NAKD(eutschland) Plakatserie II

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shalom
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NAKD(eutschland) Plakatserie II

#1 Beitrag von shalom » 03.07.2012, 11:47

Fortsetzung zu Rubrik Neuapostolische Kirche: ( :arrow: NAKD(eutschland) Plakatserie ) Teil I
[urlex=http://www.nak-nrw.de/plakate/70/][ = > Uniformes Showkirchenplakat der NaK-NRW für Juli 2012 ][/urlex] hat geschrieben:
Juli 2012

Sich über das Irdische erheben

Das Irdische braucht seinen gebührenden Platz im Leben: es ist
wichtig, aber vergänglich. Unser Ziel soll es sein, Gott näher zu kommen.

Werte Erheber, liebe Erhobene und all ihr geistlich selbstbildüberheblichen (abgehobenen) „Überflieger“ 8),

das (Juliplakat) der Werbefritzen der AG ÖFF passt wunderbar zu dem (Kalender)des Stammpräsidenten von Miles&More.

Spätestens nach dem Absturz der Botschaft ist bekannt: „Runter kommen sie immer:wink: . Die Botschaft der Botschafter war wichtig – jedoch vergänglich wie das Irdische und nach dem kultimativen Höhenflug der Botschaftsfraktion war es zum jähen ikarischen Absturz der Botschaftsmaschinerie gekommen.

Eine ähnliche Rolle nach dem Hörensagen scheint sich der petrusdiensthabende Stammapostelamtsinhaber von heute auf seinen neuapostolischen Amtskörper geschneidert zu haben. Durch ( Rollenspiele ) wird u. a. auch schon Kindern verklickert, wie dies Gotteskindermachen im Höhenflug heute funktioniert.

Der Überflieger Brinkmann – alle Bezirksapostel sind schlüssig-untheologische Überflieger -, ist durch seine Eskapaden mit der Steuerung seiner Opfvertransnaktionen aus allen Wolken gefallen, wo er doch Gott in Hyperamtsgeschwindigkeit nur auf Kosten der ehrlichen Steuerzahler ein bisschen bereichern wollte (Gott wird Opfer von Anlagebetrügern II).

"Wohl dem, der nicht wandelt im Rad der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Selbstbildgerechten noch sitzt, da die Götter sitzen" (Staps der Buchpilot).

s.

Adler

Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#2 Beitrag von Adler » 03.07.2012, 13:07

. . . und aus NAK wird "Never-come-back-Airlines" - und wenn die erst einmal den "Point of no return" passiert hat . . . 8) :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

LG Adler

shalom
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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#3 Beitrag von shalom » 03.07.2012, 16:23

[urlex=http://www.wilhelm-busch-seiten.de/gedichte/letzt86.html][ = > Wilhelm Busch Seiten.de / Gedichte / letzt 86.html ][/urlex] hat geschrieben:
…„Wenn einer, der mit Mühe kaum
Geklettert ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.“


(Wilhelm Busch)
Werte Finken, liebe Frösche und all ihr sonstigen Überflieger 8),

das Juliplakat der Plakatapostel spricht für sich und das neuapostolische Apostelselbstbild schlechthin: (Sich über das Irdische erheben) .

Das Selbstbild der Überflieger weckt Erinnerungen an den einschlägigen Beitrag eines gewissen August Prolle (von mir einen lieben Gruß) über Zastermänner und Zasterkinder (Zachäus Zastermann) .

Während der Uramtskörper in Person von Priester und Levit auch im Gleichnis an dem Halbtoten vorbeidüste (über das Irdische und der Verantwortung für den Nächsten total erhaben), beugte sich der Samariter zu dem Daniederliegenden nieder.

Priester und Levit hatten – ähnlich wie Bezirks- und Stammapostäusse dieser Apostelendzeit -, evtl. Wichtigeres am karikativen Hut (Statistik, Prognosen, Kids2Kids, Party, Kino, Profanierungen, Rendite, Immobilien, gesponsortes Jugendtagshubschrauberhopping …).

