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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 03.08.2017, 05:07 
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Schmetterling40 hat geschrieben:
Und was ist mit der psychischen Gewalt, die noch von so vielen "Amtsträgern" und sogar Aposteln ausgeführt wird?

…ich weiß nicht, welche Glaubensschnapsidee den Stapst geritten hat, von einem gewaltfreien Gott und dessen gewaltfreiem Werk mitsamt dessen gewaltfreien Gottesknechten zu predigen.

Mit göttlicher Gewalt kam es bereits zur Vertreibung aus dem Paradies: „Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens“ (1.Mose 24).

Später wird von dem göttlichen Genozid zur Zeit der Arche oder auch der Schlag gegen die ägyptische Erstgeburt sowie der pauschalen Ertränkung der ägyptischen Soldaten berichtet. Im Werk Gottes wird auf Zucht geachtet und sei es mit gewalttätiger Züchtigung:
      - Ps 118,18 Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis.
      - Spr 13,24 Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten.
      - Hebr 12,6 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.«
      - Hebr 12,7 Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit Kindern geht Gott mit euch um. Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?
      - Tob 13,2 denn er züchtigt und ist gnädig, er führt hinab in die Unterwelt unter der Erde und er führt wieder hinauf aus dem großen Verderben, und niemand kann seiner Hand entfliehen.
      - 2Mak 7,33 aber obwohl unser lebendiger Herr eine Zeit lang zornig ist und uns bestraft und züchtigt, so wird er doch seinen Knechten wieder gnädig werden.
      - Apg 5,1 Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker..

Aber auch die von Gott gerufenen Gottesknechte („Es ist der Ruf Gottes“) waren in der Bibel nicht unbedingt zimperlich. Stapst Petrus war nicht nur Schwertträger sondern auch dessen Anwender. Gottesknechte als gewaltverlängernde Werkzeuge eilen ihrem Gott zur Hand (Damals im Garten Eden) oder (Strebergärtner).

Und so ist von Gott für den einen die Lebensuhr schon im Mutterleib abgelaufen während anderen eine längere Lebenszeit beschieden ist. Unter der Apostel Zucht, reift heran die Glaubensfrucht. Brautzubereitung par jesuanischer excellence (an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen).

s.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 15.08.2017, 11:53 
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Beiträge: 4171

Vom Feigenbaum, der keine Feigen trägt (14.08.2017)

…Jesus war der angekündigte Messias, auf den das Volk so lange gewartet hatte. Er war es, von dem die Propheten vorhersagten. Und er hatte es den Menschen deutlich gezeigt, welche Wunderkräfte er besaß. Er lehrte sie in Vollmacht und mit Weisheit. Doch Früchte, also Konsequenzen, zog das nicht nach sich. Nur Wenige scherte es. Früchte der Nachfolge, der Freude über das Kommen des Messias zeigten sie nicht. Das Volk glaubte nicht an ihn, lehnte ihn ab, tötete ihn sogar… .

Und unsere Früchte?
Zurück ins Heute:


Werte Glaubensfrüchtchen, liebe CO2-Alibibaumschullehrer und all ihr Fruchtlosen 8),

ein Pressesprecher in der Rolle eines biblischen Exegeten :mrgreen: . Pater Johannings Frucht: „Das Volk glaubte nicht an ihn, lehnte ihn ab, tötete ihn sogar…“. Soso, Jesus war also vom Volk getötet worden. Was für ein na-amtliches Glaubensfrüchtchen vom Stammapostelbaum der apostelendzeitlichen Erkenntnis.

Da wirft das CO2-Alibibäumchen im Nakiclanischen Garten zu Zürich seine fruchtlosen Schatten aber weit voraus. Damit war sicher auch sein Ausflug in den Kongo mit all den Polizeieskorten abgegolten… .

