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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 11:23 
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Beiträge: 157
@chorus
@matula

Dennoch läßt die Transparenz manchmal zu wünschen übrig. In 2013 schrieb Bezirksapostel Brinkman im Jahresbericht 2012 für die NAK-NRW u.a. folgendes:

Zitat:
Liebe Leserinnen und Leser,
über Ihr Interesse an unserem dritten veröffentlichten Jahresbericht freue ich mich.

(...)
Mir ist es wichtig, dass alle neuapostolischen Christen und Interessierten wissen, wofür die Kirche die Opfer und Spenden verwendet. Der Jahresbericht soll diese Transparenz und offene Kommunikation fördern.

Quelle: http://www.nak-nrw.de/download.php?id=00231


Inzwischen war dieser Bezirksapostel auch in den Niederlanden schon seit zwei Jahren zuständig, aber Transparenz wurde sicherlich an Grenzen gebunden. Bei uns wird jeder in jedem Bereich unwissend gehalten. Schon in Arnheim, also kurz über die Grenze und unter seiner Führung, waren Offenheit, Brüderlichkeit un Wahrheit eine ganz andere Bedeutung angebracht. Bezirkspostel Storck hat daran bis heute nichts geändert.

In den Veröffentlichungen wird vor allem gesprochen von Festgemeinden und segensreichen Stammapostelbesuchen, aber wie wurde mittlerweile Bruder Rohn behandelt, die schon zum Lügner abgestempelt worden war bevor der Richter entschied? Als ich damals las, wie Bezirksapostel Brinkmann sich bemühte ihn sofort (!) gnadenlos (!) zu brandmarken (!) ...

Zitat:
Zu den Täuschungen der Kirchenmitglieder durch die Kirchenleitung zählt auch eine Stellungnahme der NAK NL auf ihrer Webseite. Am 16. Juni 2011 behauptete sie darin:

    „Die Umstände, die zur Entlassung von Herrn Rohn führten, haben die Kirchenleitung veranlasst, dem Unternehmen Grant Thornton Forensic Investigations in Rotterdam den Auftrag zu erteilen, das Handeln von Herrn Rohn im Hinblick auf seine Aufgaben und die Absprachen mit der NAK zu untersuchen. Diese Untersuchung hat Zusammenhänge ans Licht gebracht, die der Kirchenleitung nicht oder nur teilweise bekannt waren. Aufgrund dieser Erkenntnisse hat die Kirchenleitung Strafanzeige gegen Herrn Rohn erstattet.“

Quelle: http://www.glaubenskultur.de/artikel-1876.html
Siehe auch mein Beitrag vom 04.08.2014, 22:53


... habe ich gedacht: dieser Mann ist ein doppelgesichtliche Person - er handelt nach mehreren Kalendern. Mir wurde jedenfalls immer gelernt "redet mit Jerusalem freundlich" (Jesaja 40, 1) und "So jemand spricht: 'Ich liebe Gott', und haßt seinen Bruder, der ist ein Lügner" (1. Johannes 4, 20). Lange bevor hatte ich den neuen Bezirksapostel schon kontaktiert, aber er wollte nicht mit mir sprechen.

Es dauerte nicht lange bis es dann ein Eilverfahren gab beim Gericht und da wurde "Gottes Werk" vertreten von drei Rechtsanwälten und einem Berater. Ich hatte noch nie so etwas seltsames erlebt. Alle vier bestanden darauf, mit jener öffentlichen Stellungnahme sei nichts Ungewöhnliches passiert. Also, Bruder Rohn tastet Gottes Augapfel an und so viel Ungehorsam braucht Gott nicht hin zu nehmen. Der Richter war aber nicht mit diesem Gott einverstanden.

MfG,
Vogelfrei

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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 13:00 
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Vogelfrei, kennst du den genauen Grund, warum Klene nicht Kirchenpräsident wurde? Die Erklärung von Schuldt, es läge an den Gegebenheiten und "die Niederländer" wollten das so, erscheint mir doch sehr fadenscheinig.

