Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

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shalom
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Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#1 Beitrag von shalom » 22.10.2011, 13:59

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/111022sonntagsschule.html][ = > MY LIEBER BISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben:
»Sterben und Tod« als Thema der Sonntagsschule (22. Oktober 2011)

Der Glaube an Gott und seine Liebe sowie das in der neuapostolischen Kirche praktizierte Entschlafenenwesen geben uns Erwachsenen bei der Auseinandersetzung mit dem Thema »Sterben und Tod« Trost und Hoffnung. Das wollen wir den Kindern nicht vorenthalten. Nicht nur Eltern, sondern auch Lehrkräfte in der Sonntags- oder Vorsonntagsschule sind bemüht, den Kindern zu vermitteln: Bei Gott findet man Geborgenheit – im Leben und im Sterben.

Doch das gute Vorhaben kann unter Umständen mit einer frustrierenden Erfahrung für die eine Seite und mit angstvollen Bildern für die andere Seite enden… .

Als Schlüssel zum Verständnis, was im Gottesdienst für Entschlafene geschieht, können die Lehrkräfte in der Sonntagsschule die Sakramente unserer Kirche erklären. Eine solche Herangehensweise... .


Werte Herangehensweisen, liebe Voll- und Halbweisen und auch all ihr theologischen Vollwaisen aus dem NAbendland ohne eine eigene Theologie (dafür mit „Vordergrundwissen“) 8),

Wirtschaftsapostel Brinkmann predigte 2008 in Berlin: „Weisheit ist nicht Intelligenz und Erkenntnis ist nicht Wissen. Das sind Unterschiede! Auch ein nichtintelligenter Mensch kann sehr weise sein, wenn er nämlich sein Leben mehr und mehr vom Ziel des Glaubens aus betrachtet und führt (gf24) . Was für ein profundes Vordergrundwissen aus dem „Stehgreif“ :wink: .

Mit einer Anleihe aus dem Kongo versuchte Wirtschaftsapostel Brinkmann auf neukongolesisch dann 2009 mit dem Appell: „Betet für mich" zu glänzen, indem er ein delikates Traktätchen zur Vorbereitung auf das Entschlafenenevent in seinen Amtskörper einfließen ließ („Ich bin dein Vorfahre … .“) .
...Mein Leben war gut. Ich habe meine Religion gläubig ausgefüllt, ich dachte, dass mein Platz im Himmel sicher sei. Wie war ich erstaunt zu realisieren, das der Weg, dem ich gefolgt war, kein guter war. Ist deine Einladung diejenige, der ich folgen sollte? Es ist so schwierig, noch einmal zu glauben, bete für mich!

Lüge umgibt mich. Es gibt keine Möglichkeit, ihr zu entfliehen. Wer spricht von der Wahrheit im Reich der Verzweifelten? Soll ich den Friedensboten trauen oder ist das nur eine Illusion?

Führe mich zur Wahrheit, bete für mich!...
Was tatsächlich im E-GD so alles geschieht :wink: . Eine derartige neuapostolische Herangehensweise des Lehrkörpers an den höheren Glaubensleeranstalten greift traditionsgemäß Einbildungen von gestandenen Selbstbildern auf. „Sie erkennen, dass die Seelen der Verstorbenen am Altar Gottes genauso wie Lebende Gnade finden können(MYBISCHOFF) . Voll dahinter stehen Glaubenshelden wie der Leiter der AG Seelsorge in neuapostolischen Selbstbildjustizvollzugsanstalten (Bischof Manfred Bruns) und auf alle Fälle auch ein Apostel Schug, „Leiter der AG Fortbildung mit Verantwortung für die erkenntnisfördernde Fortbildung der Amtsträger“ sowie Glaubensprojektmanager in der internaktionalen AG „Unterweisung für Amtsträge und Amtskörper“. Bischof Makulla (nur ein unausgelasteter Teilzeitbischof) unterstützt Apostel Wilhelm Hoyer bei der Koordination der Seelsorge an na-amtlich immakullierten Kindern in der NaK-NRW. Gerade für die beiden ist doch Kinderpflege am Apostelaltar zur Wahrheitsführung weder reine „Makul(l)atur“ noch „Nakullatur“.