Die einen lassen mit ihrem Mammon CO2 raus - und andere gehen an Nebenwirkungen von CO2 ein. CO2 – auch so eine Frucht des Neo- rsp. Turboapostolizismus. Total gewaltfrei und ohne gewaltsame Nebenwirkungen… .

Die Opfer (Früchte) machen’s dem BaVi-Jetset leicht, überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ na-amtlich ad absurdum zu führen. Und an diesen Früchtchen sind sie zu erkennen.


s.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 15:39 
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Beiträge: 4171
Gesund genießen: Lebensfroh und zielstrebig (22.08.2017)

Heute auf alles verzichten für ein perfektes Morgen? Mit dem Glücklich-Sein warten bis in alle Ewigkeit? Das ist gar nicht nötig und nicht mal gefragt. Es geht auch anders – auf Schatzsuche mit dem Stammapostel.

Es war ein Klassiker unter den Bibelworten, über den der Stammapostel am 28. Mai 2017 in Joachimsthal (Deutschland) predigte: „Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen“ (Matthäus 6, 20).

„Wir müssen nur die richtigen Prioritäten setzen.“ Zumal: „Wenn wir himmlische Schätze sammeln, hilft uns das sogar, auch unser irdisches Leben zu gestalten.“

Sammeln – eine Anleitung

Reichtum – eine Inventur


Wertes Opfer von Anlagebetrügern, liebe Schweißtuchwickler mit pfundigen Prioritäten und all ihr sonstigen Schatzsammler 8),

Gott lässt seine irdischen Renditeobjekte von seinem apostelendzeitlich wiederaufgerüchteten „Apostelat“ managen, das die glaubenserwirtschafteten Überschüsse gleich wieder gesammelt seinen gewaltigen irdischen Reserven zuführt. Glaubenslebensfroh und zielstrebig. Echte Genießer.

Dabei gehen die stammapostolischen Sammler streng nach der Anleitung Gottes vor („Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“) :mrgreen: . Deshalb verbergen die meisten Gebieterkirchenchefs nicht nur ihre alljährliche Inventur aber auch den Forschungsbericht vor der nakinternen Öffentlichkeit (damit ihre pfundig schweißtuchgewickelten Prioritäten nicht ruchbar werden). Pfundige Schweißtuchwickler - die Klassiker im Nakolizismus.

s.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 29.08.2017, 12:32 
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Weltweit zu Hause: In Fürbitte und Gedenken (25.08.2017)

Mehr als Fürbitte

„Es ist schlimm, was die Menschen im Augenblick mitmachen müssen. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl“, sagt Peter Johanning, der Sprecher der Neuapostolischen Kirche International. „Unsere Gedanken sind bei diesen Menschen, die um ihr Leben ringen oder Angehörige verloren haben. Wir gedenken ihrer nicht zuletzt im Gebet.“

Das zeigt sich unter anderem in den Gottesdienst mit Stammapostel Jean-Luc Schneider. Jedes Mal betet er ausdrücklich für alle Menschen, die Leid erleben müssen. Wie zum Beispiel Ende Juli in Barcelona: „Wir können gar nicht alles aufzählen, weil wir nicht alles wissen und weil keiner von uns die Last des Nächsten abwägen kann. Aber du, Gott, weißt und kennst alles, und du kannst immer und allen helfen, das ist unsere Glaubensüberzeugung. Als deine Kinder bitten wir dich: Hilf unserem Nächsten, spende Trost wo es möglich ist, gib Linderung, schenke Frieden.“

Dass es die Neuapostolische Kirche nicht allein beim Beten belässt, sondern auch Helfer-Arbeiter leistet, darüber berichtete nac.today am „Welttag für die humanitäre Hilfe“.