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„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick


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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 14:15 
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Beiträge: 1569
chorus hat geschrieben:
Vogelfrei, kennst du den genauen Grund, warum Klene nicht Kirchenpräsident wurde? Die Erklärung von Schuldt, es läge an den Gegebenheiten und "die Niederländer" wollten das so, erscheint mir doch sehr fadenscheinig.



Richtig und die Frage ist, welche Niederländer wollten das so !?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da in einzelnen Gemeinden die Geschwister hat abstimmen lassen.


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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 14:22 
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Beiträge: 1569
Zitat:

„Die Umstände, die zur Entlassung von Herrn Rohn führten, haben die Kirchenleitung veranlasst, dem Unternehmen Grant Thornton Forensic Investigations in Rotterdam den Auftrag zu erteilen, das Handeln von Herrn Rohn im Hinblick auf seine Aufgaben und die Absprachen mit der NAK zu untersuchen. Diese Untersuchung hat Zusammenhänge ans Licht gebracht, die der Kirchenleitung nicht oder nur teilweise bekannt waren. Aufgrund dieser Erkenntnisse hat die Kirchenleitung Strafanzeige gegen Herrn Rohn erstattet.“


Welche konkreten Zusammenhänge hat dieses Unternehmen denn ans Licht gebracht, dass die Kirchenleitung diese nicht oder nur teilweise kannten und insbesondere diese Erkenntnisse Veranlassung war, Strafanzeige gegen Herrn Rohn zu erstatten !?

Wenn ich vogelfrei richtig verstanden habe, hat das Gericht dieses völlig anders gesehen. Mit anderen Worten könnte Herr Rohn hier rechtlich gegen die Kirche wegen Verunglimpfung und übler Nachrede ect. vorgehen.

Es ist erschreckend, mit welchen Geschützen da gegen einen ehemaligen Mitarbeiter und Mitstreiter vorgegangen wird, man scheut dabei keine Kosten. Sicherlich sind diese Kosten im Jahresbericht unter der Rubrik - Sonstiges - angeführt worden.


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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 14:58 
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Vogelfrei, genau diese Fragen habe ich inzwischen in einer neuerlichen Mail an Schuldt gestellt.

Matula, der von Vogelfrei zitierte Glaubenskulturtext erfährt im nächsten Absatz eine wie folgt lautende Fortsetzung:

Zitat: "Zwar hatte die Kirche tatsächlich am 11. März in Utrecht eine Strafanzeige gestellt, unter anderem wegen Betrug, Urkundenfälschung, Korruption und Veruntreuung. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch gar nicht klar, ob die Staatsanwaltschaft sie überhaupt verfolgt. Zudem erklärte Rohn damals am selben Tag, dass ihm weder das Grant Thornton-Dossier noch die Strafanzeige vorliegen. Daraufhin stellte sein Anwalt einen Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen die Kirche wegen Rufmord. Das Gericht gab ihm Recht. Mit Beschluss vom 20. Juli 2011 fordert es die NAK Niederlande auf, die Stellungnahme binnen vier Tagen von ihrer Webseite zu entfernen und statt dessen folgenden Text zu publizieren: „Per Einstweiliger Verfügung vom 20. Juli 2011 wurde die Neuapostolische Kirche in den Niederlanden dazu verurteilt, die vorhergehenden Aussagen über den ehemaligen Mitarbeiter ihrer Bauabteilung von ihrer Website zu entfernen, weil sie damit gegen Artikel 8 des Gesetzt zum Schutz der Persönlichkeitsreichte verstieß.“ Die Strafanzeige, auf die die Kirche hier öffentlichkeitswirksam hingewiesen hatte, wurde bis heute niemals verfolgt."

