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BeitragVerfasst: 31.08.2015, 14:54 
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Lieber Heinrich,
mir stellt sich seit langem die Frage: Warum gehst du eigentlich noch die NAK wenn doch eh alles falsch ist was gesagt, getan oder nciht getan wird?
Ziehn doch einfach Deine Konsequnzen und komm zu deiner inneren Ruhe!"


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BeitragVerfasst: 31.08.2015, 15:32 
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GG001, das ist mir bekannt, deswegen schrieb ich es ja auch, dass viel Konfessionen die Teilnahme am Abendmahl/Eucharistie als Anerkennung ihrer Lehre in ihre Statuten geschrieben haben. Da widerspreche ich persönlich aber allen Kirchefürsten. Ein Bündnis mit Gott ist nicht verhandelbar. Und nur darum geht es.

1.Korinther 3
…4Denn so einer sagt ich bin paulisch, der andere aber: Ich bin apollisch, seid ihr nicht fleischlich? 5Wer ist nun Paulus? Wer ist Apollos? Diener sind sie, durch welche ihr seid gläubig geworden, und das, wie der HERR einem jeglichen gegeben hat. 6Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben.…

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BeitragVerfasst: 31.08.2015, 16:47 
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@eckboro

Nö, noch möchte ich keine derartigen Konsequenzen ziehen.

Vielleicht bin ich ja einer der aus Ihrer Sicht Unverbesserlichen, die in allem und jedem noch Potential für Verbesserungen in der NAK sehen?

Manchmal fühle ich mich jedenfalls so…. und kruschtele halt immer so vor mich hin ****smile***

Liebe Grüße aus dem mittlerweile gewittrigen Süden,
Heinrich

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Wer will, dass die Kirche bleibt, kann nicht wollen, dass sie so bleibt, wie sie ist!


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BeitragVerfasst: 09.09.2015, 21:01 
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Wohnort: Kummerow
GG001 hat geschrieben:
...Da ausgesegnete Hostien nach Auffassung der katholischen Kirche zum tatsaechlichen Leib Christi geworden sind, werden sie anschliessend getrennt von den "gewoehnlichen" Hostien aufbewahrt.
In der neuapostolischen Kirche wird der Inhalt der Abendmahlskelche nach dem Gottesdienst wieder zurueck in die Pappschachtel mit dem Plastikbeutel entleert, wo er sich mit von der Hostienbaeckerei gelieferten Hostien vermischt. ... Die Amtstraeger in der neuapostolischen Kirche erklaeren seit dem Erscheinen des Katechismus den Vorgang beim Abendmahl ziemlich einheitlich als Konsubstantiation, die katholische Kirche spricht hingegen von Transsubstantiation.

Neben der in den christlichen Kirchen unterschiedlich beantworteten Frage von Transsubstantiation und Konsubstantiation mit den sich daraus ergebenden Schluessen, wie mit den nicht verwendeten Hostien umzugehen ist, erhebt sich eine weitere Frage nach der Wirksamkeit des Abendmahls aufgrund der Abendmahlspraxis.

Grundsaetzlich ist es fraglich, ob die Abendmahlspraxis der neuapostolischen Kirche mit getrockneten Weintropfen auf den Hostien ueberhaupt den Jesus zugeschriebenen Einsetzungsworten aus 1. Kor. 11 entspricht, wo es heisst "... Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, so oft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!"

Getrocknete Weintropfen auf einer Hostie ("instant wine", wie es eine katholische Theologin amuesiert nannte) kann man nun einmal nicht trinken. Warum zur Anerkennung und Gueltigkeit des einen Sakraments grosser Wert auf die mit der Ueberlieferung uebereinstimmende ("rite") Anwendung gelegt wird und bei einem anderen Sakrament nicht, muesste die neuapostolische Theologie einmal schluessig erklaeren, und damit ausserdem, warum das Sakrament des Abendmahls in dieser abgewandelten Form dennoch wirksam sein soll. Uebrigens lauten die Einsetzungsworte in der neuapostolichen Kirche ebenfalls " ... Denn sooft ihr von diesem Brot esst und von diesem Wein trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt.“ (nach 1 Kor 11, 23-26) Zitat aus ==> Wikipedia. Den logischen Bruch muss der neuapostolische Glaeubige aushalten.
GG001,

ich zitiere noch einmal einen Teil deiner ausführlichen Antwort und will dazu nur kurz anführen: Dieses ganze Geschwafel rund um die verschiedenen Interpretationen zum Abendmahl, theologisch mehr oder weniger begründet, ist in meinen Augen nur ein armseliger Versuch, einer in der Bibel überlieferten Aufforderung Jesu, zu seinem Gedächtnis zu essen und zu trinken, so oft man zusammenkommt, auf eine pseudowissenschaftliche Ebene zu katapultieren. Mir gibt dieses ganze Kon-, bzw. Transsubstantiations-Gedöns rein gar nichts. Das Gedenken ist für mich der einzige Sinn und Zweck dieser sonntäglichen Handlung.