Werte weltweiten Jetsetter vom Dienst, liebe Lokalpatrioten und all ihr Fürbebitteten 8),

Wir beten gemeinsam für alle Leidenden. Wir haben nicht den Auftrag, alle gesund zu beten. Wir haben aber den Wunsch, dass unser Bruder und unsere Schwester in den Genuss des Heils kommen und deshalb beten wir für sie: ,Gib ihnen die Kraft und den Trost, den sie brauchen, um Glauben zu behalten.‘“ […] „Noch mehr auf diese Weise beten“, diesen Appell richtet der Stammapostel an die weltweite Gemeinde. „So werden wir erleben, dass Gott auf unser Beten antwortet.“ Denn die Zusage Jesu aus Johannes 14,14 ist weiterhin gültig: „Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“(„ Gemeinschaftswerk auf höherer Ebene“).

Schöne Tage und schwere Zeiten – das erleben auch die Apostel und ihre Familien.“ „Der Apostel wurde gestern durch ein Familienmitglied auf das Attentat aufmerksam gemacht, „das sich sorgen gemacht hat, ob wir schon in Barcelona sind.“ Noch vor einem Monat führte Stammapostel Jean-Luc Schneider eine Apostelversammlung in Barcelona durch. „Am Abend gingen wir alle zu Fuß durch die Ramblas, genau dort, wo das Attentat nun stattgefunden hat.“(“Weltweit Zuhause: In Freude und Leid“).

In Barcelona hielt Stammapostel Jean-Luc Schneider am Sonntag, 23. Juli 2017, einen Gottesdienst, der in den gesamten Bezirksapostelbereich Schweiz übertragen wurde… . 560 Glaubensgeschwister erlebten den Gottesdienst im Kongresssaal des Hotels NH Hesperia Tower in Barcelona.

Den Stammapostel begleiteten an diesem Wochenende die Bezirksapostel Markus Fehlbaum und Bernd Koberstein, die Apostel Jens Korbien und Wladimir Lasarew, die Apostel des Bezirksapostelbereichs Schweiz sowie Bischöfe aus Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz
(NaK-Iberia). Und nach der seelsorgerischen Pflicht war es mit den Gastaposteln und all den Gastbischöfen (u.v.a. Kobersteins ein Mosaiksteinchen seiner großen Abschiedstournee) dann zur touristischen Kür auf die Flaniermeile Barcelonas gegangen. Weinbergsarbeiter par excellence (Flaniermiles and more). Glaubensflaneure bei einer ihrer Aftergottesworkpartys.

Nicht nur an Pfingsten rücken die „Apostelarier weltweit wieder zu einer großen Gemeinde zusammen (Ein Satellitenrund ums Erdenbund).

Wie weit die na-amtlichen Fürbitten gehen, zeigen folgende Fürbitten aus berufenem Munde: „Mein Leben war gut. Ich habe meine Religion gläubig ausgefüllt, ich dachte, dass mein Platz im Himmel sicher sei. Wie war ich erstaunt zu realisieren, dass der Weg, dem ich gefolgt war, kein guter war. Ist deine Einladung diejenige, der ich folgen sollte? Es ist so schwierig, noch einmal zu glauben, bete für mich!
[…]
Ich war nicht vorbereitet auf den Tod. Mein Leben endete in einem Moment. Ich hatte nicht mal mehr Gelegenheit, Vergebung zu üben oder Vergebung zu empfangen, ich war in einer Falle. Ich weiß nicht, warum, wo und wie, alles ist sehr durcheinander.
Nimm meine Hand und tröste mich, bete für mich!
[…]
Verfolgung war meine Bestimmung. Ich bin ein Opfer. Mein Herz leidet durch das wiederholte und unverdiente Böse. Meine Erinnerung ist sehr deutlich und Vergebung praktisch unmöglich. Ich schaffe es nicht, Verständnis für die anderen zu haben, aber ich muss es lernen.
Bete für mich!
[…]
Ich bin ein treues Gotteskind. Ich arbeite in der Ewigkeit wie ich auf der Erde gearbeitet habe. Hier ist viel Arbeit zu tun, aber es kann nicht alles getan werden. Ich kann nicht mehr Seelen zum Altar führen als die, die eingeladen sind. Brüder und Schwestern, da gibt es keine Grenzen, tue das Deine mit Freude bis wir uns wiedersehen.
[...]
Wir beten für euch, bitte bete für uns!
(Brinkweltmännische Fürbitten zum nachbeten).