http://www.glaubenskultur.de/artikel-1876.html

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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 15:32 
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Beiträge: 794
Wohnort: Zum Glück wieder auf der Suche.
Also hat sich an der Vorgehensweise der NAK in all den Jahren nicht viel geändert. Es wird nicht sachlich vorgegangen, sondern es werden 'Feinde' der NAK mit allen Mitteln (Lautere und unlautere) bekämpft. Da gab es ja bei gk einen Bericht über Aktionen des damaligen Stap Schmidt gegen Kuhlen/VAG, die einem totalitärem Sytem alle Ehre machen. Nachspionieren, Intrigen und rechtliche Bekämpfung der Abtrünnigen. Dokumente können in einschlägigen Archiven eingesehen werden.
Mich erschüttert, das ein sogenannter christlicher Verein scheinbar überhaupt kein Unrechtsbewusstsein mehr hat. Und das Evangelium zählt scheinbar auch nur noch als Kampfmittel.

gk Artikel zur Botschaft 31 und 31 a

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Wenn eine Kirche auf eine andere blickt, schaut sie denselben Leib Christi, deren Teil sie selbst ist; sie blickt auf sich selbst (Apostel William Dow)


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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 15:53 
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chorus hat geschrieben:
Vogelfrei, genau diese Fragen habe ich inzwischen in einer neuerlichen Mail an Schuldt gestellt.

Matula, der von Vogelfrei zitierte Glaubenskulturtext erfährt im nächsten Absatz eine wie folgt lautende Fortsetzung:

Zitat: "Zwar hatte die Kirche tatsächlich am 11. März in Utrecht eine Strafanzeige gestellt, unter anderem wegen Betrug, Urkundenfälschung, Korruption und Veruntreuung. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch gar nicht klar, ob die Staatsanwaltschaft sie überhaupt verfolgt. Zudem erklärte Rohn damals am selben Tag, dass ihm weder das Grant Thornton-Dossier noch die Strafanzeige vorliegen. Daraufhin stellte sein Anwalt einen Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen die Kirche wegen Rufmord. Das Gericht gab ihm Recht. Mit Beschluss vom 20. Juli 2011 fordert es die NAK Niederlande auf, die Stellungnahme binnen vier Tagen von ihrer Webseite zu entfernen und statt dessen folgenden Text zu publizieren: „Per Einstweiliger Verfügung vom 20. Juli 2011 wurde die Neuapostolische Kirche in den Niederlanden dazu verurteilt, die vorhergehenden Aussagen über den ehemaligen Mitarbeiter ihrer Bauabteilung von ihrer Website zu entfernen, weil sie damit gegen Artikel 8 des Gesetzt zum Schutz der Persönlichkeitsreichte verstieß.“ Die Strafanzeige, auf die die Kirche hier öffentlichkeitswirksam hingewiesen hatte, wurde bis heute niemals verfolgt."

http://www.glaubenskultur.de/artikel-1876.html




Chorus, danke für den Hinweis. Das ist ja wirklich starker Toback.

Wie war das noch: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten !

Unfassbar ist das, insbesondere, dass diese miesen Spielchen darüber hinaus dreist aus der Kirchenkasse bezahlt werden.


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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 20:47 
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chorus hat geschrieben:
Vogelfrei, kennst du den genauen Grund, warum Klene nicht Kirchenpräsident wurde? Die Erklärung von Schuldt, es läge an den Gegebenheiten und "die Niederländer" wollten das so, erscheint mir doch sehr fadenscheinig.


@chorus

Ich nehme an, das hatte sowohl mit seiner zweifelhaften Rolle in der Entwicklung von den Millionenverlusten zu tun (siehe unten Zitate 1 und 2) wie mit der signifikanten Wirkung seiner undiplomatischen schriftlichen Vorgehensweise im Namen eines fiktiven Aufsichtsrates (siehe unten Zitat 3):

-1-
Zitat:
(...)
Nach Recherchen von glaubenskultur wird nun die Parzelle des Gebäudekomplexes geteilt und A&DN Vastgoed – also Peter Klene, Nico Klene und Rudolf Vis – verkaufen zunächst den Teil mit der Kirche am 6. Juni 2011 für 700.000 Euro an die NAK Niederlande, die mittlerweile unter der Führung von Bezirksapostel Armin Brinkmann steht. Weniger Monate später, am 13. Oktober 2011, wird der andere Teil mit den Seniorenwohnungen an ein eine private Stiftung aus Arnhem verkauft, die nach bisherigen Erkenntnissen keinen direkten Bezug zur NAK hat. Der Kaufpreis lag bei 2,8 Millionen inklusive Mehrwertsteuer. Rechnet man wieder die Mehrwertsteuer heraus, kommt man auf 2,27 Millionen Euro, die die Kirche durch den Verkauf erhalten hat und die den 5,7 Millionen Baukosten gegenüber stehen. Für A&DN Vastgoed ergibt sich ein Verlust in Höhe von rund 600.000 Euro. Zum 15. Mai 2012 wird A&DN Vastgoed aufgelöst.