Donatorlittchen

s.

shalom
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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#4 Beitrag von shalom » 04.07.2012, 12:25

[urlex=http://cms.nak-sued.de/index.php?id=39048][ = > NaK-Ehrich ][/urlex] hat geschrieben:
Ein Fest des Glaubens- Gottesdienst mit dem Stammapostel (3.7.2012)

„Es ist ein Fest der Barmherzigkeit, das wir heute feiern, aber auch ein Fest des Glaubens“, sagte der Stammapostel zu Beginn der Predigt.

„Glaube“ im Verständnis neuapostolischer Christen wolle er nun so definieren: „Glauben bedeutet Hinwendung zu Gott und zugleich Abwendung von allem, was dem im Wege steht“.

Der Predigt legte er aus Kapitel 19 des Lukas-Evangeliums Vers 9 zugrunde: „Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren“. Dieses Bibelwort ist der Schilderung der Begebenheit entnommen, als Zachäus, ein „Oberer der Zöllner“, unbedingt Jesus sehen wollte, der durch Jericho kam. Da Zachäus klein von Gestalt war, kletterte er auf einen Maulbeerbaum, um trotz der versammelten Menschenmenge Jesus zu erblicken. Dieser rief ihm zu, er möge herabsteigen, denn er werde bei ihm einkehren. Aufgrund der Begegnung mit dem Herrn und dessen Zuwendung zu ihm änderte Zachäus sein Leben.

Simultan wurde der Gottesdienst in der Sendezentrale des Verlags Bischoff in Frankfurt/Main in die englische, italienische, spanische, russische und vietnamesische Sprache übersetzt… .

Werte Barmherzige, liebe Heilwiderfahrer und all ihr Glaubensfestgläubige 8),

während sich im Gleichnis die Barmherzigkeit außerhalb des offiziellen Amtskörpers durch Hinwendung zum Halbtoten und zugleich in Abwendung von allem, was dem im Wege stand geschah, feiert Leber sein heilsvermittelndes Glaubensselbstbild als Fest der Barmherzigkeit an total Entschlafenen.

Lebers Juliplakat empfiehlt: (Sich über das Irdische erheben) . Und schon am 03. Juli predigt Leber unter dem Gastgeber Ehrich davon, dass Jesus damals dem Zachäus zugerufen hätte, er möge herabsteigen, denn er werde bei ihm einkehren :mrgreen: .

Das scheint der „Jojo-Effekt“ des neuapostolischen Amtskörpers zu sein. Auch bei der Barmherzigkeit scheint es drunter und drüber zu gehen.

Glauben bedeutet Hinwendung zu Gott und zugleich Abwendung von allem, was dem im Wege steht.“ Das bedeute letztlich auch Abwendung vom eigenen Ich, von eigenen (Zweifels-)Gedanken, den Sorgen und Nöten, all dem, was einem zu schaffen mache, was einen als Mensch so bedränge. „In diesem Sinn lasst uns ein Fest des Glaubens feiern: Lasst uns hingewandt sein zu Gott“, appellierte er“ (der Petrusdienstleiter am Altar).

Ein Fest des Glaubens könnte ich mir frühestens mit dem neuen, dann noch neuerapostolischen Glauben der Apostel Ende 2012 vorstellen. Stammapostel Leber feiert derweil schon am 03. Juli sein Fest des felsenamtsfesten Glaubens.

Während für Leber Glauben Hinwendung zu Gott und zugleich Abwendung von allem, was dem im Wege steht bedeutet (das bedeute letztlich auch Abwendung vom eigenen Ich, von eigenen (Zweifels-)Gedanken, den Sorgen und Nöten, all dem, was einem zu schaffen mache, was einen als Mensch so bedränge) sagt überlieferte Jesulehre: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« . Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten«.

Will sich Stp. Dr. Leber gar vom eignen Selbstbild abwenden, vom eigenen, körpereigenen Amtskörper abwenden, um sich Gott hinwenden zu können? Soll sich Schwiegersohn Ehrich gar von seinem „Letztentscheider-Ich“ abwenden oder sollen sich die einfachen Geschwister vom neuapostolischen Ich ab- und wieder mehr Gott zuwenden, indem sie sich nicht immer nur in virtueller Barmherzigkeit unbarmherzig „über das Irdische erheben“?