Das ist im Vorfeld der nächsten neuapostolischen Entschlafenenkultgottesdienstveranstaltung im November 2011 schon geschickt eingefädelt, was den Kindern alles nakramental nicht vorenthalten werden soll. Nicht nur Eltern, sondern auch die Lehrkräfte in den Sonntags- oder Vorsonntagsschulen sind bemüht, den Kindern zu vermitteln: Bei Gott findet man Geborgenheit – im Leben und im Sterben – doch nur insoweit man neuapostolisch ist :wink: .

Denn für all die Andersgläubigen kann unter Umständen das gute Vorhaben mit einer frustrierenden Erfahrung und mit angstvollen Bildern enden. Als Schlüssel zum Selbstbildverständnis dienen die ungeschrumpften neuapostolischen Sakramente, die ja auch locker – Konsubstantiation ist bei At-Kindern mittlerweile ein geflügeltes Wort – vorsonntagsschulpädagogisch locker en passant rübergebracht werden können.

Eine solche Herangehensweise an den Apostelkult lässt Kinder glauben machen, dass die Seelen der Andersgläubigen – nach erfolgter Konvertierung - am wiederaufgerichteten Gnaden- und Apostelaltar Gottes genauso wie Lebende Gnade finden können… . Andersgläubige Seelen scheinen im Jenseits bei Gott gemäß neuap. Apostellehre zunächst keine Geborgenheit zu finden (sofern die Souveränität Gottes es wider des Dafürhaltens neuapostolischer Amtskörper nicht doch anders entscheidet).

Bei solchen Geisteskindern alter Botschaftsillusionen und ihren vordergründigen „“Schüsseln“ zum Verständnis:mrgreen: kann einem ganz meSchugge werden :wink: .

Das vordergründige Hintergrundwissen der na-amtlichen Verlautbarer von: „Wir wissen’ s nicht“ hat wieder einmal in einem „Besserwissen“ gegipfelt. Ob sich Gott diesmal an die Botschaften seiner selbstbildgerechten Knechte zu halten hat?

Betet für den „Leiter der AG Fortbildung mit Verantwortung für die erkenntnisfördernde Fortbildung der Amtsträger“ und für Brinkmann (BFB).

Chor dazu bitte: (Schuggar in the morning).

shalom

shalom
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Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#2 Beitrag von shalom » 10.03.2012, 11:39

[urlex=http://www.nak-frankfurt.de/drp_prod/node/703][ = > Kirchenrechtlich unselbständige NaK-HRS Gemeinde Ffm.-Ost ][/urlex] hat geschrieben:
Wir holen euch ab! - Auch unsere Kinder gedenken der Entschlafenen (10.03.2012)

In diesen Gottesdiensten wird in besonderer Weise der Verstorbenen gedacht und verlangenden Seelen im Jenseits werden, durch Apostel, die Sakramente gespendet.

Unter dem Ausruf „Wir wollen euch abholen“ stellten sich die Kinder die Verbindung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits bildlich als Türe vor.

Dabei erkannten die Kinder, dass sie nicht nur an die Menschen denken können, die sie noch kannten - wie vieleicht ihre Urgroßeltern, sondern auch an unbekannte Seelen wie das Kind auf dem Plakat mit dem Fragezeichen.

Werte Abholer, liebe kobersteinig Abgeholte und all ihr Sitzengelassenen 8),

das ist nicht nur Gedenken, was da in neuapostolischen Kindergottesdiensten unter den Händen der Seelsorger abgeht. Die größeren Kinder hatten sich ganz speziell bei diesem Thema mit den neuapostolischen Sakramenten zu befassen, welche in der ganzen Welt, d. h. im Diesseits durch den Stammapostel und die Apostel, im Auftrag Jesu, für die Lebenden und auch für die abgeholten Toten gespendet werden.

Unlängst war auf CID ein Artikel über die Störung der Totenruhe durch Mormonen erschienen („Toten-Taufe bringt Mormonen in Bedrängnis“).

Post-mortale Riten sind nämlich nicht nur nakintern in Ämtermode. Gerade durch die vielen „Abholer“ von Sondergemeinschaften, geht im Jenseits das Konvertieren erst so richtig los! Nakintern ist es darüber hinaus mit der Taufe allein lange noch nicht getan, da gemäß modernisierter Apostellehre auch im Jenseits munter weiter gesündigt werden kann. Da muss dann die Sündenvergebung (selber kein Sakrament) an irdischen Apostelaltären vollzogen werden.