(...)


Quelle: Glaubenskultur-Magazine am 31.03.2013, http://www.glaubenskultur.de/artikel-1732.html

-2-
Zitat:
(...)
Und jetzt die Hauptsache! Das beiderseitige Sperrfeuer flog gestern dem Landgericht und den anwesenden Zuhörern ab und zu um die Ohren. „Der Blick auf die Wirklichkeit wird durch große Mengen Beweisstücke getrübt“, notierten wir, und „Das steht in flagrantem Widerspruch zur Wahrheit“ oder „Hier liegt ein Missbrauch der Umstände vor, eine unerlaubte Handlung, Betrug und Verfehlung, listige Kunstgriffe“. Es wurde gesprochen von „einer obskuren Vollmacht“ und es hieß „Die Gegenseite spielt ein Power-Play“. So bekamen auch die „rechtschaffenen Apostel Gottes, wie die Herren sich selbst nennen“ einiges zu hören, darunter mehrmals den Ausdruck „doppelte Agenda“. RA de Lange erklärte, statt es jetzt bei Oberflächlichkeiten zu belassen, ziehe er es vor, „in die Tiefe“ zu gehen. Was in diesem Falle „die Tiefe“ für ihn bedeutete, sollte jedoch erst gegen Ende des Verhandlungstags deutlich werden. Das Landgericht hatte sich zuvor gut eingelesen und verfolgte unterdessen seinen eigenen Zweck. Seinerseits hatte es Fragen, so dass jetzt viele Vorstände – stets vertreten durch dieselben Personen – hier zusammengerufen worden waren.

Die Tiefe. Was bedeutet das „nach dem neuapostolischen Glaubensverständnis“ unter den gegebenen Umständen? Die Tiefe betraf das tief verwurzelte Vertrauen bei dem Kirchenvorstand in seine Gläubigen, darunter anfangs auch Ronald Rohn; Personen, die im natürlichen Leben über Gaben und Qualitäten verfügen, die es den Kirchenvorständen mit ermöglichen, ihre Aufgabe wahrzunehmen. Wenn es auf Sachkunde ankommt, fährt man nämlich vorzugsweise in kleinen Schiffen, die ohne bezahlte Kräfte gesteuert werden. Für die Entwicklungskosten, die mit der beabsichtigten kommerziellen Projektentwicklung verbunden sind, hatte man darum auch kaum Verständnis. Die Familie Rohn ist nicht unbemittelt, so wurde gedacht; also gehen in ihrer Situation die Kosten den Erträgen voran. Schließlich sollten von dem Pflegeprojekt später 25 % des Gewinns Rohn zustehen. Aus dieser tiefen Überzeugung heraus hatten die tiefgläubigen Vorstände stets gehandelt. Erst im Nachhinein hatten sie begriffen, dass Rohn hierüber anders dachte. Erst dann lasen sie die an sie gerichtete Korrespondenz aufmerksam durch.