Wie der Hinweis auf die Dolmetscher nahe legt, hat Ehrich sogar schon in Vietnam feste Glaubenskolonien (Glaubensfilialen) unter seiner Regentschaft.

s.

shalom
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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#5 Beitrag von shalom » 17.07.2012, 12:15

Werte Discovers, liebe Undercovers und all ihr Lovers 8),

bei der ÖA-Europa – sicher nur ein Ottengerücht – soll es länderspezifische ÖA-Sonderposter geben. Während ein Teil des Kontinents uniform ( „Sich über das Irdische erheben“) lässt, hat NaK-UKIE den Hochsommer proklamiert. In NaK-UKIE schlachtet man zum Hochfest auch nicht Schafe oder Hammel wie für Nadl mit Tross bei deren Mongoleitrip im Juli 2012 (wir berichteten) , sondern rückt offensichtlich armen (Jakobsmuscheln) auf den Leib, um darin das goldene Perlchen zu finden… :wink: .

Eher sind doch für die opferkultigen Bezirksapostel die Geschwister und die einfachen Amtskörper die Hühner, die goldene Eier legen (für die Reserven). Und auch Brinkmann hatte in UKIE wohl ein Problem mit seiner Geldanlage für Gott.

Poster of the month: (Discover Jesus this summer) :mrgreen: .

AG-ÖFF-Apostel: Jakobsmuscheln meucheln, um sich sommerlich (sommerlöchrig?) über das Irdische erheben zu können :wink: .

s.

shalom
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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#6 Beitrag von shalom » 03.03.2013, 08:39

[urlex=http://www.nak-nrw.de/plakate/78/][ = > NAK-NRW / Abteilung Schaukästenwerbung März 2013 ][/urlex] hat geschrieben:
Das wahre Fest der Liebe: Karfreitag

Jesus ist aus Liebe zu den Menschen gestorben.


Machen Sie sich Jesu Liebe bewusst. Erleben Sie diese Liebe in einem Gottesdienst. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Werte wahren Festgottesdienstler der Liebe, liebe unwahren und all ihr Liebestollen 8),

für die Apostelwerbung zur Auslastung der Opfer-und Segensstunden in den Glaubensfilialen hat eine von selbständigen Nakoliken beauftragte Werbeagentur „Das wahre Fest der Liebe“, den Karfreitag für sich entdeckt.

Das wahre Fest der Liebe: Karfreitag“ – ja welcher Art sind denn all die anderen Festgottesdienste? Unwahre Feste? Ist Stammapostelheimbesuchung an einem x-beliebigen anderen Tag dann nur ein unwahres Fest der Triebe? Feiern all die anderen christlichen Konfessionen ausnahmsweise Karfreitags wenigstens auch vollgültig „das wahre Fest“ in deren Gottesdiensten? Kaum zu glauben aber wahr? Was sagt der große Nakechismus zu dieser lauteren Apostelwerbung? Lau, lauer am lautesten?

Machen sie sich die Apostelschaukästenwerbung einmal bewusst. Erleben Sie diese Selbstbildliebe am Karfreitag 2013. Vielleicht hatten sie aber auch schon die Gelegenheit bereits am 03.02.2013 in Berlin und um Berlin herum dem wahren nakolischen Liebeswerben leibhaftig rsp. aus den na-amtlichen Satellitenschüsseln teilhaftig zu werden. Stp. Dr. Wilhelm I in einem (halbwahren da nicht karfreitaglichen???) Festgottesdienst mit 1250 Gläubigen und noch vielen weiteren an den Satellitenstationen (SAT-Gottesdienst) sein „Netz göttlicher Liebe“ sichtbar gemacht. Er wählte als Grundlage ein Textwort aus dem Evangelium des Matthäus: „Wiederum gleicht das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist und Fische aller Art fängt. Wenn es aber voll ist, ziehen sie es heraus an das Ufer, setzen sich und lesen die guten in Gefäße zusammen, aber die schlechten werfen sie weg“ (Matt. 13,47.48).