Grenzen von na-amtlichen Fürbitten (es gibt offiziell nicht nur mehr sondern auch ein weniger an Fürbitten (Lebersche Nullösung)) wurden durch Stapst Dr. Wilhelm I. bereits 2010 gezogen: „ Der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet(„Ergänzende Ausführungen zu unserem Verständnis der heiligen Schrift“).

Auch dieses Posting mag selbstbildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was textwortwörtlich und was selbstbildhaft zu verstehen ist. Das führt uns im Glauben nicht weiter. Der Stapst verfürbittet sich das.

Noch eine weiterführende Bemerkung: Das „Apostelat“ muss als einzige Kirche im nakramentalen Vollsinn einen klaren Standpunkt zu nake-news vertreten. Es ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll, sich in Widerspruch zu nakten Fakten zu bringen.

Empfangt dies mit herzlichen Grüßen

s.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 30.08.2017, 12:17 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
Beiträge: 4171

29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?
30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.
31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber.
32 Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.
33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn;
34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.
36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war?
37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!


Werte Nächste, liebe Vor(über)gänger und all ihr Gotteskinder 8),

Mehr als Fürbitte… Das zeigt sich unter anderem in den Gottesdienst mit Stammapostel Jean-Luc Schneider. Jedes Mal betet er ausdrücklich für alle Menschen, die Leid erleben müssen. […] „Wir können gar nicht alles aufzählen, weil wir nicht alles wissen und weil keiner von uns die Last des Nächsten abwägen kann. Aber du, Gott, weißt und kennst alles, und du kannst immer und allen helfen, das ist unsere Glaubensüberzeugung. Als deine Kinder bitten wir dich: Hilf unserem Nächsten, spende Trost wo es möglich ist, gib Linderung, schenke Frieden (nac.yesterday / Glaubensklatschreporter Rother / „Weltweit zu Hause: Fürbitte und Gedenken“].

Das ist weit mehr als Fürbitte, denn keiner von uns Gotteskindern kann die Last der Nächsten abwägen. Liebe Gotteskinder, wer war gleich noch mal der Nächste? Was waren die Lasten der Kleriker, was war die Last des Samariters? Ging es überhaupt um deren Lasten? Apostel sind Experten für Sündenlastsäcke. War lt. Stapst Jean-Lug gar der Halbtote der Nächste? Who is who? Ist stammaposteolische Fürbitte mehr als tätige Fürsorge?

Der Stapst als professioneller Kleriker meint also, dass die Lasten von Priester und Levit (dem offiziellen Klerus) unabwägbar seien. Sogar die Lasten des Samariters sind für den selbstbildgerechtfertigen Stapst als Kind Gottes Fragezeichen??? Die Nächsten des Stapstes scheinen zirkularsschlüssig (vollkirchsinnig) die Gottesinder zu sein. Der enorme Reichtum des damaligen Klerus Gottes wird durch die Berichte der Beute der Römer nach dem Fall des Tempelberges deutlich. Auch heute gibt es schweißtuchwickelnde Kleriker, denen rund um die Uhr ihre eingeheimsten Opfer und ihre angehäuften Opferreserven mehr am Herzen liegen als Barmherzigkeit. Dabei sollten sich doch Nächster und Gotteskind nicht gegenseitig ausschließen!

„Lugrative“ Lasten der Amtskörper schmecken schon sehr fürbitter. Anstatt „desgleichen“ jetten die Jetsetter Gottes in der Glaubensweltgeschichte rum und als allerhöchstkarätig verbeamtete Gotteskinder verwalten sie felsenamtsfest die Renditeobjekte göttlicher Begierde.