Der inzwischen zum Bezirksältesten gekürte Bezirksevangelist R.D. V. erregte Aufsehen, da er in dem einen Moment suggerierte, manche Dokumente könnten womöglich antedatiert worden sein, und in einem anderen Moment erwähnte, der Kirchenvorstand habe bei der Konzipierung eines zweiten Konglomerats von Stiftungen und B.V.s gerade einem Vorschlag von Ronald Rohn zugestimmt, während dieser doch wirklich von nichts wusste. Auch brachte er seine Empörung darüber zum Ausdruck, dass Residence Eimersstaete sich als baulich ungeeignet für die ursprünglich gewählte Zielgruppe, nämlich Senioren mit einem indizierten Pflegebedarf von 4-5 (auf einer Skala von 1 bis 10), erwiesen habe. Er wusste diese Behauptung jedoch nicht zu erhärten. Inzwischen wurde der Komplex grundbuchamtlich aufgeteilt, wonach der Pflegeteil für 2,8 Millionen Euro verkauft wurde. Der neue Eigentümer lässt jetzt für € 200.000 umbauen, ehe er ihn zu einem anderen Zweck in Gebrauch nimmt. Auf die Frage nach einem Schlusswort seinerseits antwortete R.D. V. dem Gericht, das habe er nicht einstudiert.

Im Frühjahr 2009 wurde die Situation für Rohn nachgerade unerträglich. Er fühlte sich gereizt durch die Mitglieder des durch Bezirksapostel de Bruijn ins Leben gerufenen Schein-Aufsichtsrats, die kaum ihre Hausaufgaben machten, einander vermutlich mangelhaft informierten, kaum Sachkenntnis besaßen und obendrein viel dem Priester F.S., einem Büroangestellten der Zentralverwaltung, überließen. Vielfach gesondert operierend, wollten sie alle stets alles Mögliche von Rohn wissen. Bis zum Überdruss wurde über ungenügende Transparenz geklagt. Woran es natürlich tatsächlich fehlte, das war eine professionelle Verwaltungsorganisation. Rohn scheint denn auch das Opfer von Inkompetenz bei den drei Vorstandsmitgliedern de Bruijn, (P.) Klene und Kamstra geworden zu sein. Diese Vorstandsmitglieder standen jedoch von Anfang an als Vollzeitkräfte auf der Lohnliste der Neuapostolischen Kirche in den Niederlanden. Wie Glaubenskultur-Magazine seinerzeit enthüllte, werden NAK-Vorstandsmitglieder mindestens wie Universitätsdozenten besoldet!

(...)


Quelle: Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen ...; 22.02.2012


-3-
Zitat:
(...)
Ronald Rohn fühlte sich nach seiner völlig unerwarteten Suspendierung sogleich ungeheuer zurückgesetzt. Deswegen beschloss er, die Sache den Bezirksdienern vorzulegen. Da diese ihm keine helfende Hand reichten, setzte er auch noch andere kirchliche Amtsträger von dem vermeintlichen Unrecht in Kenntnis, aber es geschah nichts, was ihn hätte beruhigen können. Schließlich wandte er sich am Samstag, dem 20. Februar 2010, in einer E-Mail-Nachricht (siehe Dokument 2) an eine Reihe ihm bekannter Brüder und Schwestern innerhalb der Kirche: „Zur Kenntnisnahme übersende ich Ihnen einen an Herrn De Bruijn gerichteten Brief meines Rechtsanwalts als Reaktion auf die Tatsache, dass der Bezirksapostel momentan Kontakt mit meinen Geschäftspartnern aufnimmt und mich dabei in Diskredit zu bringen versucht. (...)“ Gleichzeitig empfingen Bezirksapostel De Bruijn, Apostel Peter Klene, Bischof Kamstra, der Bezirksälteste Nico Klene und Bezirksevangelist Vis eine exakte Kopie dieser E-Mail-Nachricht. Apostel Peter Klene gerät dann offenbar in Wut! Mit im Namen von Bischof Kamstra, dem Bezirksältesten Nico Klene und dem Bezirksevangelisten Vis verschickt er nämlich sofort eine ausführliche schriftliche Reaktion mit dem Datum ... Sonntag, 21. Februar 2010 (siehe Dokument 3).

