nicht mehr kommen oder was auch immer. Daran ist eine marode Bausubstanz nun wirklich nicht schuld. Allein wir hier in Franken hatten wir als Beispiel gesehen zwei Gemeindeschließungen (Fürth-Hasensprung und Nürnberg-Birkenwald) Diese Gemeinden gingen 1:1 an irgendeine rumänische Glaubensrichtung. Bei der einen Gemeinde haben wir gesehen, was ein Farbtopf möglich macht. Bei der zweiten Gemeinde muss ich erst mal hinfahren und schauen, was dort als "marodes" Gebäude die neuen Besitzer zur Sanierung so veranlassen.

Was Herr Ehrich schlicht vergessen hat (oder wollte er das nicht) war die Tiefenreinigung. Im Interview mit den beiden Herren Prause und Loy war das sehr schön dargestellt. Immer wenn einer von beiden sprach (nichtsagend) waren tiefe Blicke des BAP auf den Sprechenden gerichtet. Ich hatte so das Gefühl, dass er die beiden vorher eingeschworen hatte, was sie sagen durften.

Solange sich niemand müht, die Familie Gemeinde zu analysieren, werden wir weiter schrumpfen und eines Tages leben die Bezahlmitarbeiter von der Reserve (die die Gemeinden eingebracht haben - sicherlich nicht für die Bildung von Überlebensreserven der Bezahlmitarbeiter).

_________________
Thomas (ts@bf-nak.com)


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BeitragVerfasst: 07.07.2013, 12:43 
Hallo Thomas,

mir scheint, dass andere Gebietskirchen mit dem Thema schon länger und schmerzhafter in Berührung gekommen sind, als die Gebietskirche Süd. Vermutlich gibt es nun dort Nachholbedarf.

Ergänzend zum Thema in Süddeutschland empfehle ich, den Artikel aus der "Unsere Familie online" intensiv zu lesen, in dem es um die komplette Umstrukturierung der Gebietskirche USA geht. Dies nicht nur auf Standorte bezogen, sondern auf Hierarchien und Ämter. In einem Parallelthread hatte GG001 schon daruf hingewiesen. Hier gern nochmals der link:

http://www.bischoff-verlag.de/public_vf ... hiffe.html

Man sehe sich die Anzahl der Gemeinden für den riesigen Kontinent Amerika Nord und Süd einmal an - von Alaska bis Feuerland gibt es weniger Gemeinden, als im winzigen Deutschland.

Ich halte den dort eingeschlagenen Weg mit einiger Zeitverzögerung für richtungsweisend - auch für D/EU. Heutige technische Möglichkeiten machen den Gottesdienst via Internet möglich - letztlich nichts anderes, als bei den bekannten "Übertragungen" schon seit langem üblich. Was bisher Ausnahme war, wird für Mitglieder in ländlichen Bereichen oder an kleinen Standorten wohl die Regel.

Wenn ich letzte Äusserungen von Herrn Schneider hinzunehme ("Wir müssen uns daran gewöhnen, dass Deutschland nicht der Nabel der Welt ist.") und mir die Mitgliederzahlen in Asien und Afrika ansehe, dann wird klar, wohin die Reise geht.

Die NAK ist ein global player - Seelenschmerzen einzelner Mitglieder an deutschen Standorten scheinen vor dem Hintergrund unbedeutend. Mal so aus Apostelsicht gedacht...


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