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 Betreff des Beitrags: Sündenlastsäcke
BeitragVerfasst: 16.07.2013, 16:20 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
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KiGo_10-14 in Viersen (07.07.2013)

Erstmalig fand im Bezirk Krefeld ein Gottesdienst für Entschlafene im Rahmen eines Kindergottesdienstes statt.

In einem Rollenspiel veranschaulichten die Kinder, wie eine Seele im Jenseits Erlösung finden kann. Im gezeigten Beispiel fand eine Seele durch Fürbitten der Lebenden zu Gott. Sie wurde von Ihrer Sündenlast befreit und in die Mitte der erlösten Seelen aufgenommen.


Werte RollenspielerInnen, liebe aus der Rolle Gefallenen und all ihr Rollatoren 8),

Glaubenserlebnispädagogik par excellence. Mein Favorit auf der (Bildergalerie) ist der zugeschnürte Sündenlastsack (Selbstbild Nr. 3). Ein anderes Kind hält auf dem Bild einen gläsernen Aschenbecher. Und einige haben sich in gespenstrige Bet(t)tücher gehüllt. Die abgelichteten Brüder tragen z. T. sogar Namenskärtchen (ähnlich wie Polizisten im Einsatz). Vermutlich sollen die Entschlafenen ihre fürbittenden Segensträger auch mit Namen kennenlernen können. Selbstvorbildlich so etwas.

Die Galeriebilder – z. b. der zugeschnürte Sündenlastsack im geweihten Raum - gehen über das, was ich mir unter Fürbitte und seriöser Kinderpflege durch na-amtlich beauftragte KinderpflegehelferInnen vorstelle weit hinaus.

Und überhaupt scheint dem Bezirksevangelisten Wegener der neue Nakechismus noch nicht so in Fleisch und Blut seines Ämterbodys übergegangen zu sein: „Da Sakramente stets eine sichtbare Seite haben, können sie auch nur im Bereich des Sichtbaren vollzogen werden. Die Wirkung der Sakramente als wesentliche Elemente der Heilsvermittlung ist für Lebende und Tote gleich(§ 9.6.3 Heilsvermittlung an Verstorbene).

Nur Fürbitte ist also nicht. Vollsinnig ist allein die sakramentale Handlung via Ämterkrippe an Toten, die – ungeachtet der Totenruhe - an personal wieder aufgerichteten Apostelamtskörperaltären anzutreten haben.

Da hätte ich von den kirchenrechtlich unselbständigen Knechten im NaK-NRW-Unterbezirk Krefeld doch etwas mehr na-amtliches Selbstbildbewusstsein erwartet, als dass dies im Bericht verharmlosend als Fürbitte zum Sakramentsempfang an diesseitigen Apostelaltären zum Ausdruck gebracht wird. Der Stringenz des buchaltärlichen Glaubensfilialleiters scheint im fundamentalen Jahr des Bekennens etwas Bekennermut zu fehlen. Eher setzt er als moderner Nakademiker im Umgang mit anvertrauten Minderjährigen auf glaubenserlebnispädagogisch wertvolle Sündensackrollenspielereien.

Doch auch unsere lebenden Mit- und Nebenchristen anderer Bekenntnisse sollen ihrer „Sündenlastsäcke“ auf den wieder aufgerichteten Apostelaltären allerschnellstens - es ist Apostelendzeit -, möglichst sofort loswerden können (und nicht erst, wenn sie im Jenseits angekommen sind dort erkennen müssen, auf die Fürbitte angewiesen zu sein, um zurück ins Diesseits zu dürfen, um dort an Apostelaltären selbstbildgerecht der versäumten Sakramente teilhaftig zu werden. Denn erst wenn: „Verstorbene durch die Heilige Wassertaufe und die Heilige Versiegelung die Wiedergeburt aus Wasser und Geist erfahren haben, sind sie den in Christus Gestorbenen (1Thess 4,16) gleichgestellt“ (vergl. Nakechismus §9.6.3).

Da kann doch zumindest für derart ab- und zugerichteten Nachwuchs alles nur wieder gut bleiben… .

s.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sündenlastsäcke
BeitragVerfasst: 23.07.2013, 16:46 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
Beiträge: 4138
[ = > NaK-Degerloch ] hat geschrieben:

Ukraine-Reise mit vielfältigen Akzenten (12.07.2013)

Ternopil.

…Die gottesdienstliche Praxis sieht darüber hinaus die Spendung der Sakramente für Verstorbene vor. Dies erfolgt in solchen dreimal jährlich vom Stammapostel und den Bezirksaposteln gehaltenen Gottesdiensten, wobei in der Regel die Sakramente an zwei Amtsträgern stellvertretend für Verstorbene vollzogen werden. „Es waren berührende Augenblicke … und man hat auch besonders die innere Beteiligung der Brüder und Schwestern empfunden“, berichtete Bezirksapostel Ehrich vom Gottesdiensterleben in Ternopil. „Es war eine heilige und schöne Atmosphäre.“ …Vier Erwachsene und ein Kind empfingen die Gabe des Heiligen Geistes… .