Von diesem Schreiben, „Santpoort, 21. Februar 2010“, bekommt das WebTeam nach einiger Zeit ein Exemplar zugeschickt. Hiernach dauert es eine Weile, bis wir daraus schlau werden. Andere Puzzlestücke fallen auf ihren Platz, als wir die Verfügung über die E-Mail-Nachricht vom 20. Februar 2010 erlangen, in der Ronald Rohn ferner schreibt: „Es betrifft hier unter anderem zwei Pflegeprojekte, die jahrelang vorbereitet wurden und bei denen es um gut 55 Arbeitsplätze sowie um eine Investition in Höhe von ca. 7.400.000,-- Euro geht, und außerdem ein Ferienhäuserprojekt in Österreich, bei dem ich den Anteil des Bezirksapostels in Höhe von ca. 470.000 Euro bezahlt habe.“ Im September 2010 stellten wir verwundert fest, dass der Pflegekomplex Eimersstaete in Arnheim seit dem dort abgehaltenen Tag der offenen Tür im November 2009 seine Türen noch immer nicht geöffnet hatte. Vollends schockierend ist danach die Nachricht, dass im Dezember 2010 gegen Bezirksapostel De Bruijn Strafanzeige wegen Meineids und Verleumdung erhoben worden war. Dies hing, wie sich zeigte, mit seiner Aussage vor dem Landgericht Alkmaar bezüglich Äußerungen gegenüber den Geschäftspartnern von Ronald Rohn zusammen.

Obgleich die Sache dadurch verkompliziert zu werden scheint, dass jetzt obendrein von einem Ferienhäuserprojekt in Österreich die Rede ist, ist dies faktisch nicht der wichtigste komplizierende Faktor bei diesem Ganzen. Zwar befassen Bezirksapostel De Bruijn und Ronald Rohn sich privat bereits seit 2005 mit der Entwicklung eines derartigen Projekts in Österreich, wobei später spezifische Probleme entstanden sind; der wirklich komplizierende Faktor für den Kirchenvorstand ist nach der festen Überzeugung des WebTeams jedoch die offensichtliche Kurzsichtigkeit von Apostel Peter Klene am 8. Juni 2009, als er unter Umgehung des Bischofs Kamstra und lediglich mit einer Vollmacht von Bezirksapostel De Bruijn Ronald Rohn auf eine so rabiate Weise suspendiert, dass die Dinge danach nahezu unumkehrbar geworden sind. Diese Kurzsichtigkeit besteht insbesondere darin, dass der Fortgang bei den Betriebsaktivitäten rund um den Pflegekomplex Eimersstaete schon bald zum Stillstand kommt. Daneben scheint Apostel Peter Klene sich nicht bewusst gemacht zu haben, welchen Geschäftsschaden Ronald Rohn inzwischen erleidet, nicht nur durch entgangenen Gewinn, sondern auch dadurch, dass – wie er bereits erfahren hat – sein guter Name beschädigt worden ist.

Somit begannen die Schwierigkeiten für den Kirchenvorstand sich nach dem 8. Juni 2009 schnell zu häufen. Er hat jetzt bei Eimersstaete enorme Bewirtschaftungsdefizite zu verzeichnen; er muss große Verluste dadurch hinnehmen, dass verschiedene Immobilienobjekte gepfändet wurden (diese sind jetzt ertraglos, während die Entwicklung geplanter gewinnbringender Projekte stagniert); er wendet durch die Einschaltung von Rechtsanwälten und externen Sachverständigen bei mehreren schleppenden Gerichtsverfahren sehr hohe Kosten auf, und er macht den Namen der Neuapostolischen Kirche zuschanden. Zu allem Überfluss weigert der Kirchenvorstand sich, (angeschlossenen Mitgliedern) Einblick in seine finanziellen Jahresabschlüsse zu gewähren. Hiermit setzt er obendrein die Anerkennung der Kirchengemeinschaft im Rahmen der ANBI*-Regelung aufs Spiel, und das sogar mit rückwirkender Kraft! Wenn der Kirchenvorstand diese Anerkennung durch seine lakonische Haltung der letzten Jahre verspielt, wird für Schenkungen an die Kirchengemeinschaft kein steuerlicher Spendenabzug mehr gewährt. Die Opfereinnahmen werden dann unweigerlich stark abnehmen. (...)