Das Textwort vom Netz, schlage einen Bogen von damals zu heute. Im Gegensatz zu Matthäus, der das Himmelreich mit einem Netz verglich, mutiert unter Stp. Dr. Leber das Evangelium zum Netz. Dieses Netz der Liebe in den Händen der Menschenfischer und Seelenfänger gewönne „Menschen aller Art und Zeit“ für das Reich Gottes. Man solle sich aber hüten, vorzugreifen und nach Würdigkeit zu sortieren. „Das ist niemals unsere Aufgabe“, dies sei allein Gott vorbehalten. Das Netz der Liebe Gottes sei in Jesus sichtbar geworden. Als Beispiel dafür führte Stp. Dr. Leber die dreimalige Frage Jesu an Petrus an „Hast du mich lieb?“ Für Stp. Dr. Wilhelm I scheint die Liebe Gottes oder aber die Liebe eines designierten Stp. Petrus einerlei zu sein (Das Netz göttlicher Liebe sichtbar machen - Stammapostel Leber in Berlin).

Das wahre Fest der Liebe: Traumhochzeit im Himmel mit der Aposteltraumpartnervermittlungsagentur NaK-BBB incl. Traumhochzeitsreise im Wolfimobil (Armin will auch so eins haben). Aufgetischt auf der Hochzeitstafel wird Fisch in Netzstrümpfen.

Das wahre Netz der nakolischen Triebe wirkt immer feingesponnener. Na-amtliche Wahrheiten (Botschaften) mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. „Aber die schlechten werfen sie weg“ - ein berauschendes nakolisches Fest der untheologischen „Saitenhiebe“. „Machen Sie sich Jesu Liebe bewusst. Erleben Sie diese Liebe in einem Gottesdienst. Wir laden Sie herzlich dazu ein!“.

In Gottesdiensten der von Gott wieder sichtbar gemachten („wiedererweckten“) selbstbildverliebten Selbstbildbedienstesten können sie ihr emblemblaues Wunder erleben: „Auch die Wiedererweckung des Apostelamtes vor 150 Jahren sei solch ein Sichtbarwerden der Liebe Gottes. Weitere Bilder aus der Heiligen Schrift verdeutlichten dies…“.

s.

shalom
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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#7 Beitrag von shalom » 01.04.2013, 07:34

[urlex=http://www.nak-nrw.de/plakate/79/][ = > Schaukastenwerbeagentur NaK-NRW für April 2013 ][/urlex] hat geschrieben:
Leere Kirchen?
Schauen Sie mal rein! Zweimal pro Woche haben Sie Gelegenheit, sich hier
Ihr eigenes Bild von unserer Kirche zu machen. Besuchen Sie einen unserer Gottesdienste.

Werte Schausteller, liebe Schaulustige und all ihr Werbungsdurchblicker 8),

Komm und sieh“ ist die Masche im Netz der nakolischen Menschenfischer. Man ist eingeladen, sich ein eigenes Bild vom Selbstbild der Apostelamtskörper zu machen.

Nachdem die deutschen Gebietskirchenpräsidenten – in der NaK-NRW wird von Gewinnmitnahmen berichtet – über genügend Zaster verfügen, ihre Glaubensfilialen architektonisch jeweils der dramatisch einbrechenden Gottesdienstauslastung anpassen zu können (um optisch immer voll auszusehen) – und wo das nicht hilft – auf Teufel komm raus Gemeinden zusammenzulegen, können sie auf ihr eigenes Selbstbild richtig stolz sein. Dafür wird in Neuapostolisch-Afrika 5 Jahre auf Kirchendächer gewartet.

Apropos „zweimal die Woche“. Die edlen Teile des nakolischen Amtskörpers scheinen regional zu schwächeln. In Griechenland ist mit Ausnahme von Athen nur einmal die Woche Gottesdienst und in den europäischen Randgebieten um den deutschsprachigen Raum herum reicht es, wenn einmal im Monat Gottesdienste angeboten werden, um würdig zu werden. Die Überversorgung des deutschsprachigen neuapostolischen Raumes scheint den nakademischen Glaubensstrategen ein Splitter im amtskörperlichen Auge zu sein.