Herr, als Nächste bitten wir dich: Lass uns den Halbtoten helfen und hilf unseren Klerikern und deren Gotteskindern, spende Trost wo es möglich ist, gib Linderung, schenke Frieden.

s.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 31.08.2017, 12:40 
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Registriert: 07.07.2011, 09:52
Beiträge: 336
So wie ich die NAK in meiner Gegend kenne, waren als "Nächste" eigentlich immer nur die Schwestern und Brüder der NAK anzusehen. Zu meiner NAK-Zeit wurde nicht einmal "gefürbittet" für "Andersgläubige" oder gar Ungläubige, die in irgendeine Not geraten waren (nur wenn sie schon tot waren, dann wurde für sie gebetet :mrgreen: ). Schön, wenn sich in dieser Angelegenheit etwas gändert haben sollte ...

In diesem Forum habe ich schon mehrmals entsprechend meiner persönlichen Erfahrungen zum Ausdruck gebracht, dass NAKler bereit sind, Gutes zu tun, es darf nur nichts kosten an Zeit, Mühe oder gar Geld. Und dann natürlich möglichst nur an "Gleichgesinnten" oder mit dem bestimmten Zweck, jemanden zum "Werk Gottes" zu bringen.

Ich bin seit meiner Geburt an NAK-Mitglied gewesen und das dann über mehr als 6 Jahrzehnte. Aber dieser Ausschluss vom "Gutestun" an den "anderen" hat mich schon immer sehr befremdet und auf diesem Gebiet hatte ich schon in meiner tiefsten NAK-Zeit den Gehorsam am Worte meiner "Segensträger" verweigert. Man wollte mir verbieten, diesem und jenem zu helfen mit Zeitaufwand, Mühe usw., weil diejenigen nicht neuapostolisch waren - ich würde mich damit erniedrigen, so hatte mir damals "mein" Priester gesagt. Heute noch bin ich sehr glücklich darüber, dass damals mein Gewissen gesiegt hat und nicht die Verbote der ATs.

Dieser Tage traf ich eine ältere Schwester der NAK, und wir kamen ins Gespräch. In diesem Gespräch mokierte sie sich über eine bestimmte privat ins Leben gerufene karitative Sache, welche von der NAK unterstützt wurde (Ja, so etwas gibt es, wenn auch sehr selten). Als sie aufgefordert wurde, ebenfalls dort mitzumachen, gab sie zur Antwort: "Dafür bin ich mir zu schade. Ja, wenn es die eigenen Leute beträfe, dann schon. Aber nun betrifft es vielleicht sogar Menschen, die nicht an Gott glauben." "Nein," wiederholte sie, "dafür bin ich mir wirklich zu schade." Und diese Schwester hat Verwandtschaft bis in höchste Kreise der NAK ...
Ich war so perplex, dass ich keine Antwort fand, aber da war sie auch schon bei einem anderen Thema. Später musste ich sehr lange über diese Einstellung nachdenken, die so gar nichts, überhaupt nichts Christliches an sich hat, aber wie schon oben gesagt, absolut mit meinen bisherigen Erfahrungen in der NAK übereinstimmt.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 31.08.2017, 13:20 
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Beiträge: 1174
Magdalena,

wer die Jahrzehnte seiner NAK-Mitgliedschaft an sich vorüberziehen lässt, hat wahrlich viel Grund zur Kritik an dieser Gemeinschaft.
Naturgemäß liegt in der Länge auch die Last und die Herausstellung von Missständen bis hin zu Ungerechtigkeiten ist sehr lang. Im Fall NAK ist Kritik besonders wichtig und berechtigt, weil sich diese Gemeinschaft schon von jeher als auserwählt und privilegiert verstanden sieht.
Die Darstellung aber, dass die NAK irgendwelchen in Not geratenen „ Außenstehenden“ zur Verweigerung von Hilfe geraten habe, kann ich mit meinen Erkenntnissen nicht bestätigen.
Die Äußerung dieser Schwester, welche sich zu schade für eine Hilfe an einer karitativen Sache war, ist ebenfalls nicht NAK-typisch. Außerdem weiß ich von materieller Hilfe der NAK an Waisenkindern ohne Indoktrinierung der NAK-Lehre.