Aufgrund des Vorstehenden gelangen wir vorerst zu dem Schluss, dass Apostel Peter Klene am 8. Juni 2009 zu Unrecht in der Lage sein konnte, großenteils eigenmächtig geschäftliche Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen zu treffen, wobei er die Reichweite dieser Konsequenzen aller Wahrscheinlichkeit nach durch eine Kombination von Übermut und Unwissen nicht überblickt hat. Dies legt somit eine Schwachstelle im Aufbau der Verwaltungsorganisation bei der Neuapostolischen Kirche in den Niederlanden bloß. Aber das alles ist noch schlimmer als vorstehend beschrieben. Wiederholt mit dieser Geld verschlingenden, äußerst besorgniserregenden Problematik konfrontiert, wollten selbst die Bezirksvorsteher, die zusammen satzungsgemäß „die Landesversammlung“ bilden und deswegen dem Kirchenvorstand jährlich Entlastung für den Jahresabschluss zu erteilen haben, von nichts wissen!! Man greift nicht (!) ein, und ebenso wenig antwortet man auf Fragen beunruhigter Brüder und Schwestern. Diese ausweichende Verhaltensweise legt überdeutlich die Kadaverdisziplin unter „höheren verantwortlichen Leitern“ in der Kirche bloß. Subtil hatte Apostel Peter Klene in seinem Schreiben „Santpoort, 21. Februar 2010“ nämlich – aus reinem Eigennutz – dazu aufgerufen, in dieser Hinsicht ruhig zurechenbar säumig (!) zu sein: „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie alle rund um diese Angelegenheit Stillschweigen bewahren.“ (Zeile 48).

Abgesehen von den durch Apostel Peter Klene und den Seinen in schlimmer Weise vergeudeten vielen Hunderttausend Euro an Opfereinnahmen muss hier außerdem festgestellt werden, dass er seine eigene Glaubwürdigkeit verspielt hat. Das hat seinen Grund insbesondere in Folgendem. In dem Brief „Santpoort, 21. Februar 2010“ beschreibt Apostel Peter Klene die Situation folgendermaßen:

    10) Bruder Rohn stand ein Jahr lang in den Diensten des Unternehmens NVO, in dem dieser Plan realisiert werden sollte.
    11) Von diesem Unternehmen aus war er auch für die Bauverwaltung verantwortlich.
    12) In der Bauverwaltung funktionierte Bruder Rohn nicht gut. Daneben war er in seiner Arbeitsweise bezüglich des Pflegeprojekts nicht transparent.
    13) Auch waren wir besorgt über die Verwaltung der Finanzmittel.
    14) Dies hat zu einer intensiven Kontrolle seiner Tätigkeiten durch einen Aufsichtsrat und zu einer Beschränkung seiner Befugnisse geführt.
    15) Dies führte zu Spannungen zwischen ihm und diesem Aufsichtsrat.
    16) Schließlich führte dies dazu, dass er am 25. Mai 2009 einseitig die Zusammenarbeit mit der Kirche kündigte.
    17) Dabei hat er gemeint, exorbitante Forderungen mit seinem Weggang verbinden zu müssen, denen wir als Vorstand und Aufsichtsrat nicht zugestimmt haben.
    18) Das hat schließlich zu einem Konflikt und zur Suspendierung und Entlassung geführt.

Wer als akademisch geschulter Mitverwalter einer Landeskirchengemeinschaft ein offizielles Aufsichtsorgan stets als „Aufsichtsrat“ bezeichnet, obwohl es sich um nicht viel mehr als um ein veredeltes Teekränzchen handelt, führt andere bewusst in die Irre. Geraume Zeit dachten auch wir, dass es hier um einen echten, adäquaten Aufsichtsrat ging, der aus aktiven, unabhängigen und kompetenten Mitgliedern bestand. Wir gelangten jedoch zu dem bestürzenden Schluss, dass mit diesem „Aufsichtsrat“ ausschließlich das gemeint sein kann, was diesbezüglich vom Kirchenvorstand am 3. Januar 2008 auf der Website in dem Bericht „Änderung der Verwaltung von Kirchengebäuden“ veröffentlicht worden war:

    Zurzeit wird geprüft, ob das nicht mehr genutzte Kirchengebäude in Enschede ebenfalls zu diesem Zweck umgebaut werden kann, und in Zukunft werden möglicherweise noch mehr derartige Projekte entwickelt. Die Stiftung operiert zwar losgelöst von der Neuapostolischen Kirche in den Niederlanden, aber sie bleibt zu 100 % das Eigentum der Kirche in den Niederlanden. Sie untersteht der Aufsicht des um den Bezirksältesten N. Klene und den Bezirksevangelisten R. Vis erweiterten Vorstands der Neuapostolischen Kirche in den Niederlanden.