Werte Akzente, liebe Akzentfreien und all ihr Süddeutschen 8),

schon die bezirksneuapostolischen Doppelosterfeierlichkeiten - der unorthodoxe Ehrich feiert sowohl nach dem orthoxen wie auch nach dem gregorianischen Kalender – gehören zu den Eigenarten der neuapostolischen Letztentscheider (wir berichteten über Michael in Ternopil).

Da ist das bezirksneuapostolische Gottesdiensterleben dieses Jahr doch phantastisch, wenn die Verstorbenen bei Ehrich im Festgottesdienst an seinem Altar antreten und an ihnen die Sakramente vollzogen werden. Vier Erwachsenen und ein Kind empfingen die Gabe des Heiligen Geistes.

Welch innere Beteiligung der Verstorbenen in schöner Atmosphäre.

s.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sündenlastsäcke
BeitragVerfasst: 24.07.2013, 08:32 
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Registriert: 07.08.2012, 08:46
Beiträge: 141
Ja, bis der neue Katechismus einmal gelesen ist, wird sicher noch einige Zeit ins Land ziehen. Und bis das erst verinnerlicht ist..

Ist halt schwer, wenn man plötzlich genau weiß, was man glauben muß, und nicht mehr überall der Wildwuchs sprießen kannn.

Allerdings ist dieser Kindergottesdienst auch ein deutliches Zeichen, was durch Gottesdienste wie diese entstehen kann. Der Bezirk hat 2.200 Geschwister, und im Kindergottesdienst für den ganzen bezirk sind etwa 30 Kinder zusammen. Da wird die NAK-Schrumpfung deutlich sichtbar, da können auch Vollsakramente nicht mehr bewirken als die Schrumpfsakramente.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sündenlastsäcke
BeitragVerfasst: 30.07.2013, 16:13 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
Beiträge: 4138

Feierstunde am Kindergrabmal Hanau (06.07.2013)

Am Samstag, dem 06. Juli 2013, fand um 15.00 Uhr eine kleine Feierstunde am Kindergrabmal der Stadt Hanau auf dem Hauptfriedhof statt.

Der Gemeindevorsteher der Neuapostolischen Gemeinde Hanau Hirte Dieter Emmerich sprach zu den ca. 80 – 90 Anwesenden, stellte dabei die Worte Jesu aus Lukas 18,16 in den Mittelpunkt „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes“ und wies auf die Notwendigkeit der Fürbitte für die Seelen der fehl- oder frühgeborenen Kinder hin, die seit ca. 14 Jahren an diesem Ort durch die Klinikpfarrer bestattet werden.

Das Gedenken an die Kinder, die dort bestattet sind, war Vorbereitung auf den Gottesdienst zum Gedenken der Entschlafenen, der am Sonntag, dem 7.Juli 2013 in der Neuapostolischen Kirche an der Ramsaystraße stattfand.


Werte vorbereitend Gedenkende, liebe fürbittend Bedachte und all ihr sonntäglichen Nachbereiter 8),

das na-amtlich allüberall in den medialen Fokus gestellte Gedenken und das Fürbitten mag genügend Sand in die Augen der flüchtigen BeobachterInnen streuen. Jedoch sollte allen unmissverständlich klar sein, dass die öffentlichkeitswirksam geschickt eingefädelte Fürbitte zum Ziel hat, dass im Entschlafenengottesdienst freigebetete Entschlafene die Erlaubnis erhalten, sich auf den Weg zum wiederbesetzten Gnaden- und Apostelaltar auf Erden zu machen, um dort - je nach Status - im Jenseitskirchenbuch getauft oder versiegelt zu werden und ggf. als würdig eingestuft werden, das Abendmahl via Amtskrippe zu sich nehmen zu dürfen (Sündevergebung inclusive).

Und gemäß (Selbstbild) des Hanauer Chores scheint diese Doppelgleisigkeit (nach außen den Eindruck des Gedenkens – nach innen knallharte Jenseitsmissionierung) den SängerInnen zu gefallen. Sie sind ja auch schon hinieden erlöst und haben nun all den unerlöst Verstorbenen via Apostelaltar das Heil in Christi anzubieten.

Im neuen Nakechismus gibt der Paragraph 12.1.13 Auskunft über den (Gottesdienst für Entschlafene): „Dreimal jährlich — jeweils am ersten Sonntag im März, Juli und November — finden Gottesdienste für Entschlafene statt. Im Hinblick darauf beten die neuapostolischen Christen auch dafür, dass unerlöst Verstorbene das Heil in Christus finden.