Wenn unsere Kritik von prüfenden Menschen ernstgenommen sein soll, müssen wir uns an Fakten halten und von denen gibt es wahrhaftig genug zu berichten.

Nichts für ungut . . .

_________________
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 31.08.2017, 19:02 
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Beiträge: 4964
Brombär hat geschrieben:
Wenn unsere Kritik von prüfenden Menschen ernstgenommen sein soll, müssen wir uns an Fakten halten und von denen gibt es wahrhaftig genug zu berichten.


Deiner Bitte um Fakten komme ich gern nach und halte mich daran:

In den Jugendstunden meiner Heimatgemeinde sprach der Jugendleiter das uns damals sehr bewegende Thema "Umweltbewegung/Friedensbewegung" an. Wir Jugendliche fragten, ob wir nicht Gebete für den Frieden und den Erhalt der Schöpfung zum Thema machen könnten; der Jugendleiter war irritiert und erkennbar hilflos.

Das hatte zur Folge, dass im nächsten Jugendgottesdienst der Bez.-Ält. vom Altar donnerte "Gotteskinder haben keinen Grund, sich um diese Erde, die anderen Menschen und den Frieden zu kümmern. Je eher diese Erde zugrunde geht, desto eher kommt der Herr und holt uns heim. Ihr sollt nicht für Frieden und die Schöpfung beten, sondern für die Zeitverkürzung!"

So geschehen Ende der siebziger Jahre in Bochum/NRW. Die Namen der Akteure reiche ich gern per PN nach.

Soweit die wahrhaftigen Fakten, wie von dir erbeten. Ich habe sie damals ernst genommen.

Erzähle mir bitte niemand, die herzlose und ausschließlich auf das Eigenwohl der NAK-Gemeinschaft ausgerichtete Gedankenwelt, die hier geschildert wurde, sei ein bedauerlicher Einzelfall gewesen. Nein, er war Grundlage es Exklusivgedankens und er existiert bis heute.

_________________
Nichts fürchtet der Mensch wohl so sehr wie die Vorstellung, das, woran er glaubt, könnte falsch sein. (Gudrun Zydek)


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 31.08.2017, 19:53 
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Registriert: 28.11.2007, 00:15
Beiträge: 1174
tergram,

deinen Darlegungen widerspreche ich nicht, stelle aber (für mich) fest, dass sie am Thema einer verweigerten Hilfestellung – wie sie Magdalena schildert, vorbeiführen.

Bb.

_________________
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.


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 Betreff des Beitrags: Re: BaV II
BeitragVerfasst: 31.08.2017, 20:57 
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Registriert: 24.03.2017, 17:13
Beiträge: 178
tergram hat geschrieben:
Je eher diese Erde zugrunde geht, desto eher kommt der Herr und holt uns heim.

Meine Fresse. Das waren auch die Worte meiner damaligen Freundin, auf die ich ein Auge geworfen hatte, Tochter des damaligen Vorstehers.... Wir waren im Sommer Baden und sie entsorgte irgendwelche Getränkedosen und Unrat im Schilf. Ich muss sehr verduzt geschaut haben und sie zitierte o.g. Erklärung mit vollster Überzeugung.

So geschehen Mitte der Neunziger im Berliner Umland.

Ich finde es faszinierend, wie ähnlich diese ganzen Beispiele sind, obwohl es keine Absprachen zwischen den Akteuren gab .... 8)

_________________
"Liebe Geschwister, `im Natürlichen` gibt es den Bewehrungsstahl ....."
Co-Predigt zum Thema "Bewährung" in einer deutschen Landeshauptstadt im Jahr 2015


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