Übrigens wurde dieser Bericht aus uns unbekannten Gründen im Herbst 2010 plötzlich von der Website der Neuapostolischen Kirche in den Niederlanden entfernt.

(...)


Quelle: Unaufrichtigkeit von "Gottgesandten" durchschaut - Revidierte Rekonstruktion des (schwer verlustbringenden) Sachverlaufs; 25.01.2011


Im Hinblick noch auf die Reaktion von Frank Schuldt, "Zudem war es klarer Wunsch der Niederländer, dass Bezirksapostel Brinkmann auch die administrative Leitung der Kirche übernahm", ich persönlich kenne in unserem Lande niemanden, der sich einen ausländischen Unternehmer wünschte um vor allem Aushängeschilder propagieren zu lassen:

Zitat:
(...)
Doch es ist nicht in jedem Bezirk einfach, das NAK SBW dort zu etablieren, ist die Erfahrung der Bezirksbeauftragten. Wenn es für die Nöte der Glaubensgeschwister kompetente Ansprechpartner des Vereins gibt - „ja, was soll denn dann noch der Vorsteher machen?“ bekam einer auf einer Vorsteherversammlung entgegengehalten.

Dorowski möchte die Sozialinitiative nicht nur als Helfer für Kirchenmitglieder in Not sehen, sondern vor allem als Aushängeschild der Neuapostolischen Kirche. So wie in ihr soll gelebtes Christentum sein, so wie in ihr sollte das geschwisterliche Miteinander in den Gemeinden sein.

(...)

Quelle: "Mutig vorwärts- Mitgliederversammlung des Sozial- und Bildungswerkes in NRW", Glaubenskultur-Magazine; 24.06.2012


Bezirksapostel Brinkmann führte einen erbitterten Kampf gegen Bruder Rohn. Eines Tages war der Bezirksapostel vor Gericht geladen aber dann schickte er einen Anwalt, der erklärte dass der eingeladene "Segensträger" seine Anvertrauten in Litauen dienen müsste. (...) Ich landete im falschen Film.

MfG,
Vogelfrei

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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 21:33 
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Vogelfrei, das würde bedeuten, daß Leber erst zwischen Mai 2010 und Mai 2011 von der "Affaire Rohn" und der Rolle Klenes erfahren hat und deswegen umdisponiert hat. Statt dann aber mal ordentlich aufzuräumen, hat er lieber Brinkmann als Pitbull auf Rohn angesetzt, mit der Finanzkraft der NAK-NRW im Rücken...?

Ich bin gespannt, ob Schuldt mir antwortet.

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BeitragVerfasst: 08.08.2014, 21:37 
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Registriert: 19.02.2011, 01:15
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@chorus
@all

Meine Einwände können wie folgt zusammengefasst werden: dass nur eine kostspielige Untersuchung durchgeführt wurde um die Aktivitäten von Bruder Rohn in einem kritischen Licht zu setzen, halte ich für unangebracht denn so gibt es keine Gleichberechtigung unter tatsächlich gleichwertige Nächsten. Im Werke Gottes, da ist kein Platz für Machtmissbrauch.

chorus hat geschrieben:
Vogelfrei, das würde bedeuten, daß Leber erst zwischen Mai 2010 und Mai 2011 von der "Affaire Rohn" und der Rolle Klenes erfahren hat und deswegen umdisponiert hat.

(...)

Erst in September 2010 gab es in den Niederlanden Aufheben über dieses Thema im Internet - inzwischen mit Tausenden von Nachrichten.

MfG,
Vogelfrei

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