Bereits in der Gemeinde zu Korinth wurden Lebende für Tote getauft (1Kor 15,29). Diese Praxis setzt sich fort in den Gottesdiensten für Entschlafene, die der Stammapostel und die Bezirksapostel durchführen: In ihnen empfangen zwei Amtsträger für die Verstorbenen die Heilige Wassertaufe, die Heilige Versiegelung und das Heilige Abendmahl. Die Sakramente werden in der gleichen Weise vollzogen, wie dies ansonsten geschieht
“.

Diese Praxis – Apostel sind praktizierende Praktiker – ist enorm praktisch, um all die Defizite von Nichtneuapostolen in einem Augenblick ausgleichen zu können.

Dank der neuapostolischen Doppelstrategie (Gedenken / Konvertieren) unter mithilfe der Komparsen, dürfte es für viele im Diesseits immer verschwommener werden, welch perfide Taktik die Apostel da in die Tat umsetzen lassen… .

s.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sündenlastsäcke
BeitragVerfasst: 08.05.2017, 18:53 
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Registriert: 11.12.2007, 16:41
Beiträge: 4138
Verbindung halten (So., 23.04.2017)

Kategorie Bezirk KiGo 10-14

Gemeinsam mit den Kindern erarbeitet der Priester, welche Verbindungen es gibt und was passiert, wenn man die Verbindungen löst. Zwei Kinder aus der Konfirmandengruppe lasen eine Geschichte über eine kleine Schiffsschraube vor, die sich überlegt hatte, sich zu lockern und zu lösen… .

Man benötigt das richtige Werkzeug für die Schrauben, die eine Verbindung halten. Manchmal muss man eine Mutter auch mal nachziehen, weil sie sich mit der Zeit eventuell etwas lockert. Das sollte man regelmäßig kontrollieren… .

Der Konfirmandenlehrer, Hirte Uwe Dralle, teilte auch seine Gedanken dazu mit. Er berichtete von einem Hausbau und dass jedes Gewerk, vom Zimmermann, Elektriker, bis zum Installateur, seine Aufgabe zu erfüllen hat. Es ist der Architekt, der alles im Überblick hat. Wer ist der Architekt in unserem Glauben? Der liebe Gott. "Wenn wir alle tun, was Gott (der Architekt) sagt, dann haben wir alle ein Dach über dem Kopf. Gott braucht dich da, wo du jetzt bist."


Werte Verbinder, liebe Löser und all ihr Unverbundenen 8),

wer erinnert sich nicht gerne des glaubenserlebnispädagogisch wertvollen Gleichnisses von den Sündenlastsäcken (wir berichteten). Was passiert, wenn die Verbindung zum Sündenlastsack gelöst wird? Doch das „Apostelat“ legt halt Wert auf "feste Verbindungen". Alles unter Kontrolle, da die Verbindungen regelmäßig kontrolliert werden und daher manchmal auch die eine oder andere Mutter (Gehülfin) nachzuziehen ist.

Dabei waren bereits bei Stammapostel Bischoff und seinen Botschaftsbotschaftern persönlich sehr viele geistliche Schrauben so locker, dass Gott einfach die Notbremse ziehen musste (Gottesurteil).

Daher stehen na-freundliche Architekten und deren GmbH's bei den heutigen Baumeistern Gottes als deren subaltarne Helferhelfer hoch im Kurs, wenn es darum geht die Tempelschätze zu profanieren und das Tafelsilber in Renditeobjekte göttlicher Begierde umzuschichten. Gott braucht immer weniger Kirchen ausgerechnet dort, wo noch Geschwister vorhanden sind. Daher ist heute große Seniorenmobilmachung angesagt.

Wenn die Nakoliken das tun, was ihre Glaubensarchitekten ihnen sagen, dann hat bald keiner mehr ein Kirchendach überm Kopf, sondern darf als Mieter in einer Seniorenresidenz oder einer Mietwohnung einer AposteliImmobilien-GmbH&Co. Kg gottergeben auf den Tag des Herrn harren, während er pünktlich nicht nur die Miete sondern auch per Opferapp sein Opfer an seinen Opferdapp adressiert. In Folge denke da nur an das Glaubenserlebnis von den fehlenden Wellblechdächern, um die Fünfjahrespläne der heutigen "lugrativen" Helfershelfer Gottes verstehen zu lernen (wir berichteten).

Da scheinen sich die verantwortlichen Bezirksapostel incl. der BaVi ganz schön dem erklärten Willen Gottes zu widersetzen. Pfundige Schweißtuchwickler setzen auf glaubensgewinnbringende Immobilienspekulationen und Renditeobjekte anstatt den Anvertrauten ein Kirchendach überm Kopf zu bieten. Und viele Geschwister bekamen bei adressierten Seelsorgen an ihre zuständigen Seelsorger deren geistlichen Offenbarungseid geleistet (da war man plötzlich „falsch verbunden“) :wink: .

Danke für diese Augensalbe.

s.


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