Ich frage mich bei der Gelegenheit sowieso, was hat diese sogenannte Theologie mit Wissenschaft zu tun.

Schafft sie Wissen? :shock:
Ich meine:
Nein!


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BeitragVerfasst: 10.09.2015, 08:50 
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Zitat:
Ich frage mich bei der Gelegenheit sowieso, was hat diese sogenannte Theologie mit Wissenschaft zu tun.

Herminchen,
hier hast du Wissenschaft für kleine Leute und Schnellleser.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eucharistie

Da ist dein Verständnis vom einfachen Gedenken gar nicht so abwegig.
Und, bei Jesus war die Sündenvergebung included und auch ein Bündnis mit Gott.

Und es ist zu bedenken, diese beiden Dinge sind dort einzig und alleine an Brot und Wein gekoppelt.
Der Auftrag ging zunächst an seine Jünger. Die sind aber nun nicht mehr da. Und dann ging es an alle, weil für viele oder alle gegeben.
So hat es laut Schrift Jesus einfach und klar definiert.
Und, der Genuß des Mahls und die innere Einstellung dabei sind entscheidend, nicht wer es austeilt.

Was dann daraus alles so gemacht wurde, ist wohl eine andere Geschichte.
Also, Evangelium kann so einfach sein.

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BeitragVerfasst: 10.09.2015, 20:46 
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Heidewolf hat geschrieben:
Zitat:
Ich frage mich bei der Gelegenheit sowieso, was hat diese sogenannte Theologie mit Wissenschaft zu tun.

Herminchen,
hier hast du Wissenschaft für kleine Leute und Schnellleser.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eucharistie

Wülffchen von der Heiden, ich bin weder ein kleines Leut (bin über 1,50m), noch Schnellleser und auch die Wiki-Seiten sind mir bekannt, glaube mir.

Trotzdem - oder gerade deshalb halte ich sämtliche Ausführungen zum Thema für pseudowissenschaftlich. Und wenn GG001 eine katholische Theologin zitiert, die sich über den "instant wine" auf Oblaten der NAK amüsiert, dann sollte diese Wissenschaftlerin doch vielleicht noch amüsierter sein über die "Ich-Trinke-Für-Euch-Alle" Praktiken innerhalb ihrer eigenen Konfession. Da passt doch auch entschieden etwas nicht - macht mir aber auch deutlich, wie wenig wissenschaftlich die verschiedensten Einlassungen und Deutungen zum Thema sind. Jeder mag da seine eigene Meinung und Vorstellung haben - aber wissenschaftlich im Sinne von "Wissen schaffen" ist das nicht.

Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen und lieber einen Gang runter schalten - "back to the roots". Was soll denn auch dabei herauskommen, wenn sonntags am Altar die Gebete mit "Träumscher Vater" (Treuer, himmlischer Vater) nuschelnd begonnen werden und unter der Woche versucht man sich in katechetischen Formulierungen zum Abendmahlsverständnis. Das kann doch nix werden.

:wink:


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BeitragVerfasst: 10.09.2015, 21:31 
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Tja, mein Hermelinchen (das ist jetz positv, wärmend gemeint), wenn so eine Kat. Theologin so etwas meint, dann schimmert sicherlich ne Menge Minderwertigkeitskomplex durch, denn solche Damen dürfen ja nun nicht, trotz enormer Fähigkeiten, Priester werden und Wein austeilen.

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BeitragVerfasst: 10.09.2015, 21:32 
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Und, mein Hermelinchen, glaub ja nicht, dass ich dich unterschätze.

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BeitragVerfasst: 11.09.2015, 11:30 
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Heidewolf hat geschrieben:
denn solche Damen dürfen ja nun nicht, trotz enormer Fähigkeiten, Priester werden und Wein austeilen.


Aber sie dürfen - und das habe ich mit eigenen Augen bei einem katholischen GD gesehen - die Hostien austeilen. Und wenn ich das richtig gesehen habe, waren es "einfache Frauen aus dem Volke". Das ist doch schon etwas, oder? Man stelle sich das in der NAK vor ...


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BeitragVerfasst: 11.09.2015, 11:48 
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magdalena, das habe ich auch schon gesehen. Ich denke, es kommt dem Ursprünglichen schon nahe.
In der NAK wohl eher nicht möglich, da ja extra vom Apostel beauftragt sein muss.
Die NAK ist eben stark kultisch aufgebaut. Mal so ein wenig Geheimclub, mal militärisch, straff, manchmal auch gleichgültig, launisch und beliebig.
Da bleibt für Spirituelles und Mitfühlendes nicht so viel Platz.

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