Die na-amtliche Pforte ist besonders eng, obwohl sie doch erst freigegrast worden sein soll.

shalom

Adler

Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#3 Beitrag von Adler » 08.05.2012, 11:05

Irgend wie ist dieser Totenkult sehr seltsam.

Laut Satzung der NAK, endet die Mitgliedschaft in dieser Sekte mit dem Tod des Mitgliedes. Wenn es also nach dem Tod, keine Mitgliedschaft mehr gibt, wozu sollen dann Tote aus anderen Konfessionen zur NAK konvertiert werden?

Außerdem - wenn schon Lebende, welche nicht Mitglieder der NAK-Sekte sind, nicht an dem Sakrament des Abendmahles teilnehmen dürfen (Ausnahmen müssen "von Oben" genehmigt/ausgesprochen werden), wieso wird dann dieses Sakrament an Tote, welche laut Satzung keine Mitglieder mehr sind, gespendet :shock: :?: :?: :?:

LG Adler

GG001

Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#4 Beitrag von GG001 » 08.05.2012, 12:47

Adler hat geschrieben:Außerdem - wenn schon Lebende, welche nicht Mitglieder der NAK-Sekte sind, nicht an dem Sakrament des Abendmahles teilnehmen dürfen (Ausnahmen müssen "von Oben" genehmigt/ausgesprochen werden), wieso wird dann dieses Sakrament an Tote, welche laut Satzung keine Mitglieder mehr sind, gespendet :shock: :?: :?: :?:

LG Adler
Elementary, dear Watson. Es sind "diese Oberen" selbst, welche es spenden und damit genehmigt haben. *g*

Comment
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Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#5 Beitrag von Comment » 08.05.2012, 21:53

Hallo Adler,

das ist ja ohnehin kein 'richtiges Abendmahl' i.S. des Sakramentsverständnisses der NAK. Denn die Toten können ja gar nicht die Oblate zu sich nehmen, nicht den Leib 'essen' und das Blut 'trinken'. Auch der Hinweis, dass es Lebende stellvertretend für Tote tun, zieht nicht, weil es keinen personalen Bezug zwischen den Beiden geben kann, d.h. der Tote weiss gar nicht, ob für ihn der Stellvertreter X das Abendmahl nimmt, und der Lebende, der 'stellvertretend' das Abendmahl nimmt, weiss gar nicht für welchen Toten er das tut.

Was meinen Sie?

Herzl. Gruß
Com.

GG001

Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#6 Beitrag von GG001 » 09.05.2012, 00:15

Comment hat geschrieben:Hallo Adler,

das ist ja ohnehin kein 'richtiges Abendmahl' i.S. des Sakramentsverständnisses der NAK. Denn die Toten können ja gar nicht die Oblate zu sich nehmen, nicht den Leib 'essen' und das Blut 'trinken'.
Was meinen Sie?

Herzl. Gruß
Com.
Comment, ich gehe davon aus, dass Sie wissen: in der Neuapostolischen Kirche kann keiner, auch kein Lebender, "das Blut trinken". Frage: Ist das Abendmahl in der NAK insofern ueberhaupt biblisch? Siehe Matth. 26, 26-28; Markus 14, 22-24; Lukas 22,19-20; 1. Kor. 10,16-17 und 1. Kor. 11,23-26.

Was meinen Sie?
Volkmar Schiek hat eine Abhandlung geschrieben, die frueher einmal bei ad fontes einzusehen war.

Das oberste Ziel im Umgang mit dem Heiligen Abendmahl ist die schriftgemäße Handhabung desselben. Dem nachgeordnet aber von hoher Wichtigkeit sind Gegenwartsfragen, die viele Christen bewegen, betreffs der Hygiene und der Bedürfnisse besonderer Personengruppen (z. B. Allergiker, Alkoholkranke, junger Kommunikanten).

Die erste Frage die sich stellt ist: Wie kommt Stammapostel Niehaus 1917 zu einer mit der Heiligen Schrift schwer zu vereinbarenden Entscheidung, abweichend von der gesamten christlichen Kirche eine Praxis einzuführen, die darauf verzichtet, das Abendmahl weiterhin mit Brot und Wein, also in beiderlei Gestalt (sub utraque specie) zu feiern? (...)