(Schauen Sie mal bei Krause rein) :wink: .

Leere Kirchen / geleerte Selbstbildangebote sind das eine – ein nakademisch leerer Nakechismus der Glaubensleerer das andere.

s.

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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#8 Beitrag von maranathnix » 02.04.2013, 12:32

Was kommt nach

Leere Kirchen - schaun Sie mal rein?


Richtig!

Leere Kirchen - schauen Sie ruhig rein, wir sind auf Hochzeit im Himmel!

oder zeitgemäß:

Verkaufte Kirche - zu spät zum reinschauen!
Sagtz mit X - mit Maranatha wird´s wohl nix

shalom
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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#9 Beitrag von shalom » 02.04.2013, 18:27

Werte Schaubelustigte, liebe Kirchenleerer und all ihr Immobilienkäutze 8),

machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den Schnäppchen unserer (NAK Immobilien GmbH). Leerer geht es bei Nakoliken nicht :mrgreen: .

Naktuell sind dort 61 leere Glaubensobjekte im Sonderangebot. Von Profis professionell profaniert. Ehemalige Wohlfühlkirchen vom Feinsten. Glaubensleere in Glaubensreinkultur. Die geleerten NaK-NRW-Gotteshäuser werden professionell als "ehemalige Gemeindehäuser" feilgeboten. Die NaK-NRW-Service-Aktiengesellschaft nutzt eine diskrete Anonymität.

Besuchen Sie einen unserer ehemaligen Gottesdienststandorte. Jetzt herrscht dort gähnende Glaubensleere. Die kornbauernschlauen Profis haben ganze Arbeit geleistet und sind dabei, ihre reiche Ernte profaniert einzufahren.
[urlex=http://forum.glaubensforum24.de/viewtopic.php?f=19&t=273&start=80][ = > Ein Fundstück: August Prolle ANNO 2008 ][/urlex] hat geschrieben:
…der Begriff „Ratschlussplan“ wird in der neuapostolischen Nation der Niedersachsen inzwischen eher dahingehend interpretiert, dass geraten werden muss, wann Schluss ist, weil niemand einen Plan hat. Angesichts exzessiver Gemeindeschließungen - (20% in drei Jahren!) – plagt viele die bange Frage: Wie lange noch? Ab und an gibt es zwar „schöne Hinweise“ - etwa, wenn auf dem Kirchengrundstück ein Mann mit Zollstock erscheint (Kaplan berichtete) -, doch im Allgemeinen herrscht großes Rätselraten um den Schlussplan der Apostel.

Doch damit ist jetzt Schluss: Zum Abschuss freigegebene Gemeinden können sich unter NAK.Immobilien.de informieren. Es handelt sich um die Internetpräsenz der Firma KF BauTec GmbH Seelze, Inhaber: Michael Kornowski. Der rührige Hirte aus Hannover kümmert sich dankenswerter Weise um die Verwertung ausgedienter Kirchen, auch solcher, die noch in Betrieb sind. Beispielsweise befindet sich „derzeit in der Werbung“ u.a. die Kirche in Uslar – und das, obwohl die dortige Gemeinde (noch) existiert. „Ein Kaufinteressent für das Kirchengebäude bestimmte den Zeitpunkt für die Gemeindeschließung.“ – Diese Maxime gilt offensichtlich nicht nur für Katlenburg... Wie dem auch sei: Der Immobilienfachmann im Hirtenamt jedenfalls scheint in den weiteren Schlussplan bestens eingeweiht. Er wirbt in großen roten Lettern:
    • „Neuzugänge im Vorlauf! Telefonische Anfrage erwünscht!“
Also: Anruf genügt - und jeder weiß, wo er dran ist. Und wann.

Jeder Abgang einer im Auslaufen befindlichen Gemeinde führt automatisch zu einem "Neuzugang im Vorlauf" - frei nach dem Motto des Liederdichters: „Und endlich kommt der letzte Tag...“ (...auf den die Makler hoffen :wink: ). Oder so.