Der Verfasser kommt schliesslich zu folgendem Schluss:
Das Heilige Abendmahl unter beiderlei Gestalt zu verwalten ist eine unumstößliche Pflicht der Kirche, da die Einsetzungsworte Jesu eine klare Sprache sprechen.
Zitiert aus dem ad-fontes Dokument von Folkmar Schiek ad-009.pdf (2004-12-17)

Adler

Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#7 Beitrag von Adler » 09.05.2012, 04:28

Hallo Comment,

da haben Sie völlig Recht.

Was ich weiterhin unverständlich finde, ist die Tatsache, dass zum Einen eine lebende Person (NAK-AT) stellvertretend für einen ihm unbekannten Toten, die Hostien empfangen kann, aber zum Anderen, eine Mutter für ihr Neugeborenes (was sie kennt und was zu ihr eine Blutsverwandschaft hat) nicht.

Aber bei anderen Dominationen "Schrumpfsakramente" diagnostizieren :mrgreen:

LG Adler

shalom
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Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#8 Beitrag von shalom » 09.05.2012, 12:38

[urlex=http://web62.confixx2.nak.org/java5/index.php?option=com_docman&Itemid=78][ = > nak-ja.de / Jugend attraktiv im Unterapostelbereich Heilbronn[/urlex] hat geschrieben:
(Jugendinfo Eberbach 1-2012 - SEITEN 6-7 -)

„Er glaubte es nicht“

Liebe Jugend,
wunschgemäß komme ich nochmals auf einen Gedanken
vom Entschlafenengottesdienst zurück.

Ein Plakat, das wirklich „Bände spricht“,
meint unser Bruder. Ja, daraus ist viel
abzuleiten – beschäftigt euch einmal
im Jugendkreis damit.

Ich möchte nur den Gedankenanstoß geben:
Eigenwille kann eine Dynamik bekommen, aus
der sich Eigendünkel entwickelt, der
zu selbstherrlichen Verhaltensweisen
führt. Gefangen in eigenen Denkweisen,
im Ego, lässt er einen letztlich
scheitern. Man kann zwar kurzzeitig die
Realität ausblenden oder verdrängen,
aber auf Dauer nicht. Denkt nur an König
Saul oder auch an manche „Prominente
in der heutigen Gesellschaft… .

Werte Prominente, liebe Jugendkreise und all ihr Ü-Jugendjährigen 8),

kaum zu glauben und vielleicht doch wahr!

Bei Prominenz denke ich immer an Stp. Bischoff (dem alten Ego), dem wohl alles geglaubt worden war. Wer dessen Größenwahnsinn auf die geistliche Ebene nimmt - wie vom Segensträger empfohlen-, stößt sich den Kopf nicht an einer Brücke und dürfte auch sonst nicht mit einem Brett vorm Kopf vernagelt sein! Bischoff, seine Botschaft und deren Multiplikatoren waren selber groß! Kaum zu glauben und vielleicht doch wahr. Bischoff wollte es selbst nicht glauben ("Er glaubte es nicht") – und schon hatte ihn das Gottesurteil ins Jenseits befördert! So schnell kann’ s den Ungläubigen gehen.

Alles zu glauben ist schon in unserem natürlichen Leben nicht gut (siehe Reinfall Brinkmanns), erst recht im Glaubens- und Gemeindeleben/sterben. Wer in seinem Wesen meint und so glaubenslebt und predigt (Stp. Dr. Leber in Magdeburg), als ob er das größte Selbstbild sei (das Remake Bischoffs), wird zwar andere vorurteilsvoll schon mal zum scheitern verurteilt sehen und rennt sich dabei seinen halsstarrigen Selbstbildkopf evtl. an der Brücke Gottes für alle die Mühseligen und Beladenen ein.
.
Nun leben viele Neuapostolische aber oft so, und die Seelen gehen in dieser inneren Haltung in die Ewigkeit: „Sie glaubten es nicht!“

"Betet für mich" schrieb schon Brinkmann.

shalom

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Re: Entschlafenenkult - Hintergrundwissen für Sonntagslehrer

#9 Beitrag von _ » 09.05.2012, 14:54

das titelfoto des "JugendMagazins" EberBach ist übrigens sehr passend gewählt. einziger schönheitsfehler vielleicht: in der nak wäre der "kletterer" noch angeseilt.

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