Gute Nacht!
A.P.

[06.04.2010: Formatierung wiederhergestellt - A.P.]

Zuletzt geändert von August Prolle am 06.04.2010, 22:02, insgesamt 1-mal geändert.


Soviel zu der selbstbildgerechten Glaubwürdigkeit der kirchenrechtlich selbständigen Seelen- und Kirchenverkäufer (nakolische Glaubensleerer).

s.

shalom
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Re: NAKD(eutschland) Plakatserie II

#10 Beitrag von shalom » 01.06.2013, 07:45

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/130114_jahresauftakt-fuer-vorsteher-und-familien/?s=Schaukastenplakate][ = > NaK-NRW / Jahresaufnakt für Vorsteher und Gehülfinnen ][/urlex] hat geschrieben:
Öffentlichkeitsarbeit schafft Grundlage (14.01.2013)
Nach einem Mittagsimbiss stellte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Pläne für die Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 2013 […] vor.

[…]

Zudem werde in diesem Jahr ein überarbeitetes Corporate Design-Manual erscheinen. Applaus gab es für die Schaukastenplakate in diesem Jahr, die mit kessen Sprüchen für einen Besuch in der Neuapostolischen Kirche werben.

Werte Schaukastenbetreiber, liebe Showlustige und all ihr nakolisierten Schaumeier 8),

Applaus Applaus fürs neueste Ottengerücht: „Wir halten nichts von Schaukästen“ – und deshalb haben wir auch europaweit welche aufgestellt :mrgreen: .

Mutiert Otten gar vom Saulus zum Paulus und ruft zur Schaukastenstürmerei auf?

Ottens berufliche Tätigkeit: „Promovierter Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer eines Verlagshauses“. Als nordrheinwestfälischer Nebenbeiapostel hat er aber auch noch andere Aufgaben wie z. B.: „Leiter der Öffentlichkeitsarbeit in der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen (koordiniert durch die Arbeitsgruppe Kommunikation NRW)(Apostel im Selbstbild).

Dabei vertreten die Kirchenleiter einen felsenamtsfesten (Standpunkt): „In 2013 stehen die Gottesdienste im Mittelpunkt der Werbung“. „Ein Schaukastenplakat soll Aushängeschild sein, darüber sind sich die Mitglieder der Kirchen internen Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit einig (Die neue Plakatserie 2013 liegt vor).

Hält Otten wirklich nichts von Schaukästen oder Aushängeschildern und ist sich demnach mit der AG ÖA uneinig? Will er als Teilzeitapostel unter Schneider / Storck den starken Mann machen und die Showkästen abschaffen wenn er groß plakatieren lässt: „Wir halten nichts von Schaukästen“? Oder ist er sich stattdessen mit seinen selbst gemachten Selbstbildern einig, dass neuapostolische Werbung es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen muss („ich bin doch nicht blöd“). Neuapostolischer Leimrutenfang? Alles nur wieder mal gezüchtete Ottengerüchte?

Wenn ich vor einem Gotteshaus in einem Schaukasten auf dem Gelände der NaK-Service-Aktiengesellschaft lese: "Wir halten nichts von Schaukästen", dann stellt sich mir ob der paradoxen Informationsübermittlung die (Gretchenfrage): „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon“.

Eine paradoxe Informationsübermittlung wird umgangssprachlich als Heuchelei bezeichnet(Doppelbindungstheorie). Und so eine Doppelbindungsstrategie kann bei solch einer Schaukastenwerbung nicht von der Hand gewiesen werden :wink: .

Der Prophet Jeremia empfing einst vom Herrn ein Wort: „Darum spricht der Herr: Wenn du dich zu mir hältst, so will ich mich zu dir halten“ (Jeremia 15,19)“ (Wort zum Monat Juni 2013).

Schön von euch, Schriftgelehrte, Nakisäer und Heuchler, dass ihr Schaukästen aufstellt in denen geschrieben steht: „Wir halten nichts von Schaukästen“.

Danke für dieses aussagekräftige Selbstbild vom kessen Amtskörper.